AKTUELLES VON DEN VEREINEN                       
aus Haibach, Grünmorsbach und Dörrmorsbach
 

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Juli 2018

Wasserwacht übt im Main

„Übung macht den Meister“ Nach diesem Motto übte die Wasserwacht Haibach am 10.6.2018 auf dem Main mit circa 20 Personen verschiedene Szenarien der Wasserrettung. Vom Motorboot aus konnten unterschiedlichste Techniken erprobt, trainiert und vertieft werden. Ebenso wurde der Absprung aus dem fahrenden Boot intensiv geübt. Unter anderem waren auch das Rettungsbrett und der Gurtretter im Einsatz. Unter der Leitung der beiden Technischen Leiter Jochen Englert und Andreas Sommer wurden verschiedene Arten der Rettung wiederholt und aufgefrischt. Den Abschluss des ereignisreichen Tages bildete dann ein gemütlicher gemeinsamer Grillnachmittag am Main in Aschaffenburg. Vielen Dank an die Organisatoren sowie an alle Teilnehmer, ein toller Tag, der zum einen die nötigen wasserwachtsspezifischen Fähigkeiten als auch den Zusammenhalt innerhalb der Ortsgruppe gestärkt hat. Dieser Tag sollte unbedingt wiederholt werden, die Begeisterung dafür ist den Teilnehmern jedenfalls ins Gesicht geschrieben! Text: Thorsten Kunkel, Foto: Jochen Diener

 

Haibacher Kegler mit dem KV Aschaffenburg deutscher Meister

 

Drei Kegler/-innen des TV Haibach waren zum Saisonhöhepunkt zu den Deutschen Meisterschaften vom 7. Juli – 9. Juli eingeladen, um die Farben des KV Aschaffenburg im Sächsischen Markranstädt zu vertreten. Mit den Seniorinnen A (von 50-59 Jahre) wurde Gerda Ott am Samstag 2.Deutsche Meisterin mit der Mannschaft des KV Aschaffenburg. Sie trug ihren Beitrag mit sehr guten 476 Holz bei. Das Gesamtergebnis waren 1892 Holz.

Senioren A, Deutscher Meister mit Rekord

Auf der sehr guten Bahnanlage in Sachsen ist der KV Aschaffenburg mit den Senioren A, als Titelverteidiger, als großer Favorit gehandelt worden. Wie man sah zu Recht. Am Sonntag, 08. Juli, spielten für den KV Aschaffenburg Thomas Haas 507 Holz und den „Vogel schoss“ hierbei der Haibacher Neuzugang vom KSC Hösbach Gabriel Peter ab, der mit 557 Holz einen neuen Deutschen Rekord spielte. Die Mannschaft krönte ihre Titelverteidigung auch mit einem neuen Deutschen Rekord mit 3087 Holz.

Text und Bild: Gemeinde Haibach

 

Willi Seibert gibt nach 40 Jahren den Vorsitz des Dörrmorsbacher Freizeitclubs Olympic 72 ab

Sein Kopf hat es entschieden, das Herz leidet schon ein bisschen: Am 14. Juli hat Willi Seibert nach 40 Jahren seinen Posten als Vorsitzender des Freizeitclubs Olym­pic 72 abgegeben. Als er 1978 zum ersten Mal gewählt wurde, war Olympic ein aktiver Freizeit-Fußballclub, der auf eigenem Feld hoch über Dörrmorsbach jeden Samstag Fußball spielte. Seibert: »Bei jedem Wetter! Regen, Schnee oder Hitze machte uns nichts aus.«. Gerne kamen damals andere Clubs nach Dörrmorsbach, weil der Platz immer bespielbar war und das eigene Vereinsheim Gelegenheit zum anschließenden Treffen bot. Bis 2007 wurde der Spielbetrieb aufrechterhalten. Danach ließ der »Schoppen-Fußball« nach, jüngere Spieler kamen nicht nach. Doch Olympic blieb. Unter der Leitung von Seibert haben sich die Aufgaben des Vereins auf Freizeitangebote verlegt: Wanderungen, Ausflüge und vor allem legendäre Feste hielten die Mitglieder zusammen. »Für mich stand der Verein immer an erster Stelle«, schaut Seibert zurück. »Familie oder Urlaub - alles richtete sich nach den Terminen von Olympic!« Und er ist stolz, so viel für den Verein und das Dorf erreicht zu haben: Das Vereinsheim mit dem großzügigen Freisitz, der Kinderspielplatz und der Fußballplatz als Bolzplatz stand allen offen, die sich hier treffen wollten. So ist es geblieben. Seibert: »Das ist unsere Jugendarbeit, wenn Jugendgruppen hier zum Zelten kommen und wir ihnen eine Unterkunft bieten können.« Dass der Spielplatz im vergangenen Jahr abgebaut wurde und immer noch nicht wieder hergerichtet wurde, bedauert er sehr. Aus Versicherungsgründen hat der Verein den Platz der Gemeinde übertragen, der Wiederaufbau liegt also nicht mehr in der Hand des Vereins. Auch aus dem Plan der Gemeinde, einen BMX-Parcours zu errichten, sei leider nichts geworden. Damit der Verein am Leben blieb, hat sich Seibert mit seiner Frau vor zehn Jahren als »Hüttenwirt« angeboten. Jeden Monat haben die beiden an einem Sonntag geöffnet und die beliebten hausgemachten Fleischspieße angeboten. Für Wandergruppen wurde nach Anmeldung geöffnet, was Wanderer rund um Dörrmorsbach gerne annahmen. Bis vor kurzem habe auch eine Schafkopfrunde hier Karten gespielt. »Es war schon viel Arbeit, die Termine vorzubereiten und das Heim in Ordnung zu halten«, denkt Seibert mit ein bisschen Wehmut zurück, dass es nun vorbei ist. »Ich will unbedingt mehr Zeit für meine Enkel haben, sie zu ihren Sportveranstaltungen begleiten und ihnen ein Opa sein, der für sie da ist!« Willi Seibert hat seinen Abschied gut vorbereitet: Der Verein hat eine gesunde finanzielle Rücklage, das Haus ist in einem ordentlichen Zustand, und ein Nachfolger ist bereit, Olympic in die Zukunft zu führen. Text und Bild: Robert Fuchs

2160 Wochen Vorturnerin in Haibach - Marianne Bergmann feiert 80. Geburtstag

 

Eine Institution der Gemeinde hatte Geburtstag: Marianne Bergmann wurde 80 Jahre alt. Mit ihr feiern nicht nur die eigentliche Familie, auch ihre Turnerfamilie begleitet sie an ihrem Ehrentag. Steht Marianne Bergmann doch am Anfang einer Entwicklung, die 1964 begann. War vor diesem Jahr das Turnen im Verein eher eine stark männerdominierte Angelegenheit, gründete Bergmann in eben diesem Jahr eine Frauenturngruppe im Turnverein. „Von August bis Dezember fanden 41 mutige Damen ihren Weg in die Vereinsturnhalle“, erinnert sie sich. Mutig deswegen, weil es damals keineswegs selbstverständlich war, dass auch Frauen abends dem Sport frönten - und das ohne Mann. Sie besitzt drei Übungsleiterlizenzen. Den C-Trainer hat sie seit 1968, daneben die Fachausbildungen »Sport für Ältere« und »Prävention«. Den letzten Schein machte sie mit 64 Jahren - einem Alter, in dem gemeinhin der sportliche Ehrgeiz schon lange vorbei ist. Im Mai 1981 wurde Marianne Bergmann angesprochen, ob sie eine Gymnastik für Frauen über 50 anbieten könne. Ihre Antwort: »Wenn sich zehn Frauen finden.« 14 Tage später standen 15 Anwärterinnen auf der Platte, und Ende Mai gab es die erste Übungsstunde. 1982 sorgte Bergmann dafür, dass der TV Haibach mit mehr als 90 abgelegten Sportabzeichen für Frauen in Bayern Platz eins erreichte. Es war nur folgerichtig, dass 1983 Tochter Edith ihren Übungsleiterschein machte, um die Familientradition aufzunehmen und die Mutter zu entlasten. Es bleibt, dass Marianne Bergmann 54 Jahre anhaltend ihre Sportstunden angeboten hat, abzüglich nur der Sommer- und Winterferien. Bei 40 aktiven Wochen im Jahr war sie so 2160 Wochen als Vorturnerin präsent. Ihre letzte Gymnastikstunde war am 29. Mai diesen Jahres. Sie beendete ihre »Karriere« mit dem 125-jährigen Vereinsbestehen, nahm gleichzeitig Abschied von »ihrer« Vereinsturnhalle, die der Verein verkauft hat. Gut war die Zusammenarbeit mit dem TV-Vorstand. So lobte sie auch Ehrenvorsitzender Benedikt Kunkel: »Vorbildlich und nachahmenswert!« Und auch Nachfolger Andreas Zenglein würdigt die Jubilarin: »Marianne war und ist ein Segen für unseren Verein. Sie ist ein hochglänzendes Aushängeschild für den TV Haibach.«  Text und Bild: Dietmar Kempf-Blatt

 

Segen für Haibacher Feuerwehrauto

 

Beim Tag der offenen Tür der Haibacher Wehr hat Dekan Erich Sauer dem neuen Hilfeleistungsgruppenlöschfahrzeug (HLF 10) der Wehr den kirchlichen Segen erteilt. Das neue Auto ersetzt ein Löschgruppenfahrzeug aus dem Jahr 1982, das bis zur Fusion der Haibacher Wehren bei der Feuerwehr Grünmorsbach stationiert war, so Kommandant Michael Bauecker. In das HLF hat die Gemeinde Haibach rund 370000 Euro investiert. Der Freistaat Bayern hat die Anschaffung mit 83000 Euro gefördert. Das Fahrzeug dient zur Brandbekämpfung und für die technische Hilfeleistung. Ausgestattet ist es mit einem 1000-Liter-Wassertank, einem LED-Lichtmast, einem hydraulischen Rettungssatz und Geräten zur technischen Hilfe. Text und Foto: Ralf Hettler

 

Spessartverein wandert „Über und unter der Erde in Sommerkahl“

So war die Wandertour vom Spessartverein Haibach ausgeschrieben und mehr als 20 Wanderer wollten sehen was es damit auf sich hat. Von Schöllkrippen aus führte die Wanderung durch den sommerlich, ländlichen Kahlgrund mit den reifenden Kornfeldern und weiten Ausblicken. Eine Malerkulisse wie sie nicht schöner hätte sein können. Über das Gehöft Schabernack erreichten die Wanderer die Kupfergrube Wilhelmine. Hier findet seit 1922 zwar kein Kupferabbau mehr statt, aber ein Bergbauverein hat in mühevoller Arbeit die Grube besonders für Schulklassen, aber auch andere Gruppen wieder zugänglich gemacht. Auf dem Weg durch die engen Stollen konnten sich die Wanderer ein Bild davon machen unter welch schweren Bedingungen die Bergleute ihren täglichen Erwerb, im Dämmerlicht und Kälte, unter großen Gefahren, mit einfachsten Werkzeugen, nachgingen. Froh wieder an der Sonne zu sein war noch eine stattliche Anhöhe zu meistern bis dann die Rotberghütte erreicht war. Ein guter Schoppen und zünftige Vesper rundete einen schönen und erlebnisreichen Wandertag ab. Text und Bild: Spessartverein Haibach

 

90 Jahre Wanderverein Falke Dörrmorsbach

Mit einem herzlichen "Frisch auf" begrüßten die beiden Vorsitzenden, Christina Barthelmeß und Anja Kraft-Kunkel ihre Mitglieder und Gäste zum 90jährigen Gründungsfest, verbunden mit der diesjährigen Sternwanderung des "Gau Hohe Warte". Der Festtag begann mit einer Kirchenparade, zahlreichen Fahnenabordnungen und musikalischer Begleitung des Spessart-Echos von der Bushaltestelle bis zum Festplatz. Dort hielt Dekan Erich Sauer den Festgottesdienst, umrahmt von der Musikkapelle Dörrmorsbach. Anschließend nahm der Festbetrieb seinen Lauf. Um 14 Uhr begrüßten die beiden Vorsitzenden die Ehrengäste und stellten in einer kleinen Chronik den Lebenslauf des Wandervereins Falke dar.
Heute blickt der Verein auf rund 100 Mitglieder, davon wandern im Durchschnitt regelmäßig 25 Personen mit. Voller Stolz ist der Verein besonders auf ihre Wanderjugend. Die Mädchen und Jungen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren begeistern sich für die Natur, das Wandern mit Jung und Alt, ebenso wie das Mitwirken auf Festen und Veranstaltungen. Im Laufe der Jahre ist der Verein ein fester Bestandteil des Dorflebens geworden und das ganze Jahr über nicht nur mit wandern aktiv. So gibt es seit über 30 Jahren eine Gymnastikgruppe für Frauen. Seit 10 Jahren begeben sich jährlich auch etwa 15 Männer auf eine 3-Tages-Tour. Rosenmontags organisiert der Wanderverein ein Gaudiwürmchen durch den Ort. Die Kerb feiern sie zusammen mit dem Musikverein und an St. Martin ziehen sie gemeinsam mit der Feuerwehr und den Musikern durchs Örtchen. Am Haibacher Faschingszug, ebenso wie am Dorffest, beteiligten sie sich auch. Man sieht, wandern ist nicht nur des "Müllers Lust", sondern es verbindet Menschen, Brauchtum und Gemeinschaft. Ein herzlicher Dank geht an unsere Gauvereine, die aus allen Richtungen zu uns kamen.
Da zu einem Gründungsfest Ehrungen dazu gehören, wie Essen und Trinken, wurde Hubert Stahl für 70jährige Mitgliedschaft geehrt. Für 40 Jahre im Verein wurden geehrt: Joachim Scholz, Gottlieb Maier, Horst Hautsch, Richard Hock, Martin Scholz, Robert Heeg, Roland Kunkel, Jürgen Spielmann, Gotthard Stürmer, Hansi Heeg und Herbert Hansel. Für 25jährige Mitgliedschaft: Anna Kunkel, Margit und Lothar Spatz, Jochen Barthelmeß und Isabella Ott. Als Dankeschön wurden diesen Mitgliedern ein Bocksbeutel, ein Abzeichen und eine Urkunde überreicht. Für die Kleinen stand eine Hüpfburg und für die Großen das Übertragungsspiel Deutschland - Mexiko bereit. Allen Festbesuchern ein "Vergeltsgott". Text und Bild: Wanderverein

Bild: Wanderverein

 

Turnverein Haibach ist 125 Jahre jung

„125 Jahre sind ein reifes Alter, trotzdem ist der TV Haibach noch immer jung!“ bezog sich Landrat Ulrich Reuter in seiner Festansprache auf das Festmotto der Haibacher Turner. Jung deswegen, weil seitens des Vereins über die Jahre erfolgreich neue Impulse aufgenommen wurden. Viele Turner nahmen an diesem Tag in Wehmut Abschied von ihrem angestammten Areal, das an einen Investor verkauft worden ist. Etliche Turngruppen, teilte Vereinsvorstand Andreas Zenglein in seiner Ansprache mit, hätten in den vergangenen Wochen in der alten Vereinsturnhalle noch einmal gefeiert und sogar darin übernachtet. Die Vergangenheit Revue passieren lassen konnten die Vereinsmitglieder auch mit der Ausstellung historischer Fotos, die in der Turnhalle ausgestellt waren. Begonnen hatte der Festtag zum Vereinsjubiläum mit einer Kranzniederlegung am Turnergedenkstein an der Ringwallstraße. Vereinsboss Zenglein erinnerte an die Vereinsgründung im Jahr 1893: „Wir Lebenden haben die Verantwortung, ja die Pflicht, dieses Werk zu erhalten.“ Mit Fahnenabordnungen und der Musik der „Edelweiß“ ging es anschließend zum Festgottesdienst, in dem Dekan Erich Sauer mit einem thematisch passenden Paulusbrief in der Lesung für Aufhorchen und „feuchte Augen“ sorgte. Danach war wiederum die „Edelweiß“ gefordert, um Vereinsabordnungen und Gäste zum Festzelt an der Jahnstraße zu geleiten. Dort begrüßte Vorstand Andreas Zenglein die Gäste, um mit Hilfe von Vorstandskollege Heribert Biewer und Ehrenvorstand Benedikt Kunkel die Ehrungen vorzunehmen. 20 treue Vereinsmitglieder konnten für langejährige Mitgliedschaft ausgezeichnet werden, so etwa Robert Breid für 75 Jahre Vereinstreue. Weiterhin wurden sechs neue Ehrenmitglieder ernannt: Renate Bäckmann, Klaus Bäckmann, Heribert Biewer, Gertrud Först und Maria und Peter Otter. Die Vereinsehrennadel in Gold ging an Werner Arnold und Andreas Zenglein. Die TVler wurden ihrerseits geehrt: Günter Dietz vom Turnbezirks Unterfranken überreichte das Walter-Kolb-Schild für das 125-jährige Vereinsjubiläum. Gunther Först erhielt von ihm die Ehrennadel in Gold mit kleinem Kranz, Gertrud Först, Alfons Benninghoff und Peter Gintzel die Ehrennadel in Gold BTV. Alexandra Krohnen, die Kreisvorsitzende des BLSV Aschaffenburg, ehrte Gerda Ott, Günther Zenglein, Manuela Schwind und Bruno Först mit der Verdienstnadel in Bronze, Hubert Brang und Bernd Schuck mit einer Verdienstnadel in Silber. Marianne Bergmann erhielt eine Verdienstnadel in Gold mit Kranz.

 

Bild: TV Haibach

Letzte Versammlung in der TV Halle

Zu einer historischen letzten Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder des Turnvereins Haibach in der Vereinsturnhalle: Die Turnhalle ist verkauft und wird nach dem Fest zum 125jährigen Bestehen des Vereins übergeben und abgerissen. Auf den mit dem Erlös geplanten Bau einer neuen eigenen Halle verzichtet der Verein, so Vorstand Andreas Zenglein in seinen Ausführungen. Stattdessen wird das bestehende Handballerheim zum Vereinsmittelpunkt ausgebaut. Nach einer Sanierung des derzeitigen Baus wird dort ein Stockwerk aufgesetzt, in dem Büroräume und ein Mehrzweckraum realisiert werden. Es sei weiterhin gelungen, alle Turngruppen der alten Turnhalle in gemeindlichen Immobilien unterzubringen, so Zenglein, der nicht nur Turnervorstand sondern auch Bürgermeister Haibachs ist. Zu dem Austritt der Herzsportgruppe aus dem Verein betonte der Vereinsboss, dass dies eine Trennung in beiderseitigem Einvernehmen gewesen sei. Aktuell habe der TV Haibach 1320 Mitglieder. Der TVH bleibe einer der größten Vereine im Landkreis. Sportlich laufe es gut. Die Kegler kämpften weiterhin in der 1. Bundesliga. Zusammen mit ihren Damen in der 2. Bundesliga seien sie Aushängeschilder. Die Faustballer seien nach Meisterschaft in der Landesliga aufgestiegen. Und auch die mit Haibacher Talenten besetzten Handballer hätten eine Meisterschaft errungen. Vor allem werde dort und bei den Faustballern eine optimale Jugendarbeit geleistet. Die eher auf Breitensport ausgelegte Turnabteilung platze aus allen Nähten. Der Verein sei gut aufgestellt, meinte Zenglein abschließend. Die Mieter der Vereinsimmobilie seien ausgezogen, der Rückbau habe begonnen, teilt der für die Vereinsimmobilien zuständige Vorstand Heribert Biewer mit. Von einem Überschuss in der Jahresrechnung konnte Renate Bäckmann berichten. Der Haushaltsplan 2018 läuft über 148.000 Euro. Eine lange Reihe von Mitgliedern konnte für langjährige Treue zum Verein geehrt werden. So waren 25 Jahre beim TV Haibach: Florian Blank, Daniel Macek, Monika Denk, Reinhard Wenzel, Ulrike Maertins, Armin Hofmann, Heike Bergmann, Elke Withelm, Karl Reis, Hilma Ludwig, Sabine Dyroff und Sabine Hock. Bereits 40 Jahre gehören den Haibacher Turnern an: Edith Brehm, Marina Maier, Peter Helfrich, Anton Baumann, Donate Fleckenstein, Edelgard Schüssler, Elisabeth Baumann, Gudrun Thalheimer, Hannelore Bäckmann, Sieglinde Zenglein, Sybille Albert, Ursula Klusak, Irmgard Burgard, Margit Kirchschlager und Wolfgang Albert.

    Dietmar Kempf-Blatt

 
Mai 2018

VDK feiert Muttertag 

Am 17. Mai fand beim VdK Ortsverband Haibach die Mutter- und Vatertagsfeier statt. Nach der Begrüßung der zahlreichen Mitglieder wurde der ehemalige Kassierer, Herr Richard Albert, in feierlichem Rahmen für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit und Mitarbeit im Ortsverband verabschiedet. Anschließend wurde der neue Kassierer, Herr Matthias Dietrich, begrüßt und ihm alles Gute für die Zukunft gewünscht. Bei guter Atmosphäre und anregender Unterhaltung ließ man den Nachmittag ausklingen.


Foto: Waltraud Wenda

Foto von links nach rechts: Karl-Heinz Wenda (1. Vorstand), Monika Schliessmann (2. Vorstand), Richard Albert (ehemaliger Kassierer), Matthias Dietrich (neuer Kassierer)

 
April 2018

Drei-Tagestour der Falken

Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich am Freitag, 20.4.2018, 13 Männer am berühmten Treffpunkt Mollebuschbaum um ihre Drei-Tagestour zu starten. Los ging es um 10.30 Uhr Richtung Hohe Warte, weiter zum Heimathenhof. Dort hielten sie ihre erste Pause mit Selbstversorgung. Ins Schwitzen kamen sie anschließend, als sie über den alten Schulweg zur Geishöhe marschierten. Frisch gestärkt mit Apfelwein machten sie sich nach Wildensee auf. Hier übernachteten die Männer das erste Mal, nachdem sie 21 Kilometer zurückgelegt hatten. Am zweiten Tag wanderten sie nach dem Frühstück weiter über Altenbuch zur Karthause Grünau. Nach einer Rast ging es weiter Richtung Rottbach – Unterwittbach – Rettersheim, dann nach Trennfeld. Nach 23 Kilometern war auch diese Etappe geschafft.
Am Sonntag früh gingen die letzten 10 Kilometer am Main entlang bis Wertheim. Nach einer Verschnaufspause fuhren sie mit dem Zug zurück nach Aschaffenburg und mit dem Stadtbus in ihr Heimatdorf Dörrmorsbach. So wurde auch dieses Jahr die Drei-Tagestour zu einem Erfolg mit vielen schönen Erlebnissen und Eindrücken vom Spessart. Ein herzliches Dankeschön an unseren Wanderfreund Richard Hock und seiner Frau Christel, die die Tour planten, vorwanderten und die Unterkünfte reservierten.

Text und Bild: Wanderverein Falke  

 

Osterspaziergang Falken

Bei schönstem Osterwetter trafen sich 20 Wanderer des Wandervereins Falke am Ostermontag um 14 Uhr an ihrem Treffpunkt Mollebuschbaum. Die zwei „Osterhasen“ Hans Barthelmeß und Gerald Kunkel starteten schon 15 Minuten vorher, um am Grünmorsbacher Sportplatz die Ostereier zu verstecken. Viel Spaß hatten Groß und Klein anschließend bei der Eiersuche auf der Büchel. Ihr Kassier Dierck Nöthlich und seine Frau Barbara verteilten an die Jugendlichen allerlei Süßigkeiten und für die Erwachsenen gab es eine kleine Auswahl an Spirituosen. Gut gestärkt liefen sie durch den Wald nach Grünmorsbach zum „Hähnchen-Blatt“. Bei regem Zusammensein und einem guten Essen in geselliger Runde ließen sie es sich wohl ergehen. Um 17 Uhr traten die Wanderer den Heimweg an, welcher auch wieder einen kurzen Trink-Stopp bot, um die restlichen Leckereien in flüssiger und fester Form zu verputzen. So ging für die Falken ein schöner, sonniger Ostermontag zu Ende.

Text und Bild: Wanderverein Falke

 

Burgkindergarten schmückt Osterkrone

Immer wieder kommt ein neuer Frühling, immer wieder kommt ein neuer März. Mit diesem Lied begrüßten die Vorschulkinder des Burgkindergartens am Freitag, 23.03.18 den Frühling vor der Bruder-Klaus-Kirche in Haibach. Der Obst- und Gartenbauverein, an diesem Tag vertreten durch Wendelin Bleifus und Alfred Spatz, hatte dafür ein großes Buchs-Ei auf der Wiese vor der Kirche aufgebaut, das die Vorschulkinder mit allerlei Selbstgebasteltem schmückten. Einige Eltern und Großeltern wohnten diesem traditionellen Brauch bei und hörten sich an, was die Kinder und ihre Erzieherinnen sangen. Mit einem Fingerspiel zum Frühling und dem Lied "Stups, der kleine Osterhase" wurde es trotz des vorherigen dichten Schneetreibens allen ein wenig frühlingshaft zumute. Im Anschluss wurden die Kinder von Herrn Spatz und Herrn Bleifus mit bunten Ostereiern und einer Geldspende für neues Spielmaterial belohnt. Vielen Dank sagen wir an dieser Stelle an den OGV Haibach, durch den diese schöne Tradition erst möglich ist und allen Eltern und Großeltern, die uns zugeschaut haben.

Text und Bild: Carolin Sachau, Burgkindergarten Haibach

 
15.3.18

Heimat- und Geschichtsverein will Vereinsfahne

Jahresgabe: Dorfansicht von Dörrmorsbach aus dem Jahr 1929

Der Heimat- und Geschichtsverein will sich eine eigene Vereinsfahne anschaffen. Dies erklärte Vorsitzender Dieter Hock bei der Jahresversammlung. Die Finanzierung soll jedoch nicht aus der Vereinskasse abgesichert werden: Ein eigenes Spendenkonto wird eingerichtet. In diesem Jahr stehen einige Gedenktage auf dem Jahresprogramm: So sind es 400 Jahre her, dass der 30-jährige Krieg begann. Im Juni wird dazu ein Informationsabend angeboten. Im Oktober wird an den Bau der alten Volksschule vor 80 Jahren erinnert und im November ist ein Vereinsabend zur Reichskristallnacht in Aschaffenburg. Ein Tagesausflug ins Land der Stauffer steht im September an. Besonders dankte Hock ins seinem Bericht allen, die im Erdgeschoss des Vereinsheims die Garage hergerichtet haben. Beim Dorffest konnte darin eine umfangreiche Bilderausstellung präsentiert werden. Auch stehe der Raum für größere Treffen und Vorträge zur Verfügung. Im letzten Jahr habe sich der Verein bei den Ferienspielen der Gemeinde beteiligt und auf der Ketzelburg für Kinder das Mittelalter aufleben lassen. Zur nachhaltigen Nutzung der Ketzelburg sei man dem Verein Burgenlandschaft beigetreten.
Sehr gut versorgen Mitbürger den Verein mit historischen Büchern und Gegenständen, berichtete Berhard Allig aus dem Archiv. Trotzdem nimmt der Verein weiter gut erhaltene Dinge an. Albin Blatt vom Arbeitskreis Denkmalpflege erklärte, dass nach der großen Resonanz auf das Straßenbuch ein Verbesserungsblatt ausgelegt worden sei. Er recherchiere inzwischen für ein Häuserbuch in Grünmorsbach. Darin sollen Häuser bis zurück ins 18. Jahrhundert mit ihren Bewohnern aufgeführt werden. Am 10. April wird Blatt historische Dokumente zu den drei Ortsteilen an einem Vereinsabend vorstellen. Stefan Heininger vom Arbeitskreis Ahnenforschung hat inzwischen über 45000 Personen erfasst und mit Dokumenten aus dem Archiv des Bistums und der Kriegsstammlisten aus dem 1. Weltkrieg abgesichert. Von den umfangreichen Arbeiten für die Ausstellung zum Dorffest berichtete Burkhard Müller vom Arbeitskreis Bilder. Bei den Treffen des Seniorenkreises der Pfarrei finden die Bildervorträge großes Interesse und bieten Gesprächsstoff. Horst Hock dankte als 3. Bürgermeister für die umfangreiche Arbeit des Vereins, der die Geschichte der drei Ortsteile lebendig erhalte.

 

 

Die Ehrennadel des Heimat- und Geschichtsvereins wird an Mitglieder verliehen, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben. Bei der Jahresversammlung konnten Vorsitzender Dieter Hock (links) und der zweite Vorsitzende Bernhard Allig (rechts) die Ehrung aussprechen für (von links) Edgar Hock, Paul Hock und Lothar Röser. Nicht auf dem Bild sind Michael Müller, Peter und Maria Otter.

 
28.2.18

Spessartecho bittet zum Faschingstanz

 

Dörrmorsbach. „Ob lustig, fetzig oder schrill, am Faschingssamstag kimmt jeder wie er will“ hieß es am 10. Februar 2018 bereits das 16. Mal beim Musikverein „Spessart-Echo“ Dörrmorsbach. Unter der Mitwirkung des Feuerwehrvereins Dörrmorsbach wurde an diesem Abend wieder einiges geboten und das Programm mit tollen Showeinlagen und Büttenreden konnte sich wirklich sehen lassen.  

Gleich zur Eröffnung des Faschingstanzes zeigten die Oberdörfler mit Ihrem Sketch, dass das Mitfahren in Dörrmorsbach viel besser mit dem blauen Klappstuhl funktioniert. Es gab jede Menge lustige Szenen und das Publikum im Bürgerhaus kam gar nicht mehr aus dem Lachen heraus.

Große Heiterkeit lösten auch die zwei Putzfrauen „Bawett und Käthy“ aus. Sie konnten wieder über den neusten Tratsch und das Dorfgeschehen plaudern und brachten jede Menge Anekdoten zum Besten. 

Auch Herr Lustig schaute aus seinem Erziehungsurlaub beim „Spessart-Echo“ vorbei. Er wusste so einiges Neues in seiner Bütt zu berichten und auch mancher wurde auf den Arm genommen, was natürlich zum schallenden Gelächter des Publikums führte. Ein weiteres Highlight des Abends war die Tanzeinlage der Feuerwehr Dörrmorsbach. Die bunt kostümierten und geschminkten Frauen und Männer der Feuerwehr lösten mal wieder volle Begeisterung aus. Dieses Jahr präsentierten sie ihren Tanz unter dem Motto: „Die Rocky Horror Picture Show“ und das Männerballett setzte mit seiner Zugabe wieder mal eins oben drauf.
Natürlich sorgte das „Spessart-Echo“ den ganzen Abend wieder für gute und ausgelassene Stimmung und so wurde geschunkelt und getanzt und bis weit nach Mitternacht gefeiert.
Text und Bild: Spessartecho

 
20.2.18

Wanderverein spendet an Vis-a-Vis

Eine Spende von 1000 Euro erhielten Doris Brönner und Heidrun Schmitt als Vertreterinnen der Nachbarschaftshilfe Vis-a-vis beim Helferfest der Haibacher Wanderer. Der Spessartverein hatte im Dezember einen Weihnachtsmarkt ausgerichtet. Stellvertretender Vorsitzender Claus Rückert und Wanderwartin Gerda Welzbacher überreichten das Geld. Vis-a-vis kümmert sich um alleinstehende Senioren.

 

 

Text und Bild: Diet­mar Kempf-Blatt

 
Fasching - Fastnacht 2018
8.2.18
Wanderverein "Falke" wählt Vorstandschaft

In  der Jahreshauptversammlung der Falken Dörrmorsbach eröffnete die 1. Vorsitzende Christina Barthelmeß die Sitzung mit der Begrüßung aller Anwesenden und freute sich über die hohe Teilnehmerzahl von 32 Personen. In ihrem Jahresrückblick von 2016/17 erwähnte sie alle Aktivitäten, u. a. alle Geburtstags- und Hochzeitsjubiläen die sie mit der 2. Vorständin Anja Kraft-Kunkel besucht hat, sowie alle Versammlungen und Fahnenbegleitungen.
Den Falken wurden 19 Wanderungen angeboten, davon zehn Halbtagstouren, neun Ganztagstouren und eine Drei-Tages-Tour der Männer. Auch eine Fahrradtour war in diesem Wanderjahr am Rollen. 299 Gesamtteilnehmer erwanderten insgesamt 231 km.

Gezwölfert haben 17 Wanderer, davon waren es drei Jugendliche:
Kunkel Edeltraud (37), Barthelmeß Christina (21), Barthelmeß Hans (20), Nöthlich Barbara (14), Nöthlich Dierck (13), Münzner Richard (8), Kraft-Kunkel Anja (7), Kunkel Gerald (7), Hollerbach Thomas (4), Hollerbach Gerlinde (3), Stürmer Renate (3), Stürmer Rainer (3), Ruppert Elisabeth (2), Ruppert Lothar (2). Ihr Jugendabzeichen für acht Jahre erhielten: Kunkel Robin, Münzner Fynn und Lasse.

Kulturell begannen die Wanderer ihr Jahr mit dem Gaudiwürmchen. Zum ersten Mal bot der Wanderverein eine Kräuterwanderung an, die auf reges Interesse stoß. Ihr Highlight war die Teilnahme am Haibacher Dorffest. Mit Gebasteltem, leckeren Schlemmerstangen und kalten Getränken verköstigten sie die Besucher des Haibachen Dorffestes. Im September feierte der Wanderverein zum zweiten Mal zusammen mit dem Musikverein eine Outdoor-Kerb. Als Abschluss, wie jedes Jahr, wurde der Sankt Martinszug gemeinsam mit den Musikern und Feuerwehr aus dem kleinen Ort organisiert.

Christina bedankte sich im Namen aller acht Männer, bei Richard Hock und Lothar Ruppert für die tolle Drei-Tages-Tour.
Einen amüsanten Jahresbericht trug die Schriftführerin Barbara Nöthlich vor.
Dierck Nöthlich legte als Kassier einen gesunden Kassenbericht dar, der von den beiden Kassenprüfern bestätigt wurde.




Einstimmig wurde die alte Vorstandschaft wiedergewählt: 1. Vorsitzende Christina Barthelmeß, 2. Vorsitzende Anja Kraft-Kunkel, Schriftführerin Barbara Nöthlich, Kassier Dierck Nöthlich, Wegewart Michael Heeg, Kassenprüfer Richard Münzner und Lothar Ruppert, Vergnügungsausschuss Robert Heeg, Georg Kunert und Richard Münzner.
Die Vorstandschaft bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit in den nächsten drei Jahren.
(Text und Bild: Wanderverein)
25.1.18

 Liselotte Pulver in Haibach (1957): Schauspieler vom "Wirtshaus im Spessart" wohnten im Wenzelhof

Ein Brief von Liselotte Pulver ist sein ganzer Stolz: Peter Völkel vom Heimat- und Geschichtsverein hat sich intensiv mit den Dreharbeiten zum Film „Das Wirtshaus im Spessart“ beschäftigt. Zum 60. Jahrestag der Erstaufführung im Jahr 1958 erzählte er beim Vereinsabend von seinen Recherchen.
Als Grund für seine Beschäftigung mit dem Film nannte er die Anwesenheit der Hauptdarstellerin in Haibach während der Dreharbeiten. Im damals vornehmsten Hotel der Gegend, dem „Wenzelhof“ in Haibach, war Liselotte Pulver untergebracht, dort feierte sie auch ihren 28. Geburtstag am 11. Oktober 1957. Nicht bestätigt habe sich jedoch eine Überlieferung, dass die Mespelbrunner Blaskapelle zum Geburtstagsständchen nach Haibach kam. Gut in Erinnerung sei den Haibachern jedoch das Auto des Stars, ein roter Studebaker-Commander, mit dem sie täglich nach Mespelbrunn fuhr.
Von den Dreharbeiten selbst konnte der Haibacher Fotograf Walter Nebel einige Bilder machen, die im Besitz des Heimat- und Geschichtsvereins sind. Ebenfalls im Haibacher „Wenzelhof“ hätten die Schauspieler Rudolf Vogel, Hubert von Meyerinck, Wolfang Müller und Wolfgang Neuss gewohnt, erzählte Völkel. Hubert von Meyerinck sei von seiner Rolle als Obrist so begeistert gewesen, dass er seine Bierbestellung beim Wirt stets mit einem „Zack-Zack“ verstärkte. Der Hauptdarsteller Carlos Thompson sei nur einen Tag in Haibach gewesen, weil das Hotel keinen internationalen Telefonanschluss hatte. Auch das Haibacher Kino „Capitol“ ist in die Dreharbeiten eingebunden gewesen. Der Regisseur Kurt Hoffmann sei abends ins Kino gekommen und habe dort die neuen Filmstreifen getestet, wie sich der Sohn des damaligen Filmvorführers Georg Ziegler erinnern konnte.
Leider sind bisher keine Bilder der Filmstars im „Wenzelhof“ aufgetaucht. Zum Jubiläum des Films hofft Völkel, dass vielleicht noch mehr Belege auftauchen, die von den damaligen Filmstars in Haibach zeugen. Kontakt ist möglich über die Internetseite 
www.hugverein-haibach.de

    

 Bild: Im Hotel „Wenzelhof“ in Haibach waren Filmschauspieler während der Dreharbeiten zum „Wirtshaus im Spessart“ 1957 untergebracht. Bild aus dem Archiv des Heimat- und Geschichtsvereins 

 
21.1.18

Gaumeisterschaft der Schützen

In der letzten Runde des abschließenden Finalschießens bei der Gaumeisterschaft der Schützen im Gau Main-Spessart standen gleich drei Haibacher Schützen im Luftgewehr-Stand. Natascha Klein musste sich im kleinen Finale dem Glattbacher Martin Meister geschlagen geben, im Finale setzte sich Michelle Find gegen ihren Mannschaftskollegen Ludwig Hock durch. Bei der Luftpistole siegte Kirsten Knopf (Kahl). Auf die weiteren Plätze kamen Marcel Noll (Heigenbrücken), Ralf Behl (Waldaschaff) und Isabell Spiegel (Oberbessenbach).
Für das Finalschießen wurden die besten Ergebnisse aus allen Altersklassen in Rangplätzen berechnet, so dass Jung gegen Alt, Männer gegen Frauen antreten konnten. Immer zwei Schützen mussten gegeneinander auf die elektronische Zielscheibe schießen. Der Schütze, der zuerst sechs Punkte hatte, war Sieger der Begegnung. Nach dem ersten Durchgang blieb die Hälfte als Sieger stehen. Die Verlierer verließen den Stand. Im Halbfinale wurden dann die Finalisten ermittelt und anschließend das entscheidende Finale geschossen.

Haibacher Gausieger wurden:

Herren 3 Mannschaft Haibach 1 (Peter Fürste, Roger Find, Stephan Seitz) 1139 Ringe,
Einzelwertung Damenklasse 1:
Michelle Find 393 Ringe,
Damenklasse 3: Claudia Find 381 Ringe,
Mannschaftswertung Damenklasse 1+2 Haibach 1 (Anja Bürki, Helena Böning, Michelle Find) 1137 Ringe,
Jugendklasse weiblich: Natascha Klein (Haibach) 387 Ringe,
Mannschaftswertung Jugend: Haibach 1 (Alicia Welzbacher, Joe Roth, Natascha Klein) 1103 Ringe,
Juniorenklasse 1 männlich: Ludwig Hock 394 Ringe,
Mannschaftswertung Junioren männlich: Haibach 1 (Justin Kuhn, Ludwig Hock, Paul Kraus) 1147 Ringe,
Luftpistole Junioren 1 männlich: Ludwig Hock 348 Ringe

 
19.2.2018 

Die Gemeinde ist stolz auf ihre Feuerwehr

Mit 111 Einsätzen stellte das letzte Jahr die „Feuerwehr Gemeinde Haibach“ vor große Herausforderungen. Zusammengezählt leisteten 1905 Einsatzkräfte dabei ihren ehrenamtlichen Dienst für die Mitbürger. 14 Brände und 65 technische Hilfeleistungen zählte Kommandant Michael Bauecker in seinem Rückblick auf. Bei den Einsätzen wurden acht Personenrettungen durchgeführt, sechs davon über die neue Drehleiter. Auch die First-Responder-Gruppe zählte in ihrem ersten halben Jahr seit ihrer Gründung schon elf Einsätze und konnte dabei neun Personen aus Lebensgefahr retten. Die 29 Einsatzkräfte der First-Responder-Einheit zeigten dabei sehr effektive Hilfeleistungen, erklärte deren Leiter Stefan Xhonneux. Zu den Einsätzen kamen im letzten Jahr 23 Fachausbildungen für die gesamte Wehr und 19 Zusatzausbildungen für die Atemschutzgeräteträger und Maschinisten, berichtete zweiter Kommandant Markus Roth. Sehr zahlreich nahmen die Aktiven auch an überörtlichen Lehrgängen teil. Einen sehr hohen Ausbildungsstand habe die Kreisbrandinspektion bei der Überprüfung der Einsatzfähigkeit im Oktober deshalb bestätigt, sagte Bauecker.

Auch im Bereich des Fahrzeugparkes hat es einige Veränderungen gegeben. Der alte Rüstwagen und das Löschgruppenfahrzeug sind außer Dienst gestellt worden, die Drehleiter wurde durch eine neue DLK 23/12 ersetzt und ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10 mit umfangreicher Ausrüstung für die Technische Hilfeleistung in Betrieb genommen. In Planung für dieses Jahr ist die Neuordnung der Ölwehr, erklärte Ingo Roth. Der Landkreis stationiert deshalb in Haibach den Ölsanimat und einen Ölwehranhänger, die ab dem 2. Quartal einsatzbereit sind. Sehr verantwortungsvoll gehen die Atemschutzgeräteträger mit ihrer Zusatzausbildung um, lobte Marcus Dölger. Neben den Trainingseinheiten in der Ortswehr wurden realistische Einsätze im Atemschutzzentrum Goldbach, in Stockstadt und Aschaffenburg geübt.

Keine Angst um die Zukunft der Wehr braucht sich die Gemeinde zu machen. Die Kinder- und Jugendarbeit ist sehr rege. In der Kindergruppe werden 22 Kinder in der Gruppe „Löschhaie“ betreut, erzählte Burkhard Roth. Jugendwart Jonas Reis bereitet mit seinem Team 17 Jugendliche, darunter vier Mädchen, auf den Feuerwehrdienst vor. Für ihre langjährige Treue im aktiven Dienst wurden geehrt: Jochen Krebs und Reiner Sommer für 40 Jahre, Marcus Dölger für 30 Jahre und Dominik Spatz für 20 Jahre. Vier Jungkameraden konnten in die aktive Wehr aufgenommen werden: Max Weis, Niklas Haida, Fabian Stürmer und Jonas Hofmeister.

Der dritte Bürgermeister, Horst Hock, lobte die hohe Motivation der Einsatzkräfte: „Die Gemeinde ist stolz auf ihre Feuerwehr!“ Über 90 000 Euro hat die Gemeinde für die Sicherheit ihrer Bürger ausgegeben. Darüber hinaus wurden für mehr als 800000 Euro Investitionen getätigt, die jedoch durch mehr als die Hälfte durch Zuschüsse getragen wurden.

 

 

 

 

 

 

 

(von links): 3. Bürgermeister Horst Hock und die Jungfeuerwehrmänner Jonas Hofmeister, Niklas Haida, Max Weis und Fabian Stürmer. Für ihre langjährige Treue im aktiven Dienst wurden geehrt: Reiner Sommer (40 Jahre), Dominik Spatz (20), Marcus Dölger (30) und Jochen Krebs (40). Rechts im Bild zweiter Kommandant Markus Roth und Kommandant Michael Bauecker.

 
 

 
25.12.2017

Weihnachtsandacht des VW-Opel-Clubs

Am 1.Weihnachtsfeiertag hat der 1.Haibacher VW/Opel Club mit Unterstützung der kath. und evang. Pfarreien Haibach eine ökumenische Weihnachtsandacht an der Marienkapelle Haibach durchgeführt. Musikalisch untermahlt wurde die Andacht von einigen Mitgliedern des Spessart Echos, Dörrmorsbach. Im Anschluss wurde an einem Lagerfeuer Glühwein und Kinderpunsch verkauft. Das Wetter hatte auch ein Einsehen und so konnten die Schwedenfeuer den Weg an die Marienkapelle erhellen.
Da alles von Mitgliedern und Freunden gespendet wurde, wofür sich der 1.Haibacher VW/Opel Club nochmals recht herzlich bedankt. So konnten die Einnahmen in Höhe von 950€ an die zwei Pfarreien weiter gegeben werden. Auf diesen Weg auch nochmals recht herzlichen Dank an alle Besucher.

Heiko Sauer

 

24.12.2017

Kinder-Mette des Burgkindergartens

Am 24.12.2017 gestalteten die Vorschulkinder des Burgkindergartens wie es schon seit vielen Jahren Tradition ist, die Kindermette am Nachmittag des Heiligabends.
In den Wochen vor Weihnachten hatten sie die Weihnachtslieder und den Sternenlichtertanz geübt und das Krippenspiel mit den Erzieherinnen einstudiert.
Auch an diesem Heiligabend waren viele Familien der Einladung zur Kindermette gefolgt und auch die letzte Bank war voll besetzt. Und so zogen die Kinder zu Begin zum Lied "Oh du fröhliche" in ihren Kostümen in die Kirche ein.
Nach dem Lied der Kinder "Auf dem Weg nach Betlehem" begann das Krippenspiel "Die heilige Nacht", das die traditionelle Weihnachtsgeschichte um die Herbergssuche von Maria und Josef erzählte.
Der Engel der den Hirten erschien wurde von Sternenkindern in ihren Lichtertanz mit einbezogen und am Ende folgten alle dem Stern zur Krippe.
Nach dem Krippenspiel trugen die Kinder ihre Fürbitten vor. Zum "Vater Unser" wurden sie von Diakon Franz Gentil zum Altar gerufen, um den sie sich versammelten um zu beten. Danach bekamen die Kinder zum Dank ein Friedenslicht mit nach Hause. Nach dem Segen endete die Kindermette traditionell in der abgedunkelten Kirche zu den Lichtern des Christbaums mit dem Lied "Stille Nacht". Wer bis jetzt noch nicht weihnachtlich gestimmt war, den ergriff schließlich jezt das Wunder und die Stille der heiligen Nacht.
Wir bedanken uns an der Stelle noch mal bei allen Kindern und ihren Eltern, Diakon Franz Gentil und bei allen anderen, die im Hintergrund mitgewirkt haben, um diese Kindermette zu einem schönen Erlebnis werden zu lassen.

Burgkindergarten

 
22.12.17
Erlös des Adventsmarktes gespendet
Der Feuerwehrverein Grünmorsbach hat aus dem Erlös seines Adventsmarktes Spenden an den Kindergarten St. Johannes in Grünmorsbach und an die Hortgruppe des Marienkindergartens übergeben. Vorsitzender Michael Fuchs überreichte jeweils einen Gutschein von 150 Euro. Für die Unterstützung des Bessenbacher Feuerwehrmanns, der bei einem Einsatz im Mai schwer verunglückt ist, wurde beim Markt eine Spendenbox aufgestellt.
So kamen weitere 230 Euro zusammen. Der Feuerwehrverein Grünmorsbach stockte diesen Betrag auf 1000 Euro auf.

Vorsitzender Michael Fuchs mit Michelle Coutandin von der Hortgruppe und Leiterin Ilse Spielmann vom Kindergarten Grünmorsbach
 
Spielvereinigung erhält Unterstützung
Die Egidius-Braun-Stif­tung des Deutschen Fußballbunds (DFB) unterstützt die Integrationsarbeit der Spielvereinigung Grünmorsbach im Rahmen des Projekts »2:0 für ein Willkommen« mit 500 Euro. Bei der Spielvereinigung spielt der aus Syrien stammende Ahmad Mursi. Er ist 2015 nach Deutschland geflohen und mittlerweile als Asylbewerber anerkannt. Den Scheck hat Adolf Weis (links), Kreisvorsitzender des Bayerischen Fußballverbands, nun an Fußball-Abteilungsleiter Tobias Rückert (rechts) im Beisein von Ahmad Mursi übergeben.
 
17.12.17
Adventszauber auf derAntonsruh

Gemütlich und wunderbar stimmig ist auch in diesem Jahr wieder der Haibacher Adventszauber am Wanderheim verlaufen. In seinen Weihnachtsmarkt an der Antonsruh investiert der Spessartverein Haibach jedes Jahr viel Mühe und Herzblut, und ein Besuch des Markts ist für viele Haibacher ein Muss. In diesem Jahr eröffneten Bürgermeister Andreas Zenglein und der Jugendchor der Sängervereinigung den Festbetrieb. Das Lied über den Weihnachtsmann lockte dabei denselben aus dem Wäldchen rund um das Wanderheim. Er hatte den Kindern und Jugendlichen liebevoll von Vereinsmitgliedern zusammengestellte Päckchen mitgebracht.

Nach Einbruch der Dämmerung spielte eine Jungtalente-Formation der Edelweiß-Blasmusik Weihnachtsmelodien. Zu diesem Zeitpunkt drängten sich schon die Adventsmarktbesucher dicht an den Stehtischen und genossen ihre Bratwurst, die von Vereinsfrauen nach guter alter Hausfrauenart selbst geriebenen Kartoffelpfannkuchen und Glühwein. Auch dieser wird nach eigener Rezeptur hergestellt und tat bei dem leider teilweise unwirtlichen Wetter wahre Wunder. Süße Waffeln und die Kuchentheke im Vereinsheim rundeten das Angebot ab. Am Sonntagmittag ging die Veranstaltung weiter. Zum Ende des Nachmittags sorgte die Jagdhornbläsergruppe der Jägervereinigung Spessart-Aschaffenburg für stimmungsvolle Musik. Den Erlös ihres Weihnachtsmarkts spenden die Haibacher Wanderer zu einem großen Teil einem karitativen Zweck.
Dietmar Kempf-Blatt/Foto: D. Kempf-Blatt
 
Krippenausstellung



So kuschelig können Weihnachtskrippen sein: Simone Roth-Mößer hat ihre Figuren selbst entworfen und so stabil genäht, dass ihre Kinder damit spielen konnten. Vor 15 Jahren hat sie angefangen und jährlich kommt eine Ergänzung dazu. Zu sehen war diese Krippe am Wochenende in Haibach bei der Ausstellung des Pfarrgemeinderats.
Inzwischen sind die Kinder von Simone Roth-Möser groß und tragen selbst zur Ausstattung der Krippe bei. »Den Stall hat allerdings mein Vater gebaut«, schränkt Roth-Mößer ihre künstlerischen Fähigkeiten bescheiden ein. Die »Kuschelkrippe« war eine von über 30 Darstellungen der Weihnachtsgeschichte jetzt in Haibach.

»Wir legen besonderen Wert darauf, dass Hauskrippen ausgestellt werden«, erklärte Aussteller Gottfried Schüssler. Krippen also, die auch wirklich bei den Ausstellern zu Hause an Weihnachten das Zentrum der Familienfeier sind. Schüsslers Krippe hat zwar nur einfache Tonfiguren, die für die Familie aber einen ideellen Wert haben, weil sie seit vielen Jahren gepflegt werden. An einigen Exponaten waren sogar Texte mit der Geschichte der Ställe und Figuren angebracht. So konnte man nachvollziehen, durch wie viele Hände und Generationen die Krippen bisher gegangen sind.

Die Bewirtung der Gäste hatten die Ministranten übernommen, um sich ein »Zubrot« für ihre Rom-Fahrt zu verdienen. Die Gesangsgruppe der »Buchfinken« unterhielt die Besucher mit vorweihnachtlichen Liedern.
9.12.17
Grünmorsbacher Weihnachtsmarkt

Mit einem besinnlichen Theaterstück haben die Kinder der Haibacher Hortgruppe die Besucher des Grünmorsbacher Adventsmarktes auf die letzten Wochen des Advents eingestimmt.
 Zum zwölften Mal war zwischen alter Kirche und Schulhaus in Grünmorsbach wieder ein kleiner, stimmungsvoller Weihnachtsmarkt aufgebaut. Zum Auftakt trugen die Kinder des Grünmorsbacher Kindergartens am Samstag Lieder und Gedichte vor. Bürgermeister Andreas Zenglein (CSU) eröffnete den Markt, den der Feuerwehrverein Grünmorsbach organisierte. Am Abend spielte das Bläser-Quintett des Ensembles »Klassik in Blech«.
Die Kinder des Hortes aus dem Marienkindergarten (unser Bild) setzten am Sonntag mit ihren Liedern einen Höhepunkt.
In den Buden und im Schulhaus zeigten Hobbykünstler ihre Arbeiten. Gedrechseltes und Holzschmuck waren zu sehen, selbstgebastelte Weihnachtskarten und Strickwaren, Malerei und Schmuck. Kerzen erfüllten den Raum in der Schule mit ihren Düften. Auch der »Holzkünstler« war wieder dabei, der mit seiner Motorsäge aus Baumstämmen Figuren schnitzte.
Den Erlös des Marktes will der Feuerwehrverein an ein soziales Projekt spenden.
 
VdK ehrt Mitglieder
Am 7. Dezember hatte der VdK-Ortsverband Haibach seine Mitglieder zu seiner Weihnachtsfeier eingeladen. Bei der gut besuchten und im feierlichen Rahmen durchgeführte Veranstaltung wurden auch einige langjährige Mitglieder geehrt.
Auch Heinz Heeg (Kreisvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender) würdigte in einer kleinen Ansprache die Verdienste und die Wichtigkeit dieser langjährigen Mitglieder. Dann ließ man den Nachmittag in gemütlicher und feierlicher Atmosphäre ausklingen.













Foto (von links nach rechts) Heribert Hock (10 Jahre), Monika Schliessmann (2. Vorstand), Adolf Spatz (20 Jahre), Reinhard Bäckmann (70 Jahre), Reinhard Kaufmann (10 Jahre), Elisabeth Fleckenstein (20 Jahre), Karl-Heinz Wenda (1. Vorstand), Heinz Heeg (Kreisvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender)
Foto: Waltraud Wenda
4.12.17
Adventskonzert der Vereinsgemeinschaft


Einen deutlichen Startpunkt in eine bewusst besinnliche Adventszeit setzte das Konzert der Vereinsgemeinschaft (VG) in der Bruder-Klaus-Kirche. Peter Amrhein, der Ehrenvorsitzende der VG, ging schon in seiner Begrüßung kritisch mit dem Geschenke-Wahn und der Hektik vor Weihnachten um. „Die Geburt Jesu ist keine einmalige Geschichte, sondern ein Geschenk, das ewig bleibt“, zitierte er Martin Luther und ermahnte, in den nächsten drei Wochen den wahren Sinn des Advents als Einstimmung auf das Christfest nicht zu vergessen. Die musikalischen Beiträge hielten eine ganze Stunde lang diese Stimmung und waren fein aufeinander abgestimmt. So begann Karsten Schwind an der Orgel mit einer Eigenkomposition und Improvisationen zu dem Ruf, den der Kirchenchor der evangelischen Kirchengemeinde unter Schwinds Leitung anschließend vortrug: „Veni, veni, Emanuel!“ (Komm, komm, Immanuel!) mit dem Refrain „Gaude, gaude! Emmanuel nascetur (Freu dich, freu dich! Immanuel wird für dich geboren!) „Morgenstern der finstern Nacht“ und „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ zeigten das Sehnen und die Hoffnung auf die Geburt Jesu. Auch der Musikverein Spessart Echo passte sich mit ruhigen Stücken der Stimmung an. Unter der Leitung von Patrick Ulrich spielten die Musiker den „Classical Canon“, „Can you feel the love tonight“ von Elton John und „Highland Cathedral“ von Korb/Roever. Selbst die „Jingle Bells“ fügten sich ein. Zarte Töne ließen die Mandolinenfreunde unter der Leitung von Manfred Hock erklingen: Das ruhige „Käraste Bröder“ aus Fredmans epistel Nr 9, die lebhafte, aber nicht zu rasche „Schneeflöckchen Gavotte“, das traditionelle „Advent in den Bergen“ und die „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Unter der Leitung von Sylvia Dietrich begleiteten die Zupfmusiker die Gesangsgruppe „Hawischer Buchfinken“ bei ihren Liedern „Ganz still ist das Land“ und „Advent ist ein Leuchten“. Manfred Bendert führte die Gesangsgruppe bei ihrem Vortrag „Das muss Weihnachten sein, andere zu erfreun“ und dem Lied des Haibacher Heiko Nüchtern, der als Pater Ambrosius im Kloster Ettal lebt: „Das Jahr ist fast vergangen.“ Selbst Marion Loch verstärkte mit ihrer Weihnachtsgeschichte die Stimmung: Die Aufnahme einer Gans in die Familie führte darin zum Überleben des Tieres über Weihnachten hinaus – „und Gänse können sehr alt werden!“
 
30.11.2017

zu Gast in Gungolding: Mandolinenfreunde Haibach und Hawischer Buchfinken gestalten Gottesdienst bei Pfr. Krüger

Die Mandolinenfreunde berichten:

Das Mandolinenorchester und die Buchfinken besuchten auf Einladung des in Haibach geborenen Pfarrers Michael Krüger die Gemeinde Gungolding in der Nähe von Eichstätt / Altmühltal. Mit einem Bus der KVG - Kahlgrunder Verkehrsgesellschaft fuhren wir mit dem Fahrer Norbert Wenzel am 18. November 2017 direkt nach Eichstätt, um ums auf dem Domplatz mit Pfarrer Krüger und seiner Mutter Christa zu  treffen. Nach einer kurzen Begrüßung starteten wir, wie vereinbart zu einer Stadtführung durch Eichstätt . Pfarrer Krüger selbst führte uns durch mehrere Kirchen und erklärte sachkundig die Entstehungsgeschichten der einzelnen Gotteshäuser. Besonders beeindruckend war für uns die Heilig – Kreuz- Kirche. Kreuzritter hatten im 12. Jahrhundert eine Verkleinerung der Grabeskirche Jesu in Jerusalem hier errichten lassen und um dieses Grab eine Rundkirche gebaut. Ein abwechslungsreicher Tag ging in unserer Unterkunft, im Gasthaus Krone in Kinding, mit Musik und Gesang zu Ende.
Am Sonntagmorgen starteten wir zum Höhepunkt unserer Reise. Mit dem Bus fuhren wir nach Gungolding und gestalteten in der Barrockkirche mit Pfarrer Krüger den Sonntagsgottesdienst. Das Mandolinenorchester, unter Leitung von Manfred Hock und Sylvia Dietrich und die Buchfinken, unter der Leitung von Manfred Bendert, sangen und spielten die " WALDLER- MESSE ". Lob und Anerkennung erhielten wir am Ende der Messe von den Gottesdienstbesuchern durch anhaltenden Applaus. Da die Mandolinenmusik in dieser Gegend völlig unbekannt ist, war diese Messe ein besonderes Ereignis für die Besucher. Nach einem, von Pfarrer. Krüger organisierten Weißwurst- Frühstück mit Brezeln und Weizenbier traten wir wieder die Heimreise an. Ein wunderschöner Ausflug ging nach einem Kaffee-Stopp in Dettelbach zu Ende. An dieser Stelle ein besonderer Dank an Maria Hock, die diese Reise zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten hervorragend geplant und durchgeführt hat.
Manfred Bendert

 
22.11.2017

Vollversammlung der VG - Planung für 2018
Besondere Feste verzeichnet der Terminkalender der Vereinsgemeinschaft (VG) für das nächste Jahr. So wird die 30-jährige Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Marck Ende Juli gefeiert, der TV Haibach kann auf 125 Jahre seiner Geschichte am 3. Juni zurückschauen und der Wanderverein Falke in Dörrmorsbach feiert sein 90-jähriges Bestehen am 16. und 17. Juni. Als große sportliche Ereignisse stehen die bayerische Meisterschaft der Faustballer im März und die Gau- und die Bezirksmeisterschaft der Schützen im Januar und April an.

Für die Jugend ist ein Besuch in Marck vom 30. Juli bis 3. August geplant. Ein bayerischer Abend ist bei einem Treffen an Ostern in der Partnergemeinde, sagte Ernst Maidhof, der Sprecher des Partnerschaftskomittees. Schon jetzt sollen sich die Vereine Gedanken um die Teilnahme am Faschingszug machen, rief Geschäftsführerin Andrea Stürmer auf. Der Vorsitzende der VG, Alexander Kunkel, gratulierte dem TV Haibach für dessen Erfolg bei dem bundesweiten Vereinswettbewerb „Starke Netze gegen Gewalt. Keine Gewalt an Frauen und Mädchen“. Der Deutsche Olympische Sportbund hat den Turnverein Haibach mit dem dritten Platz ausgezeichnet für dessen Organisation des jährlichen Stadtlaufs „Sefra rennt gegen Gewalt“. Neu überarbeitet werde zurzeit die Internetseite der VG, so dass sich jeder Verein darin kurz vorstellen könne, erklärte Kunkel. Besonders das Adressenverzeichnis biete allen die Möglichkeit, Kontakt untereinander aufzunehmen.

Über die Idee, die Feier zum Volkstrauertag umzugestalten, sollen sich die Vereinsvertreter Gedanken machen. Da immer weniger Teilnehmer zu den Terminen in den drei Ortsteilen kommen, ist an eine zentrale Gedenkfeier gedacht. Anschließend soll an den Mahnmalen für die Gefallenen in den Ortsteilen Kränze niedergelegt werden.

Für seine 30-jährige Mitarbeit in der Führung der Vereinsgemeinschaft wurde Wendelin Bleifus (Mitte) ausgezeichnet. Der Ehrenvorsitzende Peter Amrhein (links) und der neue Vorsitzende Alexander Kunkel (rechts) bedankten sich für die stets sehr aktive Mitarbeit und die vielen guten Ideen, die Bleifus in das Gremium eingebracht habe. Viele Vorschläge konnten umgesetzt werden, so dass das Vereinsleben reicher geworden sei. Bleifus wünschte der neuen Führungsmannschaft immer Freude und Erfolg bei ihrer Arbeit.

 

Ehrungen bei den Schützen

Die Schützenvereinigung Hubertus-Alpenjäger Haibach feierte ihren alljährigen Hubertustag in Verbindung mit der 65jährigen Wiedergründung im Jahre 1952. Nach dem Gottesdienst, der feierlich von der Musikkapelle Edelweiß Haibach umrahmt wurde, ging es ins Schützenhaus. Dort wurden im voll besetzten Schießsaal die Feierlichkeiten durchgeführt. Schützenmeister Volker Rühle freute sich besonders über die große Anwesenheit der Jugendlichen sowie der Ehrenmitglieder des Vereines.
Für langjährige Mitgliedschaft wurden Kilian Kittel, Reinhard Welzbacher und Ignaz Bahmer (jeweils 60 Jahre) sowie Heinz Daur (50 Jahre) und Gerhard Jahn (40 Jahre) mit den Ehrennadeln des Bayerischen und Deutschen Schützenbundes in Gold ausgezeichnet. Siegfried Kunkel erhielt für seine langjährige Tätigkeit als Fähnrich die neu geschaffene Ehrennadel des Bayerischen Schützenbundes
für Fahnenabordnungen in Gold.

Für die großen sportlichen Erfolge bei den Rundenwettkämpfen wurden unsere Jungschützen mit den Verleihungen der Eicheln ausgezeichnet:
Goldene Eichel: Michelle Find, Katja Seitz, Ludwig Hock, Natascha Klein
Silberne Eichel: Justin Kuhn, Paul Kraus, Helena Böning
Grüne Eichel: Simon Hepp

Das Bayerische Meisterschützenabzeichen für besondere sportliche Erfolge und Teilnahme an den Bayerischen Meisterschaften 2017 (siehe Foto) erhielten:
Michelle Find, Katja Seitz, Natascha Klein, Ludwig Hock, Paul Kraus, Justin Kuhn, Franziska Seitz, Helena Böning, Anna Welzbacher und Lukas Weber

 

Neue Königsfamilie bei den Schützen

Im Rahmen des Hubertustages fand die Königsproklamation der neuen Schützenkönigsfamilie statt. Der Schützenkönig wurde mit einem Kleinkaliber-Biathlongewehr auf 50m Entfernung ausgeschossen. Antreten durfte die Schützen nur in Straßenkleidung ohne Hilfsmittel. Insgesamt 40 Teilnehmer von der Jugend bis zu den Senioren gingen an den Start und ermittelten ihre Könige. Die neuen Würdenträger wurden vom 1. Schützenmeister Volker Rühle aufgerufen.
Königsfamilie 2017/2018:
Schützenkönig: Siegfried Schuller
1. Ritter: Dieter Hock
2. Ritterin: Claudia Find
Pistolenprinz: Andre Roth
Alterskönig: Reinhard Welzbacher
Jugendkönigin: Alicia Welzbacher
1. Jugendritter: Ludwig Hock
2. Jugendritterin: Katja Seitz


Die von Dieter Hock gestiftete Hubertusscheibe wurde von seinem Sohn Ludwig Hock gewonnen und den Zinn-Pokal schoss Roger Find.

 

Dörrmorsbacher Wanderjugend ist aktiv

Bei strömenden Regen trafen sich 20 Wanderer am Mollebuschbaum, um zu ihrer ersten Tour im neuen Wanderjahr zu starten. Die Nachtwanderung führte ihr Junior Robin von Dörrmorsbach über den Grünmorsbacher Sportplatz nach Haibach in die Gaststätte „Old Church“. Obwohl völlig durchnässt, ließen sich die Wanderer den Appetit nicht verderben. Das Highlight des Abends war die Vergabe der Kinokarten durch die beiden Vorsitzenden Christina Barthelmeß und Anja Kraft-Kunkel, für sechsmaliges mitwandern an: Nena Hollerbach, Fynn Münzner, Robin Kunkel, Lasse Münzner und Anna Keim.
Der kleine Anreiz, in Form einer Kinokarte, erfolgt immer zum Start des neuen Wanderjahres. Erwartungsvoll und unter großem Applaus nahmen die Kids das Geschenk entgegen. „Wir sind stolz, dass unsere Wanderjugend so emsig die Beine schwingt und mit Spaß und Freude an den Touren teilnimmt“, sagte die 1. Vorsitzende bei der Übergabe der Karten.
Ihr Jugendabzeichen für zehnmaliges Mitwandern erhalten die jungen Wanderfalken zusammen mit den Erwachsenen an der Jahreshauptversammlung im Januar.
So ging ein schöner Abend zu Ende. Gesättigt und gut gelaunt machte sich die Wandertruppe wieder auf den Heimweg.

 
19.11.2017
50 Jahre Wasserwacht
Eine singende Wasserwachtjugend – schon der Beginn der 50-Jahr-Feier der Ortsgruppe zeigte, wie vielseitig die Jugendarbeit in der Haibacher Wasserwacht ist. Gleich drei Mal traten die singenden Schwimmer auf, um den Festabend zu umrahmen. Kräftig sangen auch die „älteren Herren“ mit, als die „Wasserwachtballade“ erklang, ein selbst verfasstes Lied, das seit vielen Jahren die Zeltlager beherrscht. So kam Ortsvorsitzender Jochen Diener auch ins Schwärmen, als er in seinem Chronikbericht immer wieder die Jugendarbeit erwähnte. „Wer bei uns in den Gruppen ist lernt nicht nur das Schwimmen!“, betonte er. Soziale Kompetenzen, wie Selbstwertgefühl, Teamfähigkeit und uneigennützige Hilfe für den Mitmenschen werden „ganz nebenbei“ gelernt und bereiteten sinnvoll auf das Leben vor.

„Die Wasserwacht ist etwas ganz Tolles für die Gemeinde!“, lobte Bürgermeister Andreas Zenglein die Mitarbeit im Wachdienst im Hallenbad. Seit dem Bau des Hallenbades im Jahr 1966 ist ihre Geschichte der Haibacher Wasserwacht mit dem Bad eng verbunden. Die Gründung einer Wasserwacht-Ortsgruppe sollte damals vor allem den Jugendlichen die Möglichkeit geben, ihre schwimmerischen Fähigkeiten zu verbessern und sich im Rettungsschwimmen ausbilden zu lassen. Heute erfüllen die Aktiven das gesamte Aufgabengebiet der Hilfsorganisation. So gibt es in Haibach ausgebildete Wasserretter und sogar zwei Mitglieder mit Bootsführerschein. Die Grundlage des Schwimmens kann von einer Ausbilderin vermittelt werden.

Der Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes, Landrat Ullrich Reiter, hob in seiner Ansprache die uneigennützige Hilfe der Wasserwacht hervor. Die Ideale des Roten Kreuzes würden damit in Haibach voll und ganz erfüllt. Udo Hammer, der neue Leiter der Kreiswasserwacht, lobte die Haibacher als eine der mitgliedsstärksten Gruppen im Kreis. Die zuverlässige Mitarbeit in der Vereinsgemeinschaft betonte deren Vorsitzender Alexander Kunkel. Die Teilnahme an der „Aktion sauberer Landkreis“, dem Faschingszug oder der Kerb sei für die Gruppe eine Selbstverständlichkeit.

Für ihre langjährige Mitarbeit zeichnete er Mitglieder aus: Hans Scheuermann (Ehrenzeichen in Gold), Roland Straub (Ehrenzeichen in Silber), Erwin Jakob (Gründungsmitglied, 50 Jahre Mitgliedschaft), Andreas Albert und Wilhelm Huber (staatliches Ehrenzeichen für 40 aktive Jahre), Anke Morhart, Mattias und Markus Hoch (25 Jahre). Besonders erwähnt wurde der Initiator der Wasserwachtgründung in Haibach, Erwin Hein. Der damalige Lehrer der Haibacher Hauptschule führte Interessierte zusammen und war lange Zeit aktiver Ausbilder. Er lebt heute im Bayerischen Wald und bekommt die Ehrung für 75 Jahre Mitgliedschaft im Bayerischen Roten Kreuz vom dortigen Bürgermeister überreicht.














 


Bild: Der Leiter der Kreiswasserwacht, Udo Hammer (ganz links), der Leiter der Ortsgruppe, Jochen Diener (zweiter von links) und der Vorsitzende des BRK Kreisverbandes, Landrat Dr. Ulrich Reuter (rechts), ehrten langjährige Mitglieder. Von links: Andreas Albert, Hans Scheuermann, Wilhelm Huber, Erwin Jakob, Roland Straub, Matthias Hock, Anke Morhart und Markus Hock
 

18.11.2017

Ehrenabend für Sportler und verdiente Persönlichkeiten

Erfolgreiche Sportler sind der Stolz der ganzen Gemeinde. Dies betonte Bürgermeister Andreas Zenglein beim Ehrenabend bei jedem der über 100 Haibacher Sportler, die mindestens auf Bezirksebene auf dem Siegertreppchen standen. „Ihr seid die Aushängeschilder Haibachs und wir können dankbar sein, dass ihr unseren Heimatort so gut repräsentiert“, sagte er. Doch auch den Funktionären und Vereinsführungen gebühre Lob, da sie den Rückhalt für die Sportler bildeten und die Erfolge ermöglichten.

Dass die Gemeinde sich den Sport etwas kosten lässt, zeigte der Bürgermeister anhand der Haushaltszahlen des letzten Jahres. Alle Sportstätten rechneten dabei mit einem erheblichen Defizit ab. Allen voran die Kultur- und Sporthalle, die in den letzten Jahren von Grund auf saniert wurde. Nahezu 7 Millionen Euro hat die Generalinstandsetzung gekostet. Die Sporthalle am Hohen Kreuz rechnete mit fast 150 000 Euro ab, das Hallenbad mit 160 000 Euro. 690 000 Euro kostete der Kunstrasenplatz. Anhand dieser Zahlen bat Zenglein eindringlich darum, die Sportstätten pfleglich zu behandeln. Neben den Kosten für die Immobilien unterstützte die Gemeinde nach ihren Förderrichtlinien die Vereine mit 135 000 Euro. Jeder Euro sei gut angelegt, meinte Zenglein, zumal es hauptsächlich die Vereine seien, die das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde tragen.

Der neue Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft, Alexander Kunkel, dankte Bürgermeister und Gemeinderat für die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen und die großzügige Unterstützung. Der Ehrenvorsitzende, Peter Amrhein, lobte besonders die Jugendarbeit und rief die Jugend dazu auf, sich auch der Verantwortung in den Vereinsführungen zu stellen.
Besonders erfolgreiche Sportler und langjährige Vorstandsmitglieder ehrte Bürgermeister Andreas Zenglein beim Ehrenabend der Gemeinde.

Von links:
Vera Prakesch (Europameister mit der Bayernauswahl der Faustballer beim Jugendeuropapokal, 1. Deutscher Meister mit der Bayernauswahl)
Gerda Ott (2. Deutsche Meisterin im Kegeln)
Nika Steigerwald (Teilnehmerin beim Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ im Schwimmen, 1. Bayerische Meisterin 100m Brust, 2. Bayerische Meisterin 200m Brust, 7x Unterfränkische Meisterin, 2. Unterfränkische Meisterin 100m Frauen, Berufung in den Bayernkader, Landessiegerin mit der Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt)
Dietmar Kempf-Blatt (30 Jahre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim TV Haibach)
Klaus Rückert (2. Deutscher Meister der AK4 im Mittelgewicht beim Steinstoßen, 2. Deutscher Hallenmeister, 1. Bayerischer Meister,
2. Süddeutscher Meister, 3. Bayerischer Meister 3-Kampf, 3. Süddeutscher Meister Schwergewicht 3-Kampf)
Lukas Bürki (1. Deutscher Jugendmeister U9 bei der Lichtschießdisziplin und zwei allgemeinen Sportdisziplinen: Schnelligkeit, Konzentration, Geschicklichkeit und Koordination)
Hans Scheuermann (40 Jahre in der Vorstandschaft der Wasserwacht)
Rolf Stockum (2. Deutscher Meister, 3. Deutscher Hallenmeister der AK3, Schwergewicht Steinstoßen, 1. Süddeutscher Meister)
Sebastian Staudt (Vizeweltmeister Judo Senioren, 3. Deutscher Meister)
Auf dem Bild fehlt Jana Hartmann (3. Deutsche Meisterin Ringen Freistil Juniorinnen, 1. Hessische Meisterin Freistil Frauen) 

Alle Geehrten: 

Funktionäre:
Dietmar Kempf-Blatt: 30 Jahre Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim TV Haibach
Hans Scheuermann: 40 Jahre in der Vorstandschaft der Wasserwacht 

Jugend musiziert
Julian Melcher: 1. Preis Unterfranken, Klavier solo
Tim Kilian Schraufstetter: 2. Preis Unterfranken, Klavier solo
Moritz Taupp: 2. Preis Unterfranken Drum Set (Pop) solo
Mai-Linh Le: 1. Preis Unterfranken Gesang mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb Bayern 

Ringerverein
Michel Bräutigam: 1. Bezirksmeister gr.röm. B Jugend, 2. Bezirksmeister Freistil, 1. hessischer Meister gr.röm., 3. hessischer Meister Freistil
Luis Lang: 3. Bezirksmeister gr.röm. E Jugend, 3. Bezirksmeister Freistil
Nikita Knaub: 2. Bezirksmeister gr.röm. A Jugend, 3. Bezirksmeister Freistil
Nikita Olta: 2. Bezirksmeister Freistil B Jugend
Lars Möller: 3. Bezirksmeister gr.röm. C Jugend
Domenik Gilbert: 3. Bezirksmeister gr.röm. C Jugend
Lukas Parr: 2. Hessischer Meister gr.röm. D Jugend, Hessischer Meister Freistil
Sinan Toprak: 1. Bezirksmeister gr.röm. Männer
Alexander Hast: 2. Hessischer Meister Freistil Männer
Jasmin Gilbert: 3. Hessische Meisterin Freistil weibl. Jugend
Tamara Gilbert: 3. Hessische Meisterin Freistil weibl. Jugend
Leonie Gilbert: 2. Hessische Meisterin Freistil weibl. Schüler
Saskia Jung: 2. Hessische Meisterin Freistil weibl. Jugend
Ann Kathrin Zuber: 3. Hessische Meisterin Freistil Frauen
Jana Hartmann: 1. Hessische Meisterin Freistil Frauen, 3. Deutsche Meisterin Freistil Juniorinnen  

TV Haibach
Kegeln
Mannschaften:

1. Mannschaft Männer: Meister der 2. Bundesliga Mitte und Aufstieg in die 1. Bundesliga mit Thomas Haas, Markus Brunner, Steffen Elbert, Armin Reis, Marco Mattheis, Steffen Mattheis, Heribert Biewer, Manfred Haberkorn und Gunther Grod 
Gerda Ott und Elisabeth Reis im KV Aschaffenburg: 2. Hessische Meister  

Einzelsiege: 
Gerda Ott: 2. Deutsche Meisterin
Thomas Haas: 1. Bezirksmeister
Carolin Einhäuser: 1. Bezirksmeisterin
Manfred Haberkorn: 2. Bezirksmeisterin  

TV Haibach
Faustball 
U 12 m: 1. Bezirksmeister Halle 2016/2017 mit Marco Bayer, Fabio Duschka, Jan Find, Leonie Kruschina, Johanna Nüchtern, Tessa Rose, Felix Schlauersbach; Trainer: Getrud Först 

U 12 m: 1. Bezirksmeister Feld 2017 mit Marco Bayer, Fabio Duschka, Jan Find, Leonie Kruschina, Johanna Nüchtern, Tessa Rose, Felix Schlauersbach; Trainer: Getrud Först 

U 18 m: 1. Bezirksmeister Halle 2016/2017 mit Thorsten Emmerich, Christian Sauer, Simon Reichel, Tilo Prakesch, Emelie Greb, Julia Rickert, Lea Schlauersbach; Trainer: Sebastian Maier, Betreuer: Frederik Maier
 

U 18 m: 2. Bezirksmeister Feld 2017 mit Thorsten Emmerich, Christian Sauer, Simon Reichel, Tilo Prakesch, Emelie Greb, Julia Rickert, Lea Schlauersbach; Trainer: Sebastian Maier, Betreuer: Frederik Maier
 

Frauen 30: 1. Bezirksmeister Halle 2016/2017, Bayerischer Meister Halle, Süddeutscher Meister Halle, Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft mit Eva Clauß, Elena Först, Nadine Noack, Verena Rollmann, Ariane Schmitt, Nicole Wüst
 
Frauen: Meister Landesliga West Feld 2017 mit Eva Clauß, Verena Difour, Elena Först, Emelie Greb, Nadine Noack, Vera Prakesch, Verena Rollmann, Julia Rickert, Lea Schlauersbach, Ariane Schmitt, Danielle Schüßler, Nicole Wüst
 

Einzelsiege
Vera Prakesch: 1. Deutscher Meister mit der Bayernauswahl, Europameister mit der Bayernauswahl beim Jugendeuropapokal in Lienz an der Donau/Österreich 

Leo Nüchern und Felix Schlauersbach: Bayerischer Meister mit der Unterfrankenauswahl in der Hallensaison 2017
  

Schützenverein
 
Mannschaften:
Haibach I: 1. Bezirksmeister Luftgewehr Herren mit Roger Find, Peter Fürste, Stephan Seitz
 Haibach I: 1. Bezirksmeister KK-liegend Herren mit Oliver Klein, Roger Find, Peter Fürste 

Michelle Find mit der JSG Frankonia Unterfranken: 1. Bayerischer Meister Luftgewehr A Juniorinnen, Bezirksmeister KK-3x20 A Juniorinnen 

Katja Seitz mit der JSG Frankonia Unterfranken: 1. Bezirksmeister KK-liegend Juniorinnen A
 

Ludwig Hock und Paul Kraus mit der JSG Frakonia Unterfranken: 1. Bezirksmeister KK-3x40 Junioren A, Bezirksmeister KK-3x20 Junioren A, Bezirksmeister KK-liegend Junioren A
 

Einzelehrungen
Lukas Bürki: 1. Deutscher Jugendmeister U9 bei einer Lichtschießdisziplin und zwei allgemeinen Sportdisziplinen (Schnelligkeit, Konzentration, Geschicklichkeit oder Koordination)

Michelle Find: 1. Bayerische Meisterin KK-3x20 A Jugend, Bezirksmeistern KK-3x20 A Jugend, Bezirksmeisterin KK-liegend A Jugend, Bezirksmeisterin Luftgewehr A Jugend


Ludwig Hock: 1. Bezirksmeister Luftgewehr A Jugend, 3. Bayerischer Meister Luftgewehr A Jugend, Bezirksmeister 3x20 A Jugend, Bezirksmeister KK-liegend A Jugend, Bezirksmeister KK-3x40 A Jugend, Bezirksmeister KK-Luftpistole A Jugend


Natascha Klein: 1. Bezirksmeisterin Luftgewehr Jugend, Bezirksmeisterin Luftgewehr 3-Stellung Jugend, Bezirksmeisterin KK-3x20 Jugend, Bezirksmeisterin KK-liegend Jugend


Anja Bürki: 1. Bezirksmeisterin Luftgewehr Frauen, Bezirksmeisterin KK-100m Frauen


Peter Fürste: 1. Bezirksmeister Luftgewehr Herren, 3. Bezirksmeister KK-3x20 Herren, 3. Bezirksmeister KK-50m Diopter Herren


Katja Seitz: 2. Bezirksmeisterin KK-3x2 A Jugend, Bezirksmeisterin KK-liegend A Jugend


Paul Kraus:   2. Bezirksmeister KK-3x40 B Jugend, Bezirksmeister KK-3x20 B Jugend

Roger Find:   2. Bezirksmeister KK-100m , 3.Bezirksmeister KK-liegend

Claudia Find: 2. Bezirksmeisterin Luftgewehr Frauen


Franziska Seitz: 3. Bezirksmeisterin KK-3x20 Jugend, 3. Bezirksmeisterin KK-liegend Jugend


Helena Böning: 3. Bezirksmeisterin KK-liegend A Jugend


Peter Ansmann: 3 Bezirksmeister KK-100m Senioren
  

Schwimmen 
Marie Mungel: 1. Unterfränkische Meisterin 4x50m Freistil Mixed Staffel, 3. Unterfränkische Meisterin 100m Schmetterling, 1. Unterfränkische Meisterin 50m Schmetterling Langbahn, 2. Unterfränkische Meisterin 200m Schmetterling Langbahn

Niklas Wöhler: 1. Unterfränkischer Meister 50m Brust, 2. Unterfränkischer Meister 50m Brust Langbahn, 3. Unterfränkischer Meister 200m Freistil Langbahn, 3. Unterfränkischer Meister 400m Freistil Langbahn, 3. Unterfränkischer Meister 100m Brust Langbahn 


Linda Heinrichs: 1. Unterfränkische Meisterin 100m Rücken, 2. Unterfränkische Meisterin 100m Lagen, 2. Unterfränkische Meisterin 200m Freistil,      1. Unterfränkische Meisterin 50m Rücken Langbahn, 1. Unterfränkische Meisterin 100m Rücken Langbahn, 2. Unterfränkische Meisterin 50m Brust Langbahn, 2. Unterfränkische Meisterin 200m Freistil Langbahn, 3. Unterfränkische Meisterin 100m Brust Langbahn 

Nika Steigerwald: 1. Bayerische Meisterin 100m Brust, 2. Bayerische Meisterin 200m Brust,   7x Unterfränkische Meisterin , 2. Unterfränkische Meisterin 100m Frauen, Berufung in den Bayernkader, Landessiegerin mit der Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt (Eliteschule des Sports) bei „Jugend trainiert für Olympia“, Platz 8 beim Bundesfinale (deutsche Meisterschaft der Schulen) in Berlin, höchste Punktzahl aller Teilnehmer (m/w) beim Landesvielseitigkeitstest Bayern, einer Sichtung der größten Talente zwischen 9 und 14 Jahren.
 

Paulina Gaffal: 1. Unterfränkische Meisterin 100m Freistil, 2. Unterfränkische Meisterin 50m Freistil, 3. Unterfränkische Meisterin 400m Freistil 
Marlene Aulbach: 1. Unterfränkische Meisterin 50m Freistil, 1. Unterfränkische Meisterin 100m Freistil, 3. Unterfränkische Meisterin 50m Rücken, 3. Unterfränkische Meisterin 100m Rücken, 1. Unterfränkische Meisterin 100m Rücken Langbahn, 2. Unterfränkische Meisterin 200m Rücken Langbahn, 3. Unterfränkische Meisterin 50m Rücken Langbahn, 3. Unterfränkische Meisterin 50m Freistil Langbahn, 3. Unterfränkische Meisterin 100m Freistil Langbahn 

Mona Prause: 2. Unterfränkische Meisterin Reha Sport BVS in Nürnberg, 50m Rücken Frauen   


Sonstige Sportarten und Vereine:
Sebastian Staudt: Vizeweltmeister Judo Senioren, 3. Deutscher Meister


Rolf Stockum: 1. Süddeutscher Meister AK3, Schwergewicht Steinstoßen, 2. Deutscher Meister, 3. Deutscher Hallenmeister

Klaus Rückert: 1. Bayerischer Meister AK4, Mittelgewicht Steinstoßen, 2. Deutscher Meister, 2. Deutscher Hallenmister,
2. Süddeutscher Meister,             3. Bayerischer Meister 3-Kampf, 3. Süddeutscher Meister Schwergewicht 3-Kampf

Fabian Weis: Unterfränkischer Mannschaftsmeister mit dem TV Hösbach im Leistungsturnen


Selina Streitenberger: 1. Unterfränkische Meisterin Eiskunstlauf

Siegfried Roth: 2. Bezirksmeister Unterfranken Senioren 75 Einzel Tischtennis TSV Grünmorsbach

Daniel Kress: 1. Bezirksmeister mJ U18 3000 Meter-Lauf, 2. Bezirksmeister Leichtathletik, 3. Bezirksmeister Crosslauf, 5. Platz Bayerische Meisterschaft 3000 Meterlauf, 1. Kreismeister 800 Meter, 1500 Meter und 3000 Meter 



Dass Väter mit ihren Kindern gemeinsam turnerische Leistungen bringen können, bewies die Turngruppe von Silja Engelhardt beim Ehrenabend:

 

 
Blutspender sind Lebensretter

Bei der Ehrung der Blutspender machte Bürgermeister Andreas Zenglein deutlich, dass Blutspenden etwas ganz Besonderes ist. Durch den Ausbau des modernen Rettungswesens seien die Chancen gestiegen, nach einem schweren Unfall zu überleben. Doch um das Überleben zu sichern werde sehr oft Blut benötigt – das Blut, das Spender vorher freiwillig gegeben haben. Damit sei jeder Blutspender ein Lebensretter, meinte Zenglein. Zusammen mit Christiane Faust vom Bayerischen Roten Kreuz in Haibach übergab er Urkunden und kleine Geschenke an langjährige Spender. Bild von links Bürgermeister Andreas Zenglein, Steffen Künzinger (25 Spenden), Jürgen Goldhammer (100), Jochen Geis (50), Bettina Grimmer (25), Martin Miksch (50), Albin Blatt (125), Günter Hock (50), Mike Hartmann (75) und Christiane Faust vom Bayerischen Roten Kreuz in Haibach. Auf dem Bild fehlen Rosine Alischer, Ralf Hofmeister (50 Spenden), Richard Münzner, Thilo Lange und Simone Kranz (25 Spenden)
 

      

 

 31.10.17

Halloween im Knochengarten

„Ich habe doch keine Angst vor Gespenstern!“ Mutig beginnen die vier Buben den Start des Geisterlaufes im Knochengarten. Doch schon nach wenigen Metern werden ihre Schritte langsamer. Irrlichter weisen den Weg rund um das Gebiet des Abenteuerspielplatzes und zucken furchterregend bei jedem Windhauch. Als Zombies verkleidet, sehen die vier Neunjährigen selbst schon ein wenig schaurig aus in der eintretenden Dunkelheit. Der Mutigste geht voran, wechselt aber bald nach hinten, um seinem Freund den Vortritt zu lassen. Sphärische Klänge aus einem Gebüsch haben ihn weichen lassen. Und plötzlich stockt ihr Schritt.

Eine schwarze Gestalt hackt mit einem Pickel in der Erde, hinter dem Loch steht ein kleiner Grabstein, schwach beleuchtet von zwei flackernden Kerzen. Das ist den vier jetzt doch zu viel. Sie rennen los, um schnell an der unheimlichen Stelle vorbeizukommen. „Da lag ja gar keiner im Grab!“, machen sie sich hinterher gegenseitig Mut. Doch schnell halten sie sich gegenseitig wieder an ihren Umhängen fest: Schwebt da nicht ein Geist durch den Wald? Zum Glück sehen sie bald die Lichter der Hütten des Spielplatzes und haben den Rundgang glücklich beendet. Jetzt wieder ganz tapfer: „Wir gehen noch mal rum und schauen uns die Gespensterstationen näher an!“

Wie auf dem Halloween-Fest im Knochengarten ist Haibach in den letzten Tagen ganz in der Hand der Untoten: Beim Sportclub Olympic in Dörrmorsbach werden Kürbis-Grusel-Masken geschnitzt, im Jugendhaus lädt der Jugendpfleger schon am Montag zur Geisterparty ein und die Wasserwacht hat an ihrem Jugendheim eine Erschreckstation aufgebaut, an der es sich schön gruseln lässt. Doch das größte Gespensterfest ist im Knochengarten – schon der Name lässt einen an diesem Abend schaudern. Mehr als 400 Gäste zählen die Verantwortlichen um Sonja Englert und sind von dem großen Zuspruch begeistert. Gut die Hälfte der Besucher sind kleine und große Gespenster, die sehnsüchtig auf den Einbruch der Dunkelheit warten. Praktisch, dass es da vorher zur Stärkung etwas zum Trinken und ein paar Bratwürste gibt. Am Lagerfeuer haben sich meist die Väter versammelt und halten Stockbrote ins Feuer, während die Kinder die Freiheit es Abenteuerspielplatzes nutzen. Auf Wackelbrücken, Seilschaukeln oder in den Bretterbuden lässt sich herrlich spielen, ohne auf die Sauberkeit der Kleidung achten zu müssen. Lange Schlangen haben sich am Bobby-Car-Berg gebildet, der sich gut als Startrampe für eine Schussfahrt eignet. Wer es etwas ruhiger mag, ist an der Station des Waldkindergartens genau richtig: Hier werden aus Naturmaterialien Traumfänger gebastelt. Genau richtig, um die schlimmen Träume der Gespensternacht abzuhalten. Gleich an zwei Stationen können sich die Kinder schminken lassen, damit sie auch stilecht auf Erschreckertour gehen können.

 

 

 

Die Halloweenparty bildete den Abschluss des Sommerbetriebes auf der Abenteuerfarm. Jetzt haben die ehrenamtlichen Helfer Zeit, einmal durchzuschnaufen und die Angebote fürs nächste Jahr zu organisieren. Im Frühjahr können dann wieder die Kinder kostenlos nach Herzenslust in der wild-romantischen Atmosphäre graben, bauen, hämmern und sägen. Auch für Gruppen steht das Angebot offen, gern gesehen sind Kindergeburtstagsfeiern, die nach Wunsch pädagogisch betreut werden.

 

 

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Vereinsgemeinschaft hat einen neuen Vorsitzenden 

Die Vereinsgemeinschaft (VG) hat einen neuen Vorsitzenden: Alexander Kunkel wurde von den Vertretern der 38 Mitgliedsvereine einstimmig in sein neues Amt gewählt. „Es ist ein Zeichen für alle Vereine, die Verantwortung in junge Hände zu geben!“, begrüßte Bürgermeister Andreas Zenglein das Ergebnis der Wahl und rief gleichzeitig dazu auf, dass die jüngeren Mitglieder in den Vereinen bereit sein sollen, Verantwortung zu übernehmen. Kunkel ist 43 Jahre alt und Aktiver in der Wasserwacht und dort auch Jugendleiter. „Ich will die gute Arbeit meiner Vorgänger weiterführen“, versprach der Neugewählte. Als Repräsentant aller Haibacher Vereine kann er sich auf die Mitarbeit seiner Vorstandsriege stützen: So ist Joachim Hock (TSV Grünmorsbach) sein Stellvertreter, Andrea Stürmer (Förderverein Mittelschule) die Geschäftsführerin und Martina Hock (TSV Grünmorsbach) Schriftführerin. Als Beiräte arbeiten mit Peter Hötl (Obst- und Gartenbauverein), Reinhold Reß (Schützenverein), Ernst Maidhof (Bund der Selbstständigen), Peter Amrhein (Heimat- und Geschichtsverein), Philipp Klein (Wasserwacht), Edith Schnatz (kath. Frauenbund).Der bisherige Vorsitzende, Peter Amrhein, sagte die volle Unterstützung der Mannschaft zu und betonte, dass die gute Zusammenarbeit aller Vereine jedem selbst zu Gute käme. Die wichtigsten Arbeiten der VG sind die Organisation der Festtermine und als eigene Veranstaltungen das Adventskonzert, der Faschingszug und die Kerb. Alle fünf Jahre wird ein Dorffest organisiert.

Der neue Vorstand (von links): 

Geschäftsführerin Andrea Stürmer

1. Vorsitzender Alexander Kunkel

Schriftführerin Martina Hock

2. Vorsitzender Joachim Hock

 

 

 

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Obst- und Gartenbauverein feiert Erntedank

Mit einem Gottesdienst am Samstag, 30.9.2017, feierte der Obst- und Gartenbauverein Haibach das Erntedankfest in der Bruder-Klaus-Kirche und gedachte gleichzeitig seiner verstorbenen Mitglieder. Am Sonntag wurde das Fest im herbstlich geschmückten Jugend- und Vereinshaus mit der weltlichen Feier fortgesetzt. Vom Frühschoppen, über den beliebten Mittagstisch, leckerem Kaffee- und Kuchenbuffet und deftigem Vesper, wurden die zahlreichen Gäste versorgt. Im Ausschank gab es u.a. frischen Apfelmost aus der vereinseigenen Kelterei. Eine reichbestückte, schon traditionelle Tombola mit vielen blühenden Topfpflanzen, Brot, Wurst, Marmelade und sonstigen nützlichen Gebrauchsartikeln fand wieder großen Anklang. Wir danken herzlich unserem Herrn Pfarrer Erich Sauer für den festlichen Gottesdienst und allen Gästen für ihre Einkehr im Jugendhaus!
Text und Foto: Gerlinde Wagner

Grünmorsbacher Kerb mit Äppelwoihecke

Trotz des zunehmend regnerischen Wetters haben am 30.09.2017 viele Gäste den Weg zur Äppelwoihecke an der alten Kirche gefunden. Nachdem Bürgermeister Zenglein die neue Pasteurisierungsanlage fachmännisch und erfolgreich in Betrieb genommen hatte, entstand sowohl im Festzelt als auch unter dem spontan aufgestellten Pavillon eine gute, gesellige und zufriedene Stimmung. Ganz herzlich bedankt sich die Vorstandschaft beim Organisationsteam, den vielen fleißigen HelferInnen und Kuchenbäckern, ohne die ein solches Fest nie zustande kommen würde. Ebenso gebührt der Dank der Bäckerei Staab, der Metzgerei Hock, der Brauerei Bergmann, der FFW Grünmorsbach e.V und der Gemeinde Haibach für die tolle Unterstützung.

 

 

Auch Dörrmorsbach feiert Kerb

Bereits zum zweiten Mal feierten die Dörrmorsbacher nach dem Gottesdienst in abgespeckter Form ihre Kerb. Nachdem der Kerbtanz nicht mehr so gut angenommen wurde, veranstalteten der Musik- und Wanderverein die Kerb vor dem Bürgerhaus. Die Zahl der Besucher war gegenüber dem letzten Jahr um das doppelte gestiegen. Obwohl ihnen Petrus zwischendurch immer mal wieder einen Regenschauer schickte, ließen sich die Kerbgäste die gute Laune und Stimmung nicht vermiesen und blieben bis zum Morgengrauen. Die Kerbmädchen Nena Hollerbach, Luisa Rothenbücher und Lena-Marie Heincke und der Kerbbursche Luis Keim hatten die Sache voll im Griff. Zusammen trugen sie das Kerbgedicht vor und begossen den Kerbstrauß. Streng hüteten sie ihre Kerbpuppe „Jaqueline“ vor Diebstahl, die trotz strengster Bewachung am Montagmorgen alleine auf der neuen Nimm-mich-mit-Bank Richtung Haibach saß. Stimmungsvoll sorgte das Spessart-Echo für zünftige Blasmusik, während sich der Wanderverein um das flüssige Wohl kümmerte. Die Pizza-Box Martin versorgte die hungrigen Mäuler mit leckeren Pizzen und Hamburgern. Das neue Konzept der beiden Vereine ging auf und so blieb die Kerb im Dorf. Ein schöner, stimmungsvoller Abend ging zu Ende.

Die Hawischer Kerb war da!

Zwar musste dieses Mal auf das gewohnt sonnige Wetter verzichtet werden, doch hatten dieHaibacher wieder Fes­wetter zu ihrer Straßenkerb. Und damit auch wieder großen Zuspruch. »Wir sind sehr zufrieden mit der Besucherresonanz!« meinte Benedikt Kunkel, kürzlich zurückgetretener Geschäftsführer der Vereinsgemeinschaft, die als Veranstalter der Kerb auftritt. Aber in seiner Funktion eben auch eine treibende Kraft hinter der Traditionsveranstaltung.
Vor den Essensständen gab es lange Schlangen, sei es der »Ochs am Spieß« oder der »Pizzabox«, beides Haibacher Klassiker, und auch die Gaststätte »Onkel Tewi« fand großen Zuspruch. »Bereits um 14.30 Uhr war die Hälfte der Kuchen und Torten weg«, wusste Maria Nagel vom Katholischen Frauenbund, der das Kirchencafé betrieb. Auch an diesem Montag wird in Haibach gefeiert: um 14 Uhr öffnet der Vergnügungspark, um 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen im ehemaligen Feuerwehrhaus
. Dietmar Kempf-Blatt

 

Vereinsgemeinschaft sucht Vorsitzenden

Alle Appelle halfen nichts. Die Vereinsgemeinschaft Haibach steht ohne Vorsitzenden da. Peter Amr­hein, langjähriger Amtsinhaber hat schon im vergangenen Jahr signalisiert, dass er nicht mehr zur Verfügung stehen würde. Hatten alle Bemühungen hinter den Kulissen schon nichts bewirkt, so schafften auch die dringlichen Aufforderungen von Amrhein, Bürgermeister Andreas Zenglein und Ernst Maidhof, Chef des Haibach-Marcker-Freundschaftskomitees, es nicht, dass sich einer der Vereinsvertreter für das Amt bereitfand. Nachdem eine Versammlung der VG ergebnislos geblieben war, geht die Angelegenheit am 17. Oktober in die dritte Runde. Immerhin konnte der Wahlausschuss mit Rathauschef Zenglein, Pfarrer Erich Sauer und Margit Zyzik die restlichen Posten besetzen: Stellvertretender Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft bleibt Joachim Hock, dessen Ehefrau Martina weiterhin als Schriftführerin fungiert. Als Geschäftsführer löst Andrea Stürmer Benedikt Kunkel ab. Da sich die Dörrmorsbacher und die Grünmorsbacher trotz direkter Ansprache zierten, gibt es nur Beiräte aus der Muttergemeinde: Edith Schnatz, Peter Amrhein, Peter Hödl, Philipp Klein, Ernst Maidhof und Reinhold Ress. Christoph Rückert und Helmut Stowasser prüfen die Kasse. Dietmar Kempf-Blatt

 

Jugendfarm Knochengarten bietet Ferienspiele

In der 4. Sommerferienwoche fanden in der Kinder- und Jugendfarm Knochengarten in Haibach wieder Ferienspiele statt. Die 23 angemeldeten Kinder erlebten eine ereignisreiche Woche unter dem Thema „Die vier Elemente“. Am ersten Tag stand das Element Erde im Vordergrund. Am Ende einer Schnitzeljagd durch den Knochengarten mussten die Kinder eine Schatztruhe finden und ausgraben. Der süße Schokoladen- und Gummibärchenschatz wurde schnell gefunden und noch schneller aufgegessen. Dann konnten die Kinder für sich selbst Sonnenuhren bauen.
Am Dienstag wurde ein großes Gemälde mittels Actionpainting hergestellt. Die Kinder spritzen, klecksten und tropften Farbe auf ein großes Laken, das jetzt am Bürocontainer bewundert werden kann. Nach der Farbschlacht begaben wir uns in den Wildpark, um die Tiere anzuschauen und um uns auf dem Spielplatz zu vergnügen. Nachmittags stellten die Kinder bunte Teelichthalter aus Wachs her. Am Tag des Feuers durfte dieses natürlich nicht fehlen und so machten wir Lagerfeuer, über dem wir Stockbrot und Marshmallows rösteten. Einige Kinder trauten sich auch mit „Zauberpulver“ Feuer zu spucken.
Am Mittwoch war Lufttag. Wir gingen in die Haibacher Schweiz zur Seilbahn und die Kinder lernten fliegen. Auf dem Rückweg machten wir einen Spiegellauf, bei dem man nur noch sieht, was über einem vor sich geht. So konnten die Kinder während des Laufens aus einer ungewohnten Perspektive Wolken, Bäume und Vögel betrachten. Am Nachmittag bastelten einige Kinder Flugzeuge aus Balsaholz und die anderen werkelten im Hüttendorf.
Der Donnerstag war dem Element Wasser gewidmet. Wir spazierten wieder in die Haibacher Schweiz und sammelten Tiere im Haidebach. Die Kinder fanden viele Bachflohkrebse und andere Tiere wie Käfer, die sie in ihren Lupenbechern sammelten und bewunderten. Nachmittags konnten die Kinder im Knochengarten Stofftaschen bemalen und batiken. Darauf folgte die große Wasserschlacht, bei der keiner trocken blieb.
Am Freitag war Wunschtag und so konnten die Kinder tun und lassen was sie wollten. Die Kinder machten ihre Taschen und Flieger fertig und die anderen nutzen die BMX-Strecke oder das Hüttendorf um sich auszutoben.
Wir bedanken uns bei allen Kindern und Eltern für diese schöne Woche und bei unserem Caterer Häuser für das leckere Essen. Der Trägerverein Abenteuerfarm e.V freut sich immer über Spenden, damit auch in Zukunft der Knochengarten weiterentwickelt und weitere Ferienspiele angeboten werden können
. Lucas Holzmann

 

Jugend-Handballer im Zeltlager

Haibacher Handballnachwuchs meldet „Schiff ahoi“. Beim diesjährigen Jugendzeltlager der Handballabteilung vom 29.07.-02.08.2017 in Großkrotzenburg konnten wieder rund 50 Kinder und Jugendliche das sechste Handball-Zeltlager in Folge genießen. Dem Nachwuchs wurde wieder einmal viel geboten: neben der täglichen Möglichkeit das benachbarte Strandbad beaufsichtigt zu nutzen standen zahlreiche Wettbewerbe im Mittelpunkt. Dabei mussten land- und wasserbezogene sportliche Turniere absolviert und eine teambildende Bühnenaufführung jeweils in Mannschaften bestmöglich bewältigt werden. Ein echter Augenfänger war die Aufgabe aus Pappkartonresten, Folie und Klebeband ein für jeweils zwei Personen tragfähiges Boot zu bauen – was zum eigenen und dem Erstaunen zahlreicher Schaulustiger am großkrotzenburger Badesee auch sechs der sieben Teams tatsächlich gelang! Weitere Höhepunkte waren ein Tagesausflug in das Experiminta-Museum in Frankfurt sowie eine Karibikparty am letzten Abend mit exotischen Speisespezialitäten und einer Reihe (nichtalkoholischer) Longdrinks.
Am Ende war die Zeit viel zu schnell vergangen und waren alle Beteiligten restlos begeistert; auch konnten insbesondere die Eltern in der ersten Ferienwoche etwas entlastetet werden. Für ein derartiges Event, welches zu einem Bruchteil des Kostenaufwandes wie etwa Klassen- oder Schulabschlussfahrten angeboten werden konnte, sind natürlich zahlreiche fleißige Helfer vonnöten. Diese hat der TV Haibach/Handball in Person seiner unglaublich engagierten Jugendtrainer und –helfer in den eigenen Reihen, mancher opferte gar einige Urlaubstage für ein Gelingen! Bravo! Ein großes Dankeschön geht auch die Gemeinde Haibach für einige Triathlon-Preise sowie an die Stadtwerke/Aschaffenburg für den subventionierten Transport der Kinder. Aufgrund des großen Erfolges wurde beschlossen, auch im kommenden Jahr wieder ein Jugendzeltlager zu organisieren – auch für Geschwister oder Freunde unserer Handballjugend.

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Sängervereinigung feiert 130. Gründungsfest

Haibach. Mit einem Gottesdienst und einer Matinee feierte die Sängervereinigung ihr 130. Gründungsfest. Bereits im Jahr 1887 gründete sich in Haibach der erste Gesangverein unter der Leitung von Lehrer Uehlein und Vorstand Matthäus Find. 1903 übernahm Emil Welzbacher die Vereinsführung und leitete fast 30 Jahre lang die Geschicke des Vereins, während Lehrer Balthasar Müller den Chor führte. Nach dem ersten Weltkrieg bestand sogar eine eigene Theatergruppe, die damals mit der Aufführung von Operetten für Aufsehen sorgte. Mit Beginn des zweiten Weltkrieges starb das Vereinsleben. Parallel zum Liederkranz hatte sich 1924 ein zweiter Gesangverein gegründet, die Sängerlust. Anton Albert und Vorstand Wilhelm Albert führten diesen Verein. Ein gesunder Sangeswettstreit brachte beide Chöre zu Höchstleistungen. Der Krieg bedeutete aber auch für die Sängerlust das Aus. Sofort nach dem Krieg übernahm Dirigent Willi Schöttner die Führung der Haibacher Sänger unter der neuen Bezeichnung Sängervereinigung. Nach 1957 führte über 20 Jahre lang Walter Hild den Dirigentenstab. Eine Gruppe der Sängervereinigung bildete 1962 das Doppelsextett. Lied- und Textkompositionen von Ernst Schöttner trugen zum Erfolg dieser Gruppe bei. Hilds Nachfolger war 1977 Erhard Petermann. 1999 übernahm Reinhold Rickert die Chorleitung und führt heute die Four Voices. Seit 2012 leitet Hubert Hoche den Frauenchor und den gemischten Chor.  Kinder singen seit 2003 in zwei Chören. Chorleiterinnen waren Miriam Möckl, Elke Cermak und seit 2016 Jasmin Friedt. Vorstände nach dem Zusammenschluss waren 1946 Benedikt Sommer, 1959 Eduard Wenzel, 1963 Hans Dorn, 1973 Reinhold Arnold, 1983 Rudi Brich, 1992 Otmar Kestler und seit 2001 Hubert Rückert.

Langjährige Mitglieder wurden geehrt:




75 Jahre: Josef Bergmann
70 Jahre: Friedel Aulbach, Helmut Roth und Berthold Schnatz
65 Jahre: Robert Breid und Rudi Großmann
60 Jahre: Richard Albert, Benedikt Kunkel, Edgar Maier, Franz Wurdinger und Konrad Zöller
50 Jahre: Ernst Glaser, Gerald Kunkel und Hubert Rückert
40 Jahre: Josef Glück, Rainer Blank, Gottfried Elbert, Reiner und Hans Hagenlocher, Gustav Breunig, Herbert Brönner, Harald Huber, Otmar Kestler, Erich Rachor und Adolf Wüst.



25 Jahre: Erika und Lilo Albert, Erika Bleifus, Theresia Dietrich, Bruno und Ingrid Först, Brigitte Fuchs, Johann Grein, Hermine Habel, Giselinde und Hiltrud Häcker, Rosita Hein, Rosel Hillenbrand, Maria Hock, Gitta Hofmann, Gertrud Kestler, Margit Kirchschlager, Liesel Kostka, Roswitha Kuhn, Maria Kunkel, Christa und Paula Maier, Erika Mungel, Maria Nagel, Maria Otter, Gerlidne Prößler, Helmtrud Rienecker, Inge Rückert, Roland Rudert, Hiltrud Sauer, Wiltgrud Sell und Rosa Syndikus.
 
Familienfest im Burgkindergarten
Am Sonntag, 21.05.17 fand auf dem Außengelände unseres Kindergartens wieder das alljährliches Familienfest statt. Um 14 Uhr ging es mit der Aufführung "Die kleine Hummel Bommel und ihre Freunde suchen das Glück" los.
In unserem Stück ging es darum, dass die kleine Hummel Bommel und ihre Freunde sich dabei auf die Suche nach dem Glück aufmachten.
An den einzelnen Stationen ihrer Reise erfuhren sie von den Ameisen, dass nur Arbeit und Ordnung glücklich machen, von den Marienkäfern, dass nur Schönheit, Geld und Reichtum Glück bedeuten und von den Schmetterlingen, dass nur Freiheit, Liebe und Frieden wichtig für ein glückliches Leben sind.
Mit all diesen Eindrücken stellten Bommel und ihre Freunde am Ende fest, dass das alles für sich gesehen nicht das wahre Glück sein könne. "Jetzt weiß ich es. Alles im richtigen Maß und viele Kleinigkeiten machen das Glück aus", meinte Bommel. Am Ende war Bommel davon überzeugt, dass nur sie die glücklichste Hummel sei, denn sie habe schließlich die besten Freunde an ihrer Seite.
Nach der Vorstellung ging es direkt mit Spielstraße, Tombola und Kinderschminken weiter. Alle Gäste wurden wie immer vom Elternbeirat und weiteren Eltern mit Kaffee, Kuchen verwöhnt. Bedankt aht sich die Kindergartenleitung bei Allen, die dazu beigetragen haben, dass es wieder ein schönes Fest wurde. Gefreut haben sich die Erzieherinnen über die vielen positiven Rückmeldungen zu der Aufführung.


Sänger spenden an Kirche
Zehn Monate konnten die Chöre der Sängervereinigung nicht im Jugend- und Vereinshaus ihre Proben abhalten, weil dort aus
der Sport- und Kulturhalle verbannte Sportgruppen trainierten. So bekamen die Sänger während der Sanierung der Sport- und
Kulturhalle die Möglichkeit, im Pfarrsaal der katholischen Gemeinde St. Nikolaus von der Flüe zu proben. Als Dank für das
«Kirchenasyl« und für die Möglichkeit, dass die Four Voices ihr Konzert in der Kirche spielen konnten, überreichten nun die
Vorsitzenden der Sänger Brigitte Büttner (links) und Hubert Rückert (rechts) eine Spende in Höhe von 1000 Euro an den
Haibacher Pfarrer Erich Sauer. 
 

Eine-Welt-Gruppe engagiert sich für fairen Handel
Fairer Handel seit 25 Jahren: Die Haibacher »Eine-Welt-Gruppe« hat jüngst Jubiläum gefeiert. Die zwölf Frauen stehen, unterstützt von einem Mann, jeden Freitag neben dem Rathaus und bieten fair gehandelte Waren zum Kauf an.Gerlinde Wagner erklärt, was die ehrenamtlichen Helfer bewegt: »Unsere Lieferanten bürgen für faire Bezahlung für alle Waren aus Entwicklungsländern. Unsere Kunden machen beim Kauf dreimal Freude: Die Kleinbauern und Produzenten werden für ihre Waren und ihre Arbeit gerecht entlohnt und der Erlös geht an Bedürftige in Nah und Fern.«
So gibt die Gruppe den Verkaufserlös an Langzeitkranke in der Gemeinde weiter, unterstützt mit Spenden Mutter-Kind-Einrichtungen oder Aschaffenburger und überörtliche Hilfsorganisationen. Außerhalb der wöchentlichen Verkaufszeit gibt es die Waren auch im Pfarrbüro. Dabei sind die Mitarbeiter nicht kirchlich gebunden.
Wagner: »Jeder, der mithelfen will, ist willkommen!« So bereichern einige Frauen das Angebot mit selbst gestrickten Socken oder Schals. Das Hauptangebot besteht aus Lebensmitteln wie Kaffee, Tee oder Gewürzen sowie Kunsthandwerk, das zu fairen Preisen und Konditionen wie Bio- und Sozialzuschlägen und Vorfinanzierungen importiert wird. Die Genossenschaftsidee und -praxis des Großhändlers wurde sogar 2016 als erster deutscher Beitrag in die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
So unterstützen die Haibacher eine partnerschaftliche Handelsbeziehung mit mehr als 60 Produzentengruppen und den darin zusammengeschlossenen Zehntausenden von Kleinbauernfamilien weltweit. Neben fairen Produzentenpreisen sollen langfristige und direkte Handelskontakte gesichert werden. Den Importen aus 30 Ländern liege ein transparenter Handel zugrunde.
Die Weitergabe von sachlich fundierten Informationen über die Produzenten, deren Lebenssituation und ihre Herstellungsmethoden ist der Gruppe sehr wichtig. Wagner ist mit ihrer Gruppe damit eingebunden in einen weltweiten »fairen Handel«, der nicht nur lebensnotwendiges Einkommen sichere, sondern bewusst auf Bildung und Weiterbildung als Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung der Menschen in vielen Regionen setze.
 

Neue Matsch-Anlage am Burgkindergarten

 

Am Freitag, 12.05.17 um 17 Uhr konnten die Kindergartenkinder endlich die neue Wasserspiel- u. Sandmatschanlage einweihen. Die Vorschulkinder haben dabei in einem Spiel rund um die neue Anlage und Liedern unsere Freude zum Ausdruck gebracht. Herr Pfarrer Sauer gestaltete die kurze Wort-Gottes-Feier mit und segnete die neue Spielanlage im Anschluss. Eltern und Vorstände waren der Einladung zu einem kleinen Sektempfang gefolgt, womit sich die Kindergartenleitung bei allen für ihre Geduld, die sie bewiesen hatten, bedankt haben.

Bereits seit 3 Jahren haben Elternbeiräte, Eltern und Vorstandschaft gemeinsam auf dieses Projekt hin gearbeitet und gespart.

Mit der Aktion "Spar-Dingsda", fing es damals an, Spenden für das neue Projekt zu sammeln. Weitere Einnahmen des Elternbeirats durch Familienfeste und Basare und eine großzügige Spende der beratenden Ingenieure Hock in Haibach konnten es schließlich im März 2016 möglich machen, das Projekt "Neue Matschanlage" in Angriff zu nehmen. Professionelle Unterstützung erhielten die Vereinsführung und der Elternbeirat dabei durch Herrn Franz Staab von der Gemeinde Haibach, der die fachkundige Planung damals in seine erfahrenen Hände nahm.

Der Baubeginn begann nur kurz darauf und Kinder, Eltern und Kindergartenleitung waren guter Dinge, dass die neue Anlage bereits im Sommer 2016 bespielt werden könne.

Doch es sollte anders kommen, denn bei letzten Grabearbeiten im Juni 2016 mit dem Bagger entdeckte ein Gemeindearbeiter unter der Erde einen Bunker aus dem letzten Weltkrieg. Damit mussten erst einmal alle Arbeiten eingestellt werden. Der Bunker wurde von allen zuständigen Stellen und Verantwortlichen gesichtet und vermessen und konnte schließlich frei gegeben und verfüllt werden. Dann kam der Winter und die Fertigstellung der neuen Wasserspiel- und Matschanlage musste zwangsläufig auf das Frühjahr 2017 verschoben werden.

Mit Begeisterung verfolgten die Kinder und Erzieher im März dieses Jahres nach langer Wartezeit, endlich die Fertigstellung der neuen Wasserspielanlage. Seither wird sie begeistert bespielt und es gab bereits den ein oder anderen nassen Socken zu vermelden.

 

Dörrmorsbacher Wanderer suchen Kräuter

 

Haibach.Dörrrmorsbach: Unter dem Thema „Wildkräuter unserer Wiesen“ lud der Wanderverein Falke zu einem Kräuterspaziergang am 6.5.17 durch Dörrmörsbachs Wald und Wiesen ein. 17 neugierige Männer und Frauen trafen sich bei Sonnenschein, um mit der Wildkräuterfee Alexandra Rothenbücher über die Auen zu ziehen. Zu erfahren waren das überlieferte Wissen der Kräuterfrauen und neue Erkenntnisse aus der Forschung. Neugierig erfuhren die Teilnehmer welch schmackhafte, heilende Wirkung und Einfluss die Urkräuter auf uns Menschen haben.

Während einer ausgiebigen Wanderung erklärte Alexandra die Wirkstoffe und Zubereitung der einheimischen Pflanzen. Mit einem Picknick und einem liebevollen, reich gedeckten Tisch überraschte uns Familie Rothenbücher. Es gab einen Einblick in die Bereiche geschichtliches, kulinarisches und aromatherapeutisches, um die so wertvollen Pflanzen, die uns in der Natur begegnen. Interessiert stellten die Teilnehmer des Wandervereins Fragen, die Alexandra fachmännisch beantwortete.

Somit ging ein gelungener Samstagnachmittag mit vielen neuen Eindrücken zu Ende.



 April 2017

O Magnum Mysterium
Geistliches Chorkonzert von „Four Voices“ Haibach mit sphärischen Klängen

„O Magnum Mysterium“ (großes Geheimnis) lautet der Titel eines Stückes des zeitgenössischen norwegischen Komponisten, Pianisten und Musikers Ola Gjeilo (geb. 1978). Zum 15-jährigen Bestehen des Chors Four Voices durften unter dem gleichnamigen Motto auch mal ungewöhnliche, unbekannte und moderne Stücke ins Programm aufgenommen werden. Es ist allerdings kein großes Geheimnis mehr, dass sich die Gruppe der Sängervereinigung seit ihrer Gründung im Jahr 2002 einen guten Ruf als homogener und klanglich herausragender Chor erarbeitet hat. Von den Anfängen als „fixe Idee“ und „Projekt“  bis zur heutigen Formation mit 22 Sängerinnen und neun Sängern hat Chorleiter Reinhold Rickert mit viel Herzblut, Zeit und Wissen am Können und Repertoire des Chors gefeilt und gearbeitet.

Beim diesjährigen Konzert stand die geistliche Chormusik im Mittelpunkt. Nach einjähriger Probenarbeit konnte der Chor klassisches und modernes Liedgut präsentieren und nahm für sich in Anspruch, bei der Auswahl der Stücke „Klänge zwischen Himmel und Erde“ zu bieten. Lichtinstallationen unterstrichen den mystischen Charakter einiger Stücke.

 Eröffnet wurde der Abend à capella mit einem getragenen dargeboten Choral von Richard Farrant aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Viele seiner Stücke wurden für das englische Königshaus komponiert. John Bennett wirkte am Ende des 16. Jahrhunderts und sein Madrigal „Weep o mine eyes“ fällt in die Zeit zwischen Renaissance und Barock. Anmutig setzten die vier Stimmen nacheinander ein und flehten: “Wende dein Antlitz nicht von mir ab!“ Mit dem „Andante“ aus Bachs Violinsonate Nr. 2 zeigt die Harfenistin Sonja Fiedler ihr Können. Ihre Erfahrung, die sie auf internationalen Bühnen sammeln konnte, kam voll zur Geltung und sie entlockte ihrem Instrument zauberhafte Töne.

 „Ave Verum“, ein vertontes mittelalterliches Gebet, hat über die Jahrhunderte nichts an Bedeutung verloren und wurde von Karl Jenkins (*1944) für Chor bearbeitet. Zusammen mit der Pianistin Britta Gläser am Flügel beeindruckten die Chorsänger das Publikum und der Tenor läuft zur Hochform auf.

Die Solistinnen Brigitte Büttner und Sylvia Schramm wagten sich an Andrew Lloyd Webbers „Pie Jesu“ und intonierten sicher und sauber. Der Chor und das Klavierspiel von Gläser trugen zum Gelingen bei.

Es folgte das Stück „Café -1930“ von Astor Piazzolla. Uta Hasenstab-Kießling und Britta Gläser am Flügel harmonierten gut miteinander und ließen den argentinischen Tango Nuevo erklingen.

„Aurora borealis“ werden die berühmten Polarlichter genannt, die sich in den Wintermonaten am Himmel über Skandinavien zeigen. Früher gefürchtete Vorboten des Unheils, ziehen die bunten Irrlichter noch heute ihre Betrachter in ihren Bann. Der Norweger Gjeilo fing diese Stimmung in seinem Stück „Northern Lights“ ein. Der Chor erzeugte passende sphärische Klänge und zeigte sein ganzes Können bei diesem musikalisch anspruchsvollen Stück. Nicht weniger magisch ging es mit „O Magnum Mysterium“ weiter, ein Stück, das sicherlich zu den Highlights des Konzerts gehört. Achtstimmig hauchten die Sängerinnen und Sänger dem Werk Leben ein. Mathias Baentsch begleitete dabei feinfühlig mit dem Cello, der Altarraum wurde stimmig mit Licht und Klängen erfüllt.

Sonja Fiedler verzauberte das Publikum mit ihrer Harfe. „The Ministrel’s Adieu to his Native Land“ stammt von John Thomas (1826 – 1913), dem walisischen Harfenisten von Königin Viktoria.

Der Klassiker „Air“ von J.S. Bach wurde vom Chor à capella luftig-leicht vorgetragen und die Darbietung fand viel Anerkennung beim Haibacher Publikum. Morten Lauridsen (geb. 1943) ist der Komponist von „Sure on this shining night“ und „Dirait-on“. Beide Stücke sind vertonte Gedichte von James Agee aus dem Jahr 1934 und von Rainer Maria Rilke. Beide Stücke ließen viel Platz für Interpretationen, welche vom Chor sehr gut umgesetzt wurden. Die Stimmen waren ausgewogen, der Chorklang rund und voll.

„En Bateau“ heißt das träumerische Stück Claude Debussys und schickte Uta Hasenstab-Kiesling und Britta Gläser in Gedanken auf Reisen gehen.  Die Musikerinnen beweisen klangvoll ihr Können als eingespieltes Duo. Das Konzert fand seinen Abschluss abermals mit einem Stück von Gjeilo („The Ground“) und der Chor hinterließ – nicht nur mit dem letzten Werk – bleibenden Eindruck beim Publikum.

Alle Beteiligten werden durch langanhaltenden Applaus vom Publikum belohnt.

         

        

                

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Februar 2017

Hawisch Helau! 

 

Herzlichen Dank allen Mitwirkenden!

 

Januar 2017

Spessartverein spendet Erlös des Weihnachtsmarktes

Eine Spende in Höhe von 2000 Euro konnten Doris Brönner (links) und Heidrun Schmitt (rechts) von der Nachbarschaftshilfe Vis-à-Vis nun entgegennehmen. Der Spessartverein stellte diese Summe aus dem Erlös seines Adventszauber-Weihnachtsmarkts zur Verfügung. Dietmar Kempf-Blatt und Karin Plängsken (Zweiter und Dritte von rechts) überreichten das Geld. Dem Spessartverein sei es eine »Herzensangelegenheit« gewesen, die Initiative zu unterstützen. Die 14 Ehrenamtlichen der Initiative haben 2016 in 1220 Stunden hilfsbedürftige Personen im Ort unterstützt. Gespräche, Vorlesen, Begleitung bei Spaziergängen oder zum Arzt, zum Einkaufen und zu Behördengängen, Fahrdienste und Entlastung von pflegenden Angehörigen. Dietmar Kempf-Blatt

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