AKTUELLES VON DEN VEREINEN                       
aus Haibach, Grünmorsbach und Dörrmorsbach
 

Unsere Sponsoren finanzieren diesen Internetauftritt. 

Dezember 2018
 

Adventsmarkt stimmungsvoll eröffnet

Stimmungsvoll eröffnete die Kinder vom Kindergarten Grünmorsbach den 13. Adventsmarkt des Feuerwehrvereins: „Macht die Türen auf, macht die Herzen weit und verschließt euch nicht, es ist Weihnachtszeit!“ Und in einem Gedicht wiesen sie auf Weihnachten hin: „Die Spannung steigt, wann ist´s soweit? Nicht schnell genug vergeht die Zeit. Jedoch viel schneller als man denkt, die vierte Kerze brennt!“ Ihre Belohnung bekamen sie vom „Nikolaus“. Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Michael Fuchs und Bürgermeister Andreas Zenglein eröffnete offiziell den Markt. Das Ambiente zwischen alter Kirche und Schulhaus in Grünmorsbach nutzt der Feuerwehrverein gerne, einen kleinen, stimmungsvollen Weihnachtsmarkt aufzubauen. Am Samstag und Sonntag war die Krippenlandschaft und der große Adventskranz der Mittelpunkt. Höhepunkte des Rahmenprogrammes waren am Samstagabend das Bläser-Quintett des Ensembles "Klassik in Blech" und am Sonntag der Liedervortrag der Kinder der Hortgruppe aus dem Marienkindergarten. In den Buden und im Schulhaus zeigten Hobbykünstler ihre Werkstücke, Drechselarbeiten und Holzschmuck war zu sehen, selbstgebastelte Weihnachtskarten und Strickwaren, Malerei und Schmuck. Viele Kerzen erfüllten den Schulraum mit ihren Düften. Natürlich durften der Glühwein und der Kinderpunsch– stilvoll in der alten Kelterei zubereitet – nicht fehlen. Erstmals war auch der Waldkindergarten mit einem Stand vertreten die Den Erlös des Marktes will der Feuerwehrverein spenden.

 
Adventskonzert der Vereinsgemeinschaft

Einen Startpunkt in die Adventszeit setzte das Konzert der Vereinsgemeinschaft am Sonntag in der Bruder-Klaus-Kirche. Betont ruhig und zart holte der 15-jährige Tim Kilian Schraufstetter an der Orgel die Besucher ab und ließ sie zur Ruhe kommen. Die Jugend der Musikvereine startete in das Programm mit den Kinderchören der Sängervereinigung unter der Leitung von Jasmin Friedt. Mit „All I want für Christmas ist You!“ stellten sie gleich zu Beginn heraus, dass Geschenke nicht das Wichtigste sind. Eine Stimmgeschichte führte in die „dunkle Winternacht“ und die Kleinen erzählten vom Plätzchenbacken und von ihren Wünschen zu Weihnachten: „Am meisten wünsche ich mir Frieden“. Die Jugendkapelle des Musikvereins Edelweiß unter der Leitung von Yvonne Büttner passte sich der Stimmung an und spielte die „Irish Dreams“ von Kurt Gäble und eine Auswahl aus „Beauty and the Beast“. Der Frauenchor „Le Cantanti“ unter Hubert Hoche begrüßte den Advent mit dem volkstümlichen Stück „Erde singe“ und mit dem Versprechen „Es ist für uns eine Zeit angekommen“. Eine gefühlvolle Ballade aus der Feder von Horst Brandauer hatte sich das Blasorchester der Edelweiß unter Burkhard Wenzel mit „Frieden“ vorgenommen und dann ließen die Musiker erste Weihnachtsglocken klingen mit „I heard the bells on christmas day“. Fein abgestimmt forderte der Text des Hymnus „Ubi Caritas“, vorgetragen von den „Four Voices“ unter der Leitung von Reinhold Rickert, zu den beiden Formen der christlichen Caritas auf: der Gottes- und der Nächstenliebe. Das Abendlied „Esti dal“ von Zoltan Kodaly hielt die ruhige Atmosphäre aufrecht.

In ihrer Adventsgeschichte meinte Marion Loch, dass es auch eine Vorbereitung auf Weihnachten sein kann, wenn man sich sinnvoll mit anderen Menschen beschäftigt. „Kleine Wunder“ brachten in der Geschichte ein paar Kinder für Oma Luise. Sie nahmen sie mit zu ihren adventlichen Terminen und sorgten so dafür, dass sie keine Zeit zum Grübeln hatte und sich auf Weihnachten freuen konnte.

Wie weit gespannt die musikalische Vorbereitung auf Weihnachten sein kann, zeigten die Musiker entsprechend: Die Four Voices spannten einen Bogen von „Maria durch ein Dornwald ging“ bis hin zu dem „Himmlischen Adventsjodler“ von Lorenz Maierhofer, bei dem der Hauptchor in dieser festlich-konzertanten Variante mit einer Solistengruppe kommunizierte. Die Edelweiß ließ es munterer werden: „Christmas swing“ und „Winter Wonderland“ brachten adventlichen Schwung, der danach vom gemischten Chor der Sängervereinigung wieder aufgefangen wurde: „Oh du gnadenvolle Zeit, alle Sterne glänzen heut“, sangen die Männer und Frauen und wiesen zum Schluss noch mal darauf hin, dass Weihnachten immer noch einen Zauber in sich hat: „Weihnachten, stille Zeit, Zauber dich umfangen, bring uns inneren Frieden!“

Der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft, Alexander Kunkel, lobte die Aufführenden, dass sie sich für das Konzert vorbereitet haben und den Zuhörern eine Stunde der Ruhe geschenkt haben. Mit ein paar „Zugaben“ der Musikkapelle Edelweiß konnten die Besucher die Eindrücke des Konzertes bei einem Glühwein der Grünmorsbacher Obstbauern nachklingen lassen. Nach dem Konzert wurde am Rathaus das erste Adventsfenster geöffnet, das von der Grundschule gestaltet ist. Jeden Freitag im Advent werden weitere Fenster von den Kindergärten geschmückt.

 
 
 
 

 
Kinder-Adventsmarkt am Knochengarten

Ein Adventsmarkt für Kinder - die Abenteuerfarm Knochengarten machte es möglich. Auf dem Abenteuerspielplatz konnten die Kinder nach Herzenslust toben, während die Erwachsenen über den wildromantischen Adventsmarkt bummelten, ohne Angst zu haben, dass sie ihre Kinder verlieren. Wer die Abenteuerfarm im Haibacher Wald schon kannte, hatte seine Kinder entsprechend angezogen. Mit Matschhose und wasserfesten Schuhen konnten die Kleinen der Marktatmosphäre ihren persönlichen Reiz geben und das Gelände für sich nutzen. Dass Kinder ganz besonders herzlich willkommen waren, zeigte schon das Kasperltheater zu Beginn des Marktes. Dabei machte der Hund des Kasperls deutlich: Den Weihnachtsmann gibt es für alle, die an ihn glauben! Auf seiner Suche nach dem Weihnachtmann musste Wuffi sogar Tante Frieda überzeugen und aus den Fängen des Räubers gerettet werden. Die Belohnung für seinen treuen Glauben: Der Weihnachtmann erfüllte ihm persönlich seinen Herzenswunsch. Die Erwachsenen fanden Angebotsstände, in denen liebevolles Handwerk angeboten wurde. Selbstgestricktes fand sich neben Kunsthandwerk und Spielsachen für Kinder. Natürlich gab es auch Kinder-Glühwein und Crepes für alle. Vorweihnachtliche Stimmung brachte die Gesangsgruppe „Buchfinken“ der Mandolinenfreunde mit ihren Adventsliedern.

 

 
November 2018

Erste Tour der Falken

Die erste Tour im neuen Wanderjahr starteten die Falken mit einer Tour nach Soden ins Gasthaus Oberle. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen marschierten die Wanderer durch den bunten Herbstwald. Als Schmankerl überreichten die beiden Vorsitzenden Christina Barthelmeß und Anja Kraft-Kunkel den fünf jungen Wanderern einen Kinogutschein für sechsmaliges Mitwandern. Für die Falkenjugend ist dies die Krönung des Wanderjahres und spornt sie für das kommende Jahr an, ihre nächste Kinokarte wieder zu erhaschen. Ihr Jugendabzeichen für zehnmaliges Mitwandern erhalten die jungen Wanderfalken zusammen mit den Erwachsenen an der Jahreshauptversammlung im Januar. (Text und Bild: Falke)

Von links hinten: Anja Kraft-Kunkel, Christina Barthelmeß, Lasse und Fynn Münzner, Robin Kunkel, Nena Hollerbach, Anna Keim, Marius Hollerbach.

 
 
Schützen feiern Königsfamilie
 
Beim diesjährigen Hubertustag wurde im voll besetzten Schützenhaus die neue Königsfamilie proklamiert. 44 Mitglieder schossen um die Königswürde. Geschossen wurde mit einem vereinseigenen Kleinkaliber-Biathlongewehr auf 50m Entfernung. Um gleiche Bedingungen für möglichst alle zu schaffen, wurde auf die Schießkleidung verzichtet. Gegen 22 Uhr wurde die Königsfamilie 2018/2019 für das kommende Jubiläumsjahr vom 1. Schützenmeister Volker Rühle proklamiert. Schützenkönig wurde Thomas Ceccarelli mit einem 279,1 Teiler, ihm stehen zur Seite der 1. Ritter Peter Fürste mit einem 397,4 Teiler sowie die 2. Ritterin Anja Bürki mit einem 1039,6 Teiler. Alterskönig wurde Ehrenschützenmeister Reinhold Reß mit einem 1677,5 Teiler
Die Kurzwaffenschützen schossen ihren Pistolenprinz mit der Kleinkaliber-Sportpistole aus. Die Prinzenkette bekam Berthold Fath mit einem 451,6 Teiler überreicht. Jugendkönig wurde Tim Sauer mit einem 609,9 Teiler, seine Jugendritter sind als 1. Ritter Ludwig Hock mit einem 833,2 Teiler und als 2. Ritterin Nadine Find 1328,7 Teiler. Die Hubertusscheibe (handgemalte Wanderpokalscheibe) schoss mit dem besten Schuss Lukas Bürki mit einem 217,5 Teiler.
Den Hubertuskrug bekam Roger Find mit einem 834,5 Teiler.
Der 2. Bürgermeister Horst Hock gratulierte der Königsfamilie und wünschte ihr für das kommende Jubiläumsjahr alles Gute bei der Bewältigung der zahlreichen Aufgaben. Höhepunkt wird das 100jährige Schützenfest vom 01. bis 03. Juni 2019 auf dem Festgelände am Haibacher Schützenhaus sowie die Teilnahme am Münchner Oktoberfest Trachten- und Schützenfestzug am 22.09.2019 sein.
Schützenmeister Volker Rühle bedankte sich für den zahlreichen Besuch bei den anwesenden Gemeinderäten mit stellv. Bürgermeister Horst Hock, dem Pfarrer Erich Sauer sowie bei der Musikkapelle Edelweiß für die Gestaltung der Hubertusfeier in der Kirche und den Ehrenmitgliedern und Mitgliedern.
Bei den Ehrungen wurde Erhard Hock und Franz Sauer mit dem silbernen Ehrenzeichen und Dieter Hock sowie Karl Welzbacher mit dem goldenen Ehrenzeichen des Bayerischen Sportschützenbundes für Fahnenabordnungen ausgezeichnet.
Die Schützen der ersten Luftgewehrmannschaft (Ludwig Hock, Michelle Find, Natascha Klein, Justin Kuhn, Katja Seitz) sowie Franziska Seitz erhielten das Bayerische Meisterschützenabzeichen 2018 für besondere sportliche Leistungen überreicht. (Text und Bilder: Schützenverein)
 
Gemeinde ehrt erfolgreiche Sportler, verdiente Funktionäre und Blutspender

 

Einen außergewöhnlichen Höhepunkt erlebte der Ehrenabend am letzten Freitag: Bürgermeister Andreas Zenglein konnte im Kreis der 132 Spitzensportler und verdienten Funktionäre gleich alle Kinder der Familie Gilberg ehren. Alle fünf ringen erfolgreich im Ringerverein Felsenfest. Der jüngste, Damien, ist gerade mal 7 Jahre alt und trainiert seit letztem Jahr mit. In der laufenden Saison konnte er schon den dritten Platz bei der Bezirksmeister im Freistil der E-Jugend erringen. Er folgt damit den Erfolgen von Leonie (10), die 1. Hessenmeisterin im klassischen Stil der D-Jugend wurde, 1. Hessenmeisterin im Freistil der weiblichen Schüler, 2. Bezirksmeisterin im Freistil der D/C-Jugend, 2. Hessenmeisterin im Freistil D-Jugend, 2. Saarländische Meisterin im Freistil der weiblichen Schüler, 3. Bezirksmeisterin im klassischen Stil der D/C-Jugend und 3. Rheinländische Meisterin im Freistil der weiblichen Schüler. Domenik (12) wurde 2. Hessenmeister im klassischen Stil der C-Jugend, 3. Bezirksmeister im Freistil der C/B-Jugend und 3. Bezirksmeister im klassischen Stil der C/B-Jugend. Jasmin (14) wurde 2. Saarländische Meisterin im Freistil der weiblichen Jugend und 3. Hessenmeister im Freistil der weiblichen Jugend und belegt der 5. Platz bei der deutschen Meisterschaft. Die große Schwester Tamara (16) wurde 2. Hessenmeisterin im Freistil der weiblichen Jugend, 3. Rheinländische Meisterin im Freistil der weiblichen Jugend und 6. auf der deutschen Meisterschaft.

Tamara erklärte, warum alle fünf sich zum Ringersport hingezogen fühlen: „Wir genießen unseren Sport, nehmen die Trainingsstunden als Ausgleich zum Stress in der Schule.“ Sie hat sich inzwischen auch als Kampfrichterin ausbilden lassen und leitet Begegnungen als Mattenleiterin. „Mein Ziel ist es Aktionen zu werten, die Gesundheit beider Ringer zu schützen und den Kampf zu lenken, Ich will dabei nicht auffallen, höchstens durch faire Urteile.“ „Manager“ der Gruppe ist Vater Udo Gilber. Mit seinem 7-Sitzer fährt er seine Kinder gern zu den Trainingseinheiten: Monat Leistungszentrum, Mittwoch Haibach, Donnerstag Leistungszentrum, Freitag Haibach und Samstag Leistungszentrum. Er selbst hat natürlich auch gerungen, erst in Kleinostheim, dann in Haibach. Sein größter Erfolg war der 3. Platz einer deutschen Meisterschaft. Vor sechs Jahren konnte er seinen Lieblingssport an seine Kinder bei einem Schnuppertraining weitergeben. Nach und nach sind die jüngeren „nachgewachsen“. Stolz ist er, dass seine Kinder alle Strapazen freiwillig und begeistert auf sich nehmen. „Bei Gilbergs liegt kein Teppich im Wohnzimmer, sondern eine Ringermatte“, mutmaßte Bürgermeister Andreas Zenglein deshalb auch bei seiner Laudatio.

 

 

Von links: Leonie, Jasmin, Damien, Tamara und vorn Domenik Gilber

 

Den Stolz der ganzen Gemeinde bekundete Bürgermeister Andreas Zenglein bei der Sportlerehrung. 132 Personen und 16 Mannschaften konnte er den Sportlerehrenbrief überreichen. Dazu kamen verdiente Funktionäre, die sich seit vielen Jahren in den Vereinen engagieren und Feuerwehrleute für ihren 40-jährigen aktiven Dienst. Auch erfolgreiche Teilnehmer am Wettbewerb „Jugend musiziert“ wurden ausgezeichnet. Zenglein: „Damit das aktive Leben der Gemeinde unterstützt wird, stellt der Gemeinderat jährlich 50000 Euro an Vereinsförderung bereit und hilft mit 20000 Euro bei Investitionen.“ Der lobte die hohe Motivation und die Ausdauer der Sportler und bezeichnete sie als Botschafter der Gemeinde. Es mache ihn immer wieder stolz, wenn er in den Siegerlisten Haibacher Vertreter entdecke. Um den Erfolg zu sichern seien aber alle Vereinsmitglieder gefordert, ob als Unterstützer, Vorstände, Trainer oder Betreuer. Der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft, Alexander Kunkel, bedankte sich im Namen aller Vereine für die Unterstützung der Gemeinde. Kunkel: „Mit der Arbeit in den Vereinen wird das soziale Leben in der Gemeinde aufrechterhalten!“ Als „Showeinlage“ beim Ehrenabend zeigte die Vater-Tochter-Turngruppe des TSV Grünmorsbach, dass Jung und Alt mit dem Sport miteinander Spaß haben können.

 

Bild deutsche Meister: Unter den 132 erfolgreichen Sportlern konnte Bürgermeister Andreas Zenglein (rechts) auch Titelgewinne bei deutschen Meisterschaften ehren: Von links: Corinna Timm (3. Deutsche Meisterin Cross-Triathlon), Mike Hartmann (1. Deutscher Meister klassisch Veteranen, 3. Deutscher Meister Freistil Veteranen), Nika Steigerwald (2. Deutscher Meister Mehrkampf Brustschwimmen), Ludwig Hock (2. Deutscher Meister Luftgewehr Junioren I männlich), Lukas Bürki (2. Deutscher Meister Sommerbiathlon Schüler mit der bayerischen Staffel), Gerda Ott 2. Deutsche Meister mit dem Keglervereinigung Aschaffenburg bei den Seniorinnen A, Gabriel Peter und Thomas Haas (1. Deutsche Meister bei den Senioren A)

 

alle Geehrten:

 

Funktionäre

 

TV Haibach:

Marianne Bergmann, 54 Jahre Übungsleiterin

Heidi Reis, 40 Jahre Übungsleiterin

 

TV Haibach Abteilung Kegeln:

Bernd Schuck, 32 Jahre Trainer, 25 Jahre Sportwart

 

 Feuerwehr Haibach:

Jochen Krebs 40 Jahre aktiver Dienst

Reiner Sommer 40 Jahre aktiver Dienst

  

Jugend musiziert

Julian Melcher: 1. Preis Klavier

Tim Kilian Schraufstetter: 2. Preis Orgel

Moritz Taupp 1. Preis Schlagzeug

Isabella Torres 1. Preis Violoncello

 

 

Sportlerehrungen

  

Ringerverein Felsenfest

 Damien Gilberg, 3. Bezirksmeister Freistil E-Jugend 21 kg

 

Andrej Knaub, 2. Hessenmeister klassisch E-Jugend 23 kg, 3. Bezirksmeister klassisch E-Jugend 23 kg

 

Deniz Turacan, 2. Bezirksmeister Freistil D/C-Jugend 27. kg

 

Sebastian Völker, 1. Hessenmeister Freistil D-Jugend 27 kg, 2. Hessenmeister klassisch D-Jugend 27 kg

 

Luis Lang, 3. Bezirksmeister klassisch D/C-Jugend 29 kg

 

Kaden King, 3. Bezirksmeister Freistil D/C-Jugend 29 kg

 

Leon Lang, 3. Bezirksmeister klassisch D/C-Jugend 38 kg

 

Leonie Gilberg, 1. Hessenmeister klassisch D-Jugend 46 kg, 1. Hessenmeister Freistil weibl. Schüler 46 kg, 2. Bezirksmeister Freistil D/C-Jugend 46 kg, 2. Hessenmeister Freistil D-Jugend 46 kg, 2. Saarländische Meisterin Freistil weibl. Schüler 46 kg, 3. Bezirksmeister klassisch D/C-Jugend 46 kg, 3. Rheinländischer Meister Freistil weibl. Schüler 46 kg

 

Domenik Gilberg, 2. Hessenmeister klassisch C-Jugend 42 kg, 3. Bezirksmeister Freistil C/B-Jugend 38 kg, 3. Bezirksmeister klassisch C/B-Jugend 38 kg

 

Manuel Kismann, 1. Bezirksmeister klassisch C/B-Jugend 54 kg, 2. Bezirksmeister Freistil C/B-Jugend 54 kg

 

Michel Bräutigam, 2. Hessenmeister Freistil B-Jugend 68 kg, 2. Hessenmeister klassisch B-Jugend 68 kg, 1. Bezirksmeister Freistil C/B-Jugend 69 kg, 1 Bezirksmeister klassisch C/B-Jugend 69 kg

 

Nikita Knaub, 1. Bezirksmeister klassisch A-Jugend 63 kg

 

Sinan Toprak, 1. Hessenmeister klassisch Junioren 72 kg, 2. Bezirksmeister Freistil Männer 74 kg, 3. Hessenmeister klassisch Männer 72 kg, 3. Bezirksmeister klassisch Männer 74 kg

 

Mike Hartmann, 1. Deutscher Meister klassisch Veteranen 78 kg, 3. Deutscher Meister Freistil Veteranen 78 kg

 

Jasmin Gilberg, 2. Saarländischer Meister Freistil weibl. Jugend 58 kg, 3. Hessenmeister Freistil weibl. Jugend 58 kg

 

Tamara Gilberg, 2. Hessenmeister Freistil weibl. Jugend 65 kg, 3. Rheinländische Meisterin Freistil weibl. Jugend 65 kg

 

Saskia Jung, 1. Hessenmeister Freistil weibl. Jugend 72 kg, 1. Saarländische Meisterin Freistil weibl. Jugend 72 kg, 2. Rheinländische Meisterin Freistil weibl. Jugend 72 kg

 

Jana Hartmann, 2. Hessenmeisterin Freistil Frauen 68 kg

 

 TV Haibach Kegeln

 Mannschaften:

Senioren A: 1. Deutsche Meister mit Thomas Haas, Gabriel Peter, 1. Hessische Meister im KV Aschaffenburg

 

Seniorinnen A: Gerda Ott 2. Deutsche Meister mit KV Aschaffenburg, 3. Hessische Meister

 

Einzel:

Gabriel Peter, 1. Bezirksmeister Männer

 

Christina Komurka, 1. Hessenmeister Einzel Frauen, 2. Bezirksmeister

 

Thomas Haas 3. Hessenmeister Senioren A, 2. Bezirksmeister Senioren A

 

Manfred Haberkorn, 3. Bezirksmeister Einzel Senioren C

  

TV Haibach Faustball

10er Minis: 1. Bezirksmeister Feld, 1. Kreismeister Feld mit Leo Nüchtern, Emilio Guarcello, Simon Maier. Betreuerin: Getrud Först

 

Frauen: 1. Landesmeister Nord Halle 17/18 mit Elena Imhof, Verena Difour, Julia Rickert, Nadine Noack, Ariane Schmitt, Verena Rollmann, Danielle Schüßler, Vera Prakesch, Lea Schlauersbach, Eva Clauß, Janette Difour

 

 TV Haibach Handball

 1. Herrenmannschaft: Meister der Bezirksliga A und Aufstieg in die Bezirksoberliga mit Marcel Albert, David Hesbacher, Daniel Ott, Jonas Albert, Patrick Orth, Justin Klug, Thorsten Kunkel, Tim Horlebein, Kristian Mitrovic-Herzog, Kevin Gehl, Sebastian Aulbach, Jannik Homes, Christian Withelm, Trainer Otto Fetser

 

2. Herrenmannschaft: Meister der Bezirksliga C und Aufstieg in die Bezirksliga B mit Antonio Konrad, Konstantin Konrad, Niklas Schwind, Tino Staudt, Niklas Adams, Tim Albert, Philipp Stein, Marvin Schüßler, Jonas Hofmeister, Sebastian Withelm, Maximilian Withelm, Christian Withelm, Manuel Brand, Alexander Welzbacher, Timo Kempf, Noah Hefter, Jannik Homes, Marvin Benz, Felix Lorenz, Martin Melzer, Betreuer Volker Albert, Trainer Christian Fuchs

 

 TSV Grünmorsbach Tischtennis:

 Siegfried Roth, 3. Bezirksmeister Unterfranken Senioren 75 Einzel, 3. Bezirksmeister Unterfranken Senioren 75 Doppel mit Franz Laurinc im TC Aschaffenburg

 

Clemens Splanemann, 3. Bayerischer Meister, Herren C Einzel, 3. Unterfränkischer Meister Herren C Einzel

  

TSV Grünmorsbach Turnen

 Luna Roth, 2. Unterfränkische Meisterin

  

TSV Grünmorsbach Leichtathletik:

Daniel Kress in der Klasse mJ U18, 3. Bayerischer Meister 2000 m Hindernis, 4. Bayerischer Meister 4x100m, 7.Bayerischer Meister 3000 m, 1. Bezirksmeister Crosslauf Mannschaft, 1. Bezirksmeister Crosslauf, 1. Bezirksmeister 3000 m ,1. Bezirksmeister 3x 1000 m, 1. Bezirksmeister 1500m, 1. Bezirksmeister 2000m Hindernis, 2. Bezirksmeister 4x 100m, 3. Bezirksmeister 800, 1. Kreismeister 3000m, 1. Kreismeister 1500m, 1. Kreismeister 3x 1000, 2. Kreismeister 4x 100m

 

Corinna Timm: 3. Deutsche Meisterin Cross-Triathlon

 

 Schützenverein Hubertus Alpenjäger

 Mannschaft:

Haibach I: 1. Bezirksmeister KK- 100 m Herren III mit Roger Find, Peter Fürste, Peter Ansmann

 

Haibach I: 1. Bezirksmeister Luftgewehr Herren III mit Peter Ansmann, Peter Fürste, Stephan Seitz

 

Haibach I: 1. Bezirksmeister KK – 3x20 Herren III mit Peter Ansmann, Peter Fürste, Roger Find

 

Haibach I: 1. Bezirksmeister KK 50 m Diopter Herren I mit Michelle Find, Roger Find, Peter Ansmann

 

Haibach I: 1. Bezirksmeister KK 50 m Diopter Junioren mit Ludwig Hock, Justin Kuhn, Anna Welzbacher

 

In der JSG Frankonia Unterfranken:

Ludwig Hock, Paul Kraus 1. Bezirksmeister KK 3x40 Junioren männlich

Ludwig Hock, 1. Bezirksmeister KK liegend Junioren A männlich

 

Volker Rühle, 1. Bezirksmeister KK – Mehrlader Herren I mit den Kaderschützen im Gau Mainspessart:

 

Einzel

 

Lukas Bürki: 2. Deutscher Meister Sommerbiathlon Schüler Staffel Bayern 1, 1. Bayerischer Meister Sommerbiathlon Schüler Sprint, 3. Bayerischer Meister Sommerbiathlon Schüler Massenstart

 

Ludwig Hock, 2. Deutscher Meister Luftgewehr Junioren I männlich, 2. Bayerischer Meister Luftgewehr Junioren I männlich, 1. Bezirksmeister Luftgewehr Junioren I männlich, 1. Bezirksmeister KK – liegend Junioren I männlich, 1. Bezirksmeister KK 3x40 Junioren I männlich, 1. Bezirksmeister Luftpistole Junioren I männlich, 1. Bezirksmeister KK 50 m Diopter

 

Natascha Klein, 1. Bezirksmeister Luftgewehr Jugend weiblich, 1. Bezirksmeister Luftgewehr 3-Stellung Jugend, 1. Bezirksmeister KK 3x20 Jugend, 1. Bezirksmeister KK- liegend Jugend,

 

Roger Find, 1. Bezirksmeister KK – 100 m Herren III, 1. Bezirksmeister Luftgewehr Herren III, 3. Bezirksmeister KK 50 m Diopter Herren I

 

Peter Ansmann, 1. Bezirksmeister KK 3x20 Herren III, 2. Bezirksmeister Luftgewehr Herren III, 3. Bezirksmeister KK – 100 m Herren III

 

Michelle Find, 1. Bezirksmeister KK 50 m Diopter Herren I, 2. Bezirksmeister Luftgewehr Damen I

 

Peter Fürste, 2. Bezirksmeister KK – 100 m Herren III, 3. Bezirksmeister KK 3 x 20 Herren III

 

Katja Seitz, 2. Bezirksmeister KK – 3x20 Junioren I weiblich

 

Paul Kraus, 2. Bezirksmeister KK 3x40 Junioren II männlich

 

Franziska Seitz, 2. Bezirksmeister KK 3x20 Junioren II weiblich

 

Anna Welzbacher, 2. Bezirksmeister KK – liegend Junioren I weiblich

 

Anja Bürki, 3. Bezirksmeister Luftgewehr Damen II

 

Claudia Find, 3. Bezirksmeister Luftgewehr Damen III

 

Justin Kuhn, 3. Bezirksmeister KK 50m Diopter

 

 Tennisclub Haibach

 U10 Midcourt: 1. Platz Bezirksklasse 1 mit Nils Hock, Niklas Wipf, Felix Wipf, Emilia Geiger, Betreuerin: Katja Karasek

 

U16 Mädchen: 1. Platz Bezirksklasse 1 mit Caecilia Ohly, Antonia Hübner, Bianca Geisler, Isabelle Buschbaum, Clara Liehr, Luna Hofmann, Marie Seitz, Betreuerin: Sandra Geisler

 

U16 Knaben: 1. Platz Bezirksklasse 1 mit Jan Fichtner, Jonas Werner, Riccardo Buschbaum, Linus Mauß, Till Hofmann, Maurizio Lacorte, Betreuer: Gunnar Mauß

  

SV Alemannia Haibach

 U13: Meister Kreisliga Aschaffenburg – Aufstieg Kreisliga Aschaffenburg/Miltenberg mit Marco Bayer, Ben Berninger, Leon Maier, Leo Schneiderbanger, Steven Stahl, Nico Jaczynski, Leonard Schippler, Luis Blank, Ben Kullmann, Nabil Benahmed, David Nrecaj, Dennis Nrecaj, Merlin Graßmann, Johannes Bert

 

U15: Meister Gruppe Aschaffenburg – Aufstieg Kreisklasse Aschaffenburg mit Tim Wenzel, Paul Heuberger, Vincent Tuchert, Onur Kasap, Serhat Kasap, Ali Dalak, Marlin Fritschi, Nick Kuchert, Florian Stemmer, Robin Stojanov, Alexander Soder, Mirko Bretz, Jonah Freund, Maximilian Fleckenstein, Sebastian Knüttel, Max Thaler, Tim Schanz, Niclas Allig, Carlos Gaffal

  

Weitere Sportler aus Haibach mit Siegen in auswärtigen Mannschaften

 

Eiskunstlauf:

Selina Streitenberger, 1. Unterfränkische Meisterin Kürklasse 7, Gruppe 12a

 

Turnen:

Fabian Weis, Bezirksmeister Turnen mit der Mannschaft des TV Hösbach 

 

Schwimmer:

Alessia Steigerwald, 2. Unterfränkischer Meister 100 m Freistil, 2. Unterfränkische Meisterin 200 m Lagen, 3. Unterfränkische Meister 50 m Schmetterling

 

Nika Steigerwald, 2. Deutscher Meister Mehrkampf Brust, 2. Süddeutscher Meister Mehrkampf Brust, 3. Süddeutscher Meister 400 m Lagen, 1. Bayerischer Meister Mehrkampf Brust, 1. Bayerischer Meister 100 m Brust, 1. Bayerischer Meister 200 m Brust, 1. Unterfränkischer Meister 50 m Brust offene Klasse, 1. Unterfränkischer Meister 100 m Brust offene Klasse, 1. Unterfränkischer Meister 200 m Brust offene Klasse

 

Paulina Gaffal, 1. Unterfränkische Meister 50 m Brust Langbahn, 3. Unterfränkischer Meister 50 m Freistil Langbahn, 3. Unterfränkischer Meister 200m Lagen Langbahn, 3. Unterfränkischer Meister 50 m Schmetterling Langbahn, 2. Unterfränkischer Meister 50 m Brust Kurzbahn, 2. Unterfränkischer Meister 50 m Freistil Kurzbahn, 3. Unterfränkischer Meister 400 m Freistil Kurzbahn, 3. Unterfränkischer Meister 100 m Freistil Kurzbahn, 3. Unterfränkischer Meister 200 m Lagen Kurzbahn

 

Linda Heinrich, Langbahn: 2. Unterfränkischer Meister 100 m Rücken, 2. Unterfränkischer Meister 200 m Rücken, 2. Unterfränkischer Meister 200 m Lagen, 2. Unterfränkischer Meister 400 m Freistil, 2. Unterfränkischer Meister 50 m Rücken, 3. Unterfränkischer Meister 50 m Freistil

 

Leon Finnegan, 1. Bayerischer Meister 100 m Brust, 1. Bezirksmeister 100 m Brust, 2. Bezirksmeister 200 m Schmetterling, 2. Bezirksmeister 200 m Lagen, 3. Bezirksmeister 200 m Rücken; auf der Kurzbahn: 1. Unterfränkischer Meister 100 m Rücken, 1. Unterfränkischer Meister 200 m Brust, 2. Unterfränkischer Meister 200 m Freistil, 2. Unterfränkischer Meister 400 m Freistil, 2. Unterfränkischer Meister 100 m Schmetterling

 

 

Blutspenderehrung

 

 

„Blutspender geben das Wertvollste, was man anderen geben kann um ihr Leben zu retten – ihr Blut!“ Bürgermeister Andreas Zenglein lobte beim Ehrenabend der Gemeinde die Jubiläumsspender für ihre langjährige Bereitschaft, im Stillen für Unbekannte zu wirken. Ihr Beispiel sei eine Anregung für weitere Menschen, mit dem Blutspenden zu beginnen. Zusammen mit Christiane Faust von der Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes übergab er ihnen eine kleine Anerkennung.

Auf dem Bild von links: Bürgermeister Andreas Zenglein, Claudia Beier (25 Spenden), Jürgen Jäger (125), Constanze Steigerwald (25), Helmut Löffler (50), Andreas Aulbach (100), Michael Baumann (25) und Christiane Faust von der Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes. Auf dem Bild fehlen Angelika Faust-Mirmiliagos, Elke Bischof, Johannes Mantel, Andreas Hein, Burkhard Scheel (25 Spenden) und Stefan Elbert (100 Spenden).

 

 
 

Themen-Café beim Heimat- und Geschichtsverein

 

Eine Sammeltasse aus dem Jahr 1930 war das älteste Ausstellungsstück. Der Heimat- und Geschichtsverein hatte unter der Leitung von Christiane Hock viele kleine Kunstwerke zusammengetragen und beim „Themenkaffee“ ins rechte Licht gesetzt. Die Tasse vom Hersteller „Zeh und Scherzer“ aus Rehau im bayerischen Vogtland wurde zum 50-jährigen Bestehen der Porzellanfabrik hergestellt. Bis in die 1990-er Jahre reicht die Tradition der Firma. Die zahlreichen Besucher der Ausstellung konnten nicht nur die feinen Tassen und Untertassen bewundern: Bei jedem Stück wurde der Hersteller und, wenn möglich, das Herstellungsjahr angegeben. Auch zum Brauch, Sammeltassen zu verschenken wurde informiert. So konnten sich viele Gäste erinnern, zur Kommunion oder zur Hochzeit Sammeltassen geschenkt bekommen zu haben. Die Tradition der Sammeltasse geht zurück auf die Zeit des Biedermeier. Im frühen 19. Jahrhundert wurde Porzellan preiswerter, und es entwickelte sich in bürgerlichen Kreisen der Brauch, Tassen zu sammeln oder zu besonderen Anlässen zu verschenken. Auch über die bayerische „Porzellanstraße“ konnte man Informationen erhalten. Diese führt von der Wiege der nordbayerischen Porzellanproduktion im Fichtelgebirge durch das Stiftland und den Oberpfälzer Wald, die Fränkische Schweiz und den Steigerwald über das Obere Maintal, vom Coburger Land in den Frankenwald und das Bayerische Vogtland bis in den Kaiserwald im benachbarten Tschechien. Als „weißes Gold“ wurde das Porzellan lange gehandelt. Auf den Bodenmarken kann man sehen, wo die Gegenstände hergestellt wurden. Mit der Einführung des Porzellans in Europa um 1720 fand die eigentliche Bemarkung ihren Anfang. Mit Pinsel von Hand in Blau aufgetragen wurden die Marken bis ca. 1820. Etwa zehn Jahr später kamen auch Gummistempel zum Einsatz. Die Herstellung von Porzellan in Europa geht auf den deutschen Alchimisten und Apotheker-Gehilfen Johann Friedrich Böttger (1682 – 1719) zurück. Nach misslungenen Versuchen Gold herzustellen, führten Experimentierarbeiten auf dem keramischen Gebiet zum Erfolg. Auf der Albrechtsburg in Meißen entstand 1706 das rote, sogenannte Böttgersteinzeug. Unter Verwendung weißer Erde (Kaolin) und durch die Verbesserung des Verfahrens gelang 1708 die Herstellung des ersten europäischen Hartporzellans. Aber auch ganz modern war es in der Ausstellung: Industriell hergestellte, spülmaschinenfeste Sammeltassen eines Haibacher Modemarktes fanden auch einen Platz im Vereinsheim.

 

„Kürbis – Klassiker neu entdeckt“

Am 9.11.18 lud der Obst- und Gartenbauverein Haibach zum Vortrag ein. Die Referentin, Frau Martina Eschenbacher, Dipl. Ing. FH (Gartenbau) aus Hafenlohr/Windheim informierte durch ihr Fachwissen gekonnt über die große Kürbisfamilie, zu der auch die Gurken, Melonen und Zucchinis gehören. Die Heimat der Kürbisgewächse liegt in Mittel- und Südamerika, wo sie schon von den Indios und Azteken als Nahrung geschätzt wurden. Weltweit gibt es an die 850 Sorten in den verschiedensten Farben und Formen, vom Mini-Zucchino bis zum 50kg schweren Futterkürbis. Mit Power Point und Beamer stellte uns Frau Eschenbacher viele Sorten vor, die in Gartenkürbisse, Riesenkürbisse und Moschuskürbisse unterteilt werden. In unseren Küchen finden hauptsächlich die Gartenkürbisse, wie z.B. Eichel- und Spaghettikürbis, Butternuss und Hokkaido Verwendung. Der Geschmack variiert bei jeder Sorte, bleibt aber insgesamt etwas schal. Durch passende Gewürze und Kräuter kann man jedoch jede Kürbismahlzeit aufwerten. Gute Begleiter sind u.a. alle mediterranen Kräuter, die uns die Referentin ebenfalls vorstellte. Von süßen bis pikanten Kostproben - wie geröstete Kürbiskerne mit Schokoüberzug, Marmeladen mit Apfel, Ingwer oder Vanille, würzigem Chutney und einem zarten Kürbiskuchen - konnten sich alle Zuhörerinnen und Zuhörer von der Vielfalt der Zubereitungsarten mit Kürbissen überzeugen. Kürbisrezepte zum Mitnehmen lagen ebenfalls bereit. Zierkürbisse sind zum Verzehr nicht geeignet. Sie enthalten das bittere Cucurbitacin, das auch durch Kochen nicht verschwindet. Wer Lust auf eigenen Kürbisanbau in seinem Garten hat, sollte die Pflanze nicht auf den Komposthaufen setzen, da sie dort zu viele Nährstoffe entnimmt. Ein Platz in der Nähe ist sinnvoll, weil durch das üppige Blattwerk an den langen Ranken der Komposthaufen beschattet werden kann. Alle Kürbisse mögen sonnige Standorte auf humosen, gut mit Wasser versorgten Böden. 1. Vorsitzender Wendelin Bleifus dankte Frau Eschenbacher für den sehr informativen Vortrag und allen Gästen für ihr zahlreiches Kommen. (Text und Bild: Obst- und Gartenbauverein)

  

Spessartverein  erwandert Zugabe

Wenn auch das Wanderjahr schon abgeschlossen war, hat der Spessartverein Haibach kurzfristig zu einer Wandertour in den Hochspessart eingeladen. Bei schönsten Sonnenschein konnten die Teilnehmer ein schönes Wandererlebnis im herbstlich gefärbten Spessart erwarten. Die Tour startete am Parkplatz Aurora und schon hier wurden die Erwartungen mehr als erfüllt. Die im Sonnenlicht stehenden Bäume zeigten eine Farbenpracht die beim Indian Summer in Canada nicht schöner sein kann. Natürlich wurde dieser Herbsttraum ausgiebig mit den Handys festgehalten. Die Wanderung ging dann über einen steilen Wurzelweg ins Tal zur Sylvanhütte und Weiter mit einem kräftigen Anstieg zur Karlshöhe. Da die Hütte noch geschlossen hatte, wurden die Rucksäcke inspiziert, die einiges an Vesper und Getränken zu bieten hatten. Mit einem Schnäpschen und fröhlichen Hoch auf das Geburtstagskind Maria ging es nach ausgiebiger Rast, froh gestimmt weiter. Auf dem Weg über einen farbenfrohen Blätterteppich, vorbei an alten Mächtigen Eichen und hoch aufragenden Buchen ging es dann weiter in Richtung Sylvanhütte. Ein besonderes Naturerlebnis war ein dichter Blätterregen, den eine kräftige Windböe erzeugt hat und der auf die überraschten aber fröhlichen Wanderer niederging. Schlusseinkehr war an der Sylvanhütte. Hier konnte wir, mitten im November, bei herrlichem Sonnenschein und milden Temperaturen im Freien sitzen und es uns gut gehen lassen. Beschwingt und gut gelaunt ist dann noch der Anstieg am Wasserwerk gemeistert worden. Text: Claus Plängsken

 

Jugend-Ehrung bei der Edelweiß

Die Haibacher Edelweiß-Musikanten feierten am Samstag, 10.11 und Sonntag 11.11 ihren Cäcilientag. Die Vereinsmitglieder, Musiker sowie die Eltern der Schüler waren zur Feier im Haibacher Wanderheim - Hüttenstube eingeladen. Musikalisch gestaltet wurde der Abend von der Jugendkapelle sowie den beiden Bläserklassen unter Leitung von Yvonne Büttner. Im Mittelpunkt des Abends standen die Ehrungen der Jungmusiker. Sie konnten für ihre erfolgreiche Absolvierung der Jungmusiker-Leistungsabzeichen (JMLA) durch den Vizepräsidenten des Blasmusikverbandes Vorspessart, Frank Geibig, und dem Jugendleiter Oliver Hein geehrt werden. Der erste Vorsitzende Robert Aulbach konnte von einem erfreulichen Zuwachs an Schülern seit Gründung der Bläserklassen im Schuljahr 2015/16 gemeinsam mit der Haibacher Schule berichten. Derzeit sind 20 Musiker in der Jugendkapelle, 11 Schüler in der 4. Klasse und 12 Schüler in der 3. Klasse angemeldet.
In diesem Jahr konnten 5 Jugendliche zur bestandenen Prüfung der JMLA geehrt werden: JMLA Silber: Frederick Hils (Trompete), Louis Paul Wenk (Schlagzeug). JMLA Bronze: Rebekka Hils (Saxophon), Lioba Hils (Klarinette), Lukas Bürki (Schlagzeug). An diesem Abend zeigte sich ein weiteres Mal, dass es den Kindern großen Spaß macht gemeinsam zu musizieren. Weiterhin wird natürlich auch die Möglichkeit zum Musikunterricht für interessierte Kinder und Jugendliche neben der Bläserklassen angeboten. Am Sonntag wurde die Hl. Messe in der Haibacher Kirche gefeiert. Unter Leitung von Burkard Wenzel wurde die Messfeier von der Musikkapelle mitgestaltet. (Text und Foto: Edelweiß)

 
Oktober 2018
Alte Volksschule ist 80 Jahre alt

Am 29. Oktober waren es genau 80 Jahre, dass die Volksschule im Ortszentrum ihrer Bestimmung übergeben wurde. Dies nahm der Heimat- und Geschichtsverein zum Anlass, in einem Bildervortrag die Geschichte des Schulhauses zusammenzufassen.
Der Neubau war eine Folge immer wieder steigender Schülerzahlen. Zuerst mussten die Kinder zum Schulbesuch nach Oberbessenbach bis die Gemeinde 1748 eine eigene Schule in einem Privathaus öffnete und Lehrer Johannes Monrial einstellte. 1807 wurde das erste Schulhaus in der Schollstraße gebaut und 1879 erweitert (abgerissen 1987). Dort blieben die Buben auch nach dem Bau der Mädchenschule 1899, in der heute das Rathaus untergebracht ist. 1931 musste sogar der Nebenraum einer Gastwirtschaft als Schulsaal angemietet werden. Immer wieder gab es Pläne für eine neue, große Schule, die allerdings wegen Geldmangel verworfen wurden.
Die Reichstagswahlen 1936 boten eine gute Gelegenheit, an staatliche Zuschüsse zu kommen: Schon um 10 Uhr gab der Wahlleiter die Zustimmung zur Einheitsliste mit 99,9 Prozent ab und war damit der erste im Gau Mainfranken und in ganz Deutschland. Als „Vorzeigegemeinde“ wurde Haibach daraufhin in allen Medien gefeiert und bekam als Dank einen Baukostenzuschuss von 80 Prozent. In nur einem Jahr Bauzeit entstand die damals modernste Schule in Unterfranken und wurde nach dem Gauleiter Otto Hellmuth benannt.
Das Schulhaus für über 400 Schüler und die sechs Lehrkräfte hatte eine Zentralheizung und im Keller öffentliche Dusch- und Wannenbäder. Zur Einweihungsfeier kam die damalige Polit-Prominenz vom Gau Mainfranken und nutzte das moderne Schulhaus zu Propagandazwecken. Während des Weltkrieges, ab Juni 1943, diente das Schulhaus als Teil-Lazarett, nachdem das Aschaffenburger Krankenhaus überbelegt war und als Schutz vor Luftangriffen. 160 Betten für verwundete Soldaten wurden aufgestellt. 1944 wurde nach einem Luftangriff auf Aschaffenburg die chirurgische Abteilung des Krankenhauses nach Haibach verlegt. Während der Karwoche 1945 reichte selbst das Schulhaus nicht mehr aus und man musste Verwundete in Gaststätten unterbringen. Nach einem Artillerievolltreffer wurden die Verwundeten in den Keller der Schule gebracht, mit Milchkannen wurde Wasser herbeigeschafft und operiert wurde im Schein eines Autoscheinwerfers an einer Autobatterie. Die Schüler waren in Gasthaussälen untergebracht.

Nach dem Krieg wurde der Schulbetrieb wieder aufgenommen und bis 1966 hier aufrechterhalten. Wegen erneuter Schulraumnot baute die Gemeinde das heutige Schulzentrum in der Ringwallstraße. Im nun „alten Schulhaus“ wurde die Kreisberufsfachschule untergebracht und Vereine bekamen einzelne Zimmer. Inzwischen ist eine Zweigstelle der Albert-Liebmann-Schule Mieter des Schulhauses und bietet hier Platz für Kinder mit dem Förderbedarf in den Entwicklungsbereichen Sprache, Emotionalität, Motorik, Kognition und Wahrnehmung. Auch die öffentliche Bücherei ist hier untergebracht. Im Keller sind Räume für die Rotkreuzbereitschaft und die Wasserwacht.

Die Zukunft des Schulhauses ist offen. Nach den Vorstellungen des Heimat- und Geschichtsverein soll jedoch das ortsbild-prägende Haus auf jeden Fall erhalten werden.

 

 
40 Jahre Frauenturnen im TV Haibach
 

1964 bot der TV Haibach als erster Verein im Umkreis ein Frauenturnen an. Die Zeit dafür war reif: Initiatorin Marianne Bergmann fand enormen Zuspruch, der sich in den Folgejahren stetig ausweitete.
Um dem Ansturm Herr (?) zu werden, gründete Mitstreiterin Heidi Reis im Oktober 1977 eine eigene Turngruppe. 1978 hielt Heidi den Übungsleiterschein in ihren Händen – und konnte wenig später bereits 42 Teilnehmerinnen begrüßen. Bis heute haben Heidis Damen am Mittwoch von 20 bis 21 Uhr eine wichtige und fixe Verabredung in der Turnhalle. Höhepunkte: die jährlichen Gauturnfeste und Familiennachmittage – souverän und ruhig absolviert dank der „Notfalltropfen“ von Heidrun Schmitt. Später übernahm TV-Vorstand Benedikt Kunkel die Betreuung vor den Auftritten mit Sekt. In Erinnerung bleibt vor allem der Tanz an der 100-Jahr-Feier des TV: Die zugehörige Musikkassette war weg. Die Aufführung wurde nach hinten und nach hinten verschoben, bis das Problem gelöst werden konnte.
Legendär auch die jährlichen Radtouren. Jede, die fahren konnte, war dabei. Bis zur Tour nach Kleinwallstadt, wo nachts um 1:30 Uhr noch Ketten montiert werden mussten und die letzten um 3 Uhr nach Hause kamen. Das war das Ende des Radfahrens. Bis heute ergänzen aber die Freizeitaktivitäten – Wandertouren, Besuch von Musicals oder Weihnachtsmärkten - das Turnen.
12 Damen sind bis zum heutigen Tag dabei: Christine Aulbach, Ingrid Albert, Sybille Albert, Hanne Bäckmann, Erika Bleifus, Donate Fleckenstein, Ursula Klusak, Heidrun Kullmann, Maria Rettinger, Heidrun Schmitt, Edelgard Schüssler und Gudrun Thalheimer durften einen Blumenstrauß in Empfang nehmen.
Und die Chefin? „Anläßlich der 40jährigen Vereinstätigkeit verleiht der Bayrische Turnerbund Heidelore Reis vom TV Haibach das BTV Ehrenzeichen in Silber mit Gold“, so die nunmehrige Laudatio. Auch Gerdi Wöber aus der Gruppe wurde geehrt: Für 10jährige Übungsleitertätigkeit erhielt sie das Abzeichen in Bronze.  Text und Bild: Dietmar Kempf-Blatt

 

50 Jahre Faustball im TV Haibach 

Gemeinsam mit Gästen aus Nah und Fern, Funktionären aus Kreis- und Landesebene, Freunden und Gönnern der Abteilung und natürlich Aktiven und Passiven Mitglieder beging die Faustballabteilung des Haibacher Turnvereins ihr 50-jähriges Bestehen. Abteilungsleiterin Gertrud Först eröffnete den offiziellen Teil der Veranstaltung, in dem sie sich für die gute Zusammenarbeit sowohl mit den anderen Abteilungen, als auch innerhalb der Faustballfamilie bedankte: „Nur mit einem starken Team im Rücken ist es überhaupt erst möglich Bayerische Meisterschaften und andere Großveranstaltungen wie z.B. den Jugend Europa Cup oder den alljährlichen Faschingsball zu stemmen.“
Anschließend warfen die Gäste einen Blick in die Historie der Abteilung: von der Gründung im Jahr 1968, über die erste Teilnahme an aktiven Rundenspielen im Jahr 1969 hin zu vielen denkwürdigen Ereignissen in den vergangenen 50 Jahren. Seit damals hat in jedem Jahr mindestens eine Haibacher Faustballmannschaft an den Spielrunden in Aschaffenburg teilgenommen. In den 70er Jahren kamen die erste Jugend- und Damenmannschaft hinzu. Die Faustballer bauten die Jugendarbeit kontinuierlich aus und wurden dafür im Jahr 2008 sogar mit dem Jugendförderpreis des BTSV ausgezeichnet. Bis heute stellen die Minis und die Jugend zwei Drittel der aktiven Mitglieder.
Im Anschluss übergab Gertrud Först das Wort an den Vorsitzenden des Fördervereins, Dieter Kiaubs. Dieser stellte ebenfalls die „außergewöhnliche“ Leistung der Abteilung bei der Organisation von Veranstaltungen heraus und überreichte als besonderes Geschenk die erste Meldegeldquittung aus dem Jahr 1969. Der nächste Redner des Abends war André Gunkel als Vorsitzender des Turnspielkreises Aschaffenburg, der mit den Worten endete, „genießt die Zeit mit den Freunden und den Menschen, mit denen ihr euch gerne umgebt. Und in diesem Sinne auf einen schönen Abend und lasst uns feiern!“ Mit diesem Worten im Gehör verlief der Abend mit zahlreichen Geschichten, Diskussion, einem Best-Of der Trikots aus etlichen Spielzeiten und dem Anstoßen auf die nächsten 50 Jahre. Text und Bilder: TV Haibach, Faustball

 

Obstbauern feiern Erntedankfest

Unter reger Beteiligung der Bevölkerung feierte der Obst- und Gartenbauverein Haibach am 6.10. und 7.10.2018 das Erntedankfest.
Am Samstagabend zelebrierte Herr Pfr. Erich Sauer den Dankgottesdienst in der Bruder-Klaus-Kirche. Seine Predigt stellte er passend zum Tag unter das Thema "Dankbarkeit". In den Liedern kamen ebenfalls Lob und Dank über die Schöpfung der Natur zum Ausdruck. Der Verstorbenen des Vereins wurde in den Fürbitten gedacht. Die Stufen zum Altar waren mit Brot, Obst, Gemüse und Blumen ansprechend geschmückt.

Am Sonntag fand das Fest seine Fortsetzung im Jugend- und Vereinshaus in der Freiheitstraße. Nach dem Frühschoppen füllte sich der Saal. Viele Gäste kommen wegen des taditionellen Mitagessens. Der Küchenchef und sein Team hatten wieder reichlich Rindfleisch mit Meerrettich, sowie Leberknödel mit Sauerkraut vorbereitet. Nebenan wurden u.a. frischer Apfelmost, Apfelsaft oder Apfelwein aus der eigenen Kelterei ausgeschenkt. Nach dem Mittagessen gab es für Leckermäuler hausgemachte Kuchen und fair gehandelter Partnerkaffee aus Kolumbien. Eine kleine Vesperkarte bot ab dem frühen Nachmittag noch Deftiges.
Eine reichbestückte Tombola mit kleinen, nützlichen Gewinnen ist jedes Jahr aufs neue sehr beliebt. Nach 18 Uhr endete das gesellige Erntedankfest des OGV-Haibach.
Vorstandschaft und Beirat bedanken sich bei allen Gästen sehr herzlich! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen! Herzlichen Dank auch an alle Helferinnen und Helfer vor und hinter den Kulissen!
Text und Fotos Gerlinde Wagner

 
September 2018

Die Hawischer und Dörrmorschbischer Kerb wor do

Ein paar Regentropfen konnten die Stimmung zur Kerberöffnung in Dörrmorsbach nicht trüben. „Nach altem Brauch und alter Sitte, sind wir Kerbborschte in eurer Mitte!“, riefen die Kerbburschen und -mädchen den Gästen zu, bevor am Bürgerhaus der Kerbstrauß hochgezogen und die selbstgebackenen Kerbkuchen verteilt wurden. Zur Unterhaltung spielte die Musikkapelle Spessartecho.

 

 

 

 

 

 

v.l. 1. Vorsitzende des Wandervereins Falke Christina Barthelmeß, Kerbmädsche Alessia Steigerwald, Kerbboschde Julian Christ, Fynn Münzner, Kerbbubbe "Charly vom Loch", Kerbboschd Robin Kunkel, 2. Vorsitzende des Wandervereins Falke Anja Kraft-Kunkel und der 1. Vorsitzende des Spessart-Echos Manni Ott.

 

 

 

 

 

Schon zum dritten Mal wurde nach dem Samstagsgottesdienst von der Kerbjugend am Bürgerhaus der Kerbstrauß hochgespielt. Unser Spessart-Echo rundete das Ganze mit zünftiger Blasmusik ab. Das Kerbmädel Alessia Steigerwald und die Kerbborschde Robin Kunkel, Fynn Münzner und Julian Christ verkündeten lautstark den Kerbspruch und begossen den Kerbstrauß mit Bier. Anschließend wurde nach altem Brauch der Maßkrug zu Boden geworfen. Im Anschluss verteilten die vier traditionell den selbst gebackenen Kerbkuchen unter den Bürgern. Anknüpfend lud der Musik- und Wanderverein zum gemütlichen Beisammensein im Feuerwehrhaus ein. Für das leibliche Wohl unterstützte uns die Pizza-Box mit dem Motto: "Haste Hunger wie en' Ochs, geh' rüwwer an die Pizza-Box". Für die Getränke sorgte der Wanderverein Falke. Einen herzlichen Dank an die Bürger, die unsere diesjährige Dorf-Kerb trotz des nicht so guten Wetters mit ihrem Besuch unterstützt haben, denn es wäre schade, wenn es diese alte Kerb-Tradition nicht mehr gäbe.

Trotz widrigen Wetters ließen sich die Hawischer ihre gute Laune nicht verderben: Sie feierten ihre Kerb. Am Sonntagmorgen musste eifrig improvisiert werden. Alle beteiligten Vereine und Gruppen halfen zusammen. Unter Mitwirkung der Kinder des Burgkindergartens und der Kerbmädchen und –buben konnte mit den Klängen der Edelweiß die Kerb mit dem Ruf „Wem es die Kerb?“ eröffnet werden. Der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Alexander Kunkel und Bürgermeister Andreas Zenglein eröffneten gemeinsam die Straßenfeier. Witterungsbedingt wurde die offizielle Eröffnung ins Jugend- und Vereinshaus verlegt. Die tänzerischen und musikalischen Darbietungen sorgten für eine Riesenstimmung. Verzichten mussten die Kinder aufgrund des Regens auf die Hüpfburg und das 4er-Jumping Trampolin. Sie konnten sich phantasievoll schminken lassen und fanden wie seit eh und je auf dem Platz vor der Liebmann-Schule Autoscooter, Karussell und Losbuden. Tanzgruppen des TSV Grünmorsbach, „Drehwurm und Lollipop“ und der Kinderchor „Noten Plus“ boten Showeinlagen. Am Nachmittag trat dort die Gruppe „6 wie im Radio“ auf und im alten Feuerwehrhaus spielte die die Feuerwehrkapelle „RAL 3000“. Der Pfarrgemeinderat eröffnete ein Cafe und der Frauenbund bot seinen Bruder-Klaus-Geist an. In der katholischen Bücherei konnte man beim Bücherflohmarkt einige gute Bücher billig erstehen. Auch  am Montag war der Kerbplatz ab 14 Uhr wieder geöffnet, der Musikverein Edelweiß lud zu echtem Kerbkuchen und Kaffee ins alte Feuerwehrhaus ein.

 
 
 
---------------------------------
Schützen: Ludwig Hock 2. Deutscher Meister

Von Mitte August bis Anfang September war die Olympiaschießanlage in München-Hochbrück Treffpunkt von rund 50 Schützen aus dem Schützengau Main-Spessart, die sich über die Gau- und Bezirksmeisterschaften sowie Bayerischen Meisterschaften für die Deutschen Meisterschaften des Deutschen Schützenbundes qualifiziert haben. Zu den Wettkämpfen wurden über 6000 Starter des Deutschen Schützenbundes eingeladen, die sich über die 20 Landesverbände und deren Landesmeisterschaften dafür qualifiziert haben.
Deutscher Vizemeister in der olympischen Disziplin Luftgewehr wurde der Juniorschütze Ludwig Hock (Hubertus-Alpenjäger Haibach) in der Juniorenklasse I. Nach dem Vorkampf mit 614,3 Ringen noch auf Rang 6, schoss er sich in einem sehr spannenden Finale vor vollbesetzten Rängen in der Finalhalle mit 241,4 Ringen auf Platz 2 nach vorne und bekam die Silbermedaille überreicht.
Der Schützengau Main-Spessart gratuliert allen Sportschützen für diese herausragenden Leistungen sehr herzlich!
Volker Rühle
 
 
Heimat- und Geschichtsverein bietet Freizeitangebot auf der Ketzelburg

In den Ferien eine Geschichtsstunde besuchen? Bei den Haibacher Ferienspielen haben zwölf Kinder dieses Angebot genutzt und am Originalschauplatz viel über das Leben des Ritters Reiner von Heydebach erfah­ren.
Der Heimat- und Geschichtsverein hatte auf die Ketzelburg eingeladen, und ein »richtiger« Ritter und eine Magd vom Verein Burglandschaft begrüßten die Kinder mit einem mittelalterlichen Lied. Wer die Ketzelburg vorher noch nicht gesehen hatte, war erst einmal enttäuscht, wenn er sich eine große Burganlage vorgestellt hatte. »Eine frühmittelalterliche Burg war eine kleine Wohnanlage mit Wohnturm und ein paar Hütten«, erklärte »Ritter« Jürgen (Jung). Und »Magd« Regine (Hörl) zeigte gleich, dass das Leben damals sehr hart sein konnte.


Wie es zum Bau der Ketzelburg kam, hat Jung in eine Geschichte verpackt und mit den Kindern in einem szenischen Spiel aufgearbeitet. Doch die Grafen von Rieneck wollten ihren Einfluss im Spessart erweitern, und so kam es zum Turnier auf der Ketzelburg. Die Zuneigung der Haibacher Magd Kunigunde und die Unterstützung der Heydebacher Bauern halfen ihrem Herrn, den Kampf zu bestehen und die Rienecker zu vertreiben. Wie sich die Untertanen auf den Wettkampf vorbereitet haben, konnten die Ferienspielkinder an mehreren Stationen vorher üben: Da hing ein Strohsack am Baum, den man mit dem Schwert treffen musste, mit der Lanze wurde im Lauf auf ein Schild eingestochen.
Als moderne Waffe war eine Armbrust aufgelegt, mit der auf eine Zielscheibe geschossen wurde. Als größte Verteidigungswaffe der Burg war eine »Blide«, die größte und präziseste Wurfwaffe unter den mittelalterlichen Angriffsgeräten, aufgebaut. Allerdings verschoss das Modell nur Gummibällchen.
Am Ende hatten die beiden Vertreter der »Burglandschaft Spessart-Odenwald« ihr Ziel erreicht: Kinder sollen sich spielerisch mit der Geschichte beschäftigen und so einen Zugang finden in die Entwicklung der Heimat.
 
Alte Leiterwagen bewundert 

Das schöne Wetter und die langen Sommerabende nutzte der Heimat- und Geschichtsverein Haibach-Grünmorsbach-Dörrmorsbach zu einem interessanten Vereinsabend. Anhand vereinseigener alter Leiter- und Kastenwägen erklärte Claus Hock die Funktion und Bauweise. Den anwesenden Gästen und Vereinsmitgliedern wurde bewusst, dass noch vor 60 Jahren selbstverständliches Allgemeinwissen fast vergessen ist. Wer weiß denn noch, was hinter den Begriffen Lengwied, Wiesbaum, Deichsel, Schillscheid oder Deichselnääl zu verstehen ist. Bewundert wurde die alte Handwerkskunst: Perfekt verstanden die alten Handwerker, Wagner und Schmiede die verschiedensten Wagenformen und Größen herzustellen. Beim Zusammenbau eines Leiterwagens durften alle Gäste mithelfen und merkten schnell, dass ein Baukasten-Stecksystem benutzt wurde. Die älteren Anwesenden erinnerten sich an viele Anekdoten rund um das Thema "Bauer" früher. Das Leben früher ist mit der heutigen, voll mechanisierten Landwirtschaft nur noch schwer vergleichbar. Auch der Bestand des Vereinsdepots mit vielen großen und kleineren Objekten war zu besichtigen. Problematisch ist es, einen geeigneten, dauerhaften Platz zur Aufbewahrung der sperrigen Objekte aus alter Zeit zu finden. Eine alte nicht mehr genutzte Scheune wäre sicher ideal. Im Klaren war man sich aber auch, dass man sich von doppelt vorhandenen Objekten trennen sollte, um das Vereinsdepot zu entlasten. In geselliger Runde klang der Abend mit einem Fass Bier und viel Gesprächsstoff aus. Fazit: Im großen Themenspektrum des Heimat- und Geschichtsvereins hat auch die Landwirtschaft und das alte Handwerk seinen Platz.
 
August 2018
Haibacher Wanderer machen Ausflug
Einmal eine Tour zu unternehmen, bei der kein Rucksack und Wanderstiefel notwendig waren, hat der Spessartverein seinen Seniorinnen und Senioren angeboten, was gerne angenommen wurde. Die Fahrt mit dem Bus startete dann am Sonntagmorgen um 8 00 Uhr in Richtung Taubertal. Das erste Ziel war der Kurpark Bad Mergentheim, mit seinen Wasserspielen, Kuranlagen und Rosengarten.
Der Rosengarten hatte leider durch die lange Hitze sehr gelitten und konnte seine sonstige Schönheit nicht mehr zeigen. Die Wasserfontänen der Wasserorgel haben aber dafür entschädigt. Nach einem Kneipp`schen Fußbad in der Wassertretanlage ging es dann erfrischt zum Bus zurück. Die Sonne hatte nun um die Mittagszeit ihre volle Kraft entfaltet, was die Teilnehmer aber nicht abgehalten hat den Schlosspark in Weikersheim zu besuchen. Ein Rundgang unter Baumalleen mit Blick zu den überraschend in voller Blüte stehenden Blumenbeeten, vorbei an der Orangerie und zurück mit dem Blick auf das prächtige Renaissanceschloss, machte den Spaziergang zu einem Erlebnis. Nach so viel Schönheit für die Sinne, war aber der Wunsch, auch etwas für das leibliche Wohl zu tun, deutlich bei den Teilnehmern zu spüren. Die Einkehr in die Häckerwirtschaft Fries in Röttingen kam dann zur rechten Zeit. Im kühlen Gastraum wurde nun fleißig gezecht und die Stimmung hat bis zum Zeitpunkt der Rückfahrt einen schönen Höhepunkt erreicht. Zurück durchs Taubertal haben dann die frohen und zufriedenen Ausflügler Haibach in den Abendstunden erreicht. Mit einem herzlichen Dank an die Organisatoren Dorothea und Wolfgang, hat ein schöner Ausflug sein Ende gefunden.
.  Text und Foto : Claus Plängsken
 

Willi Seibert gibt nach 40 Jahren den Vorsitz des Dörrmorsbacher Freizeitclubs Olympic 72 ab

Sein Kopf hat es entschieden, das Herz leidet schon ein bisschen: Am 14. Juli hat Willi Seibert nach 40 Jahren seinen Posten als Vorsitzender des Freizeitclubs Olym­pic 72 abgegeben. Als er 1978 zum ersten Mal gewählt wurde, war Olympic ein aktiver Freizeit-Fußballclub, der auf eigenem Feld hoch über Dörrmorsbach jeden Samstag Fußball spielte. Seibert: »Bei jedem Wetter! Regen, Schnee oder Hitze machte uns nichts aus.«. Gerne kamen damals andere Clubs nach Dörrmorsbach, weil der Platz immer bespielbar war und das eigene Vereinsheim Gelegenheit zum anschließenden Treffen bot. Bis 2007 wurde der Spielbetrieb aufrechterhalten. Danach ließ der »Schoppen-Fußball« nach, jüngere Spieler kamen nicht nach. Doch Olympic blieb. Unter der Leitung von Seibert haben sich die Aufgaben des Vereins auf Freizeitangebote verlegt: Wanderungen, Ausflüge und vor allem legendäre Feste hielten die Mitglieder zusammen. »Für mich stand der Verein immer an erster Stelle«, schaut Seibert zurück. »Familie oder Urlaub - alles richtete sich nach den Terminen von Olympic!« Und er ist stolz, so viel für den Verein und das Dorf erreicht zu haben: Das Vereinsheim mit dem großzügigen Freisitz, der Kinderspielplatz und der Fußballplatz als Bolzplatz stand allen offen, die sich hier treffen wollten. So ist es geblieben. Seibert: »Das ist unsere Jugendarbeit, wenn Jugendgruppen hier zum Zelten kommen und wir ihnen eine Unterkunft bieten können.« Dass der Spielplatz im vergangenen Jahr abgebaut wurde und immer noch nicht wieder hergerichtet wurde, bedauert er sehr. Aus Versicherungsgründen hat der Verein den Platz der Gemeinde übertragen, der Wiederaufbau liegt also nicht mehr in der Hand des Vereins. Auch aus dem Plan der Gemeinde, einen BMX-Parcours zu errichten, sei leider nichts geworden. Damit der Verein am Leben blieb, hat sich Seibert mit seiner Frau vor zehn Jahren als »Hüttenwirt« angeboten. Jeden Monat haben die beiden an einem Sonntag geöffnet und die beliebten hausgemachten Fleischspieße angeboten. Für Wandergruppen wurde nach Anmeldung geöffnet, was Wanderer rund um Dörrmorsbach gerne annahmen. Bis vor kurzem habe auch eine Schafkopfrunde hier Karten gespielt. »Es war schon viel Arbeit, die Termine vorzubereiten und das Heim in Ordnung zu halten«, denkt Seibert mit ein bisschen Wehmut zurück, dass es nun vorbei ist. »Ich will unbedingt mehr Zeit für meine Enkel haben, sie zu ihren Sportveranstaltungen begleiten und ihnen ein Opa sein, der für sie da ist!« Willi Seibert hat seinen Abschied gut vorbereitet: Der Verein hat eine gesunde finanzielle Rücklage, das Haus ist in einem ordentlichen Zustand, und ein Nachfolger ist bereit, Olympic in die Zukunft zu führen. Text und Bild: Robert Fuchs


TV Haibach: Tanzshow

PURE dance hieß es am vergangenen Wochenende beim TV Haibach in der der Kultur- und Sporthalle.
Die Tanzabteilung des Vereins feierte bei einer Matinee mit 130 Kindern und Jugendlichen ihren Saisonabschluss.
Bei einem kurzweiligen Programm, wurde die voll besetzte Halle bestens unterhalten und auf der Zuschauertribüne war trotz der frühen Stunde eine tolle Stimmung.
Die Mädchen (und ein Junge) begeisterten die Zuschauer mit ihren Choreographien aus den Bereichen moderner Kindertanz, Jazz und modern Dance, Streetdance und Dance Mix.
Bei der abwechslungsreichen Show standen nicht nur die Schwierigkeiten und die Technik im Vordergrund auch die Freude und der Spaß am Tanzsport war spürbar.
Jede Gruppe zauberte auf ihre Art ein Lächeln auf die Gesichter der Zuschauer und vermittelte Gänsehaut.
 

Musikverein Edelweiß: Konzert der Bläserklassen und Jugendkapelle



Auch im dritten Jahr nach Gründung der Bläserklasse konnten am Sonntag, 07. Juli, die Kinder und Jugendlichen wieder der Öffentlichkeit zeigen, was sie in der kurzen Zeit ihrer Ausbildung schon alles gelernt haben. Unter der Leitung von Yvonne Büttner konnten, die jungen Musiker das Publikum sofort in ihren Bann ziehen. Gleich zu Anfang wurden die Zuhörer bei der Ansage durch Anne Mantel und Justus Brand von der 3. Bläserklasse auf ihr musikalisches und historisches Wissen getestet. Ob bei Also sprach Zarathusta, Wilhelm Tell Galopp, Morgenstimmung und Ole an die Freunde wurden die Anwesenden über Komponisten und Entstehung der Stücke aufgeklärt. Die Jungbläser konnten hier vorführen, dass aller Anfang schwer, aber mit Übung auch solche Stücke spielbar sind. Durch das Programm der 4. Bläserklasse führten Simon Maier und Lukas Ripperger. Mit den Stücken Pomp and Circumstance, Menuette, Sinfonie mit dem Paukenschlag, Slawischer Marsch, Militärmarsch und Karneval von Venedig zeigten die Schüler, daß sie nach zwei Jahren Ausbildung ihre Qualifikation zum Juniorabzeichen erreicht haben. Das Junior-Abzeichen ist der Grundstock zum weiteren Musizieren in der Jugendkapelle , der Stammkapelle oder einem Orchester. Die Direktorin der Mittelschule, Frau Urmetzer , der 1. Vorsitzende des Musikverein Edelweiß, Robert Aulbach und in Stellvertretung der Jugendleiterin Daniela Straub, Gerda Welzbacher, konnten 14 Schülern das JMLA-JUNIOR überreichen: Helena Albert, Leni Arnold, Ole Giegerich, Emilio Guarcello, Linda Heinrich, Nils Hock, Simon Maier, Zana Popaj, Paula Quaas, Lara Sattler, Sophie Maier, Hannah Metzger, und Simon Mantel. Robert Aulbach gratulierte weiteren Jugendlichen zu bestandenen JMLA: Lioba Hils Bronze, Rebekka Hils Bronze, Lukas Bürki Bronze, Frederik Hils Silber und Luis Wenk Silber. Die Silber- und Bronze Urkunden werden vom Bayrischen Blasmusikverbandes am Cäcilientag überreicht. Durch den zweiten Teil führten Lioba Hils und Alexandra Frick.
Zunächst spielten das Jugendorchester Musik fort the Royal Fireworks, The masters take Hollywood, Second Walz und Barcarole and Can Can. Nun kam ein gemeinsamer Auftritt der Jugend- und der 4. Bläserklasse mit dem Deutschlandlied und Farandole. Jetzt kamen alle Jungmusikanten auf die Bühne um mit dem Concerto for a Triangel und Louis Wenk gemeinsam zu musizieren. Ein gelungenes Kinderkonzert, das durch lang anhaltenden Beifall belohnt wurde.

 

2160 Wochen Vorturnerin in Haibach - Marianne Bergmann feiert 80. Geburtstag

 

Eine Institution der Gemeinde hatte Geburtstag: Marianne Bergmann wurde 80 Jahre alt. Mit ihr feiern nicht nur die eigentliche Familie, auch ihre Turnerfamilie begleitet sie an ihrem Ehrentag. Steht Marianne Bergmann doch am Anfang einer Entwicklung, die 1964 begann. War vor diesem Jahr das Turnen im Verein eher eine stark männerdominierte Angelegenheit, gründete Bergmann in eben diesem Jahr eine Frauenturngruppe im Turnverein. „Von August bis Dezember fanden 41 mutige Damen ihren Weg in die Vereinsturnhalle“, erinnert sie sich. Mutig deswegen, weil es damals keineswegs selbstverständlich war, dass auch Frauen abends dem Sport frönten - und das ohne Mann. Sie besitzt drei Übungsleiterlizenzen. Den C-Trainer hat sie seit 1968, daneben die Fachausbildungen »Sport für Ältere« und »Prävention«. Den letzten Schein machte sie mit 64 Jahren - einem Alter, in dem gemeinhin der sportliche Ehrgeiz schon lange vorbei ist. Im Mai 1981 wurde Marianne Bergmann angesprochen, ob sie eine Gymnastik für Frauen über 50 anbieten könne. Ihre Antwort: »Wenn sich zehn Frauen finden.« 14 Tage später standen 15 Anwärterinnen auf der Platte, und Ende Mai gab es die erste Übungsstunde. 1982 sorgte Bergmann dafür, dass der TV Haibach mit mehr als 90 abgelegten Sportabzeichen für Frauen in Bayern Platz eins erreichte. Es war nur folgerichtig, dass 1983 Tochter Edith ihren Übungsleiterschein machte, um die Familientradition aufzunehmen und die Mutter zu entlasten. Es bleibt, dass Marianne Bergmann 54 Jahre anhaltend ihre Sportstunden angeboten hat, abzüglich nur der Sommer- und Winterferien. Bei 40 aktiven Wochen im Jahr war sie so 2160 Wochen als Vorturnerin präsent. Ihre letzte Gymnastikstunde war am 29. Mai diesen Jahres. Sie beendete ihre »Karriere« mit dem 125-jährigen Vereinsbestehen, nahm gleichzeitig Abschied von »ihrer« Vereinsturnhalle, die der Verein verkauft hat. Gut war die Zusammenarbeit mit dem TV-Vorstand. So lobte sie auch Ehrenvorsitzender Benedikt Kunkel: »Vorbildlich und nachahmenswert!« Und auch Nachfolger Andreas Zenglein würdigt die Jubilarin: »Marianne war und ist ein Segen für unseren Verein. Sie ist ein hochglänzendes Aushängeschild für den TV Haibach.«  Text und Bild: Dietmar Kempf-Blatt

 

Segen für Haibacher Feuerwehrauto

 

Beim Tag der offenen Tür der Haibacher Wehr hat Dekan Erich Sauer dem neuen Hilfeleistungsgruppenlöschfahrzeug (HLF 10) der Wehr den kirchlichen Segen erteilt. Das neue Auto ersetzt ein Löschgruppenfahrzeug aus dem Jahr 1982, das bis zur Fusion der Haibacher Wehren bei der Feuerwehr Grünmorsbach stationiert war, so Kommandant Michael Bauecker. In das HLF hat die Gemeinde Haibach rund 370000 Euro investiert. Der Freistaat Bayern hat die Anschaffung mit 83000 Euro gefördert. Das Fahrzeug dient zur Brandbekämpfung und für die technische Hilfeleistung. Ausgestattet ist es mit einem 1000-Liter-Wassertank, einem LED-Lichtmast, einem hydraulischen Rettungssatz und Geräten zur technischen Hilfe. Text und Foto: Ralf Hettler

 

Spessartverein wandert „Über und unter der Erde in Sommerkahl“

So war die Wandertour vom Spessartverein Haibach ausgeschrieben und mehr als 20 Wanderer wollten sehen was es damit auf sich hat. Von Schöllkrippen aus führte die Wanderung durch den sommerlich, ländlichen Kahlgrund mit den reifenden Kornfeldern und weiten Ausblicken. Eine Malerkulisse wie sie nicht schöner hätte sein können. Über das Gehöft Schabernack erreichten die Wanderer die Kupfergrube Wilhelmine. Hier findet seit 1922 zwar kein Kupferabbau mehr statt, aber ein Bergbauverein hat in mühevoller Arbeit die Grube besonders für Schulklassen, aber auch andere Gruppen wieder zugänglich gemacht. Auf dem Weg durch die engen Stollen konnten sich die Wanderer ein Bild davon machen unter welch schweren Bedingungen die Bergleute ihren täglichen Erwerb, im Dämmerlicht und Kälte, unter großen Gefahren, mit einfachsten Werkzeugen, nachgingen. Froh wieder an der Sonne zu sein war noch eine stattliche Anhöhe zu meistern bis dann die Rotberghütte erreicht war. Ein guter Schoppen und zünftige Vesper rundete einen schönen und erlebnisreichen Wandertag ab. Text und Bild: Spessartverein Haibach

 

90 Jahre Wanderverein Falke Dörrmorsbach

Mit einem herzlichen "Frisch auf" begrüßten die beiden Vorsitzenden, Christina Barthelmeß und Anja Kraft-Kunkel ihre Mitglieder und Gäste zum 90jährigen Gründungsfest, verbunden mit der diesjährigen Sternwanderung des "Gau Hohe Warte". Der Festtag begann mit einer Kirchenparade, zahlreichen Fahnenabordnungen und musikalischer Begleitung des Spessart-Echos von der Bushaltestelle bis zum Festplatz. Dort hielt Dekan Erich Sauer den Festgottesdienst, umrahmt von der Musikkapelle Dörrmorsbach. Anschließend nahm der Festbetrieb seinen Lauf. Um 14 Uhr begrüßten die beiden Vorsitzenden die Ehrengäste und stellten in einer kleinen Chronik den Lebenslauf des Wandervereins Falke dar.
Heute blickt der Verein auf rund 100 Mitglieder, davon wandern im Durchschnitt regelmäßig 25 Personen mit. Voller Stolz ist der Verein besonders auf ihre Wanderjugend. Die Mädchen und Jungen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren begeistern sich für die Natur, das Wandern mit Jung und Alt, ebenso wie das Mitwirken auf Festen und Veranstaltungen. Im Laufe der Jahre ist der Verein ein fester Bestandteil des Dorflebens geworden und das ganze Jahr über nicht nur mit wandern aktiv. So gibt es seit über 30 Jahren eine Gymnastikgruppe für Frauen. Seit 10 Jahren begeben sich jährlich auch etwa 15 Männer auf eine 3-Tages-Tour. Rosenmontags organisiert der Wanderverein ein Gaudiwürmchen durch den Ort. Die Kerb feiern sie zusammen mit dem Musikverein und an St. Martin ziehen sie gemeinsam mit der Feuerwehr und den Musikern durchs Örtchen. Am Haibacher Faschingszug, ebenso wie am Dorffest, beteiligten sie sich auch. Man sieht, wandern ist nicht nur des "Müllers Lust", sondern es verbindet Menschen, Brauchtum und Gemeinschaft. Ein herzlicher Dank geht an unsere Gauvereine, die aus allen Richtungen zu uns kamen.
Da zu einem Gründungsfest Ehrungen dazu gehören, wie Essen und Trinken, wurde Hubert Stahl für 70jährige Mitgliedschaft geehrt. Für 40 Jahre im Verein wurden geehrt: Joachim Scholz, Gottlieb Maier, Horst Hautsch, Richard Hock, Martin Scholz, Robert Heeg, Roland Kunkel, Jürgen Spielmann, Gotthard Stürmer, Hansi Heeg und Herbert Hansel. Für 25jährige Mitgliedschaft: Anna Kunkel, Margit und Lothar Spatz, Jochen Barthelmeß und Isabella Ott. Als Dankeschön wurden diesen Mitgliedern ein Bocksbeutel, ein Abzeichen und eine Urkunde überreicht. Für die Kleinen stand eine Hüpfburg und für die Großen das Übertragungsspiel Deutschland - Mexiko bereit. Allen Festbesuchern ein "Vergeltsgott". Text und Bild: Wanderverein

Bild: Wanderverein

 

Turnverein Haibach ist 125 Jahre jung

„125 Jahre sind ein reifes Alter, trotzdem ist der TV Haibach noch immer jung!“ bezog sich Landrat Ulrich Reuter in seiner Festansprache auf das Festmotto der Haibacher Turner. Jung deswegen, weil seitens des Vereins über die Jahre erfolgreich neue Impulse aufgenommen wurden. Viele Turner nahmen an diesem Tag in Wehmut Abschied von ihrem angestammten Areal, das an einen Investor verkauft worden ist. Etliche Turngruppen, teilte Vereinsvorstand Andreas Zenglein in seiner Ansprache mit, hätten in den vergangenen Wochen in der alten Vereinsturnhalle noch einmal gefeiert und sogar darin übernachtet. Die Vergangenheit Revue passieren lassen konnten die Vereinsmitglieder auch mit der Ausstellung historischer Fotos, die in der Turnhalle ausgestellt waren. Begonnen hatte der Festtag zum Vereinsjubiläum mit einer Kranzniederlegung am Turnergedenkstein an der Ringwallstraße. Vereinsboss Zenglein erinnerte an die Vereinsgründung im Jahr 1893: „Wir Lebenden haben die Verantwortung, ja die Pflicht, dieses Werk zu erhalten.“ Mit Fahnenabordnungen und der Musik der „Edelweiß“ ging es anschließend zum Festgottesdienst, in dem Dekan Erich Sauer mit einem thematisch passenden Paulusbrief in der Lesung für Aufhorchen und „feuchte Augen“ sorgte. Danach war wiederum die „Edelweiß“ gefordert, um Vereinsabordnungen und Gäste zum Festzelt an der Jahnstraße zu geleiten. Dort begrüßte Vorstand Andreas Zenglein die Gäste, um mit Hilfe von Vorstandskollege Heribert Biewer und Ehrenvorstand Benedikt Kunkel die Ehrungen vorzunehmen. 20 treue Vereinsmitglieder konnten für langejährige Mitgliedschaft ausgezeichnet werden, so etwa Robert Breid für 75 Jahre Vereinstreue. Weiterhin wurden sechs neue Ehrenmitglieder ernannt: Renate Bäckmann, Klaus Bäckmann, Heribert Biewer, Gertrud Först und Maria und Peter Otter. Die Vereinsehrennadel in Gold ging an Werner Arnold und Andreas Zenglein. Die TVler wurden ihrerseits geehrt: Günter Dietz vom Turnbezirks Unterfranken überreichte das Walter-Kolb-Schild für das 125-jährige Vereinsjubiläum. Gunther Först erhielt von ihm die Ehrennadel in Gold mit kleinem Kranz, Gertrud Först, Alfons Benninghoff und Peter Gintzel die Ehrennadel in Gold BTV. Alexandra Krohnen, die Kreisvorsitzende des BLSV Aschaffenburg, ehrte Gerda Ott, Günther Zenglein, Manuela Schwind und Bruno Först mit der Verdienstnadel in Bronze, Hubert Brang und Bernd Schuck mit einer Verdienstnadel in Silber. Marianne Bergmann erhielt eine Verdienstnadel in Gold mit Kranz.

 

Bild: TV Haibach

Letzte Versammlung in der TV Halle

Zu einer historischen letzten Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder des Turnvereins Haibach in der Vereinsturnhalle: Die Turnhalle ist verkauft und wird nach dem Fest zum 125jährigen Bestehen des Vereins übergeben und abgerissen. Auf den mit dem Erlös geplanten Bau einer neuen eigenen Halle verzichtet der Verein, so Vorstand Andreas Zenglein in seinen Ausführungen. Stattdessen wird das bestehende Handballerheim zum Vereinsmittelpunkt ausgebaut. Nach einer Sanierung des derzeitigen Baus wird dort ein Stockwerk aufgesetzt, in dem Büroräume und ein Mehrzweckraum realisiert werden. Es sei weiterhin gelungen, alle Turngruppen der alten Turnhalle in gemeindlichen Immobilien unterzubringen, so Zenglein, der nicht nur Turnervorstand sondern auch Bürgermeister Haibachs ist. Zu dem Austritt der Herzsportgruppe aus dem Verein betonte der Vereinsboss, dass dies eine Trennung in beiderseitigem Einvernehmen gewesen sei. Aktuell habe der TV Haibach 1320 Mitglieder. Der TVH bleibe einer der größten Vereine im Landkreis. Sportlich laufe es gut. Die Kegler kämpften weiterhin in der 1. Bundesliga. Zusammen mit ihren Damen in der 2. Bundesliga seien sie Aushängeschilder. Die Faustballer seien nach Meisterschaft in der Landesliga aufgestiegen. Und auch die mit Haibacher Talenten besetzten Handballer hätten eine Meisterschaft errungen. Vor allem werde dort und bei den Faustballern eine optimale Jugendarbeit geleistet. Die eher auf Breitensport ausgelegte Turnabteilung platze aus allen Nähten. Der Verein sei gut aufgestellt, meinte Zenglein abschließend. Die Mieter der Vereinsimmobilie seien ausgezogen, der Rückbau habe begonnen, teilt der für die Vereinsimmobilien zuständige Vorstand Heribert Biewer mit. Von einem Überschuss in der Jahresrechnung konnte Renate Bäckmann berichten. Der Haushaltsplan 2018 läuft über 148.000 Euro. Eine lange Reihe von Mitgliedern konnte für langjährige Treue zum Verein geehrt werden. So waren 25 Jahre beim TV Haibach: Florian Blank, Daniel Macek, Monika Denk, Reinhard Wenzel, Ulrike Maertins, Armin Hofmann, Heike Bergmann, Elke Withelm, Karl Reis, Hilma Ludwig, Sabine Dyroff und Sabine Hock. Bereits 40 Jahre gehören den Haibacher Turnern an: Edith Brehm, Marina Maier, Peter Helfrich, Anton Baumann, Donate Fleckenstein, Edelgard Schüssler, Elisabeth Baumann, Gudrun Thalheimer, Hannelore Bäckmann, Sieglinde Zenglein, Sybille Albert, Ursula Klusak, Irmgard Burgard, Margit Kirchschlager und Wolfgang Albert.

    Dietmar Kempf-Blatt

 
Mai 2018

VDK feiert Muttertag 

Am 17. Mai fand beim VdK Ortsverband Haibach die Mutter- und Vatertagsfeier statt. Nach der Begrüßung der zahlreichen Mitglieder wurde der ehemalige Kassierer, Herr Richard Albert, in feierlichem Rahmen für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit und Mitarbeit im Ortsverband verabschiedet. Anschließend wurde der neue Kassierer, Herr Matthias Dietrich, begrüßt und ihm alles Gute für die Zukunft gewünscht. Bei guter Atmosphäre und anregender Unterhaltung ließ man den Nachmittag ausklingen.


Foto: Waltraud Wenda

Foto von links nach rechts: Karl-Heinz Wenda (1. Vorstand), Monika Schliessmann (2. Vorstand), Richard Albert (ehemaliger Kassierer), Matthias Dietrich (neuer Kassierer)

 
April 2018

Drei-Tagestour der Falken

Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich am Freitag, 20.4.2018, 13 Männer am berühmten Treffpunkt Mollebuschbaum um ihre Drei-Tagestour zu starten. Los ging es um 10.30 Uhr Richtung Hohe Warte, weiter zum Heimathenhof. Dort hielten sie ihre erste Pause mit Selbstversorgung. Ins Schwitzen kamen sie anschließend, als sie über den alten Schulweg zur Geishöhe marschierten. Frisch gestärkt mit Apfelwein machten sie sich nach Wildensee auf. Hier übernachteten die Männer das erste Mal, nachdem sie 21 Kilometer zurückgelegt hatten. Am zweiten Tag wanderten sie nach dem Frühstück weiter über Altenbuch zur Karthause Grünau. Nach einer Rast ging es weiter Richtung Rottbach – Unterwittbach – Rettersheim, dann nach Trennfeld. Nach 23 Kilometern war auch diese Etappe geschafft.
Am Sonntag früh gingen die letzten 10 Kilometer am Main entlang bis Wertheim. Nach einer Verschnaufspause fuhren sie mit dem Zug zurück nach Aschaffenburg und mit dem Stadtbus in ihr Heimatdorf Dörrmorsbach. So wurde auch dieses Jahr die Drei-Tagestour zu einem Erfolg mit vielen schönen Erlebnissen und Eindrücken vom Spessart. Ein herzliches Dankeschön an unseren Wanderfreund Richard Hock und seiner Frau Christel, die die Tour planten, vorwanderten und die Unterkünfte reservierten.

Text und Bild: Wanderverein Falke  

 

Osterspaziergang Falken

Bei schönstem Osterwetter trafen sich 20 Wanderer des Wandervereins Falke am Ostermontag um 14 Uhr an ihrem Treffpunkt Mollebuschbaum. Die zwei „Osterhasen“ Hans Barthelmeß und Gerald Kunkel starteten schon 15 Minuten vorher, um am Grünmorsbacher Sportplatz die Ostereier zu verstecken. Viel Spaß hatten Groß und Klein anschließend bei der Eiersuche auf der Büchel. Ihr Kassier Dierck Nöthlich und seine Frau Barbara verteilten an die Jugendlichen allerlei Süßigkeiten und für die Erwachsenen gab es eine kleine Auswahl an Spirituosen. Gut gestärkt liefen sie durch den Wald nach Grünmorsbach zum „Hähnchen-Blatt“. Bei regem Zusammensein und einem guten Essen in geselliger Runde ließen sie es sich wohl ergehen. Um 17 Uhr traten die Wanderer den Heimweg an, welcher auch wieder einen kurzen Trink-Stopp bot, um die restlichen Leckereien in flüssiger und fester Form zu verputzen. So ging für die Falken ein schöner, sonniger Ostermontag zu Ende.

Text und Bild: Wanderverein Falke

 

Burgkindergarten schmückt Osterkrone

Immer wieder kommt ein neuer Frühling, immer wieder kommt ein neuer März. Mit diesem Lied begrüßten die Vorschulkinder des Burgkindergartens am Freitag, 23.03.18 den Frühling vor der Bruder-Klaus-Kirche in Haibach. Der Obst- und Gartenbauverein, an diesem Tag vertreten durch Wendelin Bleifus und Alfred Spatz, hatte dafür ein großes Buchs-Ei auf der Wiese vor der Kirche aufgebaut, das die Vorschulkinder mit allerlei Selbstgebasteltem schmückten. Einige Eltern und Großeltern wohnten diesem traditionellen Brauch bei und hörten sich an, was die Kinder und ihre Erzieherinnen sangen. Mit einem Fingerspiel zum Frühling und dem Lied "Stups, der kleine Osterhase" wurde es trotz des vorherigen dichten Schneetreibens allen ein wenig frühlingshaft zumute. Im Anschluss wurden die Kinder von Herrn Spatz und Herrn Bleifus mit bunten Ostereiern und einer Geldspende für neues Spielmaterial belohnt. Vielen Dank sagen wir an dieser Stelle an den OGV Haibach, durch den diese schöne Tradition erst möglich ist und allen Eltern und Großeltern, die uns zugeschaut haben.

Text und Bild: Carolin Sachau, Burgkindergarten Haibach

 
15.3.18

Heimat- und Geschichtsverein will Vereinsfahne

Jahresgabe: Dorfansicht von Dörrmorsbach aus dem Jahr 1929

Der Heimat- und Geschichtsverein will sich eine eigene Vereinsfahne anschaffen. Dies erklärte Vorsitzender Dieter Hock bei der Jahresversammlung. Die Finanzierung soll jedoch nicht aus der Vereinskasse abgesichert werden: Ein eigenes Spendenkonto wird eingerichtet. In diesem Jahr stehen einige Gedenktage auf dem Jahresprogramm: So sind es 400 Jahre her, dass der 30-jährige Krieg begann. Im Juni wird dazu ein Informationsabend angeboten. Im Oktober wird an den Bau der alten Volksschule vor 80 Jahren erinnert und im November ist ein Vereinsabend zur Reichskristallnacht in Aschaffenburg. Ein Tagesausflug ins Land der Stauffer steht im September an. Besonders dankte Hock ins seinem Bericht allen, die im Erdgeschoss des Vereinsheims die Garage hergerichtet haben. Beim Dorffest konnte darin eine umfangreiche Bilderausstellung präsentiert werden. Auch stehe der Raum für größere Treffen und Vorträge zur Verfügung. Im letzten Jahr habe sich der Verein bei den Ferienspielen der Gemeinde beteiligt und auf der Ketzelburg für Kinder das Mittelalter aufleben lassen. Zur nachhaltigen Nutzung der Ketzelburg sei man dem Verein Burgenlandschaft beigetreten.
Sehr gut versorgen Mitbürger den Verein mit historischen Büchern und Gegenständen, berichtete Berhard Allig aus dem Archiv. Trotzdem nimmt der Verein weiter gut erhaltene Dinge an. Albin Blatt vom Arbeitskreis Denkmalpflege erklärte, dass nach der großen Resonanz auf das Straßenbuch ein Verbesserungsblatt ausgelegt worden sei. Er recherchiere inzwischen für ein Häuserbuch in Grünmorsbach. Darin sollen Häuser bis zurück ins 18. Jahrhundert mit ihren Bewohnern aufgeführt werden. Am 10. April wird Blatt historische Dokumente zu den drei Ortsteilen an einem Vereinsabend vorstellen. Stefan Heininger vom Arbeitskreis Ahnenforschung hat inzwischen über 45000 Personen erfasst und mit Dokumenten aus dem Archiv des Bistums und der Kriegsstammlisten aus dem 1. Weltkrieg abgesichert. Von den umfangreichen Arbeiten für die Ausstellung zum Dorffest berichtete Burkhard Müller vom Arbeitskreis Bilder. Bei den Treffen des Seniorenkreises der Pfarrei finden die Bildervorträge großes Interesse und bieten Gesprächsstoff. Horst Hock dankte als 3. Bürgermeister für die umfangreiche Arbeit des Vereins, der die Geschichte der drei Ortsteile lebendig erhalte.

 

 

Die Ehrennadel des Heimat- und Geschichtsvereins wird an Mitglieder verliehen, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben. Bei der Jahresversammlung konnten Vorsitzender Dieter Hock (links) und der zweite Vorsitzende Bernhard Allig (rechts) die Ehrung aussprechen für (von links) Edgar Hock, Paul Hock und Lothar Röser. Nicht auf dem Bild sind Michael Müller, Peter und Maria Otter.

 
28.2.18

Spessartecho bittet zum Faschingstanz

 

Dörrmorsbach. „Ob lustig, fetzig oder schrill, am Faschingssamstag kimmt jeder wie er will“ hieß es am 10. Februar 2018 bereits das 16. Mal beim Musikverein „Spessart-Echo“ Dörrmorsbach. Unter der Mitwirkung des Feuerwehrvereins Dörrmorsbach wurde an diesem Abend wieder einiges geboten und das Programm mit tollen Showeinlagen und Büttenreden konnte sich wirklich sehen lassen.  

Gleich zur Eröffnung des Faschingstanzes zeigten die Oberdörfler mit Ihrem Sketch, dass das Mitfahren in Dörrmorsbach viel besser mit dem blauen Klappstuhl funktioniert. Es gab jede Menge lustige Szenen und das Publikum im Bürgerhaus kam gar nicht mehr aus dem Lachen heraus.

Große Heiterkeit lösten auch die zwei Putzfrauen „Bawett und Käthy“ aus. Sie konnten wieder über den neusten Tratsch und das Dorfgeschehen plaudern und brachten jede Menge Anekdoten zum Besten. 

Auch Herr Lustig schaute aus seinem Erziehungsurlaub beim „Spessart-Echo“ vorbei. Er wusste so einiges Neues in seiner Bütt zu berichten und auch mancher wurde auf den Arm genommen, was natürlich zum schallenden Gelächter des Publikums führte. Ein weiteres Highlight des Abends war die Tanzeinlage der Feuerwehr Dörrmorsbach. Die bunt kostümierten und geschminkten Frauen und Männer der Feuerwehr lösten mal wieder volle Begeisterung aus. Dieses Jahr präsentierten sie ihren Tanz unter dem Motto: „Die Rocky Horror Picture Show“ und das Männerballett setzte mit seiner Zugabe wieder mal eins oben drauf.
Natürlich sorgte das „Spessart-Echo“ den ganzen Abend wieder für gute und ausgelassene Stimmung und so wurde geschunkelt und getanzt und bis weit nach Mitternacht gefeiert.
Text und Bild: Spessartecho

 
20.2.18

Wanderverein spendet an Vis-a-Vis

Eine Spende von 1000 Euro erhielten Doris Brönner und Heidrun Schmitt als Vertreterinnen der Nachbarschaftshilfe Vis-a-vis beim Helferfest der Haibacher Wanderer. Der Spessartverein hatte im Dezember einen Weihnachtsmarkt ausgerichtet. Stellvertretender Vorsitzender Claus Rückert und Wanderwartin Gerda Welzbacher überreichten das Geld. Vis-a-vis kümmert sich um alleinstehende Senioren.

 

 

Text und Bild: Diet­mar Kempf-Blatt

 
Fasching - Fastnacht 2018
8.2.18
Wanderverein "Falke" wählt Vorstandschaft

In  der Jahreshauptversammlung der Falken Dörrmorsbach eröffnete die 1. Vorsitzende Christina Barthelmeß die Sitzung mit der Begrüßung aller Anwesenden und freute sich über die hohe Teilnehmerzahl von 32 Personen. In ihrem Jahresrückblick von 2016/17 erwähnte sie alle Aktivitäten, u. a. alle Geburtstags- und Hochzeitsjubiläen die sie mit der 2. Vorständin Anja Kraft-Kunkel besucht hat, sowie alle Versammlungen und Fahnenbegleitungen.
Den Falken wurden 19 Wanderungen angeboten, davon zehn Halbtagstouren, neun Ganztagstouren und eine Drei-Tages-Tour der Männer. Auch eine Fahrradtour war in diesem Wanderjahr am Rollen. 299 Gesamtteilnehmer erwanderten insgesamt 231 km.

Gezwölfert haben 17 Wanderer, davon waren es drei Jugendliche:
Kunkel Edeltraud (37), Barthelmeß Christina (21), Barthelmeß Hans (20), Nöthlich Barbara (14), Nöthlich Dierck (13), Münzner Richard (8), Kraft-Kunkel Anja (7), Kunkel Gerald (7), Hollerbach Thomas (4), Hollerbach Gerlinde (3), Stürmer Renate (3), Stürmer Rainer (3), Ruppert Elisabeth (2), Ruppert Lothar (2). Ihr Jugendabzeichen für acht Jahre erhielten: Kunkel Robin, Münzner Fynn und Lasse.

Kulturell begannen die Wanderer ihr Jahr mit dem Gaudiwürmchen. Zum ersten Mal bot der Wanderverein eine Kräuterwanderung an, die auf reges Interesse stoß. Ihr Highlight war die Teilnahme am Haibacher Dorffest. Mit Gebasteltem, leckeren Schlemmerstangen und kalten Getränken verköstigten sie die Besucher des Haibachen Dorffestes. Im September feierte der Wanderverein zum zweiten Mal zusammen mit dem Musikverein eine Outdoor-Kerb. Als Abschluss, wie jedes Jahr, wurde der Sankt Martinszug gemeinsam mit den Musikern und Feuerwehr aus dem kleinen Ort organisiert.

Christina bedankte sich im Namen aller acht Männer, bei Richard Hock und Lothar Ruppert für die tolle Drei-Tages-Tour.
Einen amüsanten Jahresbericht trug die Schriftführerin Barbara Nöthlich vor.
Dierck Nöthlich legte als Kassier einen gesunden Kassenbericht dar, der von den beiden Kassenprüfern bestätigt wurde.




Einstimmig wurde die alte Vorstandschaft wiedergewählt: 1. Vorsitzende Christina Barthelmeß, 2. Vorsitzende Anja Kraft-Kunkel, Schriftführerin Barbara Nöthlich, Kassier Dierck Nöthlich, Wegewart Michael Heeg, Kassenprüfer Richard Münzner und Lothar Ruppert, Vergnügungsausschuss Robert Heeg, Georg Kunert und Richard Münzner.
Die Vorstandschaft bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit in den nächsten drei Jahren.
(Text und Bild: Wanderverein)
25.1.18

 Liselotte Pulver in Haibach (1957): Schauspieler vom "Wirtshaus im Spessart" wohnten im Wenzelhof

Ein Brief von Liselotte Pulver ist sein ganzer Stolz: Peter Völkel vom Heimat- und Geschichtsverein hat sich intensiv mit den Dreharbeiten zum Film „Das Wirtshaus im Spessart“ beschäftigt. Zum 60. Jahrestag der Erstaufführung im Jahr 1958 erzählte er beim Vereinsabend von seinen Recherchen.
Als Grund für seine Beschäftigung mit dem Film nannte er die Anwesenheit der Hauptdarstellerin in Haibach während der Dreharbeiten. Im damals vornehmsten Hotel der Gegend, dem „Wenzelhof“ in Haibach, war Liselotte Pulver untergebracht, dort feierte sie auch ihren 28. Geburtstag am 11. Oktober 1957. Nicht bestätigt habe sich jedoch eine Überlieferung, dass die Mespelbrunner Blaskapelle zum Geburtstagsständchen nach Haibach kam. Gut in Erinnerung sei den Haibachern jedoch das Auto des Stars, ein roter Studebaker-Commander, mit dem sie täglich nach Mespelbrunn fuhr.
Von den Dreharbeiten selbst konnte der Haibacher Fotograf Walter Nebel einige Bilder machen, die im Besitz des Heimat- und Geschichtsvereins sind. Ebenfalls im Haibacher „Wenzelhof“ hätten die Schauspieler Rudolf Vogel, Hubert von Meyerinck, Wolfang Müller und Wolfgang Neuss gewohnt, erzählte Völkel. Hubert von Meyerinck sei von seiner Rolle als Obrist so begeistert gewesen, dass er seine Bierbestellung beim Wirt stets mit einem „Zack-Zack“ verstärkte. Der Hauptdarsteller Carlos Thompson sei nur einen Tag in Haibach gewesen, weil das Hotel keinen internationalen Telefonanschluss hatte. Auch das Haibacher Kino „Capitol“ ist in die Dreharbeiten eingebunden gewesen. Der Regisseur Kurt Hoffmann sei abends ins Kino gekommen und habe dort die neuen Filmstreifen getestet, wie sich der Sohn des damaligen Filmvorführers Georg Ziegler erinnern konnte.
Leider sind bisher keine Bilder der Filmstars im „Wenzelhof“ aufgetaucht. Zum Jubiläum des Films hofft Völkel, dass vielleicht noch mehr Belege auftauchen, die von den damaligen Filmstars in Haibach zeugen. Kontakt ist möglich über die Internetseite 
www.hugverein-haibach.de

    

 Bild: Im Hotel „Wenzelhof“ in Haibach waren Filmschauspieler während der Dreharbeiten zum „Wirtshaus im Spessart“ 1957 untergebracht. Bild aus dem Archiv des Heimat- und Geschichtsvereins 

 
21.1.18

Gaumeisterschaft der Schützen

In der letzten Runde des abschließenden Finalschießens bei der Gaumeisterschaft der Schützen im Gau Main-Spessart standen gleich drei Haibacher Schützen im Luftgewehr-Stand. Natascha Klein musste sich im kleinen Finale dem Glattbacher Martin Meister geschlagen geben, im Finale setzte sich Michelle Find gegen ihren Mannschaftskollegen Ludwig Hock durch. Bei der Luftpistole siegte Kirsten Knopf (Kahl). Auf die weiteren Plätze kamen Marcel Noll (Heigenbrücken), Ralf Behl (Waldaschaff) und Isabell Spiegel (Oberbessenbach).
Für das Finalschießen wurden die besten Ergebnisse aus allen Altersklassen in Rangplätzen berechnet, so dass Jung gegen Alt, Männer gegen Frauen antreten konnten. Immer zwei Schützen mussten gegeneinander auf die elektronische Zielscheibe schießen. Der Schütze, der zuerst sechs Punkte hatte, war Sieger der Begegnung. Nach dem ersten Durchgang blieb die Hälfte als Sieger stehen. Die Verlierer verließen den Stand. Im Halbfinale wurden dann die Finalisten ermittelt und anschließend das entscheidende Finale geschossen.

Haibacher Gausieger wurden:

Herren 3 Mannschaft Haibach 1 (Peter Fürste, Roger Find, Stephan Seitz) 1139 Ringe,
Einzelwertung Damenklasse 1: Michelle Find 393 Ringe,
Damenklasse 3: Claudia Find 381 Ringe,
Mannschaftswertung Damenklasse 1+2 Haibach 1 (Anja Bürki, Helena Böning, Michelle Find) 1137 Ringe,
Jugendklasse weiblich: Natascha Klein (Haibach) 387 Ringe,
Mannschaftswertung Jugend: Haibach 1 (Alicia Welzbacher, Joe Roth, Natascha Klein) 1103 Ringe,
Juniorenklasse 1 männlich: Ludwig Hock 394 Ringe,
Mannschaftswertung Junioren männlich: Haibach 1 (Justin Kuhn, Ludwig Hock, Paul Kraus) 1147 Ringe,
Luftpistole Junioren 1 männlich: Ludwig Hock 348 Ringe

 
19.2.2018 

Die Gemeinde ist stolz auf ihre Feuerwehr

Mit 111 Einsätzen stellte das letzte Jahr die „Feuerwehr Gemeinde Haibach“ vor große Herausforderungen. Zusammengezählt leisteten 1905 Einsatzkräfte dabei ihren ehrenamtlichen Dienst für die Mitbürger. 14 Brände und 65 technische Hilfeleistungen zählte Kommandant Michael Bauecker in seinem Rückblick auf. Bei den Einsätzen wurden acht Personenrettungen durchgeführt, sechs davon über die neue Drehleiter. Auch die First-Responder-Gruppe zählte in ihrem ersten halben Jahr seit ihrer Gründung schon elf Einsätze und konnte dabei neun Personen aus Lebensgefahr retten. Die 29 Einsatzkräfte der First-Responder-Einheit zeigten dabei sehr effektive Hilfeleistungen, erklärte deren Leiter Stefan Xhonneux. Zu den Einsätzen kamen im letzten Jahr 23 Fachausbildungen für die gesamte Wehr und 19 Zusatzausbildungen für die Atemschutzgeräteträger und Maschinisten, berichtete zweiter Kommandant Markus Roth. Sehr zahlreich nahmen die Aktiven auch an überörtlichen Lehrgängen teil. Einen sehr hohen Ausbildungsstand habe die Kreisbrandinspektion bei der Überprüfung der Einsatzfähigkeit im Oktober deshalb bestätigt, sagte Bauecker.

Auch im Bereich des Fahrzeugparkes hat es einige Veränderungen gegeben. Der alte Rüstwagen und das Löschgruppenfahrzeug sind außer Dienst gestellt worden, die Drehleiter wurde durch eine neue DLK 23/12 ersetzt und ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10 mit umfangreicher Ausrüstung für die Technische Hilfeleistung in Betrieb genommen. In Planung für dieses Jahr ist die Neuordnung der Ölwehr, erklärte Ingo Roth. Der Landkreis stationiert deshalb in Haibach den Ölsanimat und einen Ölwehranhänger, die ab dem 2. Quartal einsatzbereit sind. Sehr verantwortungsvoll gehen die Atemschutzgeräteträger mit ihrer Zusatzausbildung um, lobte Marcus Dölger. Neben den Trainingseinheiten in der Ortswehr wurden realistische Einsätze im Atemschutzzentrum Goldbach, in Stockstadt und Aschaffenburg geübt.

Keine Angst um die Zukunft der Wehr braucht sich die Gemeinde zu machen. Die Kinder- und Jugendarbeit ist sehr rege. In der Kindergruppe werden 22 Kinder in der Gruppe „Löschhaie“ betreut, erzählte Burkhard Roth. Jugendwart Jonas Reis bereitet mit seinem Team 17 Jugendliche, darunter vier Mädchen, auf den Feuerwehrdienst vor. Für ihre langjährige Treue im aktiven Dienst wurden geehrt: Jochen Krebs und Reiner Sommer für 40 Jahre, Marcus Dölger für 30 Jahre und Dominik Spatz für 20 Jahre. Vier Jungkameraden konnten in die aktive Wehr aufgenommen werden: Max Weis, Niklas Haida, Fabian Stürmer und Jonas Hofmeister.

Der dritte Bürgermeister, Horst Hock, lobte die hohe Motivation der Einsatzkräfte: „Die Gemeinde ist stolz auf ihre Feuerwehr!“ Über 90 000 Euro hat die Gemeinde für die Sicherheit ihrer Bürger ausgegeben. Darüber hinaus wurden für mehr als 800000 Euro Investitionen getätigt, die jedoch durch mehr als die Hälfte durch Zuschüsse getragen wurden.

 

 

 

 

 

 

 

(von links): 3. Bürgermeister Horst Hock und die Jungfeuerwehrmänner Jonas Hofmeister, Niklas Haida, Max Weis und Fabian Stürmer. Für ihre langjährige Treue im aktiven Dienst wurden geehrt: Reiner Sommer (40 Jahre), Dominik Spatz (20), Marcus Dölger (30) und Jochen Krebs (40). Rechts im Bild zweiter Kommandant Markus Roth und Kommandant Michael Bauecker.