AKTUELLES VON DEN VEREINEN                       
aus Haibach, Grünmorsbach und Dörrmorsbach
 

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September 2018
Schützen: Ludwig Hock 2. Deutscher Meister

Von Mitte August bis Anfang September war die Olympiaschießanlage in München-Hochbrück Treffpunkt von rund 50 Schützen aus dem Schützengau Main-Spessart, die sich über die Gau- und Bezirksmeisterschaften sowie Bayerischen Meisterschaften für die Deutschen Meisterschaften des Deutschen Schützenbundes qualifiziert haben. Zu den Wettkämpfen wurden über 6000 Starter des Deutschen Schützenbundes eingeladen, die sich über die 20 Landesverbände und deren Landesmeisterschaften dafür qualifiziert haben.
Deutscher Vizemeister in der olympischen Disziplin Luftgewehr wurde der Juniorschütze Ludwig Hock (Hubertus-Alpenjäger Haibach) in der Juniorenklasse I. Nach dem Vorkampf mit 614,3 Ringen noch auf Rang 6, schoss er sich in einem sehr spannenden Finale vor vollbesetzten Rängen in der Finalhalle mit 241,4 Ringen auf Platz 2 nach vorne und bekam die Silbermedaille überreicht.
Der Schützengau Main-Spessart gratuliert allen Sportschützen für diese herausragenden Leistungen sehr herzlich!
Volker Rühle
 
 
Heimat- und Geschichtsverein bietet Freizeitangebot auf der Ketzelburg

In den Ferien eine Geschichtsstunde besuchen? Bei den Haibacher Ferienspielen haben zwölf Kinder dieses Angebot genutzt und am Originalschauplatz viel über das Leben des Ritters Reiner von Heydebach erfah­ren.
Der Heimat- und Geschichtsverein hatte auf die Ketzelburg eingeladen, und ein »richtiger« Ritter und eine Magd vom Verein Burglandschaft begrüßten die Kinder mit einem mittelalterlichen Lied. Wer die Ketzelburg vorher noch nicht gesehen hatte, war erst einmal enttäuscht, wenn er sich eine große Burganlage vorgestellt hatte. »Eine frühmittelalterliche Burg war eine kleine Wohnanlage mit Wohnturm und ein paar Hütten«, erklärte »Ritter« Jürgen (Jung). Und »Magd« Regine (Hörl) zeigte gleich, dass das Leben damals sehr hart sein konnte.


Wie es zum Bau der Ketzelburg kam, hat Jung in eine Geschichte verpackt und mit den Kindern in einem szenischen Spiel aufgearbeitet. Doch die Grafen von Rieneck wollten ihren Einfluss im Spessart erweitern, und so kam es zum Turnier auf der Ketzelburg. Die Zuneigung der Haibacher Magd Kunigunde und die Unterstützung der Heydebacher Bauern halfen ihrem Herrn, den Kampf zu bestehen und die Rienecker zu vertreiben. Wie sich die Untertanen auf den Wettkampf vorbereitet haben, konnten die Ferienspielkinder an mehreren Stationen vorher üben: Da hing ein Strohsack am Baum, den man mit dem Schwert treffen musste, mit der Lanze wurde im Lauf auf ein Schild eingestochen.
Als moderne Waffe war eine Armbrust aufgelegt, mit der auf eine Zielscheibe geschossen wurde. Als größte Verteidigungswaffe der Burg war eine »Blide«, die größte und präziseste Wurfwaffe unter den mittelalterlichen Angriffsgeräten, aufgebaut. Allerdings verschoss das Modell nur Gummibällchen.
Am Ende hatten die beiden Vertreter der »Burglandschaft Spessart-Odenwald« ihr Ziel erreicht: Kinder sollen sich spielerisch mit der Geschichte beschäftigen und so einen Zugang finden in die Entwicklung der Heimat.
 
Alte Leiterwagen bewundert 

Das schöne Wetter und die langen Sommerabende nutzte der Heimat- und Geschichtsverein Haibach-Grünmorsbach-Dörrmorsbach zu einem interessanten Vereinsabend. Anhand vereinseigener alter Leiter- und Kastenwägen erklärte Claus Hock die Funktion und Bauweise. Den anwesenden Gästen und Vereinsmitgliedern wurde bewusst, dass noch vor 60 Jahren selbstverständliches Allgemeinwissen fast vergessen ist. Wer weiß denn noch, was hinter den Begriffen Lengwied, Wiesbaum, Deichsel, Schillscheid oder Deichselnääl zu verstehen ist. Bewundert wurde die alte Handwerkskunst: Perfekt verstanden die alten Handwerker, Wagner und Schmiede die verschiedensten Wagenformen und Größen herzustellen. Beim Zusammenbau eines Leiterwagens durften alle Gäste mithelfen und merkten schnell, dass ein Baukasten-Stecksystem benutzt wurde. Die älteren Anwesenden erinnerten sich an viele Anekdoten rund um das Thema "Bauer" früher. Das Leben früher ist mit der heutigen, voll mechanisierten Landwirtschaft nur noch schwer vergleichbar. Auch der Bestand des Vereinsdepots mit vielen großen und kleineren Objekten war zu besichtigen. Problematisch ist es, einen geeigneten, dauerhaften Platz zur Aufbewahrung der sperrigen Objekte aus alter Zeit zu finden. Eine alte nicht mehr genutzte Scheune wäre sicher ideal. Im Klaren war man sich aber auch, dass man sich von doppelt vorhandenen Objekten trennen sollte, um das Vereinsdepot zu entlasten. In geselliger Runde klang der Abend mit einem Fass Bier und viel Gesprächsstoff aus. Fazit: Im großen Themenspektrum des Heimat- und Geschichtsvereins hat auch die Landwirtschaft und das alte Handwerk seinen Platz.
 
August 2018
Haibacher Wanderer machen Ausflug
Einmal eine Tour zu unternehmen, bei der kein Rucksack und Wanderstiefel notwendig waren, hat der Spessartverein seinen Seniorinnen und Senioren angeboten, was gerne angenommen wurde. Die Fahrt mit dem Bus startete dann am Sonntagmorgen um 8 00 Uhr in Richtung Taubertal. Das erste Ziel war der Kurpark Bad Mergentheim, mit seinen Wasserspielen, Kuranlagen und Rosengarten.
Der Rosengarten hatte leider durch die lange Hitze sehr gelitten und konnte seine sonstige Schönheit nicht mehr zeigen. Die Wasserfontänen der Wasserorgel haben aber dafür entschädigt. Nach einem Kneipp`schen Fußbad in der Wassertretanlage ging es dann erfrischt zum Bus zurück. Die Sonne hatte nun um die Mittagszeit ihre volle Kraft entfaltet, was die Teilnehmer aber nicht abgehalten hat den Schlosspark in Weikersheim zu besuchen. Ein Rundgang unter Baumalleen mit Blick zu den überraschend in voller Blüte stehenden Blumenbeeten, vorbei an der Orangerie und zurück mit dem Blick auf das prächtige Renaissanceschloss, machte den Spaziergang zu einem Erlebnis. Nach so viel Schönheit für die Sinne, war aber der Wunsch, auch etwas für das leibliche Wohl zu tun, deutlich bei den Teilnehmern zu spüren. Die Einkehr in die Häckerwirtschaft Fries in Röttingen kam dann zur rechten Zeit. Im kühlen Gastraum wurde nun fleißig gezecht und die Stimmung hat bis zum Zeitpunkt der Rückfahrt einen schönen Höhepunkt erreicht. Zurück durchs Taubertal haben dann die frohen und zufriedenen Ausflügler Haibach in den Abendstunden erreicht. Mit einem herzlichen Dank an die Organisatoren Dorothea und Wolfgang, hat ein schöner Ausflug sein Ende gefunden.
.  Text und Foto : Claus Plängsken
 

Willi Seibert gibt nach 40 Jahren den Vorsitz des Dörrmorsbacher Freizeitclubs Olympic 72 ab

Sein Kopf hat es entschieden, das Herz leidet schon ein bisschen: Am 14. Juli hat Willi Seibert nach 40 Jahren seinen Posten als Vorsitzender des Freizeitclubs Olym­pic 72 abgegeben. Als er 1978 zum ersten Mal gewählt wurde, war Olympic ein aktiver Freizeit-Fußballclub, der auf eigenem Feld hoch über Dörrmorsbach jeden Samstag Fußball spielte. Seibert: »Bei jedem Wetter! Regen, Schnee oder Hitze machte uns nichts aus.«. Gerne kamen damals andere Clubs nach Dörrmorsbach, weil der Platz immer bespielbar war und das eigene Vereinsheim Gelegenheit zum anschließenden Treffen bot. Bis 2007 wurde der Spielbetrieb aufrechterhalten. Danach ließ der »Schoppen-Fußball« nach, jüngere Spieler kamen nicht nach. Doch Olympic blieb. Unter der Leitung von Seibert haben sich die Aufgaben des Vereins auf Freizeitangebote verlegt: Wanderungen, Ausflüge und vor allem legendäre Feste hielten die Mitglieder zusammen. »Für mich stand der Verein immer an erster Stelle«, schaut Seibert zurück. »Familie oder Urlaub - alles richtete sich nach den Terminen von Olympic!« Und er ist stolz, so viel für den Verein und das Dorf erreicht zu haben: Das Vereinsheim mit dem großzügigen Freisitz, der Kinderspielplatz und der Fußballplatz als Bolzplatz stand allen offen, die sich hier treffen wollten. So ist es geblieben. Seibert: »Das ist unsere Jugendarbeit, wenn Jugendgruppen hier zum Zelten kommen und wir ihnen eine Unterkunft bieten können.« Dass der Spielplatz im vergangenen Jahr abgebaut wurde und immer noch nicht wieder hergerichtet wurde, bedauert er sehr. Aus Versicherungsgründen hat der Verein den Platz der Gemeinde übertragen, der Wiederaufbau liegt also nicht mehr in der Hand des Vereins. Auch aus dem Plan der Gemeinde, einen BMX-Parcours zu errichten, sei leider nichts geworden. Damit der Verein am Leben blieb, hat sich Seibert mit seiner Frau vor zehn Jahren als »Hüttenwirt« angeboten. Jeden Monat haben die beiden an einem Sonntag geöffnet und die beliebten hausgemachten Fleischspieße angeboten. Für Wandergruppen wurde nach Anmeldung geöffnet, was Wanderer rund um Dörrmorsbach gerne annahmen. Bis vor kurzem habe auch eine Schafkopfrunde hier Karten gespielt. »Es war schon viel Arbeit, die Termine vorzubereiten und das Heim in Ordnung zu halten«, denkt Seibert mit ein bisschen Wehmut zurück, dass es nun vorbei ist. »Ich will unbedingt mehr Zeit für meine Enkel haben, sie zu ihren Sportveranstaltungen begleiten und ihnen ein Opa sein, der für sie da ist!« Willi Seibert hat seinen Abschied gut vorbereitet: Der Verein hat eine gesunde finanzielle Rücklage, das Haus ist in einem ordentlichen Zustand, und ein Nachfolger ist bereit, Olympic in die Zukunft zu führen. Text und Bild: Robert Fuchs


TV Haibach: Tanzshow

PURE dance hieß es am vergangenen Wochenende beim TV Haibach in der der Kultur- und Sporthalle.
Die Tanzabteilung des Vereins feierte bei einer Matinee mit 130 Kindern und Jugendlichen ihren Saisonabschluss.
Bei einem kurzweiligen Programm, wurde die voll besetzte Halle bestens unterhalten und auf der Zuschauertribüne war trotz der frühen Stunde eine tolle Stimmung.
Die Mädchen (und ein Junge) begeisterten die Zuschauer mit ihren Choreographien aus den Bereichen moderner Kindertanz, Jazz und modern Dance, Streetdance und Dance Mix.
Bei der abwechslungsreichen Show standen nicht nur die Schwierigkeiten und die Technik im Vordergrund auch die Freude und der Spaß am Tanzsport war spürbar.
Jede Gruppe zauberte auf ihre Art ein Lächeln auf die Gesichter der Zuschauer und vermittelte Gänsehaut.
 

Musikverein Edelweiß: Konzert der Bläserklassen und Jugendkapelle



Auch im dritten Jahr nach Gründung der Bläserklasse konnten am Sonntag, 07. Juli, die Kinder und Jugendlichen wieder der Öffentlichkeit zeigen, was sie in der kurzen Zeit ihrer Ausbildung schon alles gelernt haben. Unter der Leitung von Yvonne Büttner konnten, die jungen Musiker das Publikum sofort in ihren Bann ziehen. Gleich zu Anfang wurden die Zuhörer bei der Ansage durch Anne Mantel und Justus Brand von der 3. Bläserklasse auf ihr musikalisches und historisches Wissen getestet. Ob bei Also sprach Zarathusta, Wilhelm Tell Galopp, Morgenstimmung und Ole an die Freunde wurden die Anwesenden über Komponisten und Entstehung der Stücke aufgeklärt. Die Jungbläser konnten hier vorführen, dass aller Anfang schwer, aber mit Übung auch solche Stücke spielbar sind. Durch das Programm der 4. Bläserklasse führten Simon Maier und Lukas Ripperger. Mit den Stücken Pomp and Circumstance, Menuette, Sinfonie mit dem Paukenschlag, Slawischer Marsch, Militärmarsch und Karneval von Venedig zeigten die Schüler, daß sie nach zwei Jahren Ausbildung ihre Qualifikation zum Juniorabzeichen erreicht haben. Das Junior-Abzeichen ist der Grundstock zum weiteren Musizieren in der Jugendkapelle , der Stammkapelle oder einem Orchester. Die Direktorin der Mittelschule, Frau Urmetzer , der 1. Vorsitzende des Musikverein Edelweiß, Robert Aulbach und in Stellvertretung der Jugendleiterin Daniela Straub, Gerda Welzbacher, konnten 14 Schülern das JMLA-JUNIOR überreichen: Helena Albert, Leni Arnold, Ole Giegerich, Emilio Guarcello, Linda Heinrich, Nils Hock, Simon Maier, Zana Popaj, Paula Quaas, Lara Sattler, Sophie Maier, Hannah Metzger, und Simon Mantel. Robert Aulbach gratulierte weiteren Jugendlichen zu bestandenen JMLA: Lioba Hils Bronze, Rebekka Hils Bronze, Lukas Bürki Bronze, Frederik Hils Silber und Luis Wenk Silber. Die Silber- und Bronze Urkunden werden vom Bayrischen Blasmusikverbandes am Cäcilientag überreicht. Durch den zweiten Teil führten Lioba Hils und Alexandra Frick.
Zunächst spielten das Jugendorchester Musik fort the Royal Fireworks, The masters take Hollywood, Second Walz und Barcarole and Can Can. Nun kam ein gemeinsamer Auftritt der Jugend- und der 4. Bläserklasse mit dem Deutschlandlied und Farandole. Jetzt kamen alle Jungmusikanten auf die Bühne um mit dem Concerto for a Triangel und Louis Wenk gemeinsam zu musizieren. Ein gelungenes Kinderkonzert, das durch lang anhaltenden Beifall belohnt wurde.

 

2160 Wochen Vorturnerin in Haibach - Marianne Bergmann feiert 80. Geburtstag

 

Eine Institution der Gemeinde hatte Geburtstag: Marianne Bergmann wurde 80 Jahre alt. Mit ihr feiern nicht nur die eigentliche Familie, auch ihre Turnerfamilie begleitet sie an ihrem Ehrentag. Steht Marianne Bergmann doch am Anfang einer Entwicklung, die 1964 begann. War vor diesem Jahr das Turnen im Verein eher eine stark männerdominierte Angelegenheit, gründete Bergmann in eben diesem Jahr eine Frauenturngruppe im Turnverein. „Von August bis Dezember fanden 41 mutige Damen ihren Weg in die Vereinsturnhalle“, erinnert sie sich. Mutig deswegen, weil es damals keineswegs selbstverständlich war, dass auch Frauen abends dem Sport frönten - und das ohne Mann. Sie besitzt drei Übungsleiterlizenzen. Den C-Trainer hat sie seit 1968, daneben die Fachausbildungen »Sport für Ältere« und »Prävention«. Den letzten Schein machte sie mit 64 Jahren - einem Alter, in dem gemeinhin der sportliche Ehrgeiz schon lange vorbei ist. Im Mai 1981 wurde Marianne Bergmann angesprochen, ob sie eine Gymnastik für Frauen über 50 anbieten könne. Ihre Antwort: »Wenn sich zehn Frauen finden.« 14 Tage später standen 15 Anwärterinnen auf der Platte, und Ende Mai gab es die erste Übungsstunde. 1982 sorgte Bergmann dafür, dass der TV Haibach mit mehr als 90 abgelegten Sportabzeichen für Frauen in Bayern Platz eins erreichte. Es war nur folgerichtig, dass 1983 Tochter Edith ihren Übungsleiterschein machte, um die Familientradition aufzunehmen und die Mutter zu entlasten. Es bleibt, dass Marianne Bergmann 54 Jahre anhaltend ihre Sportstunden angeboten hat, abzüglich nur der Sommer- und Winterferien. Bei 40 aktiven Wochen im Jahr war sie so 2160 Wochen als Vorturnerin präsent. Ihre letzte Gymnastikstunde war am 29. Mai diesen Jahres. Sie beendete ihre »Karriere« mit dem 125-jährigen Vereinsbestehen, nahm gleichzeitig Abschied von »ihrer« Vereinsturnhalle, die der Verein verkauft hat. Gut war die Zusammenarbeit mit dem TV-Vorstand. So lobte sie auch Ehrenvorsitzender Benedikt Kunkel: »Vorbildlich und nachahmenswert!« Und auch Nachfolger Andreas Zenglein würdigt die Jubilarin: »Marianne war und ist ein Segen für unseren Verein. Sie ist ein hochglänzendes Aushängeschild für den TV Haibach.«  Text und Bild: Dietmar Kempf-Blatt

 

Segen für Haibacher Feuerwehrauto

 

Beim Tag der offenen Tür der Haibacher Wehr hat Dekan Erich Sauer dem neuen Hilfeleistungsgruppenlöschfahrzeug (HLF 10) der Wehr den kirchlichen Segen erteilt. Das neue Auto ersetzt ein Löschgruppenfahrzeug aus dem Jahr 1982, das bis zur Fusion der Haibacher Wehren bei der Feuerwehr Grünmorsbach stationiert war, so Kommandant Michael Bauecker. In das HLF hat die Gemeinde Haibach rund 370000 Euro investiert. Der Freistaat Bayern hat die Anschaffung mit 83000 Euro gefördert. Das Fahrzeug dient zur Brandbekämpfung und für die technische Hilfeleistung. Ausgestattet ist es mit einem 1000-Liter-Wassertank, einem LED-Lichtmast, einem hydraulischen Rettungssatz und Geräten zur technischen Hilfe. Text und Foto: Ralf Hettler

 

Spessartverein wandert „Über und unter der Erde in Sommerkahl“

So war die Wandertour vom Spessartverein Haibach ausgeschrieben und mehr als 20 Wanderer wollten sehen was es damit auf sich hat. Von Schöllkrippen aus führte die Wanderung durch den sommerlich, ländlichen Kahlgrund mit den reifenden Kornfeldern und weiten Ausblicken. Eine Malerkulisse wie sie nicht schöner hätte sein können. Über das Gehöft Schabernack erreichten die Wanderer die Kupfergrube Wilhelmine. Hier findet seit 1922 zwar kein Kupferabbau mehr statt, aber ein Bergbauverein hat in mühevoller Arbeit die Grube besonders für Schulklassen, aber auch andere Gruppen wieder zugänglich gemacht. Auf dem Weg durch die engen Stollen konnten sich die Wanderer ein Bild davon machen unter welch schweren Bedingungen die Bergleute ihren täglichen Erwerb, im Dämmerlicht und Kälte, unter großen Gefahren, mit einfachsten Werkzeugen, nachgingen. Froh wieder an der Sonne zu sein war noch eine stattliche Anhöhe zu meistern bis dann die Rotberghütte erreicht war. Ein guter Schoppen und zünftige Vesper rundete einen schönen und erlebnisreichen Wandertag ab. Text und Bild: Spessartverein Haibach

 

90 Jahre Wanderverein Falke Dörrmorsbach

Mit einem herzlichen "Frisch auf" begrüßten die beiden Vorsitzenden, Christina Barthelmeß und Anja Kraft-Kunkel ihre Mitglieder und Gäste zum 90jährigen Gründungsfest, verbunden mit der diesjährigen Sternwanderung des "Gau Hohe Warte". Der Festtag begann mit einer Kirchenparade, zahlreichen Fahnenabordnungen und musikalischer Begleitung des Spessart-Echos von der Bushaltestelle bis zum Festplatz. Dort hielt Dekan Erich Sauer den Festgottesdienst, umrahmt von der Musikkapelle Dörrmorsbach. Anschließend nahm der Festbetrieb seinen Lauf. Um 14 Uhr begrüßten die beiden Vorsitzenden die Ehrengäste und stellten in einer kleinen Chronik den Lebenslauf des Wandervereins Falke dar.
Heute blickt der Verein auf rund 100 Mitglieder, davon wandern im Durchschnitt regelmäßig 25 Personen mit. Voller Stolz ist der Verein besonders auf ihre Wanderjugend. Die Mädchen und Jungen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren begeistern sich für die Natur, das Wandern mit Jung und Alt, ebenso wie das Mitwirken auf Festen und Veranstaltungen. Im Laufe der Jahre ist der Verein ein fester Bestandteil des Dorflebens geworden und das ganze Jahr über nicht nur mit wandern aktiv. So gibt es seit über 30 Jahren eine Gymnastikgruppe für Frauen. Seit 10 Jahren begeben sich jährlich auch etwa 15 Männer auf eine 3-Tages-Tour. Rosenmontags organisiert der Wanderverein ein Gaudiwürmchen durch den Ort. Die Kerb feiern sie zusammen mit dem Musikverein und an St. Martin ziehen sie gemeinsam mit der Feuerwehr und den Musikern durchs Örtchen. Am Haibacher Faschingszug, ebenso wie am Dorffest, beteiligten sie sich auch. Man sieht, wandern ist nicht nur des "Müllers Lust", sondern es verbindet Menschen, Brauchtum und Gemeinschaft. Ein herzlicher Dank geht an unsere Gauvereine, die aus allen Richtungen zu uns kamen.
Da zu einem Gründungsfest Ehrungen dazu gehören, wie Essen und Trinken, wurde Hubert Stahl für 70jährige Mitgliedschaft geehrt. Für 40 Jahre im Verein wurden geehrt: Joachim Scholz, Gottlieb Maier, Horst Hautsch, Richard Hock, Martin Scholz, Robert Heeg, Roland Kunkel, Jürgen Spielmann, Gotthard Stürmer, Hansi Heeg und Herbert Hansel. Für 25jährige Mitgliedschaft: Anna Kunkel, Margit und Lothar Spatz, Jochen Barthelmeß und Isabella Ott. Als Dankeschön wurden diesen Mitgliedern ein Bocksbeutel, ein Abzeichen und eine Urkunde überreicht. Für die Kleinen stand eine Hüpfburg und für die Großen das Übertragungsspiel Deutschland - Mexiko bereit. Allen Festbesuchern ein "Vergeltsgott". Text und Bild: Wanderverein

Bild: Wanderverein

 

Turnverein Haibach ist 125 Jahre jung

„125 Jahre sind ein reifes Alter, trotzdem ist der TV Haibach noch immer jung!“ bezog sich Landrat Ulrich Reuter in seiner Festansprache auf das Festmotto der Haibacher Turner. Jung deswegen, weil seitens des Vereins über die Jahre erfolgreich neue Impulse aufgenommen wurden. Viele Turner nahmen an diesem Tag in Wehmut Abschied von ihrem angestammten Areal, das an einen Investor verkauft worden ist. Etliche Turngruppen, teilte Vereinsvorstand Andreas Zenglein in seiner Ansprache mit, hätten in den vergangenen Wochen in der alten Vereinsturnhalle noch einmal gefeiert und sogar darin übernachtet. Die Vergangenheit Revue passieren lassen konnten die Vereinsmitglieder auch mit der Ausstellung historischer Fotos, die in der Turnhalle ausgestellt waren. Begonnen hatte der Festtag zum Vereinsjubiläum mit einer Kranzniederlegung am Turnergedenkstein an der Ringwallstraße. Vereinsboss Zenglein erinnerte an die Vereinsgründung im Jahr 1893: „Wir Lebenden haben die Verantwortung, ja die Pflicht, dieses Werk zu erhalten.“ Mit Fahnenabordnungen und der Musik der „Edelweiß“ ging es anschließend zum Festgottesdienst, in dem Dekan Erich Sauer mit einem thematisch passenden Paulusbrief in der Lesung für Aufhorchen und „feuchte Augen“ sorgte. Danach war wiederum die „Edelweiß“ gefordert, um Vereinsabordnungen und Gäste zum Festzelt an der Jahnstraße zu geleiten. Dort begrüßte Vorstand Andreas Zenglein die Gäste, um mit Hilfe von Vorstandskollege Heribert Biewer und Ehrenvorstand Benedikt Kunkel die Ehrungen vorzunehmen. 20 treue Vereinsmitglieder konnten für langejährige Mitgliedschaft ausgezeichnet werden, so etwa Robert Breid für 75 Jahre Vereinstreue. Weiterhin wurden sechs neue Ehrenmitglieder ernannt: Renate Bäckmann, Klaus Bäckmann, Heribert Biewer, Gertrud Först und Maria und Peter Otter. Die Vereinsehrennadel in Gold ging an Werner Arnold und Andreas Zenglein. Die TVler wurden ihrerseits geehrt: Günter Dietz vom Turnbezirks Unterfranken überreichte das Walter-Kolb-Schild für das 125-jährige Vereinsjubiläum. Gunther Först erhielt von ihm die Ehrennadel in Gold mit kleinem Kranz, Gertrud Först, Alfons Benninghoff und Peter Gintzel die Ehrennadel in Gold BTV. Alexandra Krohnen, die Kreisvorsitzende des BLSV Aschaffenburg, ehrte Gerda Ott, Günther Zenglein, Manuela Schwind und Bruno Först mit der Verdienstnadel in Bronze, Hubert Brang und Bernd Schuck mit einer Verdienstnadel in Silber. Marianne Bergmann erhielt eine Verdienstnadel in Gold mit Kranz.

 

Bild: TV Haibach

Letzte Versammlung in der TV Halle

Zu einer historischen letzten Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder des Turnvereins Haibach in der Vereinsturnhalle: Die Turnhalle ist verkauft und wird nach dem Fest zum 125jährigen Bestehen des Vereins übergeben und abgerissen. Auf den mit dem Erlös geplanten Bau einer neuen eigenen Halle verzichtet der Verein, so Vorstand Andreas Zenglein in seinen Ausführungen. Stattdessen wird das bestehende Handballerheim zum Vereinsmittelpunkt ausgebaut. Nach einer Sanierung des derzeitigen Baus wird dort ein Stockwerk aufgesetzt, in dem Büroräume und ein Mehrzweckraum realisiert werden. Es sei weiterhin gelungen, alle Turngruppen der alten Turnhalle in gemeindlichen Immobilien unterzubringen, so Zenglein, der nicht nur Turnervorstand sondern auch Bürgermeister Haibachs ist. Zu dem Austritt der Herzsportgruppe aus dem Verein betonte der Vereinsboss, dass dies eine Trennung in beiderseitigem Einvernehmen gewesen sei. Aktuell habe der TV Haibach 1320 Mitglieder. Der TVH bleibe einer der größten Vereine im Landkreis. Sportlich laufe es gut. Die Kegler kämpften weiterhin in der 1. Bundesliga. Zusammen mit ihren Damen in der 2. Bundesliga seien sie Aushängeschilder. Die Faustballer seien nach Meisterschaft in der Landesliga aufgestiegen. Und auch die mit Haibacher Talenten besetzten Handballer hätten eine Meisterschaft errungen. Vor allem werde dort und bei den Faustballern eine optimale Jugendarbeit geleistet. Die eher auf Breitensport ausgelegte Turnabteilung platze aus allen Nähten. Der Verein sei gut aufgestellt, meinte Zenglein abschließend. Die Mieter der Vereinsimmobilie seien ausgezogen, der Rückbau habe begonnen, teilt der für die Vereinsimmobilien zuständige Vorstand Heribert Biewer mit. Von einem Überschuss in der Jahresrechnung konnte Renate Bäckmann berichten. Der Haushaltsplan 2018 läuft über 148.000 Euro. Eine lange Reihe von Mitgliedern konnte für langjährige Treue zum Verein geehrt werden. So waren 25 Jahre beim TV Haibach: Florian Blank, Daniel Macek, Monika Denk, Reinhard Wenzel, Ulrike Maertins, Armin Hofmann, Heike Bergmann, Elke Withelm, Karl Reis, Hilma Ludwig, Sabine Dyroff und Sabine Hock. Bereits 40 Jahre gehören den Haibacher Turnern an: Edith Brehm, Marina Maier, Peter Helfrich, Anton Baumann, Donate Fleckenstein, Edelgard Schüssler, Elisabeth Baumann, Gudrun Thalheimer, Hannelore Bäckmann, Sieglinde Zenglein, Sybille Albert, Ursula Klusak, Irmgard Burgard, Margit Kirchschlager und Wolfgang Albert.

    Dietmar Kempf-Blatt

 
Mai 2018

VDK feiert Muttertag 

Am 17. Mai fand beim VdK Ortsverband Haibach die Mutter- und Vatertagsfeier statt. Nach der Begrüßung der zahlreichen Mitglieder wurde der ehemalige Kassierer, Herr Richard Albert, in feierlichem Rahmen für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit und Mitarbeit im Ortsverband verabschiedet. Anschließend wurde der neue Kassierer, Herr Matthias Dietrich, begrüßt und ihm alles Gute für die Zukunft gewünscht. Bei guter Atmosphäre und anregender Unterhaltung ließ man den Nachmittag ausklingen.


Foto: Waltraud Wenda

Foto von links nach rechts: Karl-Heinz Wenda (1. Vorstand), Monika Schliessmann (2. Vorstand), Richard Albert (ehemaliger Kassierer), Matthias Dietrich (neuer Kassierer)

 
April 2018

Drei-Tagestour der Falken

Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich am Freitag, 20.4.2018, 13 Männer am berühmten Treffpunkt Mollebuschbaum um ihre Drei-Tagestour zu starten. Los ging es um 10.30 Uhr Richtung Hohe Warte, weiter zum Heimathenhof. Dort hielten sie ihre erste Pause mit Selbstversorgung. Ins Schwitzen kamen sie anschließend, als sie über den alten Schulweg zur Geishöhe marschierten. Frisch gestärkt mit Apfelwein machten sie sich nach Wildensee auf. Hier übernachteten die Männer das erste Mal, nachdem sie 21 Kilometer zurückgelegt hatten. Am zweiten Tag wanderten sie nach dem Frühstück weiter über Altenbuch zur Karthause Grünau. Nach einer Rast ging es weiter Richtung Rottbach – Unterwittbach – Rettersheim, dann nach Trennfeld. Nach 23 Kilometern war auch diese Etappe geschafft.
Am Sonntag früh gingen die letzten 10 Kilometer am Main entlang bis Wertheim. Nach einer Verschnaufspause fuhren sie mit dem Zug zurück nach Aschaffenburg und mit dem Stadtbus in ihr Heimatdorf Dörrmorsbach. So wurde auch dieses Jahr die Drei-Tagestour zu einem Erfolg mit vielen schönen Erlebnissen und Eindrücken vom Spessart. Ein herzliches Dankeschön an unseren Wanderfreund Richard Hock und seiner Frau Christel, die die Tour planten, vorwanderten und die Unterkünfte reservierten.

Text und Bild: Wanderverein Falke  

 

Osterspaziergang Falken

Bei schönstem Osterwetter trafen sich 20 Wanderer des Wandervereins Falke am Ostermontag um 14 Uhr an ihrem Treffpunkt Mollebuschbaum. Die zwei „Osterhasen“ Hans Barthelmeß und Gerald Kunkel starteten schon 15 Minuten vorher, um am Grünmorsbacher Sportplatz die Ostereier zu verstecken. Viel Spaß hatten Groß und Klein anschließend bei der Eiersuche auf der Büchel. Ihr Kassier Dierck Nöthlich und seine Frau Barbara verteilten an die Jugendlichen allerlei Süßigkeiten und für die Erwachsenen gab es eine kleine Auswahl an Spirituosen. Gut gestärkt liefen sie durch den Wald nach Grünmorsbach zum „Hähnchen-Blatt“. Bei regem Zusammensein und einem guten Essen in geselliger Runde ließen sie es sich wohl ergehen. Um 17 Uhr traten die Wanderer den Heimweg an, welcher auch wieder einen kurzen Trink-Stopp bot, um die restlichen Leckereien in flüssiger und fester Form zu verputzen. So ging für die Falken ein schöner, sonniger Ostermontag zu Ende.

Text und Bild: Wanderverein Falke

 

Burgkindergarten schmückt Osterkrone

Immer wieder kommt ein neuer Frühling, immer wieder kommt ein neuer März. Mit diesem Lied begrüßten die Vorschulkinder des Burgkindergartens am Freitag, 23.03.18 den Frühling vor der Bruder-Klaus-Kirche in Haibach. Der Obst- und Gartenbauverein, an diesem Tag vertreten durch Wendelin Bleifus und Alfred Spatz, hatte dafür ein großes Buchs-Ei auf der Wiese vor der Kirche aufgebaut, das die Vorschulkinder mit allerlei Selbstgebasteltem schmückten. Einige Eltern und Großeltern wohnten diesem traditionellen Brauch bei und hörten sich an, was die Kinder und ihre Erzieherinnen sangen. Mit einem Fingerspiel zum Frühling und dem Lied "Stups, der kleine Osterhase" wurde es trotz des vorherigen dichten Schneetreibens allen ein wenig frühlingshaft zumute. Im Anschluss wurden die Kinder von Herrn Spatz und Herrn Bleifus mit bunten Ostereiern und einer Geldspende für neues Spielmaterial belohnt. Vielen Dank sagen wir an dieser Stelle an den OGV Haibach, durch den diese schöne Tradition erst möglich ist und allen Eltern und Großeltern, die uns zugeschaut haben.

Text und Bild: Carolin Sachau, Burgkindergarten Haibach

 
15.3.18

Heimat- und Geschichtsverein will Vereinsfahne

Jahresgabe: Dorfansicht von Dörrmorsbach aus dem Jahr 1929

Der Heimat- und Geschichtsverein will sich eine eigene Vereinsfahne anschaffen. Dies erklärte Vorsitzender Dieter Hock bei der Jahresversammlung. Die Finanzierung soll jedoch nicht aus der Vereinskasse abgesichert werden: Ein eigenes Spendenkonto wird eingerichtet. In diesem Jahr stehen einige Gedenktage auf dem Jahresprogramm: So sind es 400 Jahre her, dass der 30-jährige Krieg begann. Im Juni wird dazu ein Informationsabend angeboten. Im Oktober wird an den Bau der alten Volksschule vor 80 Jahren erinnert und im November ist ein Vereinsabend zur Reichskristallnacht in Aschaffenburg. Ein Tagesausflug ins Land der Stauffer steht im September an. Besonders dankte Hock ins seinem Bericht allen, die im Erdgeschoss des Vereinsheims die Garage hergerichtet haben. Beim Dorffest konnte darin eine umfangreiche Bilderausstellung präsentiert werden. Auch stehe der Raum für größere Treffen und Vorträge zur Verfügung. Im letzten Jahr habe sich der Verein bei den Ferienspielen der Gemeinde beteiligt und auf der Ketzelburg für Kinder das Mittelalter aufleben lassen. Zur nachhaltigen Nutzung der Ketzelburg sei man dem Verein Burgenlandschaft beigetreten.
Sehr gut versorgen Mitbürger den Verein mit historischen Büchern und Gegenständen, berichtete Berhard Allig aus dem Archiv. Trotzdem nimmt der Verein weiter gut erhaltene Dinge an. Albin Blatt vom Arbeitskreis Denkmalpflege erklärte, dass nach der großen Resonanz auf das Straßenbuch ein Verbesserungsblatt ausgelegt worden sei. Er recherchiere inzwischen für ein Häuserbuch in Grünmorsbach. Darin sollen Häuser bis zurück ins 18. Jahrhundert mit ihren Bewohnern aufgeführt werden. Am 10. April wird Blatt historische Dokumente zu den drei Ortsteilen an einem Vereinsabend vorstellen. Stefan Heininger vom Arbeitskreis Ahnenforschung hat inzwischen über 45000 Personen erfasst und mit Dokumenten aus dem Archiv des Bistums und der Kriegsstammlisten aus dem 1. Weltkrieg abgesichert. Von den umfangreichen Arbeiten für die Ausstellung zum Dorffest berichtete Burkhard Müller vom Arbeitskreis Bilder. Bei den Treffen des Seniorenkreises der Pfarrei finden die Bildervorträge großes Interesse und bieten Gesprächsstoff. Horst Hock dankte als 3. Bürgermeister für die umfangreiche Arbeit des Vereins, der die Geschichte der drei Ortsteile lebendig erhalte.

 

 

Die Ehrennadel des Heimat- und Geschichtsvereins wird an Mitglieder verliehen, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben. Bei der Jahresversammlung konnten Vorsitzender Dieter Hock (links) und der zweite Vorsitzende Bernhard Allig (rechts) die Ehrung aussprechen für (von links) Edgar Hock, Paul Hock und Lothar Röser. Nicht auf dem Bild sind Michael Müller, Peter und Maria Otter.

 
28.2.18

Spessartecho bittet zum Faschingstanz

 

Dörrmorsbach. „Ob lustig, fetzig oder schrill, am Faschingssamstag kimmt jeder wie er will“ hieß es am 10. Februar 2018 bereits das 16. Mal beim Musikverein „Spessart-Echo“ Dörrmorsbach. Unter der Mitwirkung des Feuerwehrvereins Dörrmorsbach wurde an diesem Abend wieder einiges geboten und das Programm mit tollen Showeinlagen und Büttenreden konnte sich wirklich sehen lassen.  

Gleich zur Eröffnung des Faschingstanzes zeigten die Oberdörfler mit Ihrem Sketch, dass das Mitfahren in Dörrmorsbach viel besser mit dem blauen Klappstuhl funktioniert. Es gab jede Menge lustige Szenen und das Publikum im Bürgerhaus kam gar nicht mehr aus dem Lachen heraus.

Große Heiterkeit lösten auch die zwei Putzfrauen „Bawett und Käthy“ aus. Sie konnten wieder über den neusten Tratsch und das Dorfgeschehen plaudern und brachten jede Menge Anekdoten zum Besten. 

Auch Herr Lustig schaute aus seinem Erziehungsurlaub beim „Spessart-Echo“ vorbei. Er wusste so einiges Neues in seiner Bütt zu berichten und auch mancher wurde auf den Arm genommen, was natürlich zum schallenden Gelächter des Publikums führte. Ein weiteres Highlight des Abends war die Tanzeinlage der Feuerwehr Dörrmorsbach. Die bunt kostümierten und geschminkten Frauen und Männer der Feuerwehr lösten mal wieder volle Begeisterung aus. Dieses Jahr präsentierten sie ihren Tanz unter dem Motto: „Die Rocky Horror Picture Show“ und das Männerballett setzte mit seiner Zugabe wieder mal eins oben drauf.
Natürlich sorgte das „Spessart-Echo“ den ganzen Abend wieder für gute und ausgelassene Stimmung und so wurde geschunkelt und getanzt und bis weit nach Mitternacht gefeiert.
Text und Bild: Spessartecho

 
20.2.18

Wanderverein spendet an Vis-a-Vis

Eine Spende von 1000 Euro erhielten Doris Brönner und Heidrun Schmitt als Vertreterinnen der Nachbarschaftshilfe Vis-a-vis beim Helferfest der Haibacher Wanderer. Der Spessartverein hatte im Dezember einen Weihnachtsmarkt ausgerichtet. Stellvertretender Vorsitzender Claus Rückert und Wanderwartin Gerda Welzbacher überreichten das Geld. Vis-a-vis kümmert sich um alleinstehende Senioren.

 

 

Text und Bild: Diet­mar Kempf-Blatt

 
Fasching - Fastnacht 2018
8.2.18
Wanderverein "Falke" wählt Vorstandschaft

In  der Jahreshauptversammlung der Falken Dörrmorsbach eröffnete die 1. Vorsitzende Christina Barthelmeß die Sitzung mit der Begrüßung aller Anwesenden und freute sich über die hohe Teilnehmerzahl von 32 Personen. In ihrem Jahresrückblick von 2016/17 erwähnte sie alle Aktivitäten, u. a. alle Geburtstags- und Hochzeitsjubiläen die sie mit der 2. Vorständin Anja Kraft-Kunkel besucht hat, sowie alle Versammlungen und Fahnenbegleitungen.
Den Falken wurden 19 Wanderungen angeboten, davon zehn Halbtagstouren, neun Ganztagstouren und eine Drei-Tages-Tour der Männer. Auch eine Fahrradtour war in diesem Wanderjahr am Rollen. 299 Gesamtteilnehmer erwanderten insgesamt 231 km.

Gezwölfert haben 17 Wanderer, davon waren es drei Jugendliche:
Kunkel Edeltraud (37), Barthelmeß Christina (21), Barthelmeß Hans (20), Nöthlich Barbara (14), Nöthlich Dierck (13), Münzner Richard (8), Kraft-Kunkel Anja (7), Kunkel Gerald (7), Hollerbach Thomas (4), Hollerbach Gerlinde (3), Stürmer Renate (3), Stürmer Rainer (3), Ruppert Elisabeth (2), Ruppert Lothar (2). Ihr Jugendabzeichen für acht Jahre erhielten: Kunkel Robin, Münzner Fynn und Lasse.

Kulturell begannen die Wanderer ihr Jahr mit dem Gaudiwürmchen. Zum ersten Mal bot der Wanderverein eine Kräuterwanderung an, die auf reges Interesse stoß. Ihr Highlight war die Teilnahme am Haibacher Dorffest. Mit Gebasteltem, leckeren Schlemmerstangen und kalten Getränken verköstigten sie die Besucher des Haibachen Dorffestes. Im September feierte der Wanderverein zum zweiten Mal zusammen mit dem Musikverein eine Outdoor-Kerb. Als Abschluss, wie jedes Jahr, wurde der Sankt Martinszug gemeinsam mit den Musikern und Feuerwehr aus dem kleinen Ort organisiert.

Christina bedankte sich im Namen aller acht Männer, bei Richard Hock und Lothar Ruppert für die tolle Drei-Tages-Tour.
Einen amüsanten Jahresbericht trug die Schriftführerin Barbara Nöthlich vor.
Dierck Nöthlich legte als Kassier einen gesunden Kassenbericht dar, der von den beiden Kassenprüfern bestätigt wurde.




Einstimmig wurde die alte Vorstandschaft wiedergewählt: 1. Vorsitzende Christina Barthelmeß, 2. Vorsitzende Anja Kraft-Kunkel, Schriftführerin Barbara Nöthlich, Kassier Dierck Nöthlich, Wegewart Michael Heeg, Kassenprüfer Richard Münzner und Lothar Ruppert, Vergnügungsausschuss Robert Heeg, Georg Kunert und Richard Münzner.
Die Vorstandschaft bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit in den nächsten drei Jahren.
(Text und Bild: Wanderverein)
25.1.18

 Liselotte Pulver in Haibach (1957): Schauspieler vom "Wirtshaus im Spessart" wohnten im Wenzelhof

Ein Brief von Liselotte Pulver ist sein ganzer Stolz: Peter Völkel vom Heimat- und Geschichtsverein hat sich intensiv mit den Dreharbeiten zum Film „Das Wirtshaus im Spessart“ beschäftigt. Zum 60. Jahrestag der Erstaufführung im Jahr 1958 erzählte er beim Vereinsabend von seinen Recherchen.
Als Grund für seine Beschäftigung mit dem Film nannte er die Anwesenheit der Hauptdarstellerin in Haibach während der Dreharbeiten. Im damals vornehmsten Hotel der Gegend, dem „Wenzelhof“ in Haibach, war Liselotte Pulver untergebracht, dort feierte sie auch ihren 28. Geburtstag am 11. Oktober 1957. Nicht bestätigt habe sich jedoch eine Überlieferung, dass die Mespelbrunner Blaskapelle zum Geburtstagsständchen nach Haibach kam. Gut in Erinnerung sei den Haibachern jedoch das Auto des Stars, ein roter Studebaker-Commander, mit dem sie täglich nach Mespelbrunn fuhr.
Von den Dreharbeiten selbst konnte der Haibacher Fotograf Walter Nebel einige Bilder machen, die im Besitz des Heimat- und Geschichtsvereins sind. Ebenfalls im Haibacher „Wenzelhof“ hätten die Schauspieler Rudolf Vogel, Hubert von Meyerinck, Wolfang Müller und Wolfgang Neuss gewohnt, erzählte Völkel. Hubert von Meyerinck sei von seiner Rolle als Obrist so begeistert gewesen, dass er seine Bierbestellung beim Wirt stets mit einem „Zack-Zack“ verstärkte. Der Hauptdarsteller Carlos Thompson sei nur einen Tag in Haibach gewesen, weil das Hotel keinen internationalen Telefonanschluss hatte. Auch das Haibacher Kino „Capitol“ ist in die Dreharbeiten eingebunden gewesen. Der Regisseur Kurt Hoffmann sei abends ins Kino gekommen und habe dort die neuen Filmstreifen getestet, wie sich der Sohn des damaligen Filmvorführers Georg Ziegler erinnern konnte.
Leider sind bisher keine Bilder der Filmstars im „Wenzelhof“ aufgetaucht. Zum Jubiläum des Films hofft Völkel, dass vielleicht noch mehr Belege auftauchen, die von den damaligen Filmstars in Haibach zeugen. Kontakt ist möglich über die Internetseite 
www.hugverein-haibach.de

    

 Bild: Im Hotel „Wenzelhof“ in Haibach waren Filmschauspieler während der Dreharbeiten zum „Wirtshaus im Spessart“ 1957 untergebracht. Bild aus dem Archiv des Heimat- und Geschichtsvereins 

 
21.1.18

Gaumeisterschaft der Schützen

In der letzten Runde des abschließenden Finalschießens bei der Gaumeisterschaft der Schützen im Gau Main-Spessart standen gleich drei Haibacher Schützen im Luftgewehr-Stand. Natascha Klein musste sich im kleinen Finale dem Glattbacher Martin Meister geschlagen geben, im Finale setzte sich Michelle Find gegen ihren Mannschaftskollegen Ludwig Hock durch. Bei der Luftpistole siegte Kirsten Knopf (Kahl). Auf die weiteren Plätze kamen Marcel Noll (Heigenbrücken), Ralf Behl (Waldaschaff) und Isabell Spiegel (Oberbessenbach).
Für das Finalschießen wurden die besten Ergebnisse aus allen Altersklassen in Rangplätzen berechnet, so dass Jung gegen Alt, Männer gegen Frauen antreten konnten. Immer zwei Schützen mussten gegeneinander auf die elektronische Zielscheibe schießen. Der Schütze, der zuerst sechs Punkte hatte, war Sieger der Begegnung. Nach dem ersten Durchgang blieb die Hälfte als Sieger stehen. Die Verlierer verließen den Stand. Im Halbfinale wurden dann die Finalisten ermittelt und anschließend das entscheidende Finale geschossen.

Haibacher Gausieger wurden:

Herren 3 Mannschaft Haibach 1 (Peter Fürste, Roger Find, Stephan Seitz) 1139 Ringe,
Einzelwertung Damenklasse 1: Michelle Find 393 Ringe,
Damenklasse 3: Claudia Find 381 Ringe,
Mannschaftswertung Damenklasse 1+2 Haibach 1 (Anja Bürki, Helena Böning, Michelle Find) 1137 Ringe,
Jugendklasse weiblich: Natascha Klein (Haibach) 387 Ringe,
Mannschaftswertung Jugend: Haibach 1 (Alicia Welzbacher, Joe Roth, Natascha Klein) 1103 Ringe,
Juniorenklasse 1 männlich: Ludwig Hock 394 Ringe,
Mannschaftswertung Junioren männlich: Haibach 1 (Justin Kuhn, Ludwig Hock, Paul Kraus) 1147 Ringe,
Luftpistole Junioren 1 männlich: Ludwig Hock 348 Ringe

 
19.2.2018 

Die Gemeinde ist stolz auf ihre Feuerwehr

Mit 111 Einsätzen stellte das letzte Jahr die „Feuerwehr Gemeinde Haibach“ vor große Herausforderungen. Zusammengezählt leisteten 1905 Einsatzkräfte dabei ihren ehrenamtlichen Dienst für die Mitbürger. 14 Brände und 65 technische Hilfeleistungen zählte Kommandant Michael Bauecker in seinem Rückblick auf. Bei den Einsätzen wurden acht Personenrettungen durchgeführt, sechs davon über die neue Drehleiter. Auch die First-Responder-Gruppe zählte in ihrem ersten halben Jahr seit ihrer Gründung schon elf Einsätze und konnte dabei neun Personen aus Lebensgefahr retten. Die 29 Einsatzkräfte der First-Responder-Einheit zeigten dabei sehr effektive Hilfeleistungen, erklärte deren Leiter Stefan Xhonneux. Zu den Einsätzen kamen im letzten Jahr 23 Fachausbildungen für die gesamte Wehr und 19 Zusatzausbildungen für die Atemschutzgeräteträger und Maschinisten, berichtete zweiter Kommandant Markus Roth. Sehr zahlreich nahmen die Aktiven auch an überörtlichen Lehrgängen teil. Einen sehr hohen Ausbildungsstand habe die Kreisbrandinspektion bei der Überprüfung der Einsatzfähigkeit im Oktober deshalb bestätigt, sagte Bauecker.

Auch im Bereich des Fahrzeugparkes hat es einige Veränderungen gegeben. Der alte Rüstwagen und das Löschgruppenfahrzeug sind außer Dienst gestellt worden, die Drehleiter wurde durch eine neue DLK 23/12 ersetzt und ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10 mit umfangreicher Ausrüstung für die Technische Hilfeleistung in Betrieb genommen. In Planung für dieses Jahr ist die Neuordnung der Ölwehr, erklärte Ingo Roth. Der Landkreis stationiert deshalb in Haibach den Ölsanimat und einen Ölwehranhänger, die ab dem 2. Quartal einsatzbereit sind. Sehr verantwortungsvoll gehen die Atemschutzgeräteträger mit ihrer Zusatzausbildung um, lobte Marcus Dölger. Neben den Trainingseinheiten in der Ortswehr wurden realistische Einsätze im Atemschutzzentrum Goldbach, in Stockstadt und Aschaffenburg geübt.

Keine Angst um die Zukunft der Wehr braucht sich die Gemeinde zu machen. Die Kinder- und Jugendarbeit ist sehr rege. In der Kindergruppe werden 22 Kinder in der Gruppe „Löschhaie“ betreut, erzählte Burkhard Roth. Jugendwart Jonas Reis bereitet mit seinem Team 17 Jugendliche, darunter vier Mädchen, auf den Feuerwehrdienst vor. Für ihre langjährige Treue im aktiven Dienst wurden geehrt: Jochen Krebs und Reiner Sommer für 40 Jahre, Marcus Dölger für 30 Jahre und Dominik Spatz für 20 Jahre. Vier Jungkameraden konnten in die aktive Wehr aufgenommen werden: Max Weis, Niklas Haida, Fabian Stürmer und Jonas Hofmeister.

Der dritte Bürgermeister, Horst Hock, lobte die hohe Motivation der Einsatzkräfte: „Die Gemeinde ist stolz auf ihre Feuerwehr!“ Über 90 000 Euro hat die Gemeinde für die Sicherheit ihrer Bürger ausgegeben. Darüber hinaus wurden für mehr als 800000 Euro Investitionen getätigt, die jedoch durch mehr als die Hälfte durch Zuschüsse getragen wurden.

 

 

 

 

 

 

 

(von links): 3. Bürgermeister Horst Hock und die Jungfeuerwehrmänner Jonas Hofmeister, Niklas Haida, Max Weis und Fabian Stürmer. Für ihre langjährige Treue im aktiven Dienst wurden geehrt: Reiner Sommer (40 Jahre), Dominik Spatz (20), Marcus Dölger (30) und Jochen Krebs (40). Rechts im Bild zweiter Kommandant Markus Roth und Kommandant Michael Bauecker.