AKTUELLES VON DEN VEREINEN                       
aus Haibach, Grünmorsbach und Dörrmorsbach

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Dezember
Adventszauber auf der Antonsruh
Beinahe hätte das Wetter am Samstag zur Absage des Adventszaubers des Spessartvereins in Haibach geführt. Denn starker Wind hatte das Zelt gebeutelt. Die Entscheidung weiterzumachen, lohnte sich. Zum Auftakt um 15 Uhr hatte sich das Wetter gebessert, so dass der Kinderchor der Haibacher Sängervereinigung den "Adventszauber" eröffnen konnte.
Die Besucher, darunter auch Politiker, lauschten danach dem Nikolaus und den Weihnachtsliedern, die die Jugendlichen des Musikvereins "Edelweiß" spielten. Die Festhelfer boten Glühwein nach eigener Rezeptur und handgemachte Reibekuchen an. Die Besucher zeigten sich zufrieden und Bürgermeister Andreas Zenglein lobte den Verein für seine Mühe. Die heimelige Wandererweihnacht verdankt ihre Atmosphäre in großem Maße dem eichenbestandenen, am Waldrand gelegenen und geschmückten Vereinsgelände. Angeboten wurden Waffeln, Schmuck, Handwerkliches, Honig und Kindersachen. Fortgesetzt wurde der Adventszauber am Sonntag. Die Jagdhorngruppe um Reinhard Schüssler stimmte die Besucher auf das Weihnachtsfest ein. Text und Bild: Dietmar Kempf Blatt
 
Obstbauern feiern Advent
Am 2. Adventssonntag, 8.12.2019, lud der Obst- und Gartenbauverein Haibach seine Mitglieder und Gartenfreunde zur vorweihnachtlichen Feier ins Kelterhaus ein. Vom Eingang bis in den Versammlungsraum war das Haus adventlich geschmückt. Ein prächtiger Weihnachtsbaum trug ebenfalls zu dem „anheimelnden“ Umfeld bei.1. Vors. Wendelin Bleifus begrüßte die zahlreichen Gäste herzlich. Mit einem passenden Gedicht eröffnete er die Feierstunde und das abwechslungsreiche Programm.Schöne, altbekannte Advents- und Weihnachtslieder wurden vom Duo Bernd Albert (Gitarre) und Reinhold Sauer (Akkordeon) gespielt und die Gäste wurden wiederholt zum Mitsingen eingeladen. An der Querflöte musizierten gekonnt Julia Homes und Lara Sattler. Besinnliche Geschichten, eingefügt in dieMusikbeiträge, wurden von Petra Sattler, Hiltrud Sauer und Gerlinde Wagner vorgetragen. Im Anschluss gab es für alle Anwesenden Kaffee und Christstollen gratis. Wendelin Bleifus dankte den Gästen und Akteuren herzlich und wünschte allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2020! Er hofft, dass wir uns alle bei der Winterwanderung im Januar gesund und munter wieder treffen können. Text: Gerlinde Wagner
 

Adventsmarkt Grünmorsbach gut besucht
Zum 14. Mal hatte der Feuerwehrverein Grünmorsbach seinen Adventsmarkt zwischen der alten Kirche und der Schule aufgebaut. Die Kinder vom Kindergarten Grünmorsbach eröffneten den Markt am Samstag mit Liedern und dem Gedicht „Es ist Advent auf unsrer Welt, der Lichter Glanz die Stadt erhellt“. Als Belohnung bekamen sie vom „Nikolaus“ nicht nur eine Süßigkeit, sondern auch für ihre Gruppen einen Gutschein für Spielsachen. Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Michael Fuchs, und Bürgermeister Andreas Zenglein eröffnete offiziell den Markt. Das Ambiente zwischen alter Kirche und Schulhaus in Grünmorsbach nutzt der Feuerwehrverein gerne, einen kleinen, stimmungsvollen Weihnachtsmarkt aufzubauen. Die Krippenlandschaft und der große Adventskranz bildeten den Mittelpunkt. Am Sonntag öffneten die Kinder der Hortgruppe aus dem Marienkindergarten mit einem Liedervortrag den Markt. In den Buden und im Schulhaus zeigten Hobbykünstler ihre Werkstücke, Drechselarbeiten und Holzschmuck war zu sehen, selbstgebastelte Weihnachtskarten und Strickwaren, Malerei und Schmuck. Viele Kerzen erfüllten den Schulraum mit ihren Düften. Natürlich durften der Glühwein und der Kinderpunsch– stilvoll in der alten Kelterei zubereitet – nicht fehlen. Den Erlös des Marktes will der Feuerwehrverein spenden.

 

VdK Sozialverband ehrte seine langjährigen Mitglieder
Auch in diesem Jahr folgten wieder zahlreiche Mitglieder der Einladung zur Weihnachtsfeier des VdK-Ortsverband Haibach. Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung wurde nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden der verstorbenen Mitglieder gedacht. Im Anschluss würdigte Heinz Heeg (Kreisvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender) in einer kleinen Ansprache die langjährigen Verbandsangehörigen. In gemütlicher Atmosphäre wurden in diesem Jahr fünf Mitglieder persönlich geehrt. Danach ließ man in weihnachtlich geschmücktem Rahmen den Nachmittag ausklingen. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr (Bild von links nach rechts) Heinz Heeg (Kreisvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender), Hildegard Zeller in Stellvertretung für ihren Mann Albrecht Zeller (20 Jahre), Thomas Fleckenstein (20 Jahre), Winfried Spägele (20 Jahre), Thomas Kloos (10 Jahre), Peter Krebs (10 Jahre), Karl-Heinz Wenda (1.Vorsitzender). Text und Foto Waltraud Wenda

 

Adventskonzert stimmt in die Weihnachtszeit ein

Einen bewussten Ruhepunkt am Beginn der Adventszeit setzte das Konzert der Vereinsgemeinschaft (VG). In der Bruder Klaus Kirche begrüßte VG-Vorsitzender Alexander Kunkel die Zuhörer mit dem Bekenntnis, selbst erst im letzten Jahr die Bedeutung des Konzertes gespürt zu haben. Er habe inzwischen erkannt, dass auch junge Familien bei den Darbietungen zur Ruhe kommen können. Kurz abschalten, sich von der Stimmung guter Musik einfangen lassen, das sei in der Hektik des Alltags hilfreich für das Zusammenleben und das eigene Wohlbefinden. Gefühlvoll führte Tim Kilian Schraufstetter an der Orgel in das Konzert ein mit der Bachkantate „Wachet auf, ruft uns die Stimme“. Abwechselnd bot er zusammen mit dem Musikverein Spessartecho, dem Mandolinenorchester und der Gesangsgruppe „Buchfinken“ ein breitgefächertes Programm. So ließ er die Orgel auch zum Bachwerk „Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ“ erklingen, einem lutherischen Kirchenlied aus der Reformationszeit. In seinem Weihnachtsliedermedley verknüpfte er alle bekannten Melodien. Zusammen mit dem Mandolinenorchester sangen die Buchfinken „Der Advent ist ein Leuchten“ des Grazer Komponisten Lorenz Maierhofer und die weihnachtliche Weise aus Dürrwangen „Die stille Zeit“. Stimmungsvoll erklangen die Männerstimmen unter der Leitung von Manfred Bendert beim Lied von Hans Seidel „Es mag net finsta wern“ und dem Nürnberger Weihnachtslied „Wachet auf ihr stolzen Brüder“. Unter der Leitung von Wolfgang Heßler spielten die Mandolinenfreunde das japanische Weihnachtslied „Hamabe no Uta“ und die Filmmusik des Komponisten Karel Svoboda zum Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Die Darbietungen des Musikvereins Spessartecho reichten von Elton Johns „Circle of Life“ über die böhmische Blasmusik mit Peter Leitners „My Dream“ und dem bekannten „Feliz Navidat“ bis hin zu „A Weihnacht wie´s früher war“ von den Zillertaler Schürzenjägern. Einen Rückblick auf die Weihnacht nach dem Weltkrieg im Jahr 1945 gab Marion Loch mit ihrer Geschichte, die ihr eine Frau im Seniorenheim erzählt hatte. Ein neues Puppenkleid, ein Paar Handschuhe und frisch geschliffene Schlittenkufen waren damals deren Weihnachtgeschenk. Auch ohne großen Rummel waren die Kinder und Erwachsenen froh, im Kreis der Familie das Weihnachtsfest feiern zu können. Nach dem Konzert wurde das erste Adventsfenster am Rathaus geöffnet, das eine zweite Klasse der Grundschule gestaltet hat. Die weiteren Fenster werden von den Kindergärten geschmückt und immer freitags geöffnet. 

 

Mit der Dampflok zum Weihnachtsmarkt

Am 1. Advent starteten Wanderfreunde vom Spessartverein Haibach zur Fahrt mit dem Dampflok-Sonderzug vom Museumseisenbahnverein Hanau e.V. nach Amorbach. Der Sonderzug, gezogen von einer auf Hochglanz polierten Dampflok, wurde mit großem Beifall im Bahnhof Aschaffenburg von den vielen Mitreisenden begrüßt. Gut geheizte Waggons und eine gastronomische Versorgung
mit Getränken und kleinen Snacks ließen die Fahrt bis Miltenberg schnell vergehen. Dort musste die Lok umgespannt werden, was mit viel Interesse von den großen und kleinen Eisenbahnfans verfolgt wurde. Auch Fotomotive für alle Hobbyfotografen gab es reichlich. Schnell ging dann die Weiterfahrt nach Amorbach. Der Weihnachtsmarkt
dort ließ keine Wünsche für Augen und Gaumen offen. So verging die Zeit wie im Flug. Auf der Rückfahrt nach Aschaffenburg besuchte uns sogar der Weihnachtsmann im Waggon. Gemeinsam wurde ein Weihnachtslied angestimmt und von unserer Wanderfreundin Rita ein schönes Gedicht vorgetragen. Das wurde vom Weihnachtmann mit einem kleinen Geschenk belohnt. Es war eine rundum gelungene und erlebnisreiche Fahrt und wir sagen dem Museumseisenbahnverein Hanau e.V. herzlich "Danke" und "Auf Wiedersehen" im nächsten Jahr.
Text: Dorothea Pursche, Bild: Claus Plängsken

 
November

Musikverein Edelweiß feiert Cäcilientag

Der Musikverein Edelweiß feierte seinen Cäcilientag. Nach der feierlichen Messe in der Bruder-Klaus-Kirche Haibach, welche von den Edelweißmusikanten unter der Leitung von Burkard Wenzel musikalisch gestaltet wurde, konnte der 1. und 2. Vorsitzende Robert Aulbach und Burkard Wenzel bei einer Feierstunde langjährige Mitglieder ehren. Zur Einstimmung im Restaurant Adler spielte das Jugendorchester sowie die Bläserklasse unter der Leitung von Yvonne Büttner. Folgende Mitglieder konnten geehrt und eine Urkunde überreicht werden: Walter Sachau (40), Peter Nehmer (40), Alfred Sattler (50), Karl Welzbacher (40), Herbert Brönner (40), Christian Kempf (40), Kilian Kittel (50), Bruno Lippert (50), Willi Aulbach (40), Erhard Attig (25), Gerd Aulbach (40), Wolfgang Puscher (25). Zum Abschluss bedankte sich der Robert Aulbach nochmals bei den Jubilaren für die langjährige Treue und Mitgliedschaft.

 

Schützen haben eine neue Königsfamilie

Königsfamilie 2019/2020 v.l. 2. Jugendritter Simon Hepp, Jugendkönig Justin Kuhn, 1. Jugendritterin Anna Welzbacher, 1. Ritterin Carolin Roth, Schützenkönig Volker Rühle, 2. Ritterin Michelle Find, Pistolenprinz Markus Bühler (es fehlt Alterskönig Siegfried Kunkel)

Schützenmeister Volker Rühle würdigte nochmal den Aufstieg der 1. Luftgewehrmannschaft in die 2. Bundesliga und überreichte die Urkunden des Bayerischen Sportschützenbundes für die Mannschaft und an Michelle Find als viertbeste Einzelschützin mit einem Schnitt von 392 Ringen sowie an Ludwig Hock als elftbester Einzelschütze mit einem Wettkampfschnitt von 388 Ringen.
Die Scheibe zu Ehren des Aufstiegs unserer ersten Luftgewehrmannschaft in die 2. Bundesliga (gestiftet von Volker Rühle) wurde von Natascha Klein gewonnen.
Auch die hervorragenden Platzierungen unserer Schützen bei den diesjährigen Bayerischen und Deutschen Meisterschaften wurden bei diesem Anlass nochmals gewürdigt. Bei den Bayrischen Meisterschaften erzielten Peter Fürste, Peter Ansmann und Stephan Seitz mit der Mannschaft den dritten Platz in der Disziplin Luftgewehr. In der Disziplin KK 100m wurden die Schützen Roger Find, Peter Fürste und Peter Ansmann ebenfalls mit der Mannschaft Dritter. Das toppte nur noch Michelle Find, die bei den Deutschen Meisterschaften mit dem Luftgewehr den dritten Platz in der Einzelwertung mit einem internationalen Spitzen-Ergebnis belegte.
Der Nachmittag begann mit der Siegerehrung des Festpreisschießens. Die beiden Gewinnerinnen des Jubiläums-Festschießens vom Schützenfest im Juni dieses Jahres bekamen ihre Ehrenscheiben überreicht. Jugend-Festschützenkönigin wurde Romy Großmann mit einem 6 Teiler. Festschützenkönigin wurde Anna Lenk mit einem 34 Teiler.
Anschließend wurde die Siegerehrung des Hubertus-Preisschießens vorgenommen. Gewertet wurden die beiden besten Blattl, es gab fünf Preisträger. Das Hubertus-Preisschießen brachte folgende Ergebnisse:
1. Platz und Gewinnerin der Jubiläumsscheibe: Anja Bürki 29 Teiler
2. Platz: Simon Hepp 37 Teiler
3. Platz: Peter Fürste 48,2 Teiler
4. Platz: Markus Bühler 51 Teiler
5. Platz: Volker Rühle 51,8 Teiler

Die Gewinnerin des Geldpreises heißt Carolin Roth (247 Teiler). Die Hubertus-Ehrenscheibe schoss Anna Welzbacher (80 Teiler).
Um 14 Uhr ging es zum Höhepunkt des Tages über, der Königsproklamation:
Nach einem Königsschießen mit 45 Teilnehmern und knappen Ergebnissen stand die diesjährige Königsfamilie fest: Hier ist die Reihenfolge der Bekanntgabe:
Zweiter Jugendritterin wurde Anna Welzbacher mit einem 409 Teiler, erster Jugendritter wurde Simon Hepp mit einem 240 Teiler und neuer Jugendschützenkönig wurde Justin Kuhn mit einem 236 Teiler. Neuer Pistolenprinz wurde Neumitglied Markus Bühler mit einem 1359 Teiler. Die Würde des Alterskönigs wurde dieses Jahr unserem Ehrenfähnrich Siegfried Kunkel mit einem 1093,2 Teiler zuteil. Bei der aktiven Klasse wurde Michelle Find mit einem 267 Teiler zweite Ritterin, erste Ritterin wurde Carolin Roth mit einem 224 Teiler und neuer Schützenkönig wurde unser 1. Vorstand Volker Rühle mit einem 82 Teiler.
Text: Ludwig Hock, Schriftführer, Bild: Schützenverein

 
 

 
Bobbe, Bär und Scheese
„Ah, das Schaukelpferd! schreit Peter. Was es hier für Schätze gibt. Autos, Roller, Bälle, Bären – alles was ein Junge liebt.“ Das Buch „Peterle auf dem Weihnachtsmarkt“ beschreibt anschaulich, auf was sich die Kinder in früheren Jahren gefreut haben. Der Heimat- und Geschichtsverein hat diese Wünsche wieder aufgeweckt: Mit der Ausstellung „Bobbe, Bär und Scheese“ wurden die liebevoll bewahrten Geschenke aus längst vergangener Zeit von vielen Besitzern zusammengetragen und der Öffentlichkeit präsentiert. Celluloidpuppen, Puppen aus Stoff oder Porzellan wurden gezeigt. Aber auch kleine Püppchen für die Puppenstube und sogar ein Püppchen als Kaffeekannen-Tropfenfilter. Auch die „Eierliesel“ hatte eine praktische Funktion: Sie wurde auf frisch gekochte Eier gesetzt und konnte sechs Eier warmhalten. Vielen Exponaten sah man ihr Alter an: Sie wurden in ihrer Jugendzeit eifrig „bespielt“ und zeigten deutliche Gebrauchsspuren. Die meisten waren aber sehr gut erhalten. „Wir haben sie nur zu Weihnachten in die Hand bekommen, wenn wir ihnen ein neues Kleid anziehen durften“, erzählte eine der Ausstellerinnen. Bei einigen war die Lebensgeschichte genau aufgelistet. So bei der „Glieh-Bobbe“ aus den frühen 1960er Jahren: Sie war ihrer Besitzerin in den Misthaufen gefallen und dann auf dem Acker untergezackert worden. Erst bei der Kartoffelernte kam sie wieder zum Vorschein. Seither wird sie aber gut gepflegt und geschützt! Der Heimat- und Geschichtsverein hat zu jeder Puppe Informationen gesammelt. So erfuhr man auch, dass einige Puppen direkt aus der Puppenfabrik in Babenhausen persönlich abgeholt worden sind: Dort gab es bis 1967 die Firma Cellba, die Puppen mit der Nixe im Nacken produzierte. Ob die Puppen wertvoll sind? „Für den Besitzer auf jeden Fall“ betont Christiane Hock, die mit Heidrun Schmitt und dem Team des Heimat- und Geschichtsvereins die Ausstellung organisiert hat.
                                 
   
 
Strickstunde beim Heimat- und Geschichtsverein
Zwei links – zwei rechts – eine fallen lassen! Dieses Rezept wurde zum ersten Mal beim Heimat- und Geschichtsverein in einer Strickstunde umgesetzt. Die Idee von Rosi Lebert kam gut an: Gleich 12 Damen kamen zusammen, um die Nadeln gemeinsam glühen zu lassen. Und sie glühten wirklich: Drei Stunden lang haben die Handarbeiterinnen durchgehalten. „Zuhause schaffen wird das nicht“, war dann auch die gemeinsame Erkenntnis. Doch bei Tee und Plätzchen und beim allgemeinen Plausch verflog die Zeit schnell. Und was da alles besprochen wurde! Wie kriege ich die Verse besser hin? Wo gibt es gute und günstige Wolle zu kaufen? Wo sind die Verkäuferinnen kompetent und auch noch freundlich? Was mache ich, wenn ich einen Knuddel gestrickt habe? Alles Fragen, die in der Runde fachmännisch beantwortet wurden. Das war auch das Ziel des Treffens. Wie sich früher die Nachbarinnen zusammengesetzt haben, so sollen in den Wintermonaten die Strickstunden zu einem festen Bestandteil im Jahreskreis des Heimat- und Geschichtsvereins gehören. Alle zwei Wochen wollen sich die Frauen treffen – neue „Mitstricker“ sind herzlich willkommen. „Erzählen, lachen, stricken“ steht über jedem Treffen. Natürlich auch der Austausch von guten Ratschlägen. So haben sich schon beim ersten Mal Jung und Alt zusammengesetzt: Die junge „Strickpraktikantin“ hat erst mal nur zugeschaut, die älteste Teilnehmerin war 85 Jahre alt. Die hatte auch gleich einen Ratschlag bereit: „Normal kann man nur im Winter stricken. Im Sommer rutschen die Nadeln. Deshalb stricke ich mit Bambus-Nadeln!“ Nach fast drei Stunden waren alle überrascht, wie der Socken oder die Strickjacke gewachsen war. „Hier ist es schöner als zuhause! Es ist nicht so langweilig und man kommt viel weiter!“, waren sie sich dann auch einig.
 
Ehrenabend der Gemeinde: Lukas Bürki und Sommerbiathlon

Der zwölfjährige Lukas Bürki betreibt eine außergewöhnliche Sportart: den Sommerbiathlon. Dort erreichte er in diesem Jahr bei den bayerischen Meisterschaften im Sprint und im Massenstart jeweils einen zweiten Platz. Er ist einer von vielen verdienten Haibacher Sportlern, Teilnehmern bei "Jugend musiziert", Funktionären, Blutspendern und Bürgern, die von Bürgermeister Andreas Zenglein geehrt werden.
Lukas ist von seiner Freiluftsportart begeistert: „Sommerbiathlon ist ein spannender Sport! Oft ist bis kurz vor dem Ziel noch nicht klar, wer der Sieger ist.“ Ein Wettkampf setzt sich aus zwei Disziplinen zusammen: Schießen und Laufen. Beides übt Lukas sehr gerne aus. Laufen trainiert er regelmäßig mit seinem Vater und auch im Fußballverein Alemannia. Das Schießen hat er schon in die Wiege gelegt bekommen: Seine Eltern sind aktive Sportschützen und auch sein Onkel Volker Rühle unterstützt als Schützenmeister des Vereins »Hubertus-Alpenjäger« sein Patenkind nach Kräften. So hat Lukas mit dem Lichtgewehr angefangen und durfte mit einer Sondergenehmigung vor über zwei Jahren aufs Luftgewehr umsteigen. Doch das Schießen war ihm etwas zu statisch, er wollte mehr Bewegung.
Daraufhin hat ihn seine Familie zum TSV Grombühl mitgenommen, bei dem die Sportart Sommerbiathlon in Unterfranken erfolgreich ausgeübt wird. Von Anfang an war Lukas begeistert. Schon 2018 setzten die Erfolge ein: bayerischer Sprint-Meister, 3. bayerischer Meister im Massenstart und Zweiter bei der deutschen Meisterschaft mit der Bayernstaffel. Sein Trainingsfleiß hat ihm auch in diesem Jahr die Erfolge gebracht.
Dabei ist es gar nicht so einfach, in Haibach zu trainieren. Es gibt noch keinen »richtigen« Biathlon-Schießstand. Für jedes Training muss die geliehene Biathlon-Anlage im Schützenhaus neu aufgebaut werden. Rund um das Schützenhaus ist jedoch eine ideale Laufstrecke. Lukas: »Ich mag bergige Strecken quer durch den Wald«, sagt der Zwölfjährige. 800 Meter pro Runde muss er in seiner Altersklasse laufen, dann eine 5er-Serie liegend schießen. Trifft er ein Ziel nicht, sind 70 Meter in einer »Strafrunde« fällig. Dann geht's auf die nächsten 800 Meter bis zum Stehendschießen und endlich auf die letzte Laufrunde. Ein Sprintwettkampf dauert etwa 15 bis 20 Minuten, je nachdem, wie die Laufstrecke beschaffen ist. Beim Massenstart läuft er 800 Meter mehr und schießt einmal öfter liegend. Um sich auf Meisterschaften vorzubereiten, trainiert er auch am Stützpunkt Grombühl.
Ob er noch etwas außer Sport macht? Ja, neben seinen Trainingseinheiten und der Schularbeit spielt er Schlagzeug in der Jugendkapelle der »Edelweiß«-Musiker.

Neben Blutspendern und Vereinsfunktionären ehrte Bürgermeister Andreas Zenglein beim Ehrenabend der Gemeinde erfolgreiche Sportler auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene. Im Kreis der 75 Sportler waren vier Deutsche Meister. „Wir sind eine sportliche Gemeinde“, sagte er. Die Sportstätten böten sehr gute Bedingungen, die Unterstützung der Sportler sei herausragend. In seiner Laudatio erwähnte er auch, dass die Gemeinde jährlich über 100.000 Euro an Zuschüssen für die Vereine ausgebe. Der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Alexander Kunkel lobte alle Geehrten, weil sie das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde interessant machten. Er forderte jeden auf, seine Begeisterung an Freunde weiterzugeben, damit das Engagement in den Vereinen erhalten bleibe.

Die geehrten Sportler:

TV Haibach Abt. Faustball:
U10 Mix
mit Sebastian Bauecker, Carlotta Guarcello, Marcel Otto, Madlen Parr, Paul Xhonneux, Betreuerin: Gertrud Först: 1. Bezirksliga, 1. Kreisliga,
Frauen
mit Eva Clauß, Verena Difour, Nadine Noack, Johanna Nüchtern, Vera Prakesch, Verena Rollmann, Danielle Schüßler, Betreuerin: Elena Imhof: 1. Landesliga Nordbayern Feld 2019

Tennisclub Haibach
Junioren 18: Jan Fichtner, Jonas Werner, Riccardo Buschbaum, Till Hofmann, Maurizio Lacorte, Linus Mauß, Sandro Nüchtern: 1. Bezirksklasse 2
 

Ringerverein
Andrej Knaub: E-Jugend 1. Hessenmeister 25 kg Freistil E-Jugend, 3. Hessenmeister gr.-röm., 1. Bezirksmeister gr.-röm., 1. Bezirksmeister Freistil
Damian Gilberg: 3. Hessenmeister 23 kg gr.-röm. E-Jugend, 2. Bezirksmeister Freistil, 2. Bezirksmeister gr.-röm.
Florian Brönner: 1. Hessenmeister 25 kg gr.-röm. E-Jugend, 3. Hessenmeister Freistil, 2. Bezirksmeister Freistil, Bezirksmeister gr.-röm.
Aaron Dyroff: 1. Bezirksmeister 24 kg Freistil D-Jugend, 2. Bezirksmeister gr.-röm.
Luis Lang: 2. Bezirksmeister 34 kg gr.-röm. D-Jugend
Ilias Wilhelm: 2. Hessenmeister 42 kg Freistil D-Jugend, 2. Hessenmeister gr.-röm., 1. Bezirksmeister Freistil, 1. Bezirksmeister gr.-röm.
Leon Lang: 2. Bezirksmeister 42 kg Freistil C-Jugend, 2. Bezirksmeister gr.-röm.
Leonie Gilberg: 1. Saarlandmeisterin 49 kg Freistil weibl. Jugend, 2 Hessenmeisterin Freistil, 3. Würtembergische Meisterin, 2. Bezirksmeisterin gr.-röm., 3. Bezirksmeisterin Freistil
Lukas Parr: 2. Hessenmeister 50 kg gr.-röm. C-Jugend, 3. Hessenmeister Freistil, 2. Bezirksmeister Freistil, 3. Bezirksmeister gr.-röm.
Domenik Gilberg: 2. Hessenmeister 41 kg gr.-röm. B-Jugend, 1. Bezirksmeister Freistil, 1. Bezirksmeister gr.-röm.
Manuel Kismann: 3. Hessenmeister 62 kg Freistil B-Jugend, 1. Bezirksmeister Freistil, 1. Bezirksmeister gr. röm.
Knaub Serafin: 1. Bezirksmeister 60 kg Freistil A-Jugend, 3. Bezirksmeister gr. röm.
Michel Bräutigam: 2. Bezirksmeister 65 kg gr. röm. A-Jugend
Nikita Knaub: 3. Hessenmeister 63 kg gr. röm. Junioren
Jasmin Gilberg: 2. Saarlandmeisterin 65 kg Freistil weibl. Jugend, 3. Hessenmeisterin Freistil
Anna Griesbeck: 2. Hessenmeisterin 69 kg Freistil weibl. Jugend
Tamara Gilberg: 3. Deutsche Meisterin 69 kg Freistil weibl. Jugend

TV Haibach Abt. Kegeln
Mannschaft

Mit der KV Aschaffenburg I Luca Fuchs: 1. Hessischer Meister Landesliga U14 männlich
TV Haibach Kegeln II: Jürgen Sauer, Armin Reis, Philipp Glanz, Heribert Biewer, Matthias Portis, Oliver Fuchs, Marius Peter, Manfred Haberkorn: 1. Bezirksliga Meister 2018/2019 Bezirksliga
Mit KV Aschaffenburg: Gerda Ott, Claudia Henn, Elisabeth Reis: 1. Deutsche Meisterinnen Seniorinnen A, 2. Hessische Meisterinnen
Mit KV Aschaffenburg:  Thomas Haas, Gabriel Peter) 1. Deutsche Meister Senioren A, 1. Hessische Meister

Einzel
Carolin Einhäuser: 3. Bezirksmeisterin Damen
Heribert Biewer:2. Bezirksmeisterin Senioren B
Thomas Haas: 2. Bezirksmeister Senioren A
Peter Gabriel: 1. Bezirksmeister Senioren A, 2. Hessenmeister Senioren A

Haibacher im TV Hösbach:
Fabian Weis (Bayerischer Mannschaftsmeister WK 3 Jutu 12-13), Lukas Schmitt (Unterfränkischer Meister WK 3.1)
 

TSV Grünmorsbach Abt. Tischtennis
Siegfried Roth: Meister Verbandsbereich Nord-West AK 75, Bezirksmeister AK 80

TV Haibach Abt. Rasenkraftsport
Rolf Stockum: 1. Deutscher Hallenmeister Steinstoßen Schwergewicht AK 3, 1. Deutscher Meister Steinstoßen, 1. Bayerischer Meister Steinstoßen
Klaus Rückert: 3. Deutscher Hallenmeister Steinstoßen Mittelgewicht AK 4, 1. Bayerischer Meister Steinstoßen, 2. Bayerischer Meister Dreikampf

Schwimmer
Linus Dietrich: 1. Unterfränkischer Meister (Jahrgang 2010) Langbahn 50m Brust, 1. Unterfränkischer Meister Langbahn 200m Freistil, 1. Unterfränkischer Meister Langbahn 50m Rücken, 1. Unterfränkischer Meister Langbahn 100m Brust, 1. Unterfränkischer Meister Langbahn 200m Rücken, 1. Unterfränkischer Meister Langbahn 100m Freistil, 1. Unterfränkischer Meister Kurzbahn 100m Freistil, 1. Unterfränkischer Meister Kurzbahn 50m Rücken, 1. Unterfränkischer Meister Kurzbahn 50m Freistil, 1. Unterfränkischer Meister Kurzbahn 100m Brust, 1. Unterfränkischer Meister Kurzbahn 200m Freistil, 1. Unterfränkischer Meister Kurzbahn 100m Rücken

Leon Finnegan: 2. Bayerischer Meister (Jahrgang 2008), Mehrkampf 100m Brust, 2. Bayerischer Meister Mehrkampf 200m Brust, 2. Bayerischer Meister Mehrkampf 50m Brust, 2. Bayerischer Meister Mehrkampf 400m Freistil, 2. Bayerischer Meister Mehrkampf 200m Lagen, 3. Bayerischer Meister 100m Brust, 3. Bayerischer Meister 200m Brust, 1. Bezirksmeister 50m Brust, 1. Bezirksmeister 100m Brust,          1. Bezirksmeister 200m Brust, 1. Bezirksmeister 50m Schmetterling, 2. Bezirksmeister 200m Schmetterling, 2. Bezirksmeister 200m Lagen, 3. Bezirksmeister 200m Rücken

Nika Steigerwald: 2. Deutsche Meisterin Jahrgang 2006 100m Brust, 1. Süddeutsche Meisterin 50m Brust, 1. Süddeutsche Meisterin 200m Brust, 2. Süddeutsche Meisterin 100m Brust, 1. Hessische Meisterin AK 13 Ergometer-Rudern, 1. Bayerische Meisterin 50m Brust,   1. Bayerische Meisterin 100m Brust, 1. Bayerische Meisterin 200m Brust, 3. Bayerische Meisterin offene Klasse 50m Brust, 3. Bayerische Meisterin 50m Freistil, 1. Unterfränkische Meisterin offene Klasse 200m Brust, 2. Unterfränkische Meisterin offene Klasse 200m Freistil, 2. Unterfränkische Meisterin offene Klasse 400m Freistil, 2. Unterfränkische Meisterin offene Klasse 50m Brust, 2. Unterfränkische Meisterin offene Klasse 100m Brust, 3. Unterfränkische Meisterin offene Klasse 50m Schmetterling, 3. Unterfränkische Meisterin offene Klasse 100m Schmetterling , 3. Unterfränkische Meisterin offene Klasse 100m Freistil, 1. Unterfränkische Meisterin 200m Freistil, 1. Unterfränkische Meisterin 400m Freistil, 1. Unterfränkische Meisterin 50m Brust, 1. Unterfränkische Meisterin 100m Brust, 1. Unterfränkische Meisterin 200m Brust, 1. Unterfränkische Meisterin 50m Schmetterling, 1. Unterfränkische Meisterin 100m Schmetterling

Linda Heinrich: 2. DMSJ Bezirk Ufr D-Jugend (2) Staffel, 2. Unterfränkische Meisterin Langbahn 100m Rücken, 2. Unterfränkische Meisterin Langbahn 200m Lagen, 2. Unterfränkische Meisterin Langbahn 400m Freistil, 2. Unterfränkische Meisterin Langbahn 50m Rücken, 3. Unterfränkische Meisterin Langbahn 50m Freistil, 3. Unterfränkische Meisterin 400m Freistil

Schützen
Mannschaft

Haibach I (Peter Fürste, Peter Ansmann, Roger Find): 1. Bezirksmeister KK-100m Herren III, 3. Bayerischer Meister KK-100m
Haibach I (Stephan Seitz, Peter Ansmann, Peter Fürste): 1. Bezirksmeister Luftgewehr Herren III, 3. Bayerischer Meister Luftgewehr Herren III
Haibach I (Oliver Klein, Peter Fürste, Roger Find): 1. Bezirksmeister KK 3x20 Herren III
Haibach I (Oliver Klein, Thomas Ceccarelli, Stephan Seitz): 1. Bezirksmeister KK liegend Herren III

Einzel
Michelle Find: 3. Deutsche Meisterin Luftgewehr Damen I, 2. Bezirksmeisterin KK 3x20 Damen I, 3. Bezirksmeisterin KK liegend Damen I
Lukas Bürki: 2. Bayerische Meister Sommerbiathlon Massenstart, 2. Bayerische Meister Sommerbiathlon Sprint
Natascha Klein: 1. Bezirksmeisterin Luftgewehr Junioren II weibl., 1. Bezirksmeisterin KK 3x20, 1. Bezirksmeisterin KK liegend
Oliver Klein: 1. Bezirksmeister KK 3x20 Herren III, 1. Bezirksmeister KK liegend
Hock Ludwig: 1. Bezirksmeister Luftgewehr Herren I
Stephan Seitz: 1. Bezirksmeister Luftgewehr Herren III
Justin Kuhn:1. Bezirksmeister KK 50m Junior I, 3. Bezirksmeister Luftgewehr I
Anja Bürki: 2. Bezirksmeisterin Luftgewehr Damen II, 2. Bezirksmeisterin KK 100m
Peter Ansmann: 2. Bezirksmeister Luftgewehr Herren III, 3. Bezirksmeister KK 3x20
Peter Fürste: 2. Bezirksmeister KK 100 m Herren III, 3. Bezirksmeister KK 3x20
Claudia Find: 2. Bezirksmeisterin Luftgewehr Damen III
Thomas Ceccarelli: 3. Bezirksmeister KK liegend Herren III
Volker Rühle: 3. Bezirksmeister KK-Mehrlader Herren I
Simon Hepp: 3. Bezirksmeister KK 50m Junioren

 
 

Ehrenabend Funktionäre
Beim Ehrenabend der Gemeinde legte Bürgermeister Andreas Zenglein einen besonderen Schwerpunkt auf die Ehrung der Funktionäre in den Vereinen. „Ehrenamtliches Engagement ist unerlässlich für gesellschaftliche Integration, Wohlstand, das kulturelle Leben und stabile demokratische Strukturen“, sagte er. Mitarbeit in den Vereinen sorge für eine gesellschaftliche Mitgestaltung des Zusammenlebens und erfülle den Wunsch zu sozialen Kontakten. Die Erfahrenen in den Vereinen rief er auf, den jungen Mitgliedern eine Chance zu bieten, Verantwortung zu übernehmen. Dabei müsse man sie auch neue Wege beschreiten und ausprobieren lassen. Nur so könne der Fortbestand der Vereine gesichert werden.

Die Geehrten:

Eine Welt Gruppe: Christine Bahmer-Baumann, Marianne Nehmer, Helmtrude Rienecker, Silvia Stahl, Gerda Wenzel, Gerlinde Wagner (für über 20 Jahre aktive Mitarbeit)

TV Haibach: Susanne Ebert (25 Jahre Kinderturnen und Step Aerobic)
Feuerwehr
: Ingo Roth (25 Jahre Feuerwehrdienst)
Sängervereinigung:
Rudi Brich (37 Jahre im Vorstand), Hubert Rückert (36)
Wanderverein: Christian Arnold (32 Jahre in der Vorstandschaft, seit 2009 Ehrenvorstand), Renate Roth (35)
Ringerverein:
Armin Lang (20 Jahre Vorstandschaft), Waltraud und Erhard Attig (über 20)

 
 

Blutspenderehrung


Dieter Roth von der BRK-Bereitschaft Haibach und Bürgermeister Andreas Zenglein ehrten Jubiläumsspender. „Wer so oft sein Blut für andere gespendet hat ist es wert, in der Öffentlichkeit geehrt zu werden“, sagte Zenglein. Deshalb beteilige sich die Gemeinde gerne bei den Auszeichnungen mit dem Ehrenbrief der Gemeinde. Geehrt wurden für 25 Spenden Thomas Mirmiliagos, Lukas Pankerl und Jochen Englert, für 50 Spenden Claus Winkler, Ulrike Tasch und Stefanie Ritter, für 75 Spenden Bernhard Fath, Karl-Heinz Götz und Sonja Alkiber und für 100 Spenden Klaus Albert und Jörg Zimmermann.
 

 

Fußballer bringen Sammelalbum heraus

 

 
Turnverein öffnet Grundstein der Turnhalle

Sie bekamen große Augen, als zusammen mit der Grundsteinlegungsurkunde die Millionen auftauchten. 10 Millionen, 20 Millionen, einmal gar 500 Millionen. Das wär's gewesen. Leider nur Reichsmark und Inflationsgeld. Schon damals nicht viel wert. Und am 16. Juni 1929, dem Tag der Grundsteinlegung, schon gar nicht. Trotzdem war Heribert Biewer, ehemalig für die Liegenschaften des TV Haibach zuständiger Vorsitzender, überrascht, als er den Grundstein der im Abriss befindlichen Vereinsturnhalle sicherstellte. Er enthielt Dokumente und Beschreibungen aus der Zeit des Baues. Auch die Heimatforscher des Geschichtsvereins waren begeistert. Wertvolle Zeitdokumente, die einen Blick auf die Umstände der Grundsteinlegung gewährten: In der Urkunde wurde Bezug genommen auf Paul von Hindenburg, den damaligen Reichspräsidenten, Heinrich Held war bei der Grundsteinlegung Ministerpräsident des Freistaates Bayern und Christian Kunkel Bürgermeister des 2000-Einwohnerdorfes Haibach. Auch die Turnerhierarchie wurde aufgezählt: Ein Professor Berger war Präsident des Deutschen Turnerbundes, ein Professor Wüchner Präsident des Bayrischen Turnerbundes, Johann Höfling Vorstand des Haibacher Turnvereins.
Außerdem erzählt die Urkunde, dass am 23. September 1893 im Gasthaus Zum grünen Baum 34 Turnbegeisterte den Verein aus der Taufe hoben, von denen noch zehn als Turner den Turnhallenbau miterlebten. Auch die auf »dem Feld der Ehre« des Ersten Weltkriegs gebliebenen Mitglieder zählt die Urkunde namentlich auf. Beklagt wird in der Urkunde auch die enorme Höhe der im Youngplan der Siegermächte vereinbarten Reparationszahlungen von zwei Milliarden jährlich, die bis 1989 laufen sollten. Angesichts von über 300 Arbeitslosen in Haibach hofften die Schreiber der Urkunde damals auf die Vernunft der Sieger. Trotz der widrigen Großwetterlage, herrsche - so die Urkunde - ein „Unternehmungsgeist wie selten zuvor“. Über 90 Hausneubauten seien erstellt worden. In den Papier- und Kleiderfabriken in Aschaffenburg und als Maurer verdienten die Haibacher ihr Geld. „Sieben Gastwirtschaften, fünf Bäckereien, fünf Metzgereien und acht Krämerläden versorgen das Dorf“, das kurze Zeit vorher mit elektrischem Licht ausgestattet worden war. Der Bau der Wasserleitung, vermerkt die Urkunde, solle „demnächst in Angriff genommen werden“. Für 925 Reichsmark hatte der Turnverein das Gelände gekauft, die Millionen konnten leider nicht auf die Zahlung angerechnet werden. Text und Repro: Dietmar Kempf-Blatt

 
Gärtnern auf kleinem Grund - Obstbauern bieten Informationen

Am 8.11.2019 lud der Obst- u. Gartenbauverein Haibach zum Vortrag „Erfolgreiches gärtnern auf kleinem Raum“ in das Kelterhaus ein. 1. Vorsitzender Wendelin Bleifus begrüßte die Gäste und den Referenten, Gärtnermeister Peter Ludwig, Waldaschaff, herzlich. Herr Ludwig erklärte das Gärtnern als schönes Hobby. „Bei den selbst ausgesäten Salat- oder Gemüsepflanzen weiß man nach der Ernte was man isst!“ Bis es so weit ist, brauchen Pflanzen allerdings Sonne, guten Boden und eine liebevolle Behandlung, weil sie lebende Wesen sind. Man sieht den Pflanzen auch an ob es ihnen gutgeht oder nicht. Bei jungen Menschen fehle aus verschiedenen Gründen oft der Kontakt zur Natur. Es ist ein Anliegen für die Gartenbauvereine diesen Kontakt erfahrbar zu machen, wofür sich auch unser Verein einsetzt. In Städten und Gemeinden entstanden Initiativen wie z.B. „urban gardening“, in denen sich alte und junge Hobbygärtner zum gemeinsamen Säen, Pflegen und Ernten treffen. So wachsen auf Dachgärten Salat und Gemüse, Kartoffeln gedeihen in Pflanzsäcken, Kräuter in Trögen in Geschäftsstraßen usw. Wenn das Interesse geweckt ist, gibt es viele Möglichkeiten für das erfolgreiche Gärtnern auf kleinem Raum. Auch in unserer Gemeinde können wir Kleingartenbesitzer oder „Terrassen- und Balkongärtner“ für eine bunte Pflanzenvielfalt beitragen. Jedes Gefäß ist für eine bunte oder grüne Ecke geeignet, wichtig sind nur gute Erde, eine Drainage und Lust und Liebe beim Umsetzen der eigenen Ideen. Peter Ludwig plädierte besonders für ein abwechslungsreiches Nebeneinander von Salaten, Gemüsen, Beeren und Blumen, weil sie sich gegenseitig in ihrem Gedeihen ergänzen. Anhand eines kleinen Modells erklärte er den Bau eines Hochbeetes, das mit einfachen Mitteln selbst hergestellt werden kann. Es folgten wertvolle Tipps für die lagenweise Befüllung, gemischte Bepflanzung und optimale Bewässerung. Er hat auch gute Erfahrungen mit sog. Tischbeeten gemacht, auf denen in nur 30 cm guter Erde eine reiche Ernte heranwuchs. Ein Tischbeet ist rückenschonend und nimmt kaum Platz weg. Fremdländische Obst- und Gemüsesorten wurden in den letzten Jahren bei uns heimisch. Begünstigt durch die Klimaerwärmung kann mit ihnen auch hier mit guten Erträgen gerechnet werden, wie Peter Ludwig selbst ausprobierte. Er gab noch Hinweise aus der Praxis für hausgemachte Pflanzenschutzmittel, die allesamt biologisch wirken und keinem nützlichen Insekt Schaden zufügen. Die sehr informative Veranstaltung beendete er mit einem Appell: „Wir leben von dem was uns die Natur schenkt! Wir haben alle eine ethische Verantwortung für unsere Erde! Tue nichts auf Kosten anderer oder zu Lasten nachkommender Generationen!“ Text: Gerlinde Wagner

 
 
Faustballer: Ortspokal

Jedes Jahr im Oktober findet in der Haibacher Hohen Kreuz Halle der Ortspokal der Faustballer des TV Haibach statt. Spielberechtigt sind Vereine und Privatgruppen mit mindestens vier Spielern pro Team. Für alle Faustballneulinge besteht die Möglichkeit in den Wochen vor dem Ortspokal unter Anleitung von aktiven Faustballern zu trainieren und Tipps zur Technik und zum Regelwerk zu erhalten. Gelernte Faustballer dürfen nur dann mitspielen, wenn sie mindestens 1 Jahr nicht aktiv mit einer Mannschaft am Ligabetrieb teilgenommen haben. Zum diesjährigen Ortspokal traten elf Mannschaften plus die Nachwuchsmannschaft U12 der Haibacher Faustballer an. Die Teams lernten schnell und so konnte man mit jedem Spiel eine Steigerung feststellen. Die Mannschaften schenken sich nichts. So bekamen die Zuschauer spannende Ballwechsel geboten. Am Ende des Turniers standen sich dann die jungen alten Herren der Handballer und die Raz-Fraz-Frizis gegenüber. Beide Mannschaften waren sehr ballsicher. Nach einem engen Schlagabtausch hatten die Raz-Fraz-Frizis, mit wenigen Punkten Differenz, die Nase vorne und holten sich den Pokal. Die Haibacher Faustballabteilung bedankt sich bei allen Teams, Zuschauern und Helfern für diesen gelungenen Samstagnachmittag. Text und Bild: Faustballer

 
Oktober 2019
 
 
Katholischer Frauenbund hat neues Führungsteam

Der Katholische Deutscher Frauenbund (KDFB) hat in Haibach eine neue Führungsriege: Margit Zyzik, Rosi Billington, Bärbel Suchanka und Edith Schnatz (auf dem Bild von links) kümmern sich gemeinsam um die Angebote für Frauen und um den Frauentreff „Kipepeo“. Pfarrer Erich Sauer (Bildmitte) beglückwünschte das neue Team. Der KDFB versteht sich als ein Verband von Frauen mit Frauen für Frauen. Ziel ist die Mitwirkung am Aufbau einer Gesellschaft und Kirche, in der Frauen und Männer partnerschaftlich zusammenleben und gemeinsam Verantwortung tragen für die Zukunft in einer friedlichen, gerechten und lebenswerten Welt. Zyzik: „Gäste sind uns immer herzlich willkommen. Wir würden uns ganz besonders freuen, wenn KIPEPEO als ein Treff für Jung und Alt ausbauen würde“. Die Haibacher Gruppe gehört dem Verband in der Diözese Würzburg an. Bundesweit sind etwa 180000 Mitglieder in über 1800 Zweigvereinen verteilt auf 21 Diözesen. Der Frauenbund bietet ein Bildungsprogramm, das auf die Bedürfnisse von Frauen zugeschnitten ist, praktische Unterstützung und konkrete Hilfe in schwierigen Lebenslagen sowie Informationen und Austausch in wichtigen Fragen der Gesellschaft, der Politik und der Kirche. Frauen des KDFB gestalten Gottesdienste, Andachten und Wallfahrten. Außerdem beteiligen sie sich jedes Jahr am Weltgebetstag der Frauen. (Bild: Dieter Nagel)

 

100 Jahre Spessartverein

Stolz auf ihre langjährige Geschichte sind die Mitglieder des Spessartvereins und Vorstand Dietmar Kempf-Blatt. Jetzt konnten sie das 100jährige Jubiläum in einer Akademischen Feier begehen. Claus Plängsken, einer der aktivsten bei den Wanderern, gab denn auch einen spannenden Rückblick auf die Geschichte des Vereins. Die Anfänge des Vereins datieren von 1919, als „Die lustigen Wanderbrüder“ sich zusammentaten. 1933 schlossen sich diese mit den beiden anderen Wandergruppen im Ort, dem „Frohsinn“ und der „Alpenrose“ zu einer gemeinsamen Spessartbund-Ortsgruppe zusammen, die Fortbestand bis heute hatte.

Existiert ein Verein so lange, kann er auch langjährige Mitglieder ehren: So wurden Erhard Attig, Edith und Edgar Glanz für 25jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. 40 Jahre im Verein sind Maria Arnold, Erika Otto und Maria und Peter Otter. Bernd Albert und Josef Herold gehören 50 Jahre den Wanderern an. Einmalig: Josef Bergmann kann auf 80jährige Mitgliedschaft zurückblicken. Schließlich wurde auch Benedikt Kunkel für seine Verdienste um den Verein geehrt. Die Zweite Vorsitzende Karin Plängsken überreichte zusammen mit Bürgermeister Andreas Zenglein Urkunde und Abzeichen.

Zenglein hatte zuvor in seinem Grußwort erwähnt, dass er während einem kurzen Zeitraum auch einmal Vorstand bei den Wanderern war. Er betonte, die Wanderer seien ein wichtiger Verein im Ort, die mit dem „Klappermühlchen“, der Springbrunnenanlage oder auch dem alljährlichen „Adventzauber“ am Vereinsheim an der Antonsruh für Ausrufezeichen gesorgt hätten.

Für einen Höhepunkt des Abends sorgte danach Prof. Dr. Winfried Bausback, Präsident des Spessartbundes, der sich Gedanken über jetztzeitiges „Wandern 2.0“ machte und dabei auch auf das Eigentliche im Wandern zurückverwies. Ein weiterer Glanzpunkt waren die gut aufgelegten Mandolinenfreunde aus Rottenberg, die für die musikalische Umrahmung sorgten. Text: Dietmar Kempf-Blatt, Bild: Dieter Nagel

 

Von links: Bürgermeister Andreas Zenglein, Wandervereinsvorsitzender Dietmar Kempf-Blatt, Stellvertreterin Karin Plängsken, Erhard Attig, Erika Otto, Christian Arnold, Josef Herold, Winfried Bausback (Präsident Spessartbund), Wolfgang Beyer (Spessartbund)  

 
Spende für Vis-a-Vis

Eine Spende in Höhe von 1000 Euro haben die Haibacher Obstbauern anlässlich des Erntedankfestes im Jugend- und Vereinsheim an die Nachbarschaftshilfe Vis-a-vis übergeben. Diese feiert heuer ihr zehnjähriges Bestehen. Der Krankenbesuchskreis, aus dem Vis-a-vis hervorging, blickt gar auf 40-jähriges Bestehen zurück. Doris Brönner und Heidrun Schmitt werden mit der Spende Hilfe vor Ort leisten. Bei der Spendenübergabe von links: Friedbert Meschenmoser, Petra Sattler (beide Verein für Obst-, Gartenbau und Landschaftspflege Haibach), Doris Brönner (Vis-a-vis), Obstbauern-Vorsitzender Wendelin Bleifus und Heidrun Schmitt (Vis-a-vis). Text/Foto: Dietmar Kempf-Blatt

 
Hoffnung auf das Morgen - Förderverein ist im Projekt "1000 Schulen für eine Welt"
 

TV Turnhalle wird abgerissen

Viele alte, gestandene Turner werden wehmütig: Der Abriss der alten Turnhalle, des alten Vereinslokals und der Kegelbahn ist in vollem Gange. Der Turnverein hatte seine Immobilie verkauft, da sie in die Jahre gekommen war. Die Kegelbahn war schon seit etlichen Jahren außer Betrieb, die Gaststätte verwaist und die Turnhalle hatte dringenden Sanierungsbedarf. Jetzt wird alles abgebaut.

Der Investor, die Neska Bauträger GmbH, rechnet damit, dass die Abrissarbeiten bis Mitte Dezember abgeschlossen sind, sodass zügig im neuen Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Errichtet werden sollen im Laufe von 2020 neun Reihenhäuser. Das im Ort zunächst umstrittene Bauvorhaben war nach etlichen Änderungen des Bebauungsplans schlussendlich als sogenannter Freisteller verabschiedet worden. Text und Bild: Dietmar Kempf-Blatt 

 

 Heimat- und Geschichtsverein besucht Marburg

Marburg war das Ziel der diesjährigen Jahresfahrt des Heimat- und Geschichtsvereins Haibach. Die Stadt ist bekannt als Wirkungsstätte der heiligen Elisabeth von Thüringen. Hierher hatte sich die Landgräfin von Thüringen nach dem Tod ihres Gatten zurückgezogen, ein Krankenhaus für die Armen gegründet und bis zu ihrem frühen Tod als einfache Pflegerin gearbeitet. Daher begann auch die Stadtführung in zwei Gruppen an und in der Elisabethenkirche. Diese wurde als erste gotische Hallenkirche rechts des Rheins nach französischem Vorbild über dem Grab der Heiligen gebaut. An sie erinnert in der Kirche ein gotischer Flügelaltar mit Darstellungen der ihr zugedachten Wunder, ein Mausoleum über ihrem Grab, das Elisabethfenster im Hohen Chor mit Stationen ihres Lebens und der goldene Schrein zur Aufbewahrung ihrer Gebeine (der mittlerweile allerdings leer ist) in der Sakristei.
Doch nicht nur die hl. Elisabeth wirkte in Marburg, einige Jahrhunderte später studierten die Gebrüder Grimm in der Universitätsstadt. Deshalb versteht sich Marburg auch als Grimm – Stadt, deren mittelalterliches Flair an die Zeit der Märchen erinnert. So wurden die beiden Haibacher Gruppen an wunderschönen Fachwerkhäusern und Grimm’schen Märchenfiguren vorbei zur Oberstadt mit seinem schönen Rathaus geführt. Für eine Gruppe endete hier die Führung, die zweite stieg noch weiter hoch bis zum Landgrafenschloss, das heute im Besitz der Universität ist und u. a. ein Museum für Kulturgeschichte beherbergt. Von hier hatte man einen schönen Blick über die Stadt.
Nach der Mittagspause schloss sich noch eine Fahrt entlang der Lahn nach Weilburg an. Die Schlossanlage auf einem Felssporn hoch über der Lahnschleife gilt als eine der schönsten Deutschlands. Hier residierten einst die Fürsten von Hessen – Nassau. Beim Gang durch die herrschaftliche Park- und Gartenanlage beeindruckten vor allem die Blutbuchen aus dem 19. Jahrhundert mit ihrem gewaltigen Stamm- und Wurzelwerk.
Die Abendeinkehr war in Laubach, einem kleinen Dorf im hinteren Taunus vorbereitet. Bei gutem Essen wurden die Teilnehmer der Fahrt wie jedes Jahr von einer Gesangsgruppe der Haibacher Buchfinken unter der Leitung von Manfred Bendert bestens unterhalten.
Nach Ansicht der Teilnehmer war es wieder ein gelungener Ausflug und so mancher freut sich schon auf nächstes Jahr. Text und Bild: Marlies Hock 

 

Erntedankfest beim Obst- und Gartenbauverein

Der Obst- und Gartenbauverein Haibach feierte am 5. und 6.10.2019 sein beliebtes Erntedankfest. Am Samstag fand der Dankgottesdienst in der Bruder-Klaus-Kirche statt. Die Stufen zum Altar waren mit der Erntekrone, Blumen, Kräutern, Obst, Gemüse und Brot sehr ansprechend geschmückt. Das Fest fand seine Fortsetzung am Sonntag ab 10 Uhr im Jugend- und Vereinshaus, Freitheitstraße. Im herbstlich dekorierten Eingangsbereich gefielen den Gästen 2 "Krautbooze", Blumen- und Gemüsearrangements. Herbstschmuck auf Tischen und Wänden trugen im Saal ebenfalls zum schönen Ambiente bei. Die Speise- und Getränkekarte bot Deftiges zum Mittagstisch und zur Vesperzeit, sowie Süffiges u.a. aus der vereinseigenen Kelterei. Zur Kaffeezeit fand die gut bestückte Kuchentheke ihre Liebhaber. Dazu wurde der bekömmliche Bio-Partnerkaffee aus Kolumbien ausgeschenkt. Eine Tombola mit vielen kleinen, nützlichen Gewinnen fand regen Zuspruch und ist alljährlich ein Anziehungspunkt für unser Erntedankfest. Der Obst- u. Gartenbauverein bedankt sich herzlich bei allen Gästen, Kuchenbäckerinnen, Helferinnen und Helfern vor und hinter den Kulissen. Text: Gerlinde Wagner, Bild: Alfred Spatz

 

Schützen beim Oktoberfest

 

Die Schützenvereinigung Hubertus-Alpenjäger Haibach war in diesem Jahr beim Münchner Oktoberfestzug als offizieller Vertreter des Schützenbezirkes Unterfranken mit dabei. Im Rahmen des 100-jährigen Vereinsjubiläums war der Wochenendausflug ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr. Mit neuen Schützenanzügen und Dirndln ausgestattet starteten die Haibacher Schützen am Eröffnungswochenende der Wiesn am frühen Samstagmorgen mit zwei vollbesetzten Omnibussen aus Haibach in die Landeshauptstadt. Mit dabei waren unser Patenverein aus Oberbessenbach sowie einige Schützenfreunde aus dem Schützengau Main-Spessart. Erstes Ziel war am Samstagnachmittag die Teilnahme am weltgrößten Preisschießen (knapp 4000 Sportschützen), dem Oktoberfest-Landesschießen im Schützenzelt auf der Wiesn. Nachdem der sportliche Teil beendet war, bekamen die Teilnehmer ihre reservierten Plätze auf der Schützengalerie. Im Anschluss feierten wir dann auf der Galerie im Schützenfestzelt am Samstagabend bis uns die Busse gegen 23 Uhr in die Hotels zurückbrachten.
Der absolute Höhepunkt stand dann am Sonntagvormittag bevor. Die rund 40 Teilnehmer am Schützen- und Trachtenfestzug fuhren morgens mit dem Bus zum Aufstellort in Münchens Innenstadt in die Nähe des Maximilianeums und bereiteten sich auf den Festzug vor. Kurz nach 11 Uhr setzten wir uns dann mit dem Schützenbezirk Unterfranken in Bewegung, um die rund 7,5 km Fußweg zur Theresienwiese zu marschieren. Ein prächtiger Festzug ging durch die Münchner Innenstadt und wir waren auch eine gute Minute live in der ARD zu sehen. Angeführt von der Bezirksfahne des Schützenbezirkes Unterfranken mit unserem Fähnrich Ludwig Hock marschierten die Haibacher Schützinnen und Schützen mit der Haibacher Fahne unter Fähnrich Franz Sauer hinter der Vorstandschaft des Schützenbezirkes Unterfranken. Mit dabei war natürlich unsere Königsfamilie unter Schützenkönig Thomas Ceccarelli in prächtig geschmücktem Königsbogen und mit herbstlichem Blumenschmuck aller Festzugteilnehmer. Unterstützung kam von einigen Teilnehmern unseres Patenvereins aus Oberbessenbach. Nach rund eineinhalbstündigem Marsch kamen wir unterhalb der Bavaria auf der Wiesn an und lechzten nach einer Maß Bier im Schützenzelt. Wir gaben ein sehr farbenfrohes und fröhliches Bild ab und haben den Schützenbezirk Unterfranken, den Schützengau Main-Spessart sowie die Gemeinde Haibach würdig vertreten. Alle anderen Mitfahrer hatten Gelegenheit zum Bummel über die Wiesn oder schauten uns beim Festzug zu. Am Sonntagnachmittag hatten wir nochmals 100 reservierte Plätze im Schützenzelt direkt neben der Musikkapelle im Schiff des Zeltes und feierten ausgiebig dieses tolle Wochenende. Gegen 18 Uhr wurde die Heimreise nach Haibach angetreten und alle Teilnehmer waren begeistert von diesem für die meisten Teilnehmer einmaligen Erlebnis. Kurz vor Mitternacht kamen wir in der Heimat an und viele Mitfahrer riefen nach Wiederholung dieses Ausfluges…

Über 50 Teilnehmer waren mit Luftgewehr und Luftpistole am Schießstand und sicherten dem Schützengau Main-Spessart damit auch den 7. Platz in der Beteiligungsliste von über 100 Schützengauen Bayerns. Beim Preisschießen erzielten die Haibacher Schützen (Michelle Find, Roger Find, Ludwig Hock, Michael Staab, Helena Böning) einen hervorragenden 7. Platz in der Luftgewehrmannschaftswertung der Vereine. Weitere Platzierungen unter den Top Ten erreichten Michelle Find mit dem 8. Platz mit dem Luftgewehr (412,4 Ringe) bei der Gaueinzelmeisterschaft sowie dem 9. Platz bei der Gesellschaftseinzelmeisterschaft und Volker Rühle mit dem 9. Platz beim Landeskönigsschießen mit der Luftpistole (146,4 Teiler)

 
September 2019
Hawischer und Dörrmorschbicher Kerb

Ein buntes Showprogramm war der Höhepunkt der Hawischer Kerb. Die offizielle Kerberöffnung wurde von den Kindern des Waldkindergartens umrahmt. Mit der Kapelle Edelweiß zogen dann die Kerbburschen und -mädchen durchs Dorf und hängten an den Gasthäusern den Kerbstrauß und den „Kerbborscht“ am Rathaus auf.
Auf der Bühne vor dem Pfarrhaus zeigten die Tochter-Papa-Turngruppe und die Leistungsturnerinnen des TSV Grünmorsbach und die Wallöscheffer Gardemädchen einen Einblick in ihr Können bevor Bloody Rose zur Unterhaltung aufspielte. Die Feuerwehrkapelle „RAL 3000“ hatte ins alte Feuerwehrhaus eingeladen.
Für die Kinder war eine Hüpfburg aufgebaut, sie konnten sich schminken lassen und in der alten Schule war ein Bücherflohmarkt der katholischen Bücherei. Für das leibliche Wohl sorgten mehrere Vereine.
Erinnert wurde man bei dem Treiben an den Heimatdichter August Albert (1870-1946), der schon 1936 gedichtet hatte: „Uff de Strooße, uff de Gasse, sieht mer fremme Leit in Masse. ´s gäiht e riesiger Verkehr, als wenn ma in´re Groußschtadt wär.“
Bereits am Samstag hatte der Vergnügungspark an der alten Schule, geöffnet, erstmals boten die Sänger eine „Kerbhecke“ im Jugendhaus.
In Dörrmorsbach wurde nach dem Gottesdienst der Kerbstrauß von der Kapelle „Spessartecho“ hochgespielt und die Kerbborschte verteilten selbstgebackenen Kuchen. (Siehe unten!) Neu war ein „Kerb-Opening“ für junge Leute, angeboten von der Feuerwehrjugend.
Am Sonntag begann die kirchliche Feier mit dem Einmarsch aller Vereinsfahnen zum Gottesdienst in der Bruder Klaus Kirche. Anschließend war Frühschoppen rund um das Rathaus. Es spielte die Bläserklasse der Grundschule und die Jugend der Musikkapelle Edelweiß, das Stammorchester gab ein Standkonzert.
Am Kerbmontag war der Vergnügungspark ab 14 Uhr geöffnet. Der Musikverein Edelweiß ludt zum Kerbkaffee, Kerbkuchen und Burger ins alte Feuerwehrhaus ein.

Gleichzeitig mit der Hawischer Kerb feiert die katholische Pfarrgemeinde das Patrozinium des Heiligen Bruder Klaus. Dass die Haibacher Kerb mit dem Gedenken an den Kirchenpatron zusammenfällt ist eher ein Zufall. Seit jeher haben die Haibacher ihre Kirchweih mit der Oberbessenbacher Pfarrgemeinde gefeiert, zu der sie bis 1821 gehörten. Mit oberhirtlicher Verordnung wurde am 14. März 1856 die kirchliche Feier des Kirchweihfestes in dem ehemals kurmainzischen Teil der Diözese Würzburg auf den Sonntag nach Martini verlegt. Die Haibacher hielten aber an dem Termin der weltlichen Feier am Sonntag nach Matthäus fest. Die Weihe der Nepomuk Kapelle 1733, der Nepomuk Pfarrkirche 1848 oder der Bruder Klaus Kirche 1964 änderten nichts an diesem Termin. Da aber das Patronat des Heiligen Bruder Klaus am 25. September gefeiert wird, führte die weltliche Feier der Kerb wieder mit dem kirchlichen Gedenken zusammen.

 

 

 

 

 

   

 

      

 

Kerbhecke bei den Sängern:

 

Am Kerbsamstag richteten zum vierten Mal der Musikverein Spessartecho und der Wanderverein Falke die Dörrmorsbacher Kerb aus. Wie schon seit drei Jahren fand die „Outdoorkerb“ am Bürgerhaus und altem Feuerwehrhaus statt. Gut bewährt hat sich dieser Brauch und wird von den Dorfbewohnern und Gästen gut angenommen. Nach dem Gottesdienst wurde der Kerbstrauß von den Kerbboschte Jonah Freund und Christian Giegerich aufgesteckt und reichlich begossen. Auch ihren Kerbspruch brachten die zwei Jungs gut vor. Traditionell teilten sie dann ihren selbst gebackenen Kerbkuchen aus. Mit zünftiger Blasmusik spielte das Spessart-Echo auf, so dass bei milden Temperaturen die Anwesenden bis in den späten Abendfeiern konnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Wanderverein

 

 
August 2019
Sommer-Serenade der Mandolinenfreunde
Am Samstag 10. August hatten die Mandolinenfreunde Haibach zur zweiten Serenade am Vereinsheim an der Buchspitze eingeladen. Nach stürmischen Winden am Nachmittag hatte Petrus ein Einsehen und verwöhnte zahlreiche Musikfreunde und die Akteure mit strahlendem Sonnenschein bis in die Abendstunden. Der erste Vorsitzende Manfred Bendert begrüßte die Gäste, sowie den Ersten Bürgermeister von Haibach Andreas Zenglein mit Gattin.
Mit einem ungarischen Tanzlied, dem "Csardas" eröffnete das Mandolinenorchester unter der Leitung von Wolfgang Hessler, die Serenade. Anschließend spielte das Orchester "Kalinka", eine russische Melodie von Iwan Petrowitsch. Einen schönen Kontrast zu den zarten Mandolinenklängen schufen die Hawischer Buchfinken unter der Leitung von Manfred Bendert mit zwei Liedern aus der Gründerzeit der Gesangsgruppe: "Wir sind die Hawischer Buchfinken" und das "Hawischer Luftlied". Beide Texte stammen aus der Feder von Friedel Aulbach, dem Gründer der Buchfinken. Begleitet wurden die Sänger von Wolfgang Hessler am Akkordeon und Walter Konrad am Kontrabass.
Das Mandolinenorchester erfreute anschließend die Zuhörer mit 3 flotten Stücken: " Aux Arenes", "Der Sklavenchor" aus Nabucco von Giuseppe Verdi , und das französische Liebeslied "Plaisier d àmour" von Jean - Pierre Claris. Aus dem Reportoire der Moritaten- und Bänkellieder sangen die Buchfinken: "Sie war ein Mädchen voller Güte" (Solist Reinhold Nüchtern) und "Hat mal das Glück dich vergessen".
Nach der Pause, in der sich die Besucher mit leckeren Häppchen und Getränken versorgen konnten, eröffnete das Orchester den zweiten Teil der Serenade mit den Titeln: "Fascination" und "Thats Amore" mit Solist Lori Aulbach. Die Buchfinken sangen jetzt, passend zur Dämmerung: "Nimm dir Zeit werde still, wenn ein Lied erklingt" und "Der Bajazzo". Den Abschluss der Serenade bildete wieder das Mandolinenorchester unter der professionellen Leitung von Wolfgang Hessler mit "Cubana Cha Cha", „Over the Rainbow" und dem gemeinsamen Lied „Kein schöner Land in dieser Zeit" .
Mit der Zugabe des Mandolinenorchesters – „Serenada" und den Buchfinken mit dem „Unterfankenlied" endete die Sommerserenade der Mandolinenfreunde Haibach. Lang anhaltender Beifall zeigten dem Orchester und den Buchfinken, dass sie mit der Auswahl der Musik- und Gesangstücke den musikalischen Geschmack des Publikums punktgenau getroffen hatten. Die Gäste saßen noch lange am Mandolinenheim und genossen den erlebten Serenadenabend . Text und Bild: Mandolinenfreunde
 
DANKE für die Spende

Mit 5001 Euro mehr kann der Förderverein der St. John's Secundary Senior School Muduuma in Uganda helfen. 4000 Euro spendeten die Zwillingsbrüder Hock aus Haibach. Bernd und Horst Hock baten anlässlich ihres gemeinsamen 70. Geburtstags um Zuwendungen für den Förderverein anstelle von Geschenken. Weitere 1001 Euro sind der Erlös eines Benefizkonzertes des Dalberg-Gymnasiums. Vereinsvorsitzende Nina Rohe (vorn links) und ihre Stellvertreterin Maja Thomaier (vorn rechts) reichten die Schecks weiter an Pfarrer Ivan Kibirige, Rektor der Schule in Uganda.  

 
Ferienspiele der Ortsvereine

Für alle Altersstufen gleichzeitig haben die Haibacher Ferienspiele begonnen. Die 6- bis 9-Jährigen trafen sich in den letzten beiden Wochen täglich am Handballerheim, die 10- bis 13-Jährigen in der Abenteuerfarm „Knochengarten“. Jede Woche tauschten die beiden Gruppen ihr „Basislager“. Gleichzeit war in der Sporthalle am Hohen Kreuz ein internationales Jugendtreffen: Aus der französischen Partnergemeinde Marck sind Jugendliche angereist und verbringen zusammen mit ihren Haibacher Alterskollegen ihre Freizeit. Sport-, Spiel-, Bastel- und Workshop-Angebote füllen die Tage aus, im Knochengarten konnten alle Angebote der Abenteuerfarm genutzt werden. Zuständig für das Programm waren der Jugendbeauftragte der Gemeinde, Axel Meschenmoser, der Jugendpfleger Raci Balikci und das Team des Knochengartens zusammen mit einer ganzen Reihe älterer Jugendlichen, die als „Teamer“ die Kinder betreuen. Bei den Ferienspielen der Vereine ab 14. August kann man sich noch anmelden. 14. August: Besuch der Bücherei Haibach, 19. August kegeln bei der Kegelabteilung des Turnvereins, 22. August Schnitzeljagd im Wald der evangelischen Kirchengemeinde, 28. August „Spiel und Spaß an der Obstwiese“ bei den Obstbauern, 4. September Tennis beim Tennisclub, 5. September „Upcycling von Büchern“ in der Bücherei Dörrmorsbach und am 6. September Licht- und Luftgewehrschießen im Schützenhaus.

 
Spessartverein auf dem Engelsbeg

Eine stattliche Teilnehmerzahl, darunter auch einige Gäste, hatten sich bei angenehmen Sommerwetter beim Nepomuk eingefunden um eine Spessartwanderung über den Eselsweg zu unternehmen. Die Haibacher Wanderer wollen bei ihren Touren nicht nur sportliche Naturerlebnis, sondern damit auch Historie und Kultur verbinden.
So waren war der Besuch des Klosters und der Hunnenstein am Eselsweg, interessante Haltepunkte.
Wie häufig im Spessart musste erst ein kräftiger Anstieg genommen werden, den alle Wanderer gut gemeistert haben. Auf der Höhe zeigte sich der Eselsweg mit weichen und ebenen Weg von seiner besten Seite. Er lief überwiegend durch schattigen und daher kühlen Wald und bot beste Wanderbedingungen.
Der erste Haltepunkt am prähistorischen Hunnenstein, hat alle wegen seiner Felsformation beeindruckt. Hier wurde in grauer Vorzeit, den Göttern, in Steinvertiefungen geopfert.
Um 1850 ging man nicht mehr so pfleglich mit im um. Eine Aussichtsplattform wurde errichte und der örtliche Wanderverein hat sich damals verewigt. Auch der sogenannte Saustall auf dem Weiteren Weg, hatte auf die Nutzung des Spessart durch die Bevölkerung in früheren Zeiten, hingewiesen. Die Hausschweine wurden zur Eichelmast in den Wald getrieben. Übernachtet hatten sie in großen kreisförmigen, durch aufgestellte Sandsteinplatten gesicherten Pferche. Für den Hirten gab es eine Gemauerte Hütte.
Die Anlage mit den Mauerresten konnte diese Nutzung noch gut vermitteln. Die Sohlhöhe, mit ihren mächtigen Eichen und den urigen Tischgruppen, waren ein wunderbarer Rastplatz. Mit gutem Vesper aus dem Rucksack und einem Schnäpschen war dann Aufbruch Text: Claus Plängsken Bild: Maria Garby

 
Spessartverein in der Rhön

Das Versprechen der Tourenführer Dieter und Thomas, rezeptfreie Rhönluft, Bewegung, Geselligkeit und gutes Essen in der Hochrhön zu erhalten, hat viele Mitglieder und Gäste angesprochen.
Die Hochrhön mit ihrer Weite,der Fernsicht und farbenfrohe Natur, begeistert die Wanderer immer aufs Neue, daher waren alle Plätze im großen Reisebus schnell vergeben. Zeitig ging dann die Fahrt vom Nepomuk Standbild ab, in Richtung Bad Brückenau.Hier wurde am Kurpark von Maria und Theresia das versprochene Verwöhnfrühstück serviert.
Weiter ging es dann am Lollobusen, einer wohlgeformten Bergkuppe, vorbei zur Wasserkuppe.Nach einem kurzen Anstieg wurde der höchste Punkt, mit der Radarkuppel und dem Fliegerdenkmal von 1922 erreicht. Bei schönster Fernsicht, hat der ungetrübte Rundblick in die weite der Landschaft, mit den zahlreichen Bergkuppen,die Wanderer begeistert. Der Wanderweg führte dann weiter, durch farbenfrohe Wiesen mit dem Blick zur nahen, hochaufragenden Bergkuppe, der Milseburg. Hier ist eine sehenswerte, 2100 Jahre alte, mächtige Ringwallanlage aus keltischer Zeit.
Der Abstieg von der Wasserkuppe, war dann doch recht beschwerlich, war doch der Wanderweg durch starke Regenfälle ausgewaschen und glatt.
Eine besondere Etappe der Tour war der mit zahlreichen, kunstvollen Holzgeschnitzten Großskulpturen geschmückte Weg zur Fulder Hütte. Dort auf schönen Bankgruppen wurde aus dem Rucksack fröhlich gevespert. Natürlich durfte dabei ein Schnäpschen nicht fehlen.
Ein weiterer Höhepunkt auf dem Weg waren dann die hoch aufragenden, gewaltigen Basaltwände. Die Säulen sind bis zu 25 Meter hoch und werden auch als Kletterwände benutzt. Das versprochene, gut Essen hat dann die Wandergruppe in dem gepflegten Lothar-Mai-Haus eingenommen
Text: Claus Plängsken Bild:Dieter Nagel

 
Juli 2019
 

Hawischer Gebabbel - Siegerehrung des Mundarträtsels

„Der Dialekt wird später mal, wie alte Möbel: rustikal. Wie's heut' schon mit so Vielem geht, wird Mundart eine Rarität. Erst dann wird man in vielen Fällen
Wörter unter Naturschutz stellen.“ Beni Hubert hat in seinem Gedicht schon in den 1970er Jahren darauf hingewiesen, dass der Dialekt ein wichtiger Bestandteil der Identität eines Dorfes ist. Man solle ihn nicht verachten sondern pflegen, weil er zu einem Ort und seinen Menschen dazugehört. Diese Pflege hat sich der Heimat- und Geschichtsverein auf seine Fahnen geschrieben. Zur Auffrischung einiger Mundartausrücke hat der Verein deshalb zehn Wochen lang im Mitteilungsblatt ein Mundarträtsel veröffentlicht. Zehn Einsender haben jetzt als Preis für ihr Mitspielen eine Hörbuch-CD mit der Vertonung des Mundartbuches „Hawischerisch es nit schweä“ bekommen. Selbst die „Spielgemeinschaft Seniorentagesstätte“ war dabei. Die Senioren haben bei ihren Treffen die einzelnen Ausdrücke „übersetzt“ und gemeinsam die Lösung gefunden. Bei der Preisverleihung trug Gerd Hubert, der Sohn des Mundart-Dichters, den Text seines Vaters vor und erweckte viele vergessene Wörter zu neuem Leben. Auch in die Zukunft schaut das Gedicht: „Sind dann die ganze Ausdrück fort dann werd geforscht von Ort zu Ort. Es komme Professor'n un suche in jeder Spalte, jeder Fuge. Was wer´n die sich zusammespinne, wånn se blous e Kumbje finne. In ihr´m Labor wird nachgeforscht wås wår die Blunze für e Wåscht. Wås wår´n Aschhänjen un Zwiwwelschlutte, Hinckelsmemmsuppe - Zockerdutte, Boohäffjen - Brabs - und Häifetaasch, Gaasboggel - Kuhmemm - Kesselflaasch.“
Einig waren sich alle Besucher: „Hawischer Platt ist etwas Schönes, ich schwör's beim heil´ge Bumpezenes.“

 













Gerd Hubert (2. von rechts) weckte beim Heimat- und Geschichtsverein viele Mundartausdrücke aus der Versenkung: Bottschåmber - Schoän un' Schloggerfass, Plugschlaafje - Schillscheit - Holmegaas, Lengwied - Ockråh - Lohmekaude, Oäschkitzel – Hieffe, Humberstaude, Rehmkerre - Uffstellsboädje , Raaf. Des es echt Hawischer Gewaaf.
 













Die Teilnehmer des Mundarträtsels erhielten eine Hörbuchausgabe des Buches "Hawischerisch es nit schweä":
(von links)
Gerd Künzinger, Elfi Hock, Sandra Roth, Rita Hofmann, Claudia Pinnow, Nadine Noack. Hinten die Vorsitzenden Dieter Hock und Bernhard Allig
 

Konzert der Bläserklasse mit der Edelweißjugend

Auch im vierten Jahr nach Gründung der Bläserklasse konnten am Samstag, 6. Juli die Kinder und Jugendlichen wieder der Öffentlichkeit zeigen, was sie in der kurzen Zeit Ihrer Ausbildung schon alles gelernt haben. Unter der Leitung von Yvonne Büttner, konnten die jungen Musiker sofort das Publikum in Ihren Bann ziehen. Mynke Brower und Emilia Ritter von der 3. Bläserklasse begrüßten die Gäste und moderierten den Ersten Teil. Mit den Stücken Heiltanz, Buschtrommel-Song, die Affen rasen durch den Wald und Play the Blues konnten die Jungbläser zeigen, dass aller Anfang schwer, jedoch mit viel Übung schon die ersten Stücke spielbar sind.
Durch das Programm der 4. Bläserklasse führten Anne Mantel und Lissy Konrad. Mit Bananenboot Song, Kymbaya my Lord, Michael row the Boat ashore, The Saints go marchin` again und The Lions sleeps tonight zeigten die Schüler, dass sie nach zwei Jahren Ausbildung ihre Qualifikation zum Junior-Leistungsabzeichen erreicht haben. Das JMLA ist der Grundstock zum weiteren Musizieren in der Jugendkapelle, der Stammkapelle oder in einem Schulorchester. Die Direktorin der Mittelschule, Frau Urmetzer-Drutzel, der erste Vorsitzende, Robert Aulbach, und der Jugendleiter des Musikvereins, Oliver Hein, konnten 13 Absolventen das JMLA-JUNIOR überreichen: Anne Mantel, Jossie Hromek, Lissy Konrad, Marie Schulz, Anton Reindl, Sahrah Heiniger, Luzia Pinnow, Aaron Heiniger, Sandra Geis, Sebastian Bauecker, Justus Brandt, Vince Wenk und Janosch Mantel.

Jetzt konnte die Jugendkapelle zeigen, was nach der Ausbildung in der Bläserklasse „Musik“ ist. Frederik und Liobas Hills konnten folgende Stücke ansagen: Heal the World, Circle of Live und African Wildlife. Jetzt folgte ein gemeinsamer Auftritt von den Bläserklassen und der Jugendkapelle. Mit Can you feel the love tonight, Pirates oft the Carribean, Siyhamba wurde das Afrika-Feeling abgeschlossen.

Ein gelungenes Kinderkonzert, welches durch langanhaltenden Beifall der Zuhörer belohnt wurde. Robert Aulbach, Musikverein Edelweiß Haibach

 
TV Haibach hat neuen Vorstand


Die Krise des TV Haibach ist beendet. Die Turner haben in der außerordentlichen Mitgliederversammlung einen neuen Vorsitzenden wählen können: Künftig leiten Christina Blum und Florian Blank als gleichberechtigte Vorstände die Geschicke des Vereins.

Blank wurde schon seit einiger Zeit als TV-Chef gehandelt, längere Bedenkzeit brauchte seine Co-Vorsitzende. Die übrigen Positionen im Verein bleiben im Wesentlichen unverändert, lediglich besetzt Werner Lips das Amt des Jugendleiters in der Nachfolge für die aufgerückte Christina Blum.

Damit konnte buchstäblich in letzter Stunde der führungslose Zustand des TV Haibach, immerhin ein Verein mit über 1200 Mitgliedern und der größte Verein im Ort, beendet werden. In der regulären Mitgliederversammlung im Mai hatte der langjährige Vorsitzende - und Haibacher Bürgermeister - Andreas Zenglein nach vorausgegangenen politischen Querelen im Zuge des Verkaufs der Vereinsturnhalle seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur als Turnerchef erklärt. Die vorgesehenen Neuwahlen mussten vertagt werden. Zenglein amtierte nur noch als geschäftsführender Vorstand. Ehrenvorsitzender Benedikt Kunkel und seine Mitstreiter im Vereinsausschuss gingen emsig auf die Suche, aber die auf der jetzigen Versammlung sehr begrüßte Lösung war erst kurz vorher endgültig.

Wer sind die Neuen? Im Verein sehr bekannt ist Christina Blum (Jahrgang 1971), nicht nur wie erwähnt bisher Jugendleiterin, sondern als »Cheftänzerin« eine der treibenden Kräfte hinter dem Boom der Turnabteilung. Die Einheimische ist verheiratet und Mutter dreier Töchter. Kegler Florian Blank, Jahrgang 1979, ist ebenfalls Haibacher und Vater zweier Töchter. Zusammen müssen die beiden sich nun um das Projekt Vereinsheim kümmern. Das Handballerheim soll saniert, aufgestockt und zum Vereinsheim ausgebaut werden. Verwendet werden dazu die Erlöse aus dem Verkauf der Vereinsliegenschaften.

Damit passé sind auch die Überlegungen, mit einem Notvorstand weiterzumachen. Andreas Zenglein bleibt so als Beisitzer im Vereinsausschuss, was er für einen Notvorstand abgelehnt hatte. Seine Erleichterung über das Ergebnis der »historischen und zukunftsweisenden« Sitzung war ihm anzumerken, als er sich bedankte, die Vereinsleitung in »junge Hände übergeben konnte und nebenbei etwas für die Frauenquote im Verein getan werden konnte«.

Text und Bild Dietmar Kempf-Blatt
 
 
Haibacher Kegler sind Deutsche Meister



Gleich vier Deutsche Meister konnte Bürgermeister Andreas Zenglein (links) begrüßen und im Namen der Gemeinde gratulieren: Mit den Mannschaften des Kegelvereins Aschaffenburg und Umgebung setzen sich (von links) Gabriel Peter, Gerda Ott, Claudia Henn und Thomas Haas bei den Seniorenmeisterschaften in Plankstadt an die Spitze der Deutschen Kegelvereine. Jeweils zehn Mannschaften traten zur Meisterschaft an, die sich vorher schon in ihren Landesverbänden qualifiziert hatten. Mit ihren Ergebnissen bei 100 Wurf trugen die Haibacher erheblich zum guten Abschneiden bei. Henn 410 Holz, Ott 479, Peter 475 und Haas 531. Der sportliche Leiter der Haibacher Kegler Bernd Schuck (hinten) darf mit Recht stolz sein auf seine Sportkollegen.
 
 

Obstbauern-Sommerfest

"Bei de Obstbauern do lebt mer froh un frei,
bei ihrm Gartefest muss mer gewese soi!
Mer sitzt gemidlich rund ums schene Kelterhaus
un hälts bei Äppelwoi mit Handkäs' ganz gut aus.
Un in de Sommerluft leit Brotworscht-Zwiwwelduft,
des weckt de Appetit, mol sähn was es sunst noch git"

Und es gab noch eine Menge auf der reichhaltigen Speise- und Getränkekarte.
Am Sonntag ließ das große Kuchenangebot ebenfalls keine Wünsche offen.
Unsere zahlreichen Gäste schätzen die zivilen Preise und das ansprechende Ambiente. Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Gästen, der Nachbarschaft, den Kuchenbäckerinnen, den Festlieferanten und allen Helferinnen und Helfern vor und hinter den Kulissen. Auf Wiedersehen bis zum nächsten Sommerfest!
Text und Bild: Gerlinde Wagner, Obstbauern

 
 

Alemannia 100 Jahre alt: Fußballwerbewoche und Festwochenende

Ihre Geburtsstunde schlug im Oktober 1919, die Gründer waren keine Unbekannten: Herrmann Arnold, August Elbert, Eugen Elbert, Anton Fuchs, Franz Hartmann, Johann Hein, Paul Kunkel, Anton Steigerwald und Lorenz Steinbauer. Diese neun hoben den Fußballverein Alemannia Haibach aus der Taufe.
Ein Blick zurück: Gespielt wurde auf Wiesen, mit zusammengenagelten Toren, selbst genähten Trikots und einem gestifteten Ball. In den Anfängen hagelte es Niederlagen. 1922 vereinigten sich die Alemannen mit »Adler« Haibach, die Mitgliederzahl stieg auf 140 an.
Unter Mithilfe der Gemeinde konnte ein Sportgelände am Hohen Kreuz angekauft werden, das seitdem der Platz der Heimspiele ist. 1928 liefen bereits sechs Mannschaften für die Haibacher auf, ein Jahr später spielte die erste und die zweite Mannschaft in der A-Klasse.
Einen tiefen Einschnitt bildete der Krieg von 1939 bis 1945, in dem 23 Alemannen ihr Leben verloren. Trotzdem begann bereits im September 1945 ein Neubeginn unter der Ägide von Josef Albert, dem legendären »Fußball-Seppl«. Als ersten Erfolg konnte der Verein 1946 die Vizemeisterschaft in der Kreisklasse vermelden.
1949 wurde die Jugendmannschaft Bezirksmeister in Unterfranken. Zuvor hatte der Verein sein neues Spielfeld eingeweiht, das durch eine Drehung des alten Platzes auf ein passendes Maß gebracht worden war. Zum 30. Geburtstag hatten die Fußballer dann schon 270 Mitglieder. 1950 weihte man die Vereinsfahne ein.
Neben vielen sportlichen Erfolgen bildete der Bau des Sportheimes 1959 einen Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Ein prestigeträchtiger Erfolg gegen die »Städter« gelang 1961: Nach einem zweiten Entscheidungsspiel und Verlängerung konnte die Alemannia einen Sieg gegen die Viktoria aus Aschaffenburg feiern und wurde damit Meister in der Amateurliga Unterfranken.


1965 wurde an der Sportfeldstraße ein Kassenhäuschen errichtet und ein Jahr später unter dem Vorsitzenden Albin Schneider und mit tätiger Mithilfe der amerikanischen Pioniere aus Aschaffenburg ein Trainingsgelände planiert. In der Folge pendelten die Fußballer aus Haibach zwischen der Bezirksliga und der A-Klasse, bis 1979 - zum 60. - ein erneuter Coup gelang: Die Alemannen wurden unterfränkischer Pokalsieger und zogen in die erste DFB Hauptrunde ein. Nach zwischenzeitlichem Abstieg in die B-Klasse folgte ab 1990 ein Durchmarsch: 1990 wurde man Meister in der B-Klasse und stieg auf.
1991 errang man die Meisterschaft in der A-Klasse, ein Jahr später wurden die Mannen Erster in der Bezirksliga und 1994 ging es als Meister der Bezirksoberliga Unterfranken wieder eine Stufe höher in die Landesliga Nordbayern. Als Belohnung gönnte man sich ein Spiel gegen die Bundesligamannschaft des FC Bayern. 1996 folgte dann der Aufstieg in die einteilige Bayernliga, die damals noch als vierte Liga in Deutschland angesiedelt war. Nach längerer Pause setzte die Alemannia 2008 zu erneutem Höhenflug an: Die erste Mannschaft wurde unterfränkischer Hallenmeister der Amateure. Dieser Erfolg wurde 2009 wiederholt und konnte 2011 erweitert werden zum bayrischen Hallenmeister der Amateure.
Zwischenzeitlich war man 2008 auch unterfränkischer Pokalsieger bei den Amateuren geworden. Die Eintracht aus Frankfurt entwickelte sich zum beliebten Sparringspartner: 2010 und 2018 wagten sich die Alemannia-Amateure vor über 3000 Zuschauern an die Bundesligaprofis.

Und wie geht es heute dem Jubilar? Die Erste spielt in der Landesliga Nordwest im vorderen Mittelfeld, die Zweite in der A-Klasse. Dazu kommen noch acht eigenständige Jugendmannschaften mit über 200 Junioren. Auch finanziell habe der Verein wieder Tritt gefasst und seine Finanzen über die letzten Jahre fortwährend konsolidiert, lassen die Verantwortlichen verlauten. Der Verein blicke optimistisch auf die nächsten Jahre, heißt es.

Dietmar Kempf-Blatt

Die Landesliga-Mannschaft der Alemannia Haibach in der Saison 2018/19:

Im Überblick:
Das Fest-Programm zum 100-Jährigen

Ihr 100-jähriges Bestehen feiert die Alemannia aus Haibach mit einer Sportwerbewoche und einem Festwochenende. Ein Freundschaftsspiel gegen die Lilien von Darmstadt 98 eröffnet den Reigen am Freitag, 5. Juli, um 18 Uhr.
An den beiden Tagen danach findet das Kleinfeldturnier um den Edeka-Stenger-Cup statt. Von Dienstag bis Donnerstag kicken jeweils um 18.30 Uhr Jugendmannschaften, bevor sich am Freitag, 12. Juli, die »SV Alemannia All-Stars and Friends« mit einer Traditionsmannschaft des 1. FC Köln misst - bei freiem Eintritt. Wem das Spiel nicht heiß genug war: DJ Volker legt im Anschluss bei der »After-Match-Party« auf.
International wird es am Samstag: Die Nachwuchsmannschaft der Alemannia trifft auf F.J.E.P. Fort Vert aus Marck, der französischen Partnergemeinde Haibachs. Anstoß ist um 14 Uhr. Danach wird es ernst: Die Alemannia-Erste eröffnet die Saison mit einem Derby. Gegner ist der Aufsteiger und Bezirksligameister Vatan Spor Aschaffenburg. Danach steht eine Party mit der Band Soulfire auf dem Programm.
Am Sonntag, 14. Juli, ersuchen die Fußballer im Festgottesdienst auf dem Sportplatz um himmlischen Beistand, danach sorgt die Edelweiß-Musiker für Stimmung beim Frühschoppen. Nach dem Mittagstisch gehen Ehrungen und Grußworte über die Bühne, bevor um 15.30 Uhr die Damen der Alemannia - Kreisliga-Meisterinnen - gegen die Konkurrentinnen vom TSV Keilberg antreten. Höhepunkt und Abschluss des Jubiläums soll um 18 Uhr das Spiel der alten Rivalen SV Viktoria Aschaffenburg und SV Alemannia Haibach sein.

 
 
 
Juni 2019
 

Mundarttheater im Film

„Die Zeiten ändern sich“ ist ein Theaterstück von Friedel Aulbach, das genau vor 30 Jahren seine Uraufführung hatte. Jetzt hat der Heimat- und Geschichtsverein den damals aufgenommenen Film wieder präsentiert. Unter der alten Dorflinde in der Schollstraße, gegenüber der alten Kirche, spielte 1989 die Laienschauspielertruppe von Friedel Aulbach, die damals noch unter dem Dach der Volkshochschule auftrat. Mit dabei waren auch die Buchfinken und Musiker der Edelweiß. Das Stück selbst wurde von Friedel Aulbach verfasst und rankt sich um geschichtliche Fakten aus der Zeit der Befreiungskriege (Napoleon, Russlandfeldzug). Es verbindet tatsächlich lebende Personen und Geschehnissen mit einer lustigen Rahmenhandlung, alles in bester Haibacher Mundart. Auf dem Bild sind die damals Mitwirkenden, die bei der Filmvorführung des Heimat- und Geschichtsvereins anwesend waren. Die weiteren Theaterstücke der Gruppe wird der Heimat- und Geschichtsverein nach und nach ebenfalls präsentieren. (Bild: Katharina Weber)  

 

Sänger am Rhein

R(h)ein ins Vergnügen!
Am Sonntag, 2. Juni 2019 fand der Tagesausflug der Sängervereinigung ins historische Städtchen Oppenheim am Rhein in Rheinland-Pfalz statt.
Die rheinhessische Stadt ist neben ihrer guten Lage für den Weinanbau nicht minder für ihre beeindruckende Kathedrale St. Katharinen bekannt.  Der Sonntagsgottesdienst der evangelischen Gemeinde wurde mit 5 Liedbeiträgen durch den Chor Four Voices mitgestaltet. Der 30-köpfige Chor sang a capella historische als auch moderne Kirchenmusik. Mit „Ubi Caritas“ und „Northern Lights“ (Ola Gjeilo) und „Lux Aurumque“ (Eric Whitacre) kamen Werke zeitgenössischer Komponisten dank der herausragenden Akustik zum Klingen. Richard Farrants Choral „Hide not thou thy face“ aus dem 16. Jahrhundert konnte klanglich ebenso beeindrucken wie Mendelssohn-Bartholdys „Herr sei gnädig“ (1833).
Berauscht und begeistert von der wunderbaren Akustik und Atmosphäre der Katharinenkirche und deren Kapelle traten alle Teilnehmer der Fahrt den Weg zum Weingut „Bernd Dietz“ an. Die bunte Truppe, bestehend aus Sängern/Innen des gemischten Chors, des Frauenchors und der FourVoices mit Familien, genoss in der Straußenwirtschaft lokale Weine und Speisen.
Gut gestärkt ging es später bei der sog. Kellerführung unter die historische Altstadt Oppenheims. Vom Mittelalter bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts dienten die dort vorgefundenen Gänge und Räume als Schutz- und Lagerräume für die Bewohner. Die Stadt entdeckte das historische Vermächtnis wieder und ein Bruchteil der vorhandenen Gänge und Räume steht den Besuchern nun offen. Dankenswerterweise wurden die Eintrittsgelder für dieses außergewöhnliche Erlebnis aus der Vereinskasse finanziert.
Mit einem Bummel über den sonnigen Marktplatz oder einer Führung durch die Kathedrale St. Katharinen fand der Tag einen sehr gelungenen Abschluss und bot eine Vielzahl schöner Eindrücke und (klangvoller) Momente. Besonderer Dank gilt Reinhold Rickert als Chorleiter und Brigitte Büttner sowie Margrit Schulz für die Organisation! Text: Anne Neumeister, Four Voices; Bild: Harald Borst 

 

Spessartverein wandert im Odenwald

Die Einladung zu einer Wandertour im benachbarten Odenwald, haben 20 Mitglieder des Spessartvereins gerne angenommen
Die Wanderführer Rita und Wolfgang hatten die Tour so geplant,dass sich die Gruppe, nicht nur an den Naturschönheiten des Odenwaldes erfreuen, sondern auch ein markantes, geschichtliches Denkmal, die Breuburg, kennen lernen konnten. Wer den Odenwald bewandert, wir schnell vom bergauf und bergab dieser Wanderregion beeindruckt werden.Es wird einiges an Stehvermögen und Kondition abverlangt. Was aber auffällt sind nicht nur die schönen Buchen und Eichenfelder,sondern auch die weichen und natürlichen Wanderweg, die das Wandern zu Genuss werden lässt. Ausgefahrene Schotterpisten sind uns nicht begegnet. Der weitere Weg führte die Gruppe dann zur Breuburg, die schon aus der Ferne grüsste. Die Breuburg ist eine mächtige und einst wehrhafte, gut erhaltene Burganlage mit mehreren Mauerringen und Bastionen. Als Höhenburg ist sich weithin sichtbar und ein stolzes Wahrzeichen der Region. Sie zu erklimmen ist heute wie auch im Mittelalter für das Fußvolk eine Herausforderung.
Heute wird die Anstrengung der Wanderer mit einem frischen Getränk aus der Burgschänke oder im Biergarten im Innenhof der Burg belohnt. Die Fußsoldaten von damals, mit weniger friedlichen Absichten, wurden eher mit Pech und anderen unfreundlichen Gegenständen empfangen., dann die Schlußrast.
Nach einer ausgiebigen Rast und Besichtigung der Burg, führte der Weg dann ins Tal nach Hainstadt. Hier war in einem schönen Lokal, dann die Schlußrast.
Fazit: Nicht nur der Spessart, auch der Odenwald ist ein Reizvolles Wandergebiet. Text und Bild: Spessartverein Haibach

 

Motorsportclub unterstützt Kindergärten

Der MSC-Haibach 1950 e.V. hat anlässlich seines jährlichen "Schraubertreffens für Oldtimerfreunde" an Christi Himmelfahrt eine Spende von insgesamt 1.500 Euro an die Kindergärten aus Haibach gespendet und dem Burgkindergarten, Marienkindergarten und Kindergarten "St.Johannes" Grünmorsbach jeweils 500 Euro überreicht. Bei der Spendenübergabe: 1. Vorsitzender G. Roth und 2. Vorsitzender J. Rachor mit den Leiterinnen Frau I. Spielmann, Frau C. Sachau und Frau S. Lang.

 
Mai 2019
Spessartverein auf dem Moselsteig


Wanderausflug des Haibacher Spessartvereins an der Mosel bei Traben-Trarbach: Zu diesem Wanderwochenende hatten sich mehr als 40 Teilnehmer zur Busabfahrt am Nepomuk Haibach eingefunden, um an zwei Tagen auf dem Moselsteig zu wandern.
Diesmal ist der sonst strahlende Sonnenschein ausgeblieben.Das Wetter hat sich von seiner unschönen Seite gezeigt.Bei der Abfahrt, Kälte und starker Regen. Bei der Weiterfahrt auf der Höhenstraße, geschlossene Schneedecke, blühende Rapsfelder nicht gelb, sondern schneeweiß gefärbt.
Für die Wanderungen warSchlimmes zu befürchten, was aber dann nicht eingetroffen ist. Die erste Tour vom schönen Weinort Enkirch aus zur Grevenburg, hat mit einem kräftigen Anstieg auf die Höhe zum Moselsteig begonnen.Die frische aber regenfreie Morgenluft, ist beim steilen Anstieg wohltuend empfunden worden. Der weitere Weg auf der Höhe, auf weichen Waldpfaden und vielen herrlichen Ausblicken ins Moseltal hat die Wandergruppe begeistert. Rechtzeitig konnte sie in der Burgschänke einkehren und damit einem plötzlich aufkommenden Gewittersturm, mit Hagel und Schneetreiben, entkommen.
Der Abstieg über einem Serpentinpfad nach Traben-Trarbach hat die Gruppe bei bester Stimmung, gut gemeistert. Ein gute Abendessen und eine Weinprobe im Hotel haben ihr übriges getan.
Am nächsten Tag, ging es dann nach Ürzig, einem kleinen schönen Weinort. Von hier aus hat uns ein örtlicher Wanderführer auf die Höhe zu Moselsteig begleitet.
Dieser Anstieg, über sehr enge und steile Pfade, hat den Wanderern dann einiges abverlangt.Auf der Höhe angekommen, waren alle froh und auch stolz, diese schwere Passage gemeistert zu haben.Es waren immerhin 300 Höhenmeter. Der weitere Weg führte dann auf hohen Niveau, mit wunderbaren Ausblicken auf die Moselschleife. Er führte weiter vorbei an blühenden Ginsterfelder, bizarre Schieferformationen zur einst mächtigen Festung Ludwig des XIIII, Mont Royal.
Von der ehemals riesigen Festung für 8 000 Soldaten und 3000 Pferden, waren jedoch nur wenige Mauern erhalte. Als die Festung von den Franzosen aufgegeben wurde, ist sie beim Abzug gesprengt worden. Bei der Schlusseinkehr in einen rustikalen Weinkeller, bei gutem Essen und Moselwein war die Freude über die erlebnisreichen Wandertage zu spüren. Statistisch gesehen wurden bei den Wanderungen 26 Kilometer gelaufen,mit 42769 Schritten.Die bewältigte Höhe entspricht 120 Stockwerke. Bericht: Claus Plängsken Bild: Maria Gharbi
 
Turnverein hatte Jahresversammlung

Betroffenheit herrschte vor, nachdem Vorsitzender Andreas Zenglein auf der Jahreshauptversammlung des TV Haibach erklärt hatte, er stehe für das Amt nicht mehr zur Verfügung. Hatten doch die intensiven Bemühungen im Vorfeld der Zusammenkunft nicht dazu geführt, dass ein Bewerber um das Amt Interesse und Bereitschaft bekundet hatte. Zudem war schon Ende Januar Heribert Biewer, Mitvorstand von Zenglein, zurückgetreten. Die Neuwahlen zum Vorstand mussten zwangsläufig verschoben werden auf den 19. Juli dieses Jahres. Dann läuft die Frist aus, in der ein Vorstand gefunden werden muss.
Bis zu diesem Zeitpunkt fungiert Zenglein als geschäftsführender Vorstand weiter. Er machte aber klar, dass dann für ihn unumstößlich die Zeit an der Spitze des Vereins nach 26 Jahren als Chef und zuvor 6 Jahren als Zweiter Vorstand zu Ende sei. Maßgeblich zu diesem Entschluss beigetragen hätten die Anfeindungen in Zusammenhang mit dem Verkauf der Vereinsturnhalle und -wirtschaft. Alle Unterstellungen in dieser Angelegenheit hätten sich in Luft aufgelöst, betonte der Vereinschef.
Dass er mit Wehmut aus dem Amt scheidet, war Zenglein in seinem Rückblick auf das abgelaufene Jahr anzumerken. Im Juli 2018 hatte der Verein seine 125-Jahre-Feier abgehalten – letztmalig an der alten Turnhalle. Es seien wunderschöne Tage und ein würdiges Fest gewesen. Inzwischen sei die Halle so gut wie leer. Als neuer Vereinsmittelpunkt, so die derzeitige Planung, solle das Handballerheim ausgebaut werden. Der Erlös aus dem Turnhallenverkauf werde größtenteils hierzu verwendet. Dass der Verein gut dasteht zeigten die Tischvorlagen der Abteilungen und die Ausführungen von Finanzwartin Renate Bäckmann zur Jahresrechnung 2018 und dem Haushaltsplan 2019.


Und nicht zuletzt konnten auch wieder zahlreiche langjährige Mitglieder geehrt werden: Annette Bergmann, Manuel Difour, Janette Klein, Sebastian Nagel, Thomas Röser und Ariane Schmitt waren 25 Jahre im Verein. Michael Albert, Alfred Bauer, Maria Brönner, Roswitha und Ferdi Brunner, Rosemarie Dietrich, Martina Difour, Peter Helfrich, Marlies Hock, Roland Homes, Rosel Noll, Karin Roth, Walter Stadtmüller und Bärbel Suchanka turnen seit 40 Jahren. Auf 50 Jahre im TVH können neben Alfred Baumann auch Marliese und Walfried Spatz zurückblicken. Erika Dann, Rainer Großmann und Toni Reis toppten dies mit 65jähriger Mitgliedschaft. Text und Bild: Dietmar Kempf-Blatt
 

Schützenverein 100 Jahre
Vom „Zimmerstutzenverein“ über „Birkenknorz“ zum modernen Sportschützenverein „Hubertus Alpenjäger“: Über 100 Jahre Schützenwesen werden in diesem Jahr ausgiebig gefeiert. Anlass ist die Gründung des Schützenvereins „Hubertus“ am 1. Januar 1919. Vorläufer des neuen Schützenvereins war der „Zimmerstutzen-Verein-Haibach“, der am 8.Oktober 1899 gegründet wurde und sich bis 1909 nachweisen lässt. Danach zeugt ein alter Stempel von einem Verein „Birkenknorz“ und weiteren Schützen-Aktivitäten, die aber mit Beginn des Weltkrieges alle zum Erliegen kamen.

„Gutes Auge, sichre Hand und ein Herz fürs Vaterland“ wählte sich der neue Verein als Motto auf seiner Vereinsfahne, die er 1927 weihen ließ. 1926 gründete sich ein zweiter Verein, der hauptsächlich jüngere Haibacher ansprach: die „Alpenjäger“. Ab Mitte der 30er Jahre wurden die Aktivitäten der Vereine politisch zurückgedrängt, lediglich beim Kriegerverein wurde weiter mit dem Kleinkalibergewehr geschossen. 1938 erlag schließlich alle Vereinstätigkeit aufgrund der politischen Verhältnisse.
Nach dem zweiten Weltkrieg erlaubte die amerikanische Militärregierung erst wieder 1952 das Führen von Sportwaffen. Der Startschuss nach dem zweiten Weltkrieg, am 6. Juni 1952, brachte ein doppeltes Echo. Für den gleichen Tag wurde in zwei verschiedene Lokale eingeladen. So entstanden am gleichen Tag wieder die Vereine „Alpenjäger“ und „Hubertus“. Um das Schützenwesen für die Zukunft sicher aufzustellen, schlossen sich die beiden Vereine am 19. Februar 1954 bei einer gemeinsamen Generalversammlung zur „Schützenvereinigung „Hubertus-Alpenjäger 1919“ zusammen. Die vom Gründungsmitglied der Hubertusschützen, Christoph Hock, in einem Ofenrohr versteckte und somit über den Krieg gerettete Fahne wurde jetzt allen Haibacher Schützen vorangetragen. Der Zusammenschluss zahlte sich aus: Bei den Ehrenscheibe-Weltmeisterschaften 1955 stellte die Schützenvereinigung die erfolgreichste Mannschaft Bayerns.

1971 konnte im „Buch“ mit einem Neubau begonnen werden, 1975 fiel dort der erste Schuss. 1980 wurden elektrische Luftgewehrstände angeschafft, 2013 erstmals vollelektronische Stände mit Videoübertragung. Mit dem Eintritt mehrerer talentierter und bestens motivierter Jungschützen im Jahr 2008 begann ein sportlicher Wiederaufstieg. Mit Michelle Find und Natascha Klein schafften es erstmals Haibacher Schützen in den Bayernkader. Michelle Find holte sich 2011 erstmals eine Deutsche Meisterschaft im Luftgewehr 3-Stellungskampf der Schülerklasse. 2016 stand sie wieder auf dem Treppchen ganz oben als Deutsche Meisterin KK-liegend Juniorenklasse. Mehrere Bayerische Meister oder Vizemeistertitel gingen in diesen Jahren an das erfolgreiche Trio Michelle Find, Katja Seitz und Ludwig Hock. Oliver Klein erreichte 2016 bei der deutschen Meisterschaft einen 1. Platz mit der Altersmannschaft KK-liegend. Zuletzt glänzten 2018 der Schüler Lukas Bürki in der noch jungen Disziplin Sommerbiathlon mit dem Bayerischen Meister und einem deutschen Vizemeistertitel in der Staffel und Ludwig Hock mit dem deutschen Vizemeistertitel mit dem Luftgewehr in der Juniorenklasse. Die letzten Jahre nennt der Verein stolz seine „goldene Zeit“.

 

VdK ehrt Mitglieder

 

 

 

 

 

Der VdK Ortsverband Haibach hat seine Mitglieder zu einer Mutter- und Vatertagsfeier eingeladen. In deren Rahmen ehrte der Vorsitzende Karl-Heinz Wenda die langjährigen Mitglieder. So ist Gerlinde Maier schon 10 Jahre dabei. Im Anschluss daran ließ man den Tag bei Speis und Trank und gemütlichem Beisammensein ausklingen.

 

Infotage auf der Obstwiese

Am 25. und 26.5.2019 lud der Obst- und Gartenbauverein Haibach herzlich zu seinen Infotagen auf der Obstwiese, Rudolf-Harbig-Straße, ein. In Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Aschaffenburg war es eine gelungene Aktion.
Die Besucherinnen und Besucher konnten sich über viele Gartenthemen kostenlos informieren. Fachleute gaben mit Rat und Tat Auskunft über passende Pflanzen für kleine Gärten, Obstbäume und Baumschnitt, Kräuter, Blumenwiesen usw. Unser Mann für Kräuter, Peter Hötl, hatte eigens eine neue Kräuterspirale angelegt und fachgerecht bepflanzt. Seine Vorträge fanden regen Zuspruch. Mit viel Wissen über die Geschmacksrichtungen und auch gesundheitlichen Aspekte der verschiedenen Pflanzen konnte er begeistern. Manche Hausfrau oder Hausmann wird nun seine Kräuterbutter, Dips und Tunken nach eigenem Gusto zusammenstellen. Ein weiterer Programmpunkt war am Samstag die Apfelweinanalyse, wozu der eigene Apfelwein von Interessenten mitgebracht wurde. 13 Teilnehmer ließen sich ihr „Stöffchen“ von der „OGV-Jury“, hier federführend Claus Hofmann und Christoph Schnatz mit Beisitzern, begutachten. Es wurde auf Säure- und Alkoholgehalt getestet, sowie Farbe und Geschmack beurteilt. Ein wichtiges Kriterium ist auch das Behältnis in welchem der Apfelwein heranreift. Es reicht vom Fass aus Holz über Kunststoff bis zu Edelstahl. Die passende Lagertemperatur ist ebenfalls entscheidend.
Über Geschmack lässt sich streiten und deshalb hat jeder Testteilnehmer ein gutes, naturreines Produkt in seinem Keller. Unser Dank gilt Thomas Günther, 1. Vors. des Kreisverbandes und den Fachleuten der angeschlossenen Vereine, die bei unserer Aktion mitwirkten. Ebenso gilt der Dank natürlich auch unserem 1. Vors. Wendelin Bleifus und allen fleißigen Mitwirkenden von Vorstand und Beirat.
Ein großes Dankeschön an alle interessierten Gäste, die unsere Info-Tage besuchten. Bei bestem Wetter ließ es sich unter den vielen Obstbäumen gut sitzen. Text: Gerlinde Wagner

 

Fußballer und Feuerwehr feiert gemeinsam

Wenn zwei gleichzeitig feiern - die Fußballer der Spielvereinigung ihr 90jähriges Jubi­läum und die Feuerwehr den Florianstag - kann eigentlich nur Kaiserwetter herr­schen. So zogen denn auch beide, die Grünen und die Blauen, bei herrlichem Sonnenschein und mit musikalischer Begleitung der Kapelle Spessartecho Dörrmorsbach und vielen Vereinsfahnen zur »Büchel«, um dort die Feierlichkeiten mit einem Festgottesdienst im Freien und dem anschließenden Frühschoppen zu beginnen. Wieder einmal erwies sich, dass das Gelände der Spielvereinigung einer der schönsten Fußballplätze der Region ist - und für die Einstimmung auf das Jubiläumsfest der Weg dorthin ein passender Auftakt. (Bild und Text: Dietmar Kempf-Blatt)

 

Grünmorsbacher Fußballer feiern 90 Jahre

Exakt 90 Jahre ist es her, dass sich die Spielvereinigung Grünmorsbach gegründet hat. Schriftliche Unterlagen aus dieser Zeit sind nicht mehr vorhanden. Die mündliche Überlieferung weiß jedoch viel Eigentümliches über die Anfänge zu berichten. So ist von »Heimlichkeiten« die Rede, von einem missglückten Gründungsversuch und der Sorge, durch eine aktive Mitgliedschaft zu Hause und im Dorf unangenehm aufzufallen. Dies alles rührt aus den frühen Jahren des Fußballsports, der in kleinen Ortschaften recht abfällig betrachtet wurde. Gegen Ende des Jahres 1929 stellte die Gemeinde Grünmorsbach der Spielvereinigung »auf der Büchel« oberhalb des Dorfes ein Gelände zur Verfügung. Die damals noch wenigen Mitglieder machten sich sofort daran, dieses in einen bespielbaren Zustand zu versetzen. Das Abtragen des felsigen Bodens und das Einebnen des Platzes wurden in Handarbeit und mit eigenen Mitteln bewerkstelligt. Lediglich ein Wagen mit Pferd, das Mitglied Oswald Hock kostenlos zur Verfügung stellte, konnte als Hilfe angesehen werden.
Bis 1933 belegten die jungen Grünmorsbacher in den Pflichtspielrunden einen Mittelplatz. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ruhte der Spielbetrieb. Offenbar wurde aber heimlich weiter trainiert, denn nach dem Krieg stand sofort eine junge, schlagkräftige Mannschaft bereit. Schon 1945 erreichte der langjährige Vorsitzende Eduard Roth bei der amerikanischen Militärregierung die Wiederzulassung des Sportbetriebs und die Anmeldung beim Bayerischen Landessportverband. Zu den frühen Erfolgen gehörte 1948 der Aufstieg in die Bezirksklasse B, der sich 1956, 1960 und 1970 wiederholte. 1958 konnte die A-Jugend die Meisterschaft feiern.
Probleme hatte der Verein von Anfang an mit seinem Sportplatz, der bis 1960 in seiner ursprünglich angelegten Form genügen musste. Erst danach erhielt der Platz mit Hilfe der in Aschaffenburg stationierten Amerikaner seine jetzige Größe. Kurze Zeit später wurde dann die Umrandung gebaut und 1978 ein Ballfang angebracht. Anfang der 80er-Jahre wurde er als Rasenplatz ausgebaut. Dass an dem Platz keinerlei Unterkunft vorhanden war, erschwerte den Spielbetrieb. Erst 1955 wurde eine Holzhütte errichtet, die Ende der 60er-Jahre durch ein eigenes Vereinshaus ersetzt wurde. Durch An- und Ausbau sportgerechter Umkleiden und Duschen und nicht zuletzt durch den Gastraum wurde das Heim zum Mittelpunkt des Vereinslebens. Das Sportgelände der Spielvereinigung zeigt sich heute in einem Zustand, der vor einigen Jahrzehnten nicht einmal von den größten Optimisten vorauszusehen war. Dank zahlreicher ehrenamtlicher Helfer erstrahlt der Gastraum in neuem Glanz, ein zweiter Sportplatz ist angelegt.
2008 stand der Verein vor einem totalen Umbruch. Mit den damals »Jungen Wilden« kam es zum erhofften Umschwung, auch wenn für einige von ihnen der Schritt, von Haibach nach Grünmorsbach zu wechseln, kein leichter war. Aufgrund der vielerorts üblichen Nachwuchsprobleme folgte eine Kooperationsvereinbarung mit dem Nachbarverein Alemannia Haibach. Nachdem man mit der neu gegründeten Seniorenmannschaft Haibach-Grünmorsbach in der B-Klasse beginnen musste, schaffte das Team bereits im ersten Jahr den Wiederaufstieg in die A-Klasse. In den Folgejahren führten Widrigkeiten auf beiden Seiten zu einem Aus der Vereinbarung und einem dreijährigen Stopp des Spielbetriebs. 2016 wagte man einen Neuanfang, nachdem insbesondere einige Jugendliche aus dem Ortsteil den Wunsch geäußert hatten. Es gelang, als Sportlichen Leiter Tobias Rückert zu gewinnen. So schaffte die Spielvereinigung Grünmorsbach den Wiederaufbau mit zwei Seniorenmannschaften. Zudem konnte seit mehr als 35 Jahren wieder eine eigene A-Jugend angemeldet werden. Im derzeitigen Spielbetrieb rangiert die »1A-Mannschaft« aktuell im vordersten Tabellenbereich der Gruppe B4. Vorsitzender Michael Schöfer: »Wir befinden uns auf einem guten Weg, zumindest an den Relegationsspielen zum Aufstieg in die A-Klasse teilzunehmen. Im Jubiläumsjahr würden wir uns sicher über den möglichen Meistertitel freuen. Denn auch da liegt unsere letzte Meisterschaft schon mehr als 60 Jahre zurück.«

 

Spessartverein 100 Jahre  

Der Spessartverein feierte sein 100-jähriges Bestehen am Jugend- und Vereinshaus in der Freiheitstraße. Die Geburtsstunde des Vereins schlug am 15. März 1919: An diesem Tag fanden sich in Haibach einige Burschen zusammen und gründeten die »Lustigen Wanderbrüder«. Dies war die Keimzelle für den heutigen Spessartverein. Erster Vorsitzender wurde Franz Großmann, der diesen Posten 46 Jahre innehatte.

Die Gründer des Vereins wollten ihren Heimatort aus seinem Dornröschenschlaf erwecken. Das Gemeinschaftliche stand im Vordergrund und so veranstalteten die Wanderer 1920 den ersten Faschingsball in Haibach. 1933 schlossen sich die »Lustigen Wanderbrüder« mit den beiden anderen Wandergruppen im Ort, dem »Frohsinn« und der »Alpenrose« zu einer gemeinsamen Spessartbund-Ortsgruppe zusammen. Bei der Ausgestaltung des Ortsbildes gaben die Wanderer kräftige Impulse. 1928 legten die Aktiven des Vereins die Springbrunnenanlage in der Haibacher Schweiz an. 1932 wurde der Springbrunnen um das Klappermühlchen ergänzt, bis heute ein liebgewonnenes Kultobjekt vor allem bei Kindern. 1949 errichtete der Verein in der Nähe der Ketzelburg ein Ehrenmal für seine im Krieg gefallenen Mitglieder.

Dreiecks-Grünanlage angeregt
Hier findet jährlich eine Gedenkfeier statt. 1954 kümmerte sich der Verein in Zusammenarbeit mit der Gemeinde um die Drei-Kreuze-Anlage am Bessenbacher Weg. Auf Anregung und finanzieller Beteiligung des Spessartvereins entstand 1957 die Dreiecks-Grünanlage an der Würzburger Straße, heute eine Visitenkarte Haibachs. Mit großen Anstrengungen und Engagement wurde 1958 in Eigenleistung das Vereinsheim auf dem Vereinsgelände, der Antonsruh, erbaut. 1981 wurde die Terrasse in einen Wirtschaftsraum umgewandelt und 1993 die Sanitärräume angebaut. In verschiedenen Ausbaustufen wurde auch die Küche den jeweiligen Erfordernissen angepasst und das Dach erneuert und isoliert. Sorgten vordem Hüttenwirte wie Fritz Anders, Elfriede Elbert oder Harald Huber für die Gäste, ist heute die »Hüttenstube auf der Antonsruh« mit Chrissy und Timo Baumann ein gut besuchtes Vesperziel für Haibacher und Auswärtige.

Richtige Richtung gewählt
Zusammen versuchen Vorsitzender Dietmar Kempf-Blatt und seine Stellvertreterin Karin Plängsken gemeinsam mit Kassier Sieghart Schneider und dem Gesamtvorstand den Traditionsverein durch das momentan eher schwierige Fahrwasser für Wandervereine zu steuern und das Vereinsleben neu zu beleben. Dass die Mitgliederzahl in den letzten Jahren stetig anstieg, bestätigt den eingeschlagenen Kurs. Angestrebt wird, im Jubiläumsjahr die Zahl von 200 Mitgliedern zu erreichen. »Kerngeschäft« des Vereins ist ein Angebot von attraktiven Wanderungen. Neben den allmonatlichen Tages- und Halbtageswanderungen gibt es altersgerechte Seniorenveranstaltungen. Regelmäßig sind 20 bis 30 Teilnehmer bei den Wanderungen dabei. Der Weihnachtsmarkt auf dem Vereinsgelände, der »Adventszauber«, hat sich im Vereinsleben der Gemeinde zu einer festen Größe entwickelt.

Da das Vereinsgelände derzeit von der Baustelle des Kinderhorts neben der Antonsruh beeinträchtigt wird, sind die Wanderer für ihren Festtag am Sonntag zum Haibacher Jugend- und Vereinsheim ausgewichen. Dort können die Besucher die Musikdarbietungen genießen, auch für Bewirtung ist gesorgt. Für den Herbst ist noch eine akademische Feier geplant, bei der auch Vereinsehrungen vorgenommen werden.

Hintergrund: Wandern und Musizieren eng verwoben
Zwei Mal, 1936 und 1960, war der Haibacher Spessartverein Ausrichter des Spessartbundesfestes. Für lange Zeit gehörten für den Verein Wandern, Singen und Musizieren untrennbar zusammen. Deshalb wurde in den Anfangsjahren niemand in den Verein aufgenommen, der nicht ein Instrument beherrschte. Und schon bei der ersten Wandertour im August 1919 ließ sich Franz Großmann mit einer Mandoline fotografieren. Lange Jahre drückte die Wanderkapelle unter Urban Büdel und Norbert Blatt dem Vereinsleben einen Stempel auf. Diese Tradition löste sich über die Jahre auf, lebte noch bis 2017 in kleinster Besetzung fort und wurde dann endgültig abgebrochen. Spielte der langjährige Vorsitzende Christian Arnold noch die Mandoline, steuert der jetzige Amtsinhaber Dietmar Kempf-Blatt nur noch G
esang bei.  

 

Spessartwanderer wandern in Haibach

Bundesweit wird am 15. Mai der »Tag des Wanderns« begangen, und so folgten in Haibach 15 Wanderer der Einladung des örtlichen Spessartvereins. Eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr mit fünf Teilnehmern. Nach dem Treffen am Modemarkt Adler lief der Trupp an Erdumschlagplatz und Awo-Gelände am Wendelberg vorbei zum Naturdenkmal Steinbruch. Wanderführer Dieter Nagel (vorne rechts) bot geschichtliche Hintergründe und persönliche Anekdoten. Ziel war es, den Teilnehmern eine neue Sicht auf Haibach zu bieten. Und so kletterten manche Einheimischen zum ersten Mal hinauf zum hohen Kreuz am Heldendenkmal am Waldfriedhof.

 

Benefizkonzert für Uganda

Ein besonderes Konzert geben Schüler des Aschaffenburger Dalberg-Gymnasiums am Samstag, 18. Mai, in der Kirche St. Johannes der Täufer in Grünmorsbach (Brei­tenwiesenstraße). Dort wollen sie eine Stunde lang Musikstücke darbieten. Danach wird zusammen mit dem Förderverein St. John's Secondary Senior School - Uganda aus Grünmorsbach ein kleiner Imbiss angeboten. Beginn des Benefizkonzerts ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, der Erlös aus Spendengeldern soll dem Förderverein zugutekommen. Das P-Seminar im Dalberg-Gymnasium ist eine Gruppe musikbegeisterter Elftklässler und hat unter Leitung von Jan Steger das Benefizensemble zusammengestellt. In Grünmorsbach bieten die Jugendlichen ein breites Repertoire: Orgelmusik von Johann Sebastian Bach (an der Orgel Tim Kilian Schraufstetter) wird das Konzert eröffnen. Neben den Chorstücken des P-Seminars spielen Leonie Dreger und Jan Steger ein Cello-Duo, Jason Fru und Daniel Holzapfel ein Trompeten-Duo. Victoria Lang spielt ein Klavier-Solo und Jordan Dahedl ein Marimba-Solo. Gitarre und Gesang bietet Jodie Jost. Musik von Händel bis zu den Beatles spielt das Streichquartett mit Leonie Dreger, Leon Belt, Sophia Israel und Lyly Bui. An der Trompete und dem Klavier spielen zusammen Daniel Holzapfel und Narvin Tran. Das P-Seminar singt Lieder aus dem Senegal, aus Israel und von Micheal Jackson. Den Förderverein St. John's Secondary Senior School - Uganda haben die ehemaligen Schülerinnen des Dalberg-Gymnasiums, Nina Rohe und Maja Beckmann, 2017 gegründet. Sie folgten der Anregung von Pfarrer Emmanuel Ivan Kibirige. Er war schon mehrere Jahre als Urlaubsvertreter in Haibach und konnte die beiden Vereinsgründer von der Idee begeistern, seine Schule im Süden Ugandas zu unterstützen. Er ermöglichte ihnen nach ihrem Abi?tur einen Aufenthalt in Afrika. Dort beschlossen sie, die katastrophalen Zustände an der Schule zu verbessern. Die Idee wurde in Haibach schnell aufgenommen. Inzwischen hat der Verein viele Mitglieder und schon mit einigen Benefizveranstaltungen auf sich aufmerksam gemacht. Rohe und Beckmann fanden auch im Gymnasium offene Ohren. Ihre bisherigen Erfolge - Brunnenbau und Instandsetzung der Duschen - gaben den jungen Musikern den Schwung, ihr Können zur Unterstützung des Vereins einzusetzen. Für das Benefizensemble war schnell klar, dass die Schule in Uganda unterstützt wird.

 

Moselwanderung des Spessartvereins: Wanderausflug an der Mosel bei Traben-Trarbach

Zu diesem Wanderwochenende hatten sich mehr als 40 Teilnehmer zur Busabfahrt am Nepomuk Haibach eingefunden, um an zwei Tagen auf dem Moselsteig zu wandern. Diesmal ist der sonst strahlende Sonnenschein ausgeblieben. Das Wetter hat sich von seiner unschönen Seite gezeigt. Bei der Abfahrt, Kälte und starker Regen. Bei der Weiterfahrt auf der Höhenstraße, geschlossene Schneedecke, blühende Rapsfelder nicht gelb, sondern schneeweiß gefärbt. Für die Wanderungen war Schlimmes zu befürchten, was aber dann nicht eingetroffen ist. Die erste Tour vom schönen Weinort Enkirch aus zur Grevenburg, hat mit einem kräftigen Anstieg auf die Höhe zum Mosel steig begonnen. Die frische aber regenfreie Morgenluft, ist beim steilen Anstieg wohltuend empfunden worden. Der weitere Weg auf der Höhe, auf weichen Waldpfaden und vielen herrlichen Ausblicken ins Moseltal hat die Wandergruppe begeistert. Rechtzeitig konnte sie in der Burgschänke einkehren und damit einem plötzlich aufkommenden Gewittersturm, mit Hagel und Schneetreiben, entkommen. Der Abstieg über einem Serpentinpfad nach Traben-Trarbach hat die Gruppe bei bester Stimmung, gut gemeistert. Ein gute Abendessen und eine Weinprobe im Hotel haben ihr übriges getan. Am nächsten Tag, ging es dann nach Ürzig, einem kleinen schönen Weinort. Von hier aus hat uns ein örtlicher Wanderführer auf die Höhe zu Moselsteig begleitet. Dieser Anstieg, über sehr enge und steile Pfade, hat den Wanderern dann einiges abverlangt. Auf der Höhe angekommen, waren alle froh und auch stolz, diese schwere Passage gemeistert zu haben. Es waren immerhin 300 Höhenmeter. Der weitere Weg führte dann auf hohen Niveau, mit wunderbaren Ausblicken auf die Moselschleife. Er führte weiter vorbei an blühenden Ginsterfelder, bizarre Schieferformationen zur einst mächtigen Festung
Ludwig des XIIII, Mont Royal. Von der ehemals riesigen Festung für 8 000 Soldaten und 3000 Pferden, waren jedoch nur wenige Mauern erhalte. Als die Festung von den Franzosen aufgegeben wurde, ist sie beim Abzug gesprengt worden. Bei der Schlusseinkehr in einen rustikalen Weinkeller, bei gutem Essen und Moselwein war die Freude über die erlebnisreichen Wandertage zu spüren. Statistisch gesehen wurden bei den Wanderungen 26 Kilometer gelaufen, mit 42769 Schritten. Die bewältigte Höhe entspricht 120 Stockwerke. Bericht: Claus Plängsken Bild: Maria Gharbi

 

Jungmusiker-Leistungsabzeichen beim Spessart Echo 

Ein breites Lächeln zeichnete sich auf den Gesichtern der Jungmusiker-/innen vom Musikverein „Spessart-Echo“ Dörrmorsbach e.V. bei der Jahreshauptversammlung am 6. April 2019 ab. Gabriel Autz (Bezirksvorsitzender des Blasmusikverbands Vorspessart) konnte insgesamt fünf Urkunden, für die mit Erfolg bestandenen Jungmusiker-Leistungsabzeichen, überreichen.
Für die mit Erfolg bestandenen Junior-Leistungsabzeichen erhielten Helen Heincke (Klarinette), Robin Kunkel (Bariton), Maleen Roth (Klarinette) und Milan Roth (Tenorhorn) ihre Auszeichnungen.
Alessia Steigerwald wurde die Urkunde für das Leistungsabzeichen in Bronze überreicht, dessen Prüfung sie bereits 2018 mit großem Erfolg im Blasmusikverband Vorspessart absolvierte.
Der Musikverein sowie die gesamte Vorstandschaft und die aktiven Musiker gratulierten den Jungmusikern zu dieser tollen Leistung und wünschten natürlich noch weiterhin viel Spaß beim Musizieren.
Der Musikverein freut sich momentan über den fleißigen Nachwuchs, denn die Jugendausbildung wird im „Spessart-Echo“ groß geschrieben! Die Vorstandschaft und Jugendleitung ist weiterhin auf der Suche nach Kindern und Jugendlichen, die Lust haben ein Instrument zu erlernen und in der Gemeinschaft Spaß zu haben.
Weitere Informationen rund und die musikalische Ausbildung finden Interessierte auf der Homepage des Vereins (www.spessartecho.de) oder bei den Musikern selbst: Sprecht uns beim nächsten Auftritt einfach an. Wir freuen uns! Text und Bild: Spessartecho

 

Wanderfalken auf Tour
Am Freitag, dem 03.05.19 starteten die Wandermänner zur mittlerweile traditionellen 3-Tages-Tour in die Rhön. Startpunkt war wie immer der Mollebuschbaum in Dörrmorsbach. Mit zwei Kleintransportern wurden die 15 Männer bis Burgsinn gefahren. Dort brachen sie den steilen Anstieg Richtung Roßbach an. Nach einer Selbstverpflegung wanderten sie über Weißenbach und Modlos nach Oberleichtersbach. Die Übernachtung fand nach 26 km Tagesetappe im Hotel Rhönhof statt.

Gut gestärkt liefen sie am Samstag nach dem Frühstück Richtung Würzburger Haus und zur Kissinger Hütte. Nach der Mittagspause ging es wieder einen steilen Anstieg Richtung Kreuzberg. Verdient hatten sie sich nach 27 km ein kaltes Klosterbier und die Übernachtung im Kloster. Ausgeschlafen starteten die Wanderburschen am letzten Tag ihrer Wandertour zu den drei Golgota-Kreuze und machten einen kleinen Rundwanderweg von ca. acht Kilometern. Nachdem sie ihre Mahlzeit im Kloster Kreuzberg eingenommen hatten, wurden sie gegen 14 Uhr von den Fahrern Lothar Spatz und Reinhold Rückert wieder abgeholt und sicher nach Dörrmorsbach kutschiert. Dem Organisator Richard Hock mit seiner Frau Christel ein herzliches "Frisch auf" für die gute Planung, Organisation und Führung der Tour. Text und Bild: Wanderverein Falke

 
April 2019
Palmhasenwanderung des Haibacher Feuerwehrvereins

Am Palmsonntag trafen sich 90 Mitglieder des Feuerwehrvereins Haibach um 14 Uhr zur Palmwanderung. Die Wandergruppe startete pünktlich vom Feuerwehrhaus aus über den Grenzweg in Richtung Winzenhohl. Am Dreimärker ging es rechts ab auf Feldwegen Richtung Straßbessenbach. Die älteren Mitglieder wurden vom Fahrdienst zuhause abgeholt. Auf der Hälfte der Strecke trafen sie auf eine Palmhasenfamilie, die sie mit bunten Eiern, Hasenweck und kühlen Getränken versorgte. Nach dem die Hasenfamilie wieder hinter den Büschen verschwunden war und sich die Wanderer gestärkt hatten, ging es den Berg hinab ins „Gasthaus zum Weißen Ross“. Dort verbrachten Jung und Alt ein paar schöne Stunden zusammen und ließen den Sonntag ausklingen. Die große Beteiligung der Familien, Jugendlichen und Kindern sowie der aktiven Kameraden und Kameradinnen lässt darauf hoffen, dass diese alte Tradition noch lange erhalten bleibt. Text: Thomas Hench


 
Rettet die Bienen - Vortrag bei den Obstbauern

Vorsitzender Wendelin Bleifus begrüßte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich. Ein besonderes Willkommen galt unseren jungen Referenten, Imkern und Beiratsmitgliedern Petra Sattler und Christoph Schnatz. Petra Sattler führte in das sehr interessante Thema ein, indem sie das Grundwissen über das Leben der Biene vermittelte. Anhand von Bildmaterial konnten Königin, Drohnen und Arbeiterbienen, sowie deren innere Organe, gezeigt werden. Ebenso anschaulich wurde das Heranwachsen einer Biene vom kleinen Ei in einer Brutzelle über das Stadium der Larve bis zur fertigen Biene dargestellt. Der Werdegang dauert 21 Tage und wird von den fleißigen Arbeiterbienen in jeder Phase mit der passenden Fütterung unterstützt und überwacht. In einem Stock leben ca. 50000 Bienen. Auf eine Königin kommen ca. 800 – 1000 Drohnen und der Rest sind alles Arbeiterbienen. Die Königin ist zuständig für den Fortbestand des Volkes und für den Zusammenhalt. Die einzige Aufgabe der Drohnen ist die Begattung der Königin. Sie werden anschließend aus dem Stock verdrängt und sterben. Die Arbeiterbienen sind die fleißigsten, leben nur ca. 35 Tage, während die Königin 3–4 Jahre ihrem Volk vorstehen kann. Christoph Schnatz erklärte, wie die Bienen Honig herstellen. Sie fliegen gezielt auf bestimmte Blütenfarben und sammeln den Nektar in ihrem Honigmagen. Dem Nektar wird dort das Wasser entzogen, eigene Enzyme zugeführt, in den Waben gelagert und mit einem Wachsdeckel verschlossen. In einem blütenreichen Jahr kann die Ausbeute von einem Volk bis 50 kg Honig betragen. Blütenpollen sind ebenfalls ein Bienenprodukt. Während des Flugs bleiben Pollen an der Biene hängen, die vom Gesicht bis zum Hinterleib reichen und wie ein gelbes Höschen aussehen. Die Pollen werden auf diese Weise von Blüte zu Blüte weitergetragen. 3.000 Nutz- und Wildpflanzen werden auf diese Weise zu 80% von Bienen bestäubt, was einen unermesslichen Wert darstellt. Blüten- und Waldhonig unterscheiden sich dadurch, dass Blütenhonig aus Nektar gebildet wird und Waldhonig aus Honigtau, für den Blattläuse verantwortlich sind. Das Wachs dient den Bienen als Baustoff, Propolis als Dichtungsmittel mit antibiotischer Wirkung und das Bienengift um Feinde abzuschrecken. Petra Sattler und Christoph Schnatz stellten klar, dass jeder Gartenbesitzer etwas für die Bienen tun kann. Mit blühenden Gemüsesorten wie z.B. Bohnen, Kürbisse und Sommerblumen, selbst in Kästen, kann man für die Bienen einen „reichhaltigen Tisch decken“. Text: G. Wagner

 
Jahresversammlung der Haibacher Obstbauern

Vorsitzender Wendelin Bleifus konnte zur Jahreshauptversammlung den 1. Vorsitzenden des Kreisverbandes Thomas Günther mit Frau Renate, Mitglieder des Gemeinderates, unseren Ehrenvorsitzenden Otmar Seidel und zahlreiche Vereinsmitglieder begrüßen. Er dankte allen herzlich, die in 2018 den Verein bei seinen verschiedenen Vorhaben tatkräftig unterstützt haben. „2018 war ein Rekordjahr was die Hitze und die Apfelernte betrafen!“ O-Ton Wendelin Bleifus. Es folgte traditionsgemäß die Vorlesung des Protokolls von 2018 durch Schriftführerin Edith Schnatz. Der Kassenbericht, vorgetragen durch Matthias Bleifus, fiel sehr positiv aus. Dank des gut besuchten Sommer- und Erntedankfestes und des regen Keltereibetriebs konnte eine Rücklage geschaffen werden.
Es gab keine größeren Ausgaben an Kelter und Kelterhaus. Alle Rechnungen, wie für Anzeigen, Fachzeitschriften usw., wurden vom Kassier detailliert mitgeteilt. Außerdem kann der Verein 9 neue Mitglieder verzeichnen. 2. Vorsitzender Friedbert Meschenmoser gab nun ausführlich die monatlichen Vorhaben für 2019 bekannt. Die beliebte Winterwanderung im Januar, der bunte Kappenabend im Februar und der informative Schnittkurs Mitte März gehören schon der Vergangenheit an. Von April bis Dezember gibt es noch genügend interessante Aktionen. Thomas Günther ehrte für 40jährige Mitgliedschaft Albin Otto, Else Stumpf und Walter Rückert. Entschuldigt waren Josef Albert, Wolfgang Albert, Gerhard Schmitt und Sieglinde Zenglein. Anschließend schilderte Otmar Seidel seine Vereinszugehörigkeit, von der er über 30 Jahre lang 1. Vorstand war. Er gab manches zum Schmunzeln preis, benannte aber auch das Negative. Bedingt durch den Klimawandel und das Insektensterben kommen neue Aufgaben auf uns zu. Durch die Initiative „Rettet die Bienen“ wurde das Umweltbewusstsein geschärft. Thomas Günther plädierte für eine gute Zusammenarbeit der angeschlossenen 34 Vereine und lobte unseren Verein für seine vielfältigen Aktionen.
Die Jahreshauptversammlung fand einen gelungenen Abschluss durch eine Bilderschau mit Vorlagen aus der Chronik und den Ereignissen in den Jahren vor 2010. Für die Fotozusammenstellung und Präsentation war Beiratsmitglied Alfred Spatz der kompetente Mann. 1. Vorsitzender Wendelin Bleifus dankte allen Anwesenden für Ihr Kommen und das gezeigte Interesse. Er lud noch herzlich zum Fachvortrag „Honigbienen, unverzichtbare Helfer im Garten“ “, der am 12.4.2019 um 20 Uhr im Kelterhaus stattfindet, ein. Bild und Text: Gerlinde Wagner






















von links nach rechts: 1. Vorsitzender des Kreisverbandes Thomas Günther, unser 1. Vorsitzender Wendelin Bleifus, Ehrenvorsitzender Otmar Seidel, dahinter 2. Vorsitzender Friedbert Meschenmoser, Else Stumpf, Walter Rückert und Albin Otto.
 
Ehrung bei den Schützen

Im festlich dekorierten Schießsaal feierten wir am Samstag unseren Ehrenabend zum 100jährigen Bestehen unter der Schirmherrschaft von Staatsminister a.D. Prof. Dr. Winfried Bausback. Eingeladen waren dazu unsere Mitglieder sowie der gesamte Bezirksbeirat des Schützenbezirkes Unterfranken, Mitglieder des bayerischen Landesschützenmeisteramtes (2. Landesschützenmeister Jürgen Sostmeier, Landessportleiter Karl-Heinz Gegner und Landesdamenleiterin Sandra Horcher), Vertreter unserer sechs Patenvereine, unser Bürgermeister Andreas Zenglein und der Vereinsringvorsitzende aus Haibach, Alexander Kunkel.
Im vollbesetzten Festsaal wurde der Abend mit einem 3-Gänge Menü, zubereitet und serviert von der Gaststätte „Old Church“ unter der Leitung von unserem Mitglied Markus Heller, begonnen. Im Anschluss folgte die offizielle Begrüßung durch unseren Schützenmeister Volker Rühle. Unser Schirmherr Winfried Bausback hielt eine eindrucksvolle Festrede zum Jubiläum unserer Schützenvereinigung und bedankte sich, dass er die Schirmherrschaft übernehmen durfte. Danach folgten Grußworte von Bürgermeister Andreas Zenglein sowie vom Vereinsringvorsitzenden Alexander Kunkel.
Gauschützenmeister Reinhold Köppel, Bezirksschützenmeister Mathias Dörrie und unser Schützenmeister Volker Rühle zeichneten dann Mitglieder für die großen Verdienste in unserem Verein und im Gau sowie im Schützenbezirk Unterfranken aus.

Dabei erhielten Michelle Find, Katja Seitz und Ludwig Hock die Bayerische Verdienstnadel in Grün.

Franz Sauer, Jürgen Rothaug und Peter Fürste wurde das Gauehrenzeichen in Grün verliehen. Claudia Find und Bernd Adam erhielten das Gauehrenzeichen in Silber. Anja Bürki wurde bereits vorab beim Gauschützentag in Schimborn das Gauehrenzeichen in Gold überreicht. Stephan Seitz und Michael Staab bekamen das Protektoratsabzeichen des Bayerischen Sportschützenbundes von Herzog Franz.

 Roger Find erhielt die Bayerische Ehrennadel in klein Gold und Dieter Hock die Deutsche Ehrennadel in Gold aus den Händen von Bezirksschützenmeister Mathias Dörrie.

Für die jahrzehntelangen Verdienste in unserem Verein wurden unsere Ehrenmitglieder Karl Welzbacher, Erhard Hock und Ehrenschützenmeister Reinhold Reß mit dem Deutschen Protektoratsabzeichen ausgezeichnet. Karl Welzbacher wurden zudem für 60-jährige Mitgliedschaft im bayerischen und deutschen Schützenbund die beiden goldenen Mitgliedsnadeln ausgehändigt. Alfons Schneider erhielt die Vereinsehrennadel in Silber als Trainer der 1. LG-Mannschaft.

Als Höhepunkt des Ehrenabends wurden vier Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt. In einer kleinen Laudatio wurde unser ehemaliger Schützenmeister Manfred Kuhn, unser langjähriger Gerätewart Gerhard Jahn, das langjährige aktive Mitglied Johann Beck und unser großer Gönner und Unterstützer sowie langjähriges Mitglied (seit 1962) Peter Otter für die hohen Verdienste in unserem Verein die besondere goldene Ehrenurkunde zur Ehrenmitgliedschaft unter großem Applaus der anwesenden Gäste von unserem Schützenmeister Volker Rühle überreicht.

Zum Abschluss des offiziellen Teils des Ehrenabends wurde eine halbstündige, eindrucksvolle Bilderschau auf Großleinwand aus 100 Jahren Vereinsleben der Haibacher Schützen gezeigt. Diese Bilderrevue wurde unter großem Aufwand von Claus Hock (Heimat- und Geschichtsverein Haibach) zusammengestellt und präsentiert. Herzlichen Dank dafür! Dieter und Ludwig Hock sowie Volker Rühle mussten eine Vorauswahl von weit über 1000 Bildern treffen, die in dieser Bilderschau gezeigt wurden. Ein ganz besonderer Dank geht an alle Mitglieder und Gasthelfer (Team des "Old Church" Haibach, Thekenbesatzung durch die Alemannia Haibach, Bedienungen, Dekoteam usw.), die zum Gelingen dieses Ehrenabends zum Auftakt unserer Jubiläumsfeierlichkeiten beigetragen haben! Text: Schützenverein

 
 
Haibacher Schützen in 2. Bundesliga aufgestiegen

Das größte Geschenk hat die Luftgewehrmannschaft zum Festabend des Vereins mitgebracht: Sie hat den Aufstieg in die zweite Bundesliga Süd geschafft. Auf der Olympiaanlage des Bayerischen Sportschützenbundes in München-Hochbrück setzte sie sich mit 1952 von 2000 möglichen Ringen im Feld der neun Mannschaften durch. Die 21-jährige Michelle Find schoss dabei den Tagesrekord mit 396 Ringen, Ludwig Hock erzielte 395, Natascha Klein 389, Justin Kuhn 388 und Katja Seitz 384 Ringe. Besonders stolz ist Schützenmeister Volker Rühle, dass alle Schützen „Eigengewächse“ sind, die in Haibach das Schießen gelernt haben. Trainer Alfons Schneider hat die Mannschaft vorbereitet. Beim Empfang im Schützenhaus gratulierten Bürgermeister Andreas Zenglein und Landtagsabgeordneter Winfried Bausback.  



Bild: (Peter Fürste, Schützenverein):
  Mit Betreuer und Trainer und die „Offiziellen“: Volker Rühle, Alfons Schneider, Katja Seitz, Stephan Seitz, Michelle Find, Roger Find, Natascha Klein, Justin Kuhn, Ludwig Hock, Claudia Find, Reinhold Köppel und Holger Welzbacher
 
Bezirksschützentag in Haibach

Hochkarätiger Schießsport, Traditionspflege und Geselligkeit zeichnen die Schützenvereine aus. Eine beeindruckende Demonstration dieser drei Grundwerte führte der Schützenbezirk Unterfranken am Sonntag in Haibach zum Bezirksschützentag vor. Für die Schützen selbstverständlich begann das Treffen in der Bruder-Klaus Kirche, in der Pfarrer Erich Sauer auf die Bedeutung der Vereine für die Gemeinden hinwies. Drei Musikkapellen begleiteten den Schützenzug durch das Dorf bis zur Kultur- und Sporthalle. Die Häuser waren mit Fahnen geschmückt, zahlreiche Zuschauer begrüßten die Gäste. Alle 66 Fahnen stellten sich dann zur Eröffnung in der Halle auf und verliehen der Versammlung ein feierliches Flair.
Als erste symbolische Handlung übergab der Bannerträger aus Birkenfeld im Gau Mittelmain die Bezirksstandarte an den neuen Bannerträger Ludwig Hock vom Schützenverein Hubertus Alpenjäger Haibach im Gau Main-Spessart. Ein Jahr lang wird die Bezirksfahne alle offiziellen Termine von hier aus besuchen. Haibachs Bürgermeister Andreas Zenglein lobte die Schützenvereine für die Weitergabe der Tradition an die Jugend. Bestes Beispiel dafür sei der Aufstieg der Haibacher Luftgewehrmannschaft in die zweite Bundesliga: Die älteste Schützin der Mannschaft ist gerade mal 21 Jahre alt. Jugendarbeit und langjähriges ehrenamtliches Engagement gehörten in den Schützenvereinen zusammen, betonte Landrat Ulrich Reuter.
Staatsministerin Judith Gerlach (CSU) meinte, dass auch die Schützen der Digitalisierung aufgeschlossen gegenüberstünden. Sie gab zu bedenken, dass bei aller technischen Entwicklung der Mensch im Mittelpunkt stehen müsse. Gerlach: „Die Technik muss dem Menschen dienen!“ So legte Landtagsabgeordneter Winfried Bausback (CSU) auch Wert darauf, dass die Vereinsarbeit Gemeinschaft schaffe und den Menschen Halt geben kann. Regierungspräsident Erwin Dotzel (CSU) machten den Zusammenhalt von jungen und alten Mitgliedern deutlich: Über 4000 in Unterfranken Jugendliche legten ein Zeugnis für gute Jugendarbeit ab. Zudem sei ein Viertel der Mitglieder Frauen, was die Weite der sportlichen Angebote zeige. Dass die Politik die Arbeit der Vereine unterstütze zeigten die erhöhten Zuschüsse, führte der Vorsitzende des Sportausschusses im Landtag, Berthold Rüth (CSU), aus. Helmut Kaltenhauser (FDP) bezog klar Stellung zum neuen Waffengesetz: „Sportschützen gehen verantwortungsvoll mit ihren Sportgeräten um!“ Die neuesten Entwicklungen im Bereich der Feuerwaffenrichtlinie der Europäischen Union wusste Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz (CSU). In Deutschland werde die Richtlinie verträglich umgesetzt, sagte sie. So sei die Dokumentation bei Waffenüberlassung entschärft und das Führen von Vorderladerwaffen nicht mehr als gefährlich eingestuft. Erleichtert wurde auch die Bedürfnisprüfung. Verboten bleibe das Nutzen von größeren Magazinen, was jedoch die Sportschützen nicht betrifft.
Der stellvertretende Bezirksvorsitzende des Bayerischen Landessportverbandes, Klaus Greier, rief zum Zusammenhalt der Vereine auf, um die Gesellschaft zu stärken. Jürgen Sostmeier vom Landesvorstand beruhigte die Bedenken zum Waffengesetz: „Es kommt nicht so schlimm wie befürchtet!“ Er berichtetet von Baumaßnahmen am Olympiastützpunkt der Schützen in München, Bogenschießhalle und die Schießstände für Kurzwaffen seien bald fertig. Neue Trainerstellen seien bewilligt, so dass die Qualität des Schießsports auch in Zukunft gewährleistet bliebe. Sostmeier: „Schießen muss olympisch bleiben“. Der Bezirksschützenmeister Mathias Dörrie gab einen Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse des letzten Jahres und rief dazu auf, dem Mitgliederrückgang entgegenzuwirken. Die Berichte der anderen Funktionsträger des Bezirksschützenamtes wurden einstimmig entgegengenommen. Als Zeichen, dass die Schützen über ihren eigenen Bereich hinausschauen, organisierten die Schützenfrauen ein Glücksradgewinnspiel, dessen Erlös auf 1000 Euro aufgestockt wurde und an die Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder in Würzburg überwiesen wird.

Hintergrund:

Der Schützenbezirk Unterfranken ist nahezu deckungsgleich mit dem Regierungsbezirk Unterfranken. Er ist gegliedert in acht Schützengaue mit 309 Schützenvereinen und Schützengesellschaften und knapp über 32.000 Mitgliedern. Er gehört zu den acht Schützenbezirken im Bayerischen Sportschützenbund.  Zum Schützenbezirk Unterfranken gehören die Gaue Kitzingen, Main-Spessart, Maintal, Mittelmain, Rhön-Grabfeld, Rhön-Saale, Schweinfurt und Würzburg. Die rund 4600 bayerischen Schützenvereine mit über 470000 Mitgliedern (davon 122.000 weiblich und 120.000 in der Schützenjugend) gehören dem Bayerischen Sportschützenbund (BSSB) an. Er hat seinen Sitz auf der Olympia-Schießanlage in Garching-Hochbrück bei München. Aufgrund seiner Mitgliederzahl ist der BSSB der größte Schießsport-Landesverband Deutschlands. Das Angebot reicht von den klassischen olympischen Disziplinen Luftgewehr- und Luftpistole, Kleinkalibergewehr, Kleinkaliberpistole, Bogen-Recurve und Flinte (Wurfscheibendisziplinen Trap, Doppeltrap und Skeet) bis zu den nicht olympischen Disziplinen traditionelles Armbrustschießen auf den Vogelbaum, Sommerbiathlon (die sportliche Kombination aus Laufen und Schießen), die bayerischen Besonderheiten Zimmerstutzen und Feuerstutzen, Wehrmanngewehr und Alte Scheibenpistole, Böller oder Vorderladerwaffen. Mit dem modernen Licht- und Lasergewehr mit optischen Zieleinheiten kann schon der Nachwuchs altersgerecht trainieren.

Das Schützenwesen ist ein wichtiger, historisch gewachsener und lebendiger Teil der regionalen wie lokalen Identität. Hinter 66 Fahnen der Schützenvereine aus ganz Unterfranken versammelten sich die Teilnehmer des Bezirksschützentages in Haibach.

 
März 2019

Jahresversammlung des Feuerwehrvereins Haibach

Die Arbeit des Feuerwehrvereins kommt der ganzen Gemeinde zugute! Dies bestätigte Bürgermeister Andreas Zenglein bei der Jahresversammlung der Haibacher Gemeinschaft. Viele Anschaffungen für die aktive Wehr werden vom Verein übernommen, so dass der Haushalt der Gemeinde geschont werde, bedankte sich Zenglein. Trotzdem seien im neuen Etat viele Ausgaben für die Feuerwehr enthalten: Auf das Dach des Hauses neu aufgebaut wurde eine Photovoltaikanlage für 12000 Euro, 75000 Euro sind für die Anschaffung eines neuen Mannschaftstransportwagens eingestellt. Um die Einsatzzentrale zu klimatisieren sind 50000 Euro vorgesehen und für Unterhalt und Anschaffungen sind 48000 Euro eingeplant. Vereinsvorsitzender Peter Stenzel bedankte sich bei allen Helfern der vielen Aktivitäten. 300 Mitglieder gehören dem Verein an und leisten ihren Beitrag zur Festigung der Gemeinschaft. Auch in diesem Jahr sind wieder eine Palmwanderung, ein Tagesausflug nach Ebrach, ein Tag der offenen Tür im Juni und die Beteiligung an der Kerb vorgesehen, gab Thomas Hench als Vergnügungsausschussvorsitzender bekannt. Schriftführer Roland Kunkel gab einen Überblick über die Unternehmungen des letzten Jahres, Kassier Harald Lenk bedankte sich besonders für die vielen Spenden, die im letzten Jahr eingegangen sind. Wegen der guten Kassenlage beschloss die Versammlung, den Vereinsbeitrag für Jugendliche bis 18 Jahre freizustellen. Um die Kommunikation der Mitglieder untereinander zu verbessern stellte Jonas Reis einen Emailverteiler vor, in den sich ab sofort jeder eintragen kann. Feuerwehrkommandant Michael Bauecker dankte den drei Vereinen, die die aktive Wehr unterstützen. Vom Verein Dörrmorsbach bescheinigte Dominik Spatz und vom Verein Grünmorsbach Michael Fuchs die gute Zusammenarbeit mit den Haibachern. Für ihre langjährige Treue zum Verein wurden geehrt: 75 Jahre: Karl Künzinger, 50 Jahre Erich Rachor, Werner Reinheimer und Robert Fuchs, 40 Jahre Reiner Sommer, Karl-Heinz Eckert, Günther Roth, Jochen Krebs und Klaus Arnold und für 25 Jahre Moris Miksch. Gottfried Schüssler wurde zum Ehrenkommandanten ernannt.

Auf dem Bild von links: Robert Fuchs (50 Jahre), Vorsitzender Peter Stenzel, Gottfried Schüssler (Ehrenkommandant), Vergnügungsausschuss Thomas Hench, Klaus Arnold (40 Jahre), Karl Künzinger (75 Jahre), stellvertretender Vorsitzender Hubert Aulbach, Werner Reinheimer (50 Jahre), Jochen Krebs (40 Jahre) und Reiner Sommer (40 Jahre).

 
Neuwahlen beim Heimat- und Geschichtsverein

Ein Zeichen von Beständigkeit war die Neuwahl beim Heimat- und Geschichtsverein. So bleibt Dieter Hock Vorsitzender, Bernhard Allig sein Stellvertreter und Kassier Roland Albert. Lediglich Michael Müller hat nach fast 20 Jahren sein Amt als Schriftführer abgegeben. Ihm folgt Robert Fuchs. Neu als Beisitzer wurde Katharina Weber gewählt. Weitere Beisitzer bleiben Günter Stahl, Peter Völkel, Claus Hock und Roland Kunkel, Internetbeauftragter Peter Neugebauer. Auch die Arbeitskreisleiter bleiben im Amt: Albin Blatt (Denkmalpflege), Burkard Müller (Bildersammlung), Alexander Bäckmann (Vereinsheim), Stefan Heininger (Familienforschung), Peter Uhl (Zeitgeschichte) und Bernhard Allig (Archiv). Ausgeschieden ist Emil Albert (Ortsgeschichte). In der Jahresversammlung gab Dieter Hock einen ausführlichen Überblick über die Aktivitäten des letzten Jahres und stellte den Jahresplan für 2019 vor.
Schwerpunkte sind die monatlichen Vortragsabende, die für alle Bürger offen sind. Im Juli wird ein Flurgang angeboten, der in die Österreicher Kolonie führt. Im September ist der Vereinsausflug nach Marburg, und der Jahresabschluss führt zur Museumsweihnacht in Bad Windsheim. Albin Blatt kritisierte, dass die Denkmäler in den Ortsteilen nicht die notwendige Beachtung fänden. Besonders das Bild von Bergmann-Franken in der Aussegnungshalle im Dorffriedhof sei nicht richtig gesichert. 45000 Personen weist der Datenbestand der Familienforscher auf. Stefan Heininger bot an, Suchen nach Verwandten gerne zu unterstützen. Für das Archiv und die Bildersammlung wird zurzeit ein neues Archivprogramm gesucht, das das Auffinden der zahlreichen eingelagerten Gegenstände und Bilder erleichtert. Bürgermeister Andreas Zenglein dankte dem Verein für seine Arbeit, die der ganzen Gemeinde zugutekommt. Er erklärte, dass der Gemeinderat im Laufe des Jahres den Ortskern untersuche, um eine Bestandsaufnahme und eine Zukunftsplanung zu erstellen. Dazu sei der Verein mit seinem Sachwissen eingeladen. Als Jahresgabe erhielten die Mitglieder ein Bild der alten Volksschule, deren 80-jähriges Baujubiläum im letzten Jahr gefeiert wurde.

 
Fastnachtszug
    
    
          
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
   
     
    
    
     
 
Danke der Feuerwehr für die Ansicherung des Zuges!
 
 
 
Gaudiwürmchen in Dörrmorsbach
Seinen Namen als Sonnenseite Haibachs hat Dörrmorsbach wieder einmal verdient: Genau zwischen zwei Regenwolken schafften es die Kinder vom Gaudiwürmchen bei herrlichem Sonnenschein ins Bürgerhaus zu kommen. Nicht nur die Dörrmorsbacher Kinder waren gekommen: Das Gaudiwürmchenr hat sich bei jedem Wetter als Geheimtipp für alle Kleinen im Umkreis herumgesprochen, die als Aktive bei einem Zug dabei sein wollen. Die Leitung hatte wieder der Wanderverein Falke übernommen, dessen Schaumküsse schon beim Zugstart für gute Stimmung sorgten. Begleitet von einer fahrbaren Kofferraum-Disco und den Männern der Feuerwehr konnten die Kinder gefahrlos ins Bürgerhaus kommen, wo sie sich wieder aufwärmen konnten. Für allerlei Unterhaltungsspiele sorgten die Frauen vom Wanderverein.
 
Bürgerhaus-Fasching
Für ausgelassene Stimmung sorgte das „Spessart-Echo“ Dörrmorsbach am Samstag, 02.03.2019 beim Bürgerhaus-Fasching in Dörrmorsbach. Denn es hieß mittlerweile zum 18. Mal: „Ob lustig, fetzig oder schrill, am Faschingssamstag kimmt jeder wie er will.“ Der Einladung des Musikvereins sind unzählige Faschings-Narren und Närrinnen aus Nah und Fern gefolgt, sodass das „Spessart-Echo“ gleich zu Beginn seine Gäste im voll besetzen und bunt geschmückten Bürgerhaus mit dem Narhalla-Marsch begrüßen konnte.
Gleich zu Beginn sorgte das Fernsehteam von Mollebusch TV für hervorragende Stimmung im Publikum. Erstmals wurde die Heimatsendung „Unter unserem Himmel – hautnah“ in Dörrmorsbach ausgestrahlt. Zeitzeugen berichteten von der Entstehung und der Namensfindung von Dörrmorsbach, auch aktuelle Themen wie der „Döxid“ waren natürlich dabei. Die Wetteraussichten von unserem Wetterfrosch „Lasse“ und die Lottozahlen von „Ritchydine“ durften natürlich auch nicht fehlen.
Neues aus dem Dorf wussten auch wieder „Bawett und Käthy“ zu berichten. Schließlich bekommen die zwei Putzfrauen bei Ihrer täglichen Arbeit in der Gemeinde so allerhand mit. Mit ihrem aktuellen Tratsch aus dem Dorfgeschehen konnten sie wieder das Publikum bestens unterhalten und auch so mancher wurde wieder „auf den Arm genommen“, was für große Begeisterung und unzählige „Tusch`s“ und „Ui ju jui“ sorgte.
Endlich war es nun soweit, alle warteten gespannt auf das Highlight des Abends – die Premiere des Dörrmorsbacher Feuerwehrtanzes 2019. Nach langen fünf Monaten harten Trainings hieß es nun: Vorhang auf - Bühne frei – It`s Showtime! In schillernden Broadway-Kostümen tanzten die Feuerwehr-Mädels zu Beginn zu den Klängen von „New York, New York“, nahtlos ging es gleich über zu den Feuerwehr-Männern, die viel mehr der Meinung waren: Wer will schon nach New York? Wir gehen lieber nach Bad Orb! Bei der Zugabe waren sich jedoch gleich alle wieder einig: Wir genießen lieber die pure Lust am Leben!
Über den kompletten Abend sorgten natürlich die Musiker-/innen vom „Spessart-Echo“ Dörrmorsbach unter der Leitung von Kapellmeister Patrick Ulrich für hervorragende Stimmung. Es wurde gelacht, getanzt und bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
Einen großen Dank gilt natürlich allen Akteuren des Abends. Besonders auch der Feuerwehr Dörrmorsbach und allen Helfern. Der größte Dank des Abends geht jedoch an EUCH – alle Gäste die uns am Faschingstanz besuchten und für eine super Stimmung sorgten. DANKE! Text: Spessart Echo
 
Rathaussturm  - Weiberfastnacht
 

Nicht nur Chef im Rathaus ist er – nein! Die Schampusschwestern und die Torpedinnen lockten aus Bürgermeister Andreas Zenglein dessen handwerkliches Geschick heraus. Auch wenn er sich als „Andrea aus dem Vorzimmer“ verkleidet und unter den Weiberansturm auf´s Rathaus gemischt hatte: Die „närrischen Weiber“ hatten kein Mitleid. Als Bauarbeiter verkleidet spielten sie auf die neuen Baustellen im Ort an, besonders den Neubau des Kinderhortes: „Sechs Jahre lang wurde simuliert, und auch ganz oft herumzadiert. Dann still und heimlich, man glaubt es kaum, kommen die Bagger und fangen an zu bau´n.“ Doch noch seien einige Baustellen offen, gab Polier*in Hedwig Biewer bekannt: „Vom Schulhof und der Tartanbahn, kommt man nicht gesund, sondern mit kaputt´nen Knochen hoam!“ Wie gut der Bürgermeister zupacken kann, wurde in einem Dreikampf getestet. Beim Sand schippen, Nägel einschlagen und Bierflaschen öffnen bewies der Rathauschef, dass seine Ursprünge in der Berufsschule liegen. Selbst die Spielregeln, die sehr zugunsten der Frauen ausgelegt waren, konnten ihn nicht bezwingen. Trotzdem wurden die Frauen mit den erhofften Getränken versorgt.

             

             


            
 
Februar 2019
Grünmorsbacher Obstbauern unter neuer Führung

Auf der Mitgliederversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Grünmorsbach wurde der neue Vorstand gewählt. Johannes Mantel wurde 1. Vorsitzender, Thomas Fally 2. Vorsitzender und Andreas Metzger Kassier. Die bisherigen Kassenprüfer Walter Vorbeck und Franz Hock wurden ebenso einstimmig wie der neue Schriftführer Norbert Mayer gewählt. Vor der Vorstandswahl berichtete der bisherige 1. Vorsitzende, Norbert Mayer, von einem überaus erfolgreichen Jahr 2018, das sich auch im Kassenbericht des bisherigen Kassiers Dietmar Jung widerspiegelte.
Der neue Vorstand bedankte sich beim bisherigen Vorstandsteam Norbert Mayer, Christoph Rückert, Dietmar Jung und Marlene Mayer für die geleistete Arbeit in den letzten 8 Jahren.
Johannes Mantel nannte als wesentliches Ziel, noch mehr junge Mitglieder für den Verein zu gewinnen und damit den positiven Trend, der im Jahr 2018 einsetzte, zu verstärken. Der Verein soll sich durch diverse Aktivitäten präsenter zeigen, beginnend mit der Teilnahme am Faschingsumzug in Haibach und durch Teilnahme an der Aktion sauberer Landkreis. Für den Sommer ist ein Sommerschnittkurs geplant, die Kelter soll länger geöffnet werden und für Schulklassen soll wieder ein Schaukeltern organisiert werden. Im Frühjahr geht es gemeinsam zur Bundesgartenschau und am 28.09. wird die alljährliche Äppelwoihecke veranstaltet. Weitere Ideen wurden angesprochen und diskutiert, näheres dazu im Laufe der nächsten Monate. Die entstandene Aufbruchstimmung gilt es nun zu bewahren und wie der neue Vorstand zu Recht vermerkte, geht das nur durch die Hilfe möglichst vieler Vereinsmitglieder. Text: OGV

 
Neuwahlen in der VG

Alexander Kunkel von der Wasserwacht Haibach bleibt Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft mit ihren angeschlossenen 47 Vereinen. Bei der Jahresversammlung wurde Kunkel für weitere zwei Jahre gewählt. Sein Stellvertreter bleibt Joachim Hock vom TSV Grünmorsbach, Geschäftsführerin Andrea Stürmer vom Förderverein der Mittelschule, Schriftführerin Martina Hock vom TSV Grünmorsbach. Als Besitzer wurden gewählt Peter Amrhein vom Heimat- und Geschichtsverein, Edith Schnatz vom Frauenbund, Peter Hötl vom Obst- und Gartenbauverein, Philipp Klein von der Wasserwacht, Johannes Aulbach von Promille Linde und Thorsten Sattler vom Musikverein Edelweiß. Nach 32 Jahren wurden Reinhold Reß (Schützenverein) und Ernst Maidhof (Bund der Selbständigen) aus dem Vorstand verabschiedet. Peter Amhrein würdigte die beiden für ihre Mitarbeit, die prägend für die Gemeinschaft war. Der bevorstehende Faschingszug am Faschingsdienstag wird mindestens 22 Gruppen haben, gab Andrea Stürmer bekannt. Er wird damit einer der größten seit vielen Jahren sein. Kunkel rief die Vereine dazu auf, wieder bei der Aktion Sauberer Landkreis mitzuhelfen. Beim Frühlingsball werden noch Helfer an der Theke gesucht. Schon jetzt können Vereinsfeste für das nächste Jahr angemeldet werden.

 

Spessartverein-Wanderer spenden Erlös aus dem Weihnachtsmarkt

Eine Spende von jeweils 500 Euro hat die zweite Vorsitzende des Spessartvereins Haibach, Karin Plängsken (rechts), an Brigitte und Volker Schülein und die Vertreterinnen des Nachbarschaftsvereins Vis-a-vis, Doris Brönner und Heidrun Schmitt (von links), überreicht.

Die Spende stammt aus dem Erlös des alljährlichen Weihnachtsmarktes der Wanderer, der sich im Festgeschehen der Gemeinde zu einer festen Größe entwickelt hat. Da die Festhelfer diesmal der Auffassung waren, beim Helfen sollte vor der eigenen Haustüre angefangen werden, wurde zum einen erneut die Nachbarschaftshilfe ausgewählt. Diese teilt sich in diesem Jahr die Spende mit der Familie Schülein, deren Haus kurz vor Weihnachten einem Brand zum Opfer fiel. Text und Bild: Dietmar Kempf-Blatt

 
 

Dienstversammlung der Feuerwehr

„Wir haben schnell, gut und professionell gearbeitet!“ So bewertete Markus Roth, der stellvertretende Kommandant der Haibacher Feuerwehr, auf der Dienstversammlung die Einsätze des letzten Jahres. 87 mal wurde die Wehr alarmiert, 37 Technische Hilfeleistungen und 18 Brandeinsätze führen die Statistik des Jahres 2018 an. 17 First Responder Einsätze zeigen, dass die im letzten Jahr gegründete Gruppe eine wichtige Ergänzung der Feuerwehrarbeit ist. Bei mehr als 75 Prozent der Einsätze waren die Feuerwehrsanitäter vor dem Rettungsdienst am Einsatzort. Vier Personenrettungen konnten erfolgreich durchgeführt werden, wobei sich die neue Drehleiter bewährte.
Neben den Einsätzen trafen sich die Feuerwehrleute zu 18 regelmäßigen Ausbildungen und 23 Zusatzausbildungen in den Themenbereichen Atemschutz, Drehleiter und Maschinisten sowie First Responder. Eifrig wurden Fortbildungen auf Landkreisebene, Feuerwehrschulen und bei externen Ausbildern besucht. Bei vier Feuerwehren im Landkreis wurde das von den Haibachern betreute Rauchhaus mit den Grundlagen der „taktischen Ventilation“ vorgestellt. Sechs Kameraden sind auf Landkreisebene als Fachberater oder Ausbilder tätig. Neben all dieses Aktivitäten legten die Wehrleute die Prüfung „Technische Hilfeleistung“ ab. 36 Atemschutzgeräteträger stehen für den direkten Einsatz am Brandherd bereit.
Der Übungsschwerpunkt im laufenden Jahr ist die Handhabung der Geräte der Ölwehr. Der neue Anhänger ist vom Landkreis beschafft und wird bis Anfang März einsatzbereit sein. Haibach bildet mit ihm den Unterabschnitt „Separieren und Zwischenlagern“. Dazu werden auch das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF10, der Ölsanimat und der Gerätewagen Logistik eingesetzt. Die geplanten Neuanschaffungen eines Mannschaftstransportwagens und eines Tanklöschfahrzeuges müssen verschoben werden, weil noch keine planenden Ingenieurbüros gefunden wurden, erklärte Kommandant Michael Bauecker.

Einen erfreulichen Bericht gab Maximilian Weis als neuer Leiter der Kinderfeuerwehr „Löschhaie“. Aktuell kommen 21 Kinder zu den monatlichen Gruppenstunden, 13 Betreuer kümmern sich um sie. In diesem Jahr soll wieder die erste Feuerwehrprüfung „Kinderflamme“ durchgeführt werden. Jugendwart Jonas Reis freute sich über sieben Neuzugänge in die Jugendfeuerwehr, bei der sich nun 20 Buben und zwei Mädchen auf den Feuerwehrdienst vorbereiten.
Niklas Haida übernahm das Amt des zweiten Jugendwarts.

Bürgermeister Andreas Zenglein betonte die gute Altersstruktur der Wehr. Auch wenn über 60 Aktive gezählt werden, soll doch weiter Werbung für den Feuerwehrdienst gemacht werden. „Eure Arbeit verdient unser aller Respekt!“, sagte er. Besonders lobte er die gute Arbeit bei den Einsätzen und das hohe Niveau der Ausbildung. Auch die enge Zusammenarbeit bei der Mittelverwaltung sei bemerkenswert. Er sagte zu, dass bei Neueinstellungen in die Gemeindeverwaltung und in den Bauhof darauf geachtet werde, dass die neuen Mitarbeiter bereit seien, aktiven Feuerwehrdienst zu leisten.

Bei der Dienstversammlung der Haibacher Feuerwehr konnten aktive Kameraden für langjährige Dienste ausgezeichnet werden. 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst leistet Ingo Roth, 10 Jahre Alexander Spatz. Nach den entsprechenden Ausbildungen konnten Ernennungen ausgesprochen werden. Zum Feuerwehrmann ernannt und in die Einsatzabteilung aufgenommen wurde Philipp Gehrig. Oberfeuerwehrmann/-frau wurden Ellen Kaiser, Lisa Roth, Niklas Haida, Felix Heeg, Jonas und Ralf Hofmeister. Zum Löschmeister wurden ernannt Jonas Reis, Thomas Richard und Stefan Schlesinger, Oberlöschmeister wurde Ingo Roth und Hauptlöschmeister Markus Roth und Michael Bauecker.

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Januar 2019

Dörrmorsbach Wander-Falken ehren Mitglieder

Mit 25 Personen war die Jahreshauptversammlung der Wanderfalken gut besucht. Nach der Begrüßung durch die Vorstandschaft und dem Totengedenken ging es auch schon zu Punkt drei der Tagesordnung – der Zwölferehrung.
Männerpower herrschte bei der Wanderjugend. Robin Kunkel, Fynn und Lasse Münzner wurden für ihr neuntes Wanderjahr ausgezeichnet. Die Kinokarten für sechsmaliges Mitwandern bekamen die drei Jungs, sowie Anna Keim und Nena Hollerbach, schon im Vorfeld auf einer Wanderung nach Soden überreicht.
Bei den Erwachsenen zwölferten Christina Bartelmeß (22), Hans Barthelmeß (21), Barbara Nöthlich (15), Dierck Nöthlich (14), Richard Münzner (9), Anja Kraft-Kunkel (8) und Gerald Kunkel (8).
Einen herzlichen Glückwunsch, verbunden mit einem guten Bocksbeutel und einer Urkunde erhielten das Ehrenmitglied Albert Stahl für seine 70-jährige Mitgliedschaft und Doris Kunkel für ihre 40-jährige Mitgliedschaft.
In Punkt fünf las die Schriftführerin Barbara Nöthlich das Protokoll der letzten Versammlung vor. Punkt sechs stand der Bericht der Vorsitzenden Christina Barthelmeß. Aktuell besteht der Verein aus 93 Mitgliedern. In ihrem Tätigkeitsbericht erwähnte sie die Tätigkeiten mit der 2. Vorsitzenden Anja Kraft-Kunkel. Die Falken erwanderten sich im letzten Wanderjahr mit 189 Teilnehmern 237 Kilometer. 2018 starteten sie wie immer mit ihrem Gaudiwürmchen durch Dörrmorsbach. Im Juni feierten die Wanderer ihr 90-jähriges Gründungsfest, über welches schon berichtet wurde. Viel Spaß hatte die Wanderjugend im August mit einem Ausflug in den Holiday Park. Schon zum dritten Mal feierten die Wanderer mit dem Musikverein im September eine Outdoorkerb. Auch den Martinszug organisierten die Wanderer wieder zusammen mit dem Spessart-Echo und der Freiwilligen Feuerwehr Dörrmorsbach. Zum Abschluss ihres Berichtes, bedankte sich Christina noch bei allen Vorstandsmitgliedern und allen, die das ganze Jahr über den Wanderverein unterstützt haben.
Weiter ging es im Protokoll mit dem Bericht der Schriftführerin Barbara, die wie immer einen perfekten Jahresbeitrag abgab. In Punkt Acht gab der Kassier Dierck Nöthlich einen Einblick über den Kassenstand des Vereins. Richard Münzner bestätigte den Kassenbericht und beantragte die Entlastung der Vorstandschaft. Anja ging in Punkt neun differenziert die Satzungsänderungen mit den Anwesenden durch. Mit den Wünschen und Anträgen, sowie der Schlussworte wurde die Versammlung beendet. Text und Bild: Wanderverein Falke

 

Spessartverein wandert rund um Haibach

Nach den zurückliegenden tristen Tagen, war die Freude über das sonnige Winterwetter, den Teilnehmern anzusehen. Es hatte pünktlich zur Sonntagswanderung des Spessartvereins Haibach, gestrahlt. Entsprechend frohgelaunt ging es nun unter der Führung von Karin auf Tour. Sie führte über den Büchelberg, Godelsberg, unterhalb der Kippenburg, vorbei an der Schellenmühle ins Schweiztal. Dann bergauf, bei mildem Sonnenschein in Richtung Marienkapelle. Auf der Höhe haben die Wanderer den schönen Ausblick über Haibach genossen. An der Marienkapelle dampfte schon der Glühwein, der von dem Dreigestirn Wolfgang, Wilfried und Claus gerichtet worden ist. Nach einer ausgiebigen Rast und einem Marienlied an der Kapelle ging es gut vorgeglüht und fröhlich weiter in die Hüttenstube ins Wanderheim auf der Antonsruh. Unterstützt durch Liederbücher und Gitarrenbegleitung von Klaus und Lori sind dann einigen Wanderlieder geschmettert worden. Bei gutem Essen und fröhlichem Singen ist dann ein schöner Wandertag ausgeklungen. Text: Spessartverein, Bild Dieter Nagel




Dezember 2018
Adventszauber des Spessartvereins
Nur brave Leute in Haibach - das zumindest hat der Nikolaus beim diesjährigen »Adventszauber« in Haibach festgestellt. Traditionell am dritten Adventswochenende feiern die Wanderer in Haibach ihren Weihnachtsmarkt, in diesem Jahr zum zehnten Mal, und heuer war auch der Wettergott den Akteuren des Spessartvereins gewogen. Dementsprechend waren die Aktiven am Samstag gezwungen, unter Volllast zu arbeiten, um Glühwein nach eigener Rezeptur und selbst gemachte Reiberdatschi an den Mann zu bringen. Die Besucher zeigten sich zufrieden und Bürgermeister Andreas Zenglein lobte den Verein für seine große Mühe. Die kuschelige und heimelige Atmosphäre des Wandererweihnachtsmarktes ist in großem Maße auf das eichenbestandene, in Waldrandnähe gelegene und bei dieser Gelegenheit liebevoll ausgeschmückte Vereinsgelände zurückzuführen. Auch der Kinderchor der Haibacher Sänger und die Jugendformation der Musikkapelle »Edelweiß« bezauberten am Samstag das Publikum. Fortgesetzt wurde der »Adventszauber« am Sonntag. Die »Haibacher Buchfinken« und eine Jagdhorngruppe stimmten die Besucher auf Weihnachten ein. Text und Bild: Dietmar Kempf-Blatt
 

Ehrungen beim VdK Ortsverband

Am 07. Dezember fand in Haibach die Weihnachtsfeier des VdK Ortsverbandes statt. Bei der Veranstaltung begrüßte der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Wenda zahlreiche Mitglieder und Gäste, darunter auch den Kreisvorsitzenden und stellvertretenden Landesvorsitzenden Herrn Heinz Heeg. Nach dem Totengedenken wurden zwei langjährige Mitglieder geehrt. Diese erhielten eine Urkunde mit Ehrennadel und ein Präsent. Eine Rede von Herrn Heeg rundete das Rahmenprogramm ab. Im Anschluss daran ging man bei kleinen Geschenken und an schön dekorierten Tischen in den ruhigeren Teil des Nachmittags über. Mit Weihnachtsliedern, guter Unterhaltung und dem abschließenden Abendessen, ließ man den Tag ausklingen.
Foto von links nach rechts: Karl-Heinz Wenda (1. Vorsitzender), Josef Farrenkopf (10 Jahre Mitgliedschaft), Franz Benninghoff (30 Jahre Mitgliedschaft), Heinz Heeg (Kreisvorsitzender und stellvertretender Landesvorstand) Text und Bild: Waltraud Wenda

 
Spessartverein ehrt Mitglieder
Im Rahmen einer stimmigen und adventlichen Feier mit Plätzchen und Weihnachtsliedern ehrte der Spessartverein Haibach langjährige Mitglieder: Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit erhielt Marie-Luise Mähl vom Vorsitzenden Dietmar Kempf-Blatt eine Auszeichnung und eine Ehrengabe. 40 Jahre im Verein waren Hans-Jürgen Breid, Ellen und Willi Huber und Karin und Claus Plängsken. Auf 50 Jahre bei den Wanderern können Karl-Heinz Hock und Hans Reider zurückblicken. Der Vorsitzende bedankte sich für die ausdauernde Treue zu den Wanderern, die jährlich ein attraktives Tourenangebot zu machen versuchen. Wanderwartin Gerda Welzbacher zeichnete folgerichtig im Anschluss die Vielwanderer aus: Zum insgesamt 20sten Mal hatte Marianne Bergmann gezwölfert ihr auf den Fersen folgte Marie-Luise Mähl mit 19maligem Zwölfern. Karin und Claus Plängsken hatten neun Mal, Gerda Welzbacher fünf Mal, Bernhard Först zwei Mal gezwölfert. Rita und Wolfgang Prawitt, Dorothea und Wolfgang Pursche sowie Thomas Hock traten neu in diesen Kreis der Vielwanderer ein. Text und Bild: Wanderverein
 

Obstbauern Haibach feiern Advent

Am 2. Adventssonntag lud der Obst- und Gartenbauverein Haibach zur traditionellen vorweihnachtlichen Feier ins Kelterhaus ein. Der erste Vorsitzende, Wendelin Bleifus, begrüßte die zahlreichen Gäste im adventlich geschmückten Versammlungsraum herzlich. Zum guten Gelingen der besinnlichen Stunde trugen Helga und Leonhard Schwind mit Gesang und Musikstücken bei. Ebenso erfreute Peter Bahmer mit seinen Saxophonklängen. Mit Gedichten und Weihnachtsgeschichten, vorgetragen von Petra und Lara Sattler, sowie Helga Schwind, wurde der tiefere Sinn der Weihnacht erschlossen. Im Programmverlauf wurden auch die Gäste durch gemeinsames Singen von altbekannten Weisen mit einbezogen. Nach dem offiziellen Teil, der mit Beifall belohnt wurde, gab es reichlich Kaffee und leckeren Christstollen gratis. Wendelin Bleifus dankte allen Akteuren herzlich! Sein Dank ging auch an alle Gäste und Mitglieder, die im Laufe des Jahres bei Veranstaltungen mithelfen und so zum Wohl des Vereins beitragen.
Herzliche Einladung erging schon zur Winterwanderung, die am 12. Januar 2019 um 14 Uhr am Rathaus startet. Text und Bild: Simon Elbert 

 

Grünmorsbacher Adventsmarkt stimmungsvoll eröffnet

Stimmungsvoll eröffnete die Kinder vom Kindergarten Grünmorsbach den 13. Adventsmarkt des Feuerwehrvereins: „Macht die Türen auf, macht die Herzen weit und verschließt euch nicht, es ist Weihnachtszeit!“ Und in einem Gedicht wiesen sie auf Weihnachten hin: „Die Spannung steigt, wann ist´s soweit? Nicht schnell genug vergeht die Zeit. Jedoch viel schneller als man denkt, die vierte Kerze brennt!“ Ihre Belohnung bekamen sie vom „Nikolaus“. Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Michael Fuchs und Bürgermeister Andreas Zenglein eröffnete offiziell den Markt. Das Ambiente zwischen alter Kirche und Schulhaus in Grünmorsbach nutzt der Feuerwehrverein gerne, einen kleinen, stimmungsvollen Weihnachtsmarkt aufzubauen. Am Samstag und Sonntag war die Krippenlandschaft und der große Adventskranz der Mittelpunkt. Höhepunkte des Rahmenprogrammes waren am Samstagabend das Bläser-Quintett des Ensembles "Klassik in Blech" und am Sonntag der Liedervortrag der Kinder der Hortgruppe aus dem Marienkindergarten. In den Buden und im Schulhaus zeigten Hobbykünstler ihre Werkstücke, Drechselarbeiten und Holzschmuck war zu sehen, selbstgebastelte Weihnachtskarten und Strickwaren, Malerei und Schmuck. Viele Kerzen erfüllten den Schulraum mit ihren Düften. Natürlich durften der Glühwein und der Kinderpunsch– stilvoll in der alten Kelterei zubereitet – nicht fehlen. Erstmals war auch der Waldkindergarten mit einem Stand vertreten die Den Erlös des Marktes will der Feuerwehrverein spenden.

 
Adventskonzert der Vereinsgemeinschaft

Einen Startpunkt in die Adventszeit setzte das Konzert der Vereinsgemeinschaft am Sonntag in der Bruder-Klaus-Kirche. Betont ruhig und zart holte der 15-jährige Tim Kilian Schraufstetter an der Orgel die Besucher ab und ließ sie zur Ruhe kommen. Die Jugend der Musikvereine startete in das Programm mit den Kinderchören der Sängervereinigung unter der Leitung von Jasmin Friedt. Mit „All I want für Christmas ist You!“ stellten sie gleich zu Beginn heraus, dass Geschenke nicht das Wichtigste sind. Eine Stimmgeschichte führte in die „dunkle Winternacht“ und die Kleinen erzählten vom Plätzchenbacken und von ihren Wünschen zu Weihnachten: „Am meisten wünsche ich mir Frieden“. Die Jugendkapelle des Musikvereins Edelweiß unter der Leitung von Yvonne Büttner passte sich der Stimmung an und spielte die „Irish Dreams“ von Kurt Gäble und eine Auswahl aus „Beauty and the Beast“. Der Frauenchor „Le Cantanti“ unter Hubert Hoche begrüßte den Advent mit dem volkstümlichen Stück „Erde singe“ und mit dem Versprechen „Es ist für uns eine Zeit angekommen“. Eine gefühlvolle Ballade aus der Feder von Horst Brandauer hatte sich das Blasorchester der Edelweiß unter Burkhard Wenzel mit „Frieden“ vorgenommen und dann ließen die Musiker erste Weihnachtsglocken klingen mit „I heard the bells on christmas day“. Fein abgestimmt forderte der Text des Hymnus „Ubi Caritas“, vorgetragen von den „Four Voices“ unter der Leitung von Reinhold Rickert, zu den beiden Formen der christlichen Caritas auf: der Gottes- und der Nächstenliebe. Das Abendlied „Esti dal“ von Zoltan Kodaly hielt die ruhige Atmosphäre aufrecht.

In ihrer Adventsgeschichte meinte Marion Loch, dass es auch eine Vorbereitung auf Weihnachten sein kann, wenn man sich sinnvoll mit anderen Menschen beschäftigt. „Kleine Wunder“ brachten in der Geschichte ein paar Kinder für Oma Luise. Sie nahmen sie mit zu ihren adventlichen Terminen und sorgten so dafür, dass sie keine Zeit zum Grübeln hatte und sich auf Weihnachten freuen konnte.

Wie weit gespannt die musikalische Vorbereitung auf Weihnachten sein kann, zeigten die Musiker entsprechend: Die Four Voices spannten einen Bogen von „Maria durch ein Dornwald ging“ bis hin zu dem „Himmlischen Adventsjodler“ von Lorenz Maierhofer, bei dem der Hauptchor in dieser festlich-konzertanten Variante mit einer Solistengruppe kommunizierte. Die Edelweiß ließ es munterer werden: „Christmas swing“ und „Winter Wonderland“ brachten adventlichen Schwung, der danach vom gemischten Chor der Sängervereinigung wieder aufgefangen wurde: „Oh du gnadenvolle Zeit, alle Sterne glänzen heut“, sangen die Männer und Frauen und wiesen zum Schluss noch mal darauf hin, dass Weihnachten immer noch einen Zauber in sich hat: „Weihnachten, stille Zeit, Zauber dich umfangen, bring uns inneren Frieden!“

Der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft, Alexander Kunkel, lobte die Aufführenden, dass sie sich für das Konzert vorbereitet haben und den Zuhörern eine Stunde der Ruhe geschenkt haben. Mit ein paar „Zugaben“ der Musikkapelle Edelweiß konnten die Besucher die Eindrücke des Konzertes bei einem Glühwein der Grünmorsbacher Obstbauern nachklingen lassen. Nach dem Konzert wurde am Rathaus das erste Adventsfenster geöffnet, das von der Grundschule gestaltet ist. Jeden Freitag im Advent werden weitere Fenster von den Kindergärten geschmückt.

 
 
 
 

 
Kinder-Adventsmarkt am Knochengarten

Ein Adventsmarkt für Kinder - die Abenteuerfarm Knochengarten machte es möglich. Auf dem Abenteuerspielplatz konnten die Kinder nach Herzenslust toben, während die Erwachsenen über den wildromantischen Adventsmarkt bummelten, ohne Angst zu haben, dass sie ihre Kinder verlieren. Wer die Abenteuerfarm im Haibacher Wald schon kannte, hatte seine Kinder entsprechend angezogen. Mit Matschhose und wasserfesten Schuhen konnten die Kleinen der Marktatmosphäre ihren persönlichen Reiz geben und das Gelände für sich nutzen. Dass Kinder ganz besonders herzlich willkommen waren, zeigte schon das Kasperltheater zu Beginn des Marktes. Dabei machte der Hund des Kasperls deutlich: Den Weihnachtsmann gibt es für alle, die an ihn glauben! Auf seiner Suche nach dem Weihnachtmann musste Wuffi sogar Tante Frieda überzeugen und aus den Fängen des Räubers gerettet werden. Die Belohnung für seinen treuen Glauben: Der Weihnachtmann erfüllte ihm persönlich seinen Herzenswunsch. Die Erwachsenen fanden Angebotsstände, in denen liebevolles Handwerk angeboten wurde. Selbstgestricktes fand sich neben Kunsthandwerk und Spielsachen für Kinder. Natürlich gab es auch Kinder-Glühwein und Crepes für alle. Vorweihnachtliche Stimmung brachte die Gesangsgruppe „Buchfinken“ der Mandolinenfreunde mit ihren Adventsliedern.

 

 
November 2018

Erste Tour der Falken

Die erste Tour im neuen Wanderjahr starteten die Falken mit einer Tour nach Soden ins Gasthaus Oberle. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen marschierten die Wanderer durch den bunten Herbstwald. Als Schmankerl überreichten die beiden Vorsitzenden Christina Barthelmeß und Anja Kraft-Kunkel den fünf jungen Wanderern einen Kinogutschein für sechsmaliges Mitwandern. Für die Falkenjugend ist dies die Krönung des Wanderjahres und spornt sie für das kommende Jahr an, ihre nächste Kinokarte wieder zu erhaschen. Ihr Jugendabzeichen für zehnmaliges Mitwandern erhalten die jungen Wanderfalken zusammen mit den Erwachsenen an der Jahreshauptversammlung im Januar. (Text und Bild: Falke)

Von links hinten: Anja Kraft-Kunkel, Christina Barthelmeß, Lasse und Fynn Münzner, Robin Kunkel, Nena Hollerbach, Anna Keim, Marius Hollerbach.

 
 
Schützen feiern Königsfamilie
 
Beim diesjährigen Hubertustag wurde im voll besetzten Schützenhaus die neue Königsfamilie proklamiert. 44 Mitglieder schossen um die Königswürde. Geschossen wurde mit einem vereinseigenen Kleinkaliber-Biathlongewehr auf 50m Entfernung. Um gleiche Bedingungen für möglichst alle zu schaffen, wurde auf die Schießkleidung verzichtet. Gegen 22 Uhr wurde die Königsfamilie 2018/2019 für das kommende Jubiläumsjahr vom 1. Schützenmeister Volker Rühle proklamiert. Schützenkönig wurde Thomas Ceccarelli mit einem 279,1 Teiler, ihm stehen zur Seite der 1. Ritter Peter Fürste mit einem 397,4 Teiler sowie die 2. Ritterin Anja Bürki mit einem 1039,6 Teiler. Alterskönig wurde Ehrenschützenmeister Reinhold Reß mit einem 1677,5 Teiler
Die Kurzwaffenschützen schossen ihren Pistolenprinz mit der Kleinkaliber-Sportpistole aus. Die Prinzenkette bekam Berthold Fath mit einem 451,6 Teiler überreicht. Jugendkönig wurde Tim Sauer mit einem 609,9 Teiler, seine Jugendritter sind als 1. Ritter Ludwig Hock mit einem 833,2 Teiler und als 2. Ritterin Nadine Find 1328,7 Teiler. Die Hubertusscheibe (handgemalte Wanderpokalscheibe) schoss mit dem besten Schuss Lukas Bürki mit einem 217,5 Teiler.
Den Hubertuskrug bekam Roger Find mit einem 834,5 Teiler.
Der 2. Bürgermeister Horst Hock gratulierte der Königsfamilie und wünschte ihr für das kommende Jubiläumsjahr alles Gute bei der Bewältigung der zahlreichen Aufgaben. Höhepunkt wird das 100jährige Schützenfest vom 01. bis 03. Juni 2019 auf dem Festgelände am Haibacher Schützenhaus sowie die Teilnahme am Münchner Oktoberfest Trachten- und Schützenfestzug am 22.09.2019 sein.
Schützenmeister Volker Rühle bedankte sich für den zahlreichen Besuch bei den anwesenden Gemeinderäten mit stellv. Bürgermeister Horst Hock, dem Pfarrer Erich Sauer sowie bei der Musikkapelle Edelweiß für die Gestaltung der Hubertusfeier in der Kirche und den Ehrenmitgliedern und Mitgliedern.
Bei den Ehrungen wurde Erhard Hock und Franz Sauer mit dem silbernen Ehrenzeichen und Dieter Hock sowie Karl Welzbacher mit dem goldenen Ehrenzeichen des Bayerischen Sportschützenbundes für Fahnenabordnungen ausgezeichnet.
Die Schützen der ersten Luftgewehrmannschaft (Ludwig Hock, Michelle Find, Natascha Klein, Justin Kuhn, Katja Seitz) sowie Franziska Seitz erhielten das Bayerische Meisterschützenabzeichen 2018 für besondere sportliche Leistungen überreicht. (Text und Bilder: Schützenverein)
 
Gemeinde ehrt erfolgreiche Sportler, verdiente Funktionäre und Blutspender

 

Einen außergewöhnlichen Höhepunkt erlebte der Ehrenabend am letzten Freitag: Bürgermeister Andreas Zenglein konnte im Kreis der 132 Spitzensportler und verdienten Funktionäre gleich alle Kinder der Familie Gilberg ehren. Alle fünf ringen erfolgreich im Ringerverein Felsenfest. Der jüngste, Damien, ist gerade mal 7 Jahre alt und trainiert seit letztem Jahr mit. In der laufenden Saison konnte er schon den dritten Platz bei der Bezirksmeister im Freistil der E-Jugend erringen. Er folgt damit den Erfolgen von Leonie (10), die 1. Hessenmeisterin im klassischen Stil der D-Jugend wurde, 1. Hessenmeisterin im Freistil der weiblichen Schüler, 2. Bezirksmeisterin im Freistil der D/C-Jugend, 2. Hessenmeisterin im Freistil D-Jugend, 2. Saarländische Meisterin im Freistil der weiblichen Schüler, 3. Bezirksmeisterin im klassischen Stil der D/C-Jugend und 3. Rheinländische Meisterin im Freistil der weiblichen Schüler. Domenik (12) wurde 2. Hessenmeister im klassischen Stil der C-Jugend, 3. Bezirksmeister im Freistil der C/B-Jugend und 3. Bezirksmeister im klassischen Stil der C/B-Jugend. Jasmin (14) wurde 2. Saarländische Meisterin im Freistil der weiblichen Jugend und 3. Hessenmeister im Freistil der weiblichen Jugend und belegt der 5. Platz bei der deutschen Meisterschaft. Die große Schwester Tamara (16) wurde 2. Hessenmeisterin im Freistil der weiblichen Jugend, 3. Rheinländische Meisterin im Freistil der weiblichen Jugend und 6. auf der deutschen Meisterschaft.

Tamara erklärte, warum alle fünf sich zum Ringersport hingezogen fühlen: „Wir genießen unseren Sport, nehmen die Trainingsstunden als Ausgleich zum Stress in der Schule.“ Sie hat sich inzwischen auch als Kampfrichterin ausbilden lassen und leitet Begegnungen als Mattenleiterin. „Mein Ziel ist es Aktionen zu werten, die Gesundheit beider Ringer zu schützen und den Kampf zu lenken, Ich will dabei nicht auffallen, höchstens durch faire Urteile.“ „Manager“ der Gruppe ist Vater Udo Gilber. Mit seinem 7-Sitzer fährt er seine Kinder gern zu den Trainingseinheiten: Monat Leistungszentrum, Mittwoch Haibach, Donnerstag Leistungszentrum, Freitag Haibach und Samstag Leistungszentrum. Er selbst hat natürlich auch gerungen, erst in Kleinostheim, dann in Haibach. Sein größter Erfolg war der 3. Platz einer deutschen Meisterschaft. Vor sechs Jahren konnte er seinen Lieblingssport an seine Kinder bei einem Schnuppertraining weitergeben. Nach und nach sind die jüngeren „nachgewachsen“. Stolz ist er, dass seine Kinder alle Strapazen freiwillig und begeistert auf sich nehmen. „Bei Gilbergs liegt kein Teppich im Wohnzimmer, sondern eine Ringermatte“, mutmaßte Bürgermeister Andreas Zenglein deshalb auch bei seiner Laudatio.

 

 

Von links: Leonie, Jasmin, Damien, Tamara und vorn Domenik Gilber

 

Den Stolz der ganzen Gemeinde bekundete Bürgermeister Andreas Zenglein bei der Sportlerehrung. 132 Personen und 16 Mannschaften konnte er den Sportlerehrenbrief überreichen. Dazu kamen verdiente Funktionäre, die sich seit vielen Jahren in den Vereinen engagieren und Feuerwehrleute für ihren 40-jährigen aktiven Dienst. Auch erfolgreiche Teilnehmer am Wettbewerb „Jugend musiziert“ wurden ausgezeichnet. Zenglein: „Damit das aktive Leben der Gemeinde unterstützt wird, stellt der Gemeinderat jährlich 50000 Euro an Vereinsförderung bereit und hilft mit 20000 Euro bei Investitionen.“ Der lobte die hohe Motivation und die Ausdauer der Sportler und bezeichnete sie als Botschafter der Gemeinde. Es mache ihn immer wieder stolz, wenn er in den Siegerlisten Haibacher Vertreter entdecke. Um den Erfolg zu sichern seien aber alle Vereinsmitglieder gefordert, ob als Unterstützer, Vorstände, Trainer oder Betreuer. Der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft, Alexander Kunkel, bedankte sich im Namen aller Vereine für die Unterstützung der Gemeinde. Kunkel: „Mit der Arbeit in den Vereinen wird das soziale Leben in der Gemeinde aufrechterhalten!“ Als „Showeinlage“ beim Ehrenabend zeigte die Vater-Tochter-Turngruppe des TSV Grünmorsbach, dass Jung und Alt mit dem Sport miteinander Spaß haben können.

 

Bild deutsche Meister: Unter den 132 erfolgreichen Sportlern konnte Bürgermeister Andreas Zenglein (rechts) auch Titelgewinne bei deutschen Meisterschaften ehren: Von links: Corinna Timm (3. Deutsche Meisterin Cross-Triathlon), Mike Hartmann (1. Deutscher Meister klassisch Veteranen, 3. Deutscher Meister Freistil Veteranen), Nika Steigerwald (2. Deutscher Meister Mehrkampf Brustschwimmen), Ludwig Hock (2. Deutscher Meister Luftgewehr Junioren I männlich), Lukas Bürki (2. Deutscher Meister Sommerbiathlon Schüler mit der bayerischen Staffel), Gerda Ott 2. Deutsche Meister mit dem Keglervereinigung Aschaffenburg bei den Seniorinnen A, Gabriel Peter und Thomas Haas (1. Deutsche Meister bei den Senioren A)

 

alle Geehrten:

 

Funktionäre

 

TV Haibach:

Marianne Bergmann, 54 Jahre Übungsleiterin

Heidi Reis, 40 Jahre Übungsleiterin

 

TV Haibach Abteilung Kegeln:

Bernd Schuck, 32 Jahre Trainer, 25 Jahre Sportwart

 

 Feuerwehr Haibach:

Jochen Krebs 40 Jahre aktiver Dienst

Reiner Sommer 40 Jahre aktiver Dienst

  

Jugend musiziert

Julian Melcher: 1. Preis Klavier

Tim Kilian Schraufstetter: 2. Preis Orgel

Moritz Taupp 1. Preis Schlagzeug

Isabella Torres 1. Preis Violoncello

 

 

Sportlerehrungen

  

Ringerverein Felsenfest

 Damien Gilberg, 3. Bezirksmeister Freistil E-Jugend 21 kg

 

Andrej Knaub, 2. Hessenmeister klassisch E-Jugend 23 kg, 3. Bezirksmeister klassisch E-Jugend 23 kg

 

Deniz Turacan, 2. Bezirksmeister Freistil D/C-Jugend 27. kg

 

Sebastian Völker, 1. Hessenmeister Freistil D-Jugend 27 kg, 2. Hessenmeister klassisch D-Jugend 27 kg

 

Luis Lang, 3. Bezirksmeister klassisch D/C-Jugend 29 kg

 

Kaden King, 3. Bezirksmeister Freistil D/C-Jugend 29 kg

 

Leon Lang, 3. Bezirksmeister klassisch D/C-Jugend 38 kg

 

Leonie Gilberg, 1. Hessenmeister klassisch D-Jugend 46 kg, 1. Hessenmeister Freistil weibl. Schüler 46 kg, 2. Bezirksmeister Freistil D/C-Jugend 46 kg, 2. Hessenmeister Freistil D-Jugend 46 kg, 2. Saarländische Meisterin Freistil weibl. Schüler 46 kg, 3. Bezirksmeister klassisch D/C-Jugend 46 kg, 3. Rheinländischer Meister Freistil weibl. Schüler 46 kg

 

Domenik Gilberg, 2. Hessenmeister klassisch C-Jugend 42 kg, 3. Bezirksmeister Freistil C/B-Jugend 38 kg, 3. Bezirksmeister klassisch C/B-Jugend 38 kg

 

Manuel Kismann, 1. Bezirksmeister klassisch C/B-Jugend 54 kg, 2. Bezirksmeister Freistil C/B-Jugend 54 kg

 

Michel Bräutigam, 2. Hessenmeister Freistil B-Jugend 68 kg, 2. Hessenmeister klassisch B-Jugend 68 kg, 1. Bezirksmeister Freistil C/B-Jugend 69 kg, 1 Bezirksmeister klassisch C/B-Jugend 69 kg

 

Nikita Knaub, 1. Bezirksmeister klassisch A-Jugend 63 kg

 

Sinan Toprak, 1. Hessenmeister klassisch Junioren 72 kg, 2. Bezirksmeister Freistil Männer 74 kg, 3. Hessenmeister klassisch Männer 72 kg, 3. Bezirksmeister klassisch Männer 74 kg

 

Mike Hartmann, 1. Deutscher Meister klassisch Veteranen 78 kg, 3. Deutscher Meister Freistil Veteranen 78 kg

 

Jasmin Gilberg, 2. Saarländischer Meister Freistil weibl. Jugend 58 kg, 3. Hessenmeister Freistil weibl. Jugend 58 kg

 

Tamara Gilberg, 2. Hessenmeister Freistil weibl. Jugend 65 kg, 3. Rheinländische Meisterin Freistil weibl. Jugend 65 kg

 

Saskia Jung, 1. Hessenmeister Freistil weibl. Jugend 72 kg, 1. Saarländische Meisterin Freistil weibl. Jugend 72 kg, 2. Rheinländische Meisterin Freistil weibl. Jugend 72 kg

 

Jana Hartmann, 2. Hessenmeisterin Freistil Frauen 68 kg

 

 TV Haibach Kegeln

 Mannschaften:

Senioren A: 1. Deutsche Meister mit Thomas Haas, Gabriel Peter, 1. Hessische Meister im KV Aschaffenburg

 

Seniorinnen A: Gerda Ott 2. Deutsche Meister mit KV Aschaffenburg, 3. Hessische Meister

 

Einzel:

Gabriel Peter, 1. Bezirksmeister Männer

 

Christina Komurka, 1. Hessenmeister Einzel Frauen, 2. Bezirksmeister

 

Thomas Haas 3. Hessenmeister Senioren A, 2. Bezirksmeister Senioren A

 

Manfred Haberkorn, 3. Bezirksmeister Einzel Senioren C

  

TV Haibach Faustball

10er Minis: 1. Bezirksmeister Feld, 1. Kreismeister Feld mit Leo Nüchtern, Emilio Guarcello, Simon Maier. Betreuerin: Getrud Först

 

Frauen: 1. Landesmeister Nord Halle 17/18 mit Elena Imhof, Verena Difour, Julia Rickert, Nadine Noack, Ariane Schmitt, Verena Rollmann, Danielle Schüßler, Vera Prakesch, Lea Schlauersbach, Eva Clauß, Janette Difour

 

 TV Haibach Handball

 1. Herrenmannschaft: Meister der Bezirksliga A und Aufstieg in die Bezirksoberliga mit Marcel Albert, David Hesbacher, Daniel Ott, Jonas Albert, Patrick Orth, Justin Klug, Thorsten Kunkel, Tim Horlebein, Kristian Mitrovic-Herzog, Kevin Gehl, Sebastian Aulbach, Jannik Homes, Christian Withelm, Trainer Otto Fetser

 

2. Herrenmannschaft: Meister der Bezirksliga C und Aufstieg in die Bezirksliga B mit Antonio Konrad, Konstantin Konrad, Niklas Schwind, Tino Staudt, Niklas Adams, Tim Albert, Philipp Stein, Marvin Schüßler, Jonas Hofmeister, Sebastian Withelm, Maximilian Withelm, Christian Withelm, Manuel Brand, Alexander Welzbacher, Timo Kempf, Noah Hefter, Jannik Homes, Marvin Benz, Felix Lorenz, Martin Melzer, Betreuer Volker Albert, Trainer Christian Fuchs

 

 TSV Grünmorsbach Tischtennis:

 Siegfried Roth, 3. Bezirksmeister Unterfranken Senioren 75 Einzel, 3. Bezirksmeister Unterfranken Senioren 75 Doppel mit Franz Laurinc im TC Aschaffenburg

 

Clemens Splanemann, 3. Bayerischer Meister, Herren C Einzel, 3. Unterfränkischer Meister Herren C Einzel

  

TSV Grünmorsbach Turnen

 Luna Roth, 2. Unterfränkische Meisterin

  

TSV Grünmorsbach Leichtathletik:

Daniel Kress in der Klasse mJ U18, 3. Bayerischer Meister 2000 m Hindernis, 4. Bayerischer Meister 4x100m, 7.Bayerischer Meister 3000 m, 1. Bezirksmeister Crosslauf Mannschaft, 1. Bezirksmeister Crosslauf, 1. Bezirksmeister 3000 m ,1. Bezirksmeister 3x 1000 m, 1. Bezirksmeister 1500m, 1. Bezirksmeister 2000m Hindernis, 2. Bezirksmeister 4x 100m, 3. Bezirksmeister 800, 1. Kreismeister 3000m, 1. Kreismeister 1500m, 1. Kreismeister 3x 1000, 2. Kreismeister 4x 100m

 

Corinna Timm: 3. Deutsche Meisterin Cross-Triathlon

 

 Schützenverein Hubertus Alpenjäger

 Mannschaft:

Haibach I: 1. Bezirksmeister KK- 100 m Herren III mit Roger Find, Peter Fürste, Peter Ansmann

 

Haibach I: 1. Bezirksmeister Luftgewehr Herren III mit Peter Ansmann, Peter Fürste, Stephan Seitz

 

Haibach I: 1. Bezirksmeister KK – 3x20 Herren III mit Peter Ansmann, Peter Fürste, Roger Find

 

Haibach I: 1. Bezirksmeister KK 50 m Diopter Herren I mit Michelle Find, Roger Find, Peter Ansmann

 

Haibach I: 1. Bezirksmeister KK 50 m Diopter Junioren mit Ludwig Hock, Justin Kuhn, Anna Welzbacher

 

In der JSG Frankonia Unterfranken:

Ludwig Hock, Paul Kraus 1. Bezirksmeister KK 3x40 Junioren männlich

Ludwig Hock, 1. Bezirksmeister KK liegend Junioren A männlich

 

Volker Rühle, 1. Bezirksmeister KK – Mehrlader Herren I mit den Kaderschützen im Gau Mainspessart:

 

Einzel

 

Lukas Bürki: 2. Deutscher Meister Sommerbiathlon Schüler Staffel Bayern 1, 1. Bayerischer Meister Sommerbiathlon Schüler Sprint, 3. Bayerischer Meister Sommerbiathlon Schüler Massenstart

 

Ludwig Hock, 2. Deutscher Meister Luftgewehr Junioren I männlich, 2. Bayerischer Meister Luftgewehr Junioren I männlich, 1. Bezirksmeister Luftgewehr Junioren I männlich, 1. Bezirksmeister KK – liegend Junioren I männlich, 1. Bezirksmeister KK 3x40 Junioren I männlich, 1. Bezirksmeister Luftpistole Junioren I männlich, 1. Bezirksmeister KK 50 m Diopter

 

Natascha Klein, 1. Bezirksmeister Luftgewehr Jugend weiblich, 1. Bezirksmeister Luftgewehr 3-Stellung Jugend, 1. Bezirksmeister KK 3x20 Jugend, 1. Bezirksmeister KK- liegend Jugend,

 

Roger Find, 1. Bezirksmeister KK – 100 m Herren III, 1. Bezirksmeister Luftgewehr Herren III, 3. Bezirksmeister KK 50 m Diopter Herren I

 

Peter Ansmann, 1. Bezirksmeister KK 3x20 Herren III, 2. Bezirksmeister Luftgewehr Herren III, 3. Bezirksmeister KK – 100 m Herren III

 

Michelle Find, 1. Bezirksmeister KK 50 m Diopter Herren I, 2. Bezirksmeister Luftgewehr Damen I

 

Peter Fürste, 2. Bezirksmeister KK – 100 m Herren III, 3. Bezirksmeister KK 3 x 20 Herren III

 

Katja Seitz, 2. Bezirksmeister KK – 3x20 Junioren I weiblich

 

Paul Kraus, 2. Bezirksmeister KK 3x40 Junioren II männlich

 

Franziska Seitz, 2. Bezirksmeister KK 3x20 Junioren II weiblich

 

Anna Welzbacher, 2. Bezirksmeister KK – liegend Junioren I weiblich

 

Anja Bürki, 3. Bezirksmeister Luftgewehr Damen II

 

Claudia Find, 3. Bezirksmeister Luftgewehr Damen III

 

Justin Kuhn, 3. Bezirksmeister KK 50m Diopter

 

 Tennisclub Haibach

 U10 Midcourt: 1. Platz Bezirksklasse 1 mit Nils Hock, Niklas Wipf, Felix Wipf, Emilia Geiger, Betreuerin: Katja Karasek

 

U16 Mädchen: 1. Platz Bezirksklasse 1 mit Caecilia Ohly, Antonia Hübner, Bianca Geisler, Isabelle Buschbaum, Clara Liehr, Luna Hofmann, Marie Seitz, Betreuerin: Sandra Geisler

 

U16 Knaben: 1. Platz Bezirksklasse 1 mit Jan Fichtner, Jonas Werner, Riccardo Buschbaum, Linus Mauß, Till Hofmann, Maurizio Lacorte, Betreuer: Gunnar Mauß

  

SV Alemannia Haibach

 U13: Meister Kreisliga Aschaffenburg – Aufstieg Kreisliga Aschaffenburg/Miltenberg mit Marco Bayer, Ben Berninger, Leon Maier, Leo Schneiderbanger, Steven Stahl, Nico Jaczynski, Leonard Schippler, Luis Blank, Ben Kullmann, Nabil Benahmed, David Nrecaj, Dennis Nrecaj, Merlin Graßmann, Johannes Bert

 

U15: Meister Gruppe Aschaffenburg – Aufstieg Kreisklasse Aschaffenburg mit Tim Wenzel, Paul Heuberger, Vincent Tuchert, Onur Kasap, Serhat Kasap, Ali Dalak, Marlin Fritschi, Nick Kuchert, Florian Stemmer, Robin Stojanov, Alexander Soder, Mirko Bretz, Jonah Freund, Maximilian Fleckenstein, Sebastian Knüttel, Max Thaler, Tim Schanz, Niclas Allig, Carlos Gaffal

  

Weitere Sportler aus Haibach mit Siegen in auswärtigen Mannschaften

 

Eiskunstlauf:

Selina Streitenberger, 1. Unterfränkische Meisterin Kürklasse 7, Gruppe 12a

 

Turnen:

Fabian Weis, Bezirksmeister Turnen mit der Mannschaft des TV Hösbach 

 

Schwimmer:

Alessia Steigerwald, 2. Unterfränkischer Meister 100 m Freistil, 2. Unterfränkische Meisterin 200 m Lagen, 3. Unterfränkische Meister 50 m Schmetterling

 

Nika Steigerwald, 2. Deutscher Meister Mehrkampf Brust, 2. Süddeutscher Meister Mehrkampf Brust, 3. Süddeutscher Meister 400 m Lagen, 1. Bayerischer Meister Mehrkampf Brust, 1. Bayerischer Meister 100 m Brust, 1. Bayerischer Meister 200 m Brust, 1. Unterfränkischer Meister 50 m Brust offene Klasse, 1. Unterfränkischer Meister 100 m Brust offene Klasse, 1. Unterfränkischer Meister 200 m Brust offene Klasse

 

Paulina Gaffal, 1. Unterfränkische Meister 50 m Brust Langbahn, 3. Unterfränkischer Meister 50 m Freistil Langbahn, 3. Unterfränkischer Meister 200m Lagen Langbahn, 3. Unterfränkischer Meister 50 m Schmetterling Langbahn, 2. Unterfränkischer Meister 50 m Brust Kurzbahn, 2. Unterfränkischer Meister 50 m Freistil Kurzbahn, 3. Unterfränkischer Meister 400 m Freistil Kurzbahn, 3. Unterfränkischer Meister 100 m Freistil Kurzbahn, 3. Unterfränkischer Meister 200 m Lagen Kurzbahn

 

Linda Heinrich, Langbahn: 2. Unterfränkischer Meister 100 m Rücken, 2. Unterfränkischer Meister 200 m Rücken, 2. Unterfränkischer Meister 200 m Lagen, 2. Unterfränkischer Meister 400 m Freistil, 2. Unterfränkischer Meister 50 m Rücken, 3. Unterfränkischer Meister 50 m Freistil

 

Leon Finnegan, 1. Bayerischer Meister 100 m Brust, 1. Bezirksmeister 100 m Brust, 2. Bezirksmeister 200 m Schmetterling, 2. Bezirksmeister 200 m Lagen, 3. Bezirksmeister 200 m Rücken; auf der Kurzbahn: 1. Unterfränkischer Meister 100 m Rücken, 1. Unterfränkischer Meister 200 m Brust, 2. Unterfränkischer Meister 200 m Freistil, 2. Unterfränkischer Meister 400 m Freistil, 2. Unterfränkischer Meister 100 m Schmetterling

 

 

Blutspenderehrung

 

 

„Blutspender geben das Wertvollste, was man anderen geben kann um ihr Leben zu retten – ihr Blut!“ Bürgermeister Andreas Zenglein lobte beim Ehrenabend der Gemeinde die Jubiläumsspender für ihre langjährige Bereitschaft, im Stillen für Unbekannte zu wirken. Ihr Beispiel sei eine Anregung für weitere Menschen, mit dem Blutspenden zu beginnen. Zusammen mit Christiane Faust von der Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes übergab er ihnen eine kleine Anerkennung.

Auf dem Bild von links: Bürgermeister Andreas Zenglein, Claudia Beier (25 Spenden), Jürgen Jäger (125), Constanze Steigerwald (25), Helmut Löffler (50), Andreas Aulbach (100), Michael Baumann (25) und Christiane Faust von der Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes. Auf dem Bild fehlen Angelika Faust-Mirmiliagos, Elke Bischof, Johannes Mantel, Andreas Hein, Burkhard Scheel (25 Spenden) und Stefan Elbert (100 Spenden).

 

 
 

Themen-Café beim Heimat- und Geschichtsverein

 

Eine Sammeltasse aus dem Jahr 1930 war das älteste Ausstellungsstück. Der Heimat- und Geschichtsverein hatte unter der Leitung von Christiane Hock viele kleine Kunstwerke zusammengetragen und beim „Themenkaffee“ ins rechte Licht gesetzt. Die Tasse vom Hersteller „Zeh und Scherzer“ aus Rehau im bayerischen Vogtland wurde zum 50-jährigen Bestehen der Porzellanfabrik hergestellt. Bis in die 1990-er Jahre reicht die Tradition der Firma. Die zahlreichen Besucher der Ausstellung konnten nicht nur die feinen Tassen und Untertassen bewundern: Bei jedem Stück wurde der Hersteller und, wenn möglich, das Herstellungsjahr angegeben. Auch zum Brauch, Sammeltassen zu verschenken wurde informiert. So konnten sich viele Gäste erinnern, zur Kommunion oder zur Hochzeit Sammeltassen geschenkt bekommen zu haben. Die Tradition der Sammeltasse geht zurück auf die Zeit des Biedermeier. Im frühen 19. Jahrhundert wurde Porzellan preiswerter, und es entwickelte sich in bürgerlichen Kreisen der Brauch, Tassen zu sammeln oder zu besonderen Anlässen zu verschenken. Auch über die bayerische „Porzellanstraße“ konnte man Informationen erhalten. Diese führt von der Wiege der nordbayerischen Porzellanproduktion im Fichtelgebirge durch das Stiftland und den Oberpfälzer Wald, die Fränkische Schweiz und den Steigerwald über das Obere Maintal, vom Coburger Land in den Frankenwald und das Bayerische Vogtland bis in den Kaiserwald im benachbarten Tschechien. Als „weißes Gold“ wurde das Porzellan lange gehandelt. Auf den Bodenmarken kann man sehen, wo die Gegenstände hergestellt wurden. Mit der Einführung des Porzellans in Europa um 1720 fand die eigentliche Bemarkung ihren Anfang. Mit Pinsel von Hand in Blau aufgetragen wurden die Marken bis ca. 1820. Etwa zehn Jahr später kamen auch Gummistempel zum Einsatz. Die Herstellung von Porzellan in Europa geht auf den deutschen Alchimisten und Apotheker-Gehilfen Johann Friedrich Böttger (1682 – 1719) zurück. Nach misslungenen Versuchen Gold herzustellen, führten Experimentierarbeiten auf dem keramischen Gebiet zum Erfolg. Auf der Albrechtsburg in Meißen entstand 1706 das rote, sogenannte Böttgersteinzeug. Unter Verwendung weißer Erde (Kaolin) und durch die Verbesserung des Verfahrens gelang 1708 die Herstellung des ersten europäischen Hartporzellans. Aber auch ganz modern war es in der Ausstellung: Industriell hergestellte, spülmaschinenfeste Sammeltassen eines Haibacher Modemarktes fanden auch einen Platz im Vereinsheim.

 

„Kürbis – Klassiker neu entdeckt“

Am 9.11.18 lud der Obst- und Gartenbauverein Haibach zum Vortrag ein. Die Referentin, Frau Martina Eschenbacher, Dipl. Ing. FH (Gartenbau) aus Hafenlohr/Windheim informierte durch ihr Fachwissen gekonnt über die große Kürbisfamilie, zu der auch die Gurken, Melonen und Zucchinis gehören. Die Heimat der Kürbisgewächse liegt in Mittel- und Südamerika, wo sie schon von den Indios und Azteken als Nahrung geschätzt wurden. Weltweit gibt es an die 850 Sorten in den verschiedensten Farben und Formen, vom Mini-Zucchino bis zum 50kg schweren Futterkürbis. Mit Power Point und Beamer stellte uns Frau Eschenbacher viele Sorten vor, die in Gartenkürbisse, Riesenkürbisse und Moschuskürbisse unterteilt werden. In unseren Küchen finden hauptsächlich die Gartenkürbisse, wie z.B. Eichel- und Spaghettikürbis, Butternuss und Hokkaido Verwendung. Der Geschmack variiert bei jeder Sorte, bleibt aber insgesamt etwas schal. Durch passende Gewürze und Kräuter kann man jedoch jede Kürbismahlzeit aufwerten. Gute Begleiter sind u.a. alle mediterranen Kräuter, die uns die Referentin ebenfalls vorstellte. Von süßen bis pikanten Kostproben - wie geröstete Kürbiskerne mit Schokoüberzug, Marmeladen mit Apfel, Ingwer oder Vanille, würzigem Chutney und einem zarten Kürbiskuchen - konnten sich alle Zuhörerinnen und Zuhörer von der Vielfalt der Zubereitungsarten mit Kürbissen überzeugen. Kürbisrezepte zum Mitnehmen lagen ebenfalls bereit. Zierkürbisse sind zum Verzehr nicht geeignet. Sie enthalten das bittere Cucurbitacin, das auch durch Kochen nicht verschwindet. Wer Lust auf eigenen Kürbisanbau in seinem Garten hat, sollte die Pflanze nicht auf den Komposthaufen setzen, da sie dort zu viele Nährstoffe entnimmt. Ein Platz in der Nähe ist sinnvoll, weil durch das üppige Blattwerk an den langen Ranken der Komposthaufen beschattet werden kann. Alle Kürbisse mögen sonnige Standorte auf humosen, gut mit Wasser versorgten Böden. 1. Vorsitzender Wendelin Bleifus dankte Frau Eschenbacher für den sehr informativen Vortrag und allen Gästen für ihr zahlreiches Kommen. (Text und Bild: Obst- und Gartenbauverein)

  

Spessartverein  erwandert Zugabe

Wenn auch das Wanderjahr schon abgeschlossen war, hat der Spessartverein Haibach kurzfristig zu einer Wandertour in den Hochspessart eingeladen. Bei schönsten Sonnenschein konnten die Teilnehmer ein schönes Wandererlebnis im herbstlich gefärbten Spessart erwarten. Die Tour startete am Parkplatz Aurora und schon hier wurden die Erwartungen mehr als erfüllt. Die im Sonnenlicht stehenden Bäume zeigten eine Farbenpracht die beim Indian Summer in Canada nicht schöner sein kann. Natürlich wurde dieser Herbsttraum ausgiebig mit den Handys festgehalten. Die Wanderung ging dann über einen steilen Wurzelweg ins Tal zur Sylvanhütte und Weiter mit einem kräftigen Anstieg zur Karlshöhe. Da die Hütte noch geschlossen hatte, wurden die Rucksäcke inspiziert, die einiges an Vesper und Getränken zu bieten hatten. Mit einem Schnäpschen und fröhlichen Hoch auf das Geburtstagskind Maria ging es nach ausgiebiger Rast, froh gestimmt weiter. Auf dem Weg über einen farbenfrohen Blätterteppich, vorbei an alten Mächtigen Eichen und hoch aufragenden Buchen ging es dann weiter in Richtung Sylvanhütte. Ein besonderes Naturerlebnis war ein dichter Blätterregen, den eine kräftige Windböe erzeugt hat und der auf die überraschten aber fröhlichen Wanderer niederging. Schlusseinkehr war an der Sylvanhütte. Hier konnte wir, mitten im November, bei herrlichem Sonnenschein und milden Temperaturen im Freien sitzen und es uns gut gehen lassen. Beschwingt und gut gelaunt ist dann noch der Anstieg am Wasserwerk gemeistert worden. Text: Claus Plängsken

 

Jugend-Ehrung bei der Edelweiß

Die Haibacher Edelweiß-Musikanten feierten am Samstag, 10.11 und Sonntag 11.11 ihren Cäcilientag. Die Vereinsmitglieder, Musiker sowie die Eltern der Schüler waren zur Feier im Haibacher Wanderheim - Hüttenstube eingeladen. Musikalisch gestaltet wurde der Abend von der Jugendkapelle sowie den beiden Bläserklassen unter Leitung von Yvonne Büttner. Im Mittelpunkt des Abends standen die Ehrungen der Jungmusiker. Sie konnten für ihre erfolgreiche Absolvierung der Jungmusiker-Leistungsabzeichen (JMLA) durch den Vizepräsidenten des Blasmusikverbandes Vorspessart, Frank Geibig, und dem Jugendleiter Oliver Hein geehrt werden. Der erste Vorsitzende Robert Aulbach konnte von einem erfreulichen Zuwachs an Schülern seit Gründung der Bläserklassen im Schuljahr 2015/16 gemeinsam mit der Haibacher Schule berichten. Derzeit sind 20 Musiker in der Jugendkapelle, 11 Schüler in der 4. Klasse und 12 Schüler in der 3. Klasse angemeldet.
In diesem Jahr konnten 5 Jugendliche zur bestandenen Prüfung der JMLA geehrt werden: JMLA Silber: Frederick Hils (Trompete), Louis Paul Wenk (Schlagzeug). JMLA Bronze: Rebekka Hils (Saxophon), Lioba Hils (Klarinette), Lukas Bürki (Schlagzeug). An diesem Abend zeigte sich ein weiteres Mal, dass es den Kindern großen Spaß macht gemeinsam zu musizieren. Weiterhin wird natürlich auch die Möglichkeit zum Musikunterricht für interessierte Kinder und Jugendliche neben der Bläserklassen angeboten. Am Sonntag wurde die Hl. Messe in der Haibacher Kirche gefeiert. Unter Leitung von Burkard Wenzel wurde die Messfeier von der Musikkapelle mitgestaltet. (Text und Foto: Edelweiß)

 
Oktober 2018
Alte Volksschule ist 80 Jahre alt

Am 29. Oktober waren es genau 80 Jahre, dass die Volksschule im Ortszentrum ihrer Bestimmung übergeben wurde. Dies nahm der Heimat- und Geschichtsverein zum Anlass, in einem Bildervortrag die Geschichte des Schulhauses zusammenzufassen.
Der Neubau war eine Folge immer wieder steigender Schülerzahlen. Zuerst mussten die Kinder zum Schulbesuch nach Oberbessenbach bis die Gemeinde 1748 eine eigene Schule in einem Privathaus öffnete und Lehrer Johannes Monrial einstellte. 1807 wurde das erste Schulhaus in der Schollstraße gebaut und 1879 erweitert (abgerissen 1987). Dort blieben die Buben auch nach dem Bau der Mädchenschule 1899, in der heute das Rathaus untergebracht ist. 1931 musste sogar der Nebenraum einer Gastwirtschaft als Schulsaal angemietet werden. Immer wieder gab es Pläne für eine neue, große Schule, die allerdings wegen Geldmangel verworfen wurden.
Die Reichstagswahlen 1936 boten eine gute Gelegenheit, an staatliche Zuschüsse zu kommen: Schon um 10 Uhr gab der Wahlleiter die Zustimmung zur Einheitsliste mit 99,9 Prozent ab und war damit der erste im Gau Mainfranken und in ganz Deutschland. Als „Vorzeigegemeinde“ wurde Haibach daraufhin in allen Medien gefeiert und bekam als Dank einen Baukostenzuschuss von 80 Prozent. In nur einem Jahr Bauzeit entstand die damals modernste Schule in Unterfranken und wurde nach dem Gauleiter Otto Hellmuth benannt.
Das Schulhaus für über 400 Schüler und die sechs Lehrkräfte hatte eine Zentralheizung und im Keller öffentliche Dusch- und Wannenbäder. Zur Einweihungsfeier kam die damalige Polit-Prominenz vom Gau Mainfranken und nutzte das moderne Schulhaus zu Propagandazwecken. Während des Weltkrieges, ab Juni 1943, diente das Schulhaus als Teil-Lazarett, nachdem das Aschaffenburger Krankenhaus überbelegt war und als Schutz vor Luftangriffen. 160 Betten für verwundete Soldaten wurden aufgestellt. 1944 wurde nach einem Luftangriff auf Aschaffenburg die chirurgische Abteilung des Krankenhauses nach Haibach verlegt. Während der Karwoche 1945 reichte selbst das Schulhaus nicht mehr aus und man musste Verwundete in Gaststätten unterbringen. Nach einem Artillerievolltreffer wurden die Verwundeten in den Keller der Schule gebracht, mit Milchkannen wurde Wasser herbeigeschafft und operiert wurde im Schein eines Autoscheinwerfers an einer Autobatterie. Die Schüler waren in Gasthaussälen untergebracht.

Nach dem Krieg wurde der Schulbetrieb wieder aufgenommen und bis 1966 hier aufrechterhalten. Wegen erneuter Schulraumnot baute die Gemeinde das heutige Schulzentrum in der Ringwallstraße. Im nun „alten Schulhaus“ wurde die Kreisberufsfachschule untergebracht und Vereine bekamen einzelne Zimmer. Inzwischen ist eine Zweigstelle der Albert-Liebmann-Schule Mieter des Schulhauses und bietet hier Platz für Kinder mit dem Förderbedarf in den Entwicklungsbereichen Sprache, Emotionalität, Motorik, Kognition und Wahrnehmung. Auch die öffentliche Bücherei ist hier untergebracht. Im Keller sind Räume für die Rotkreuzbereitschaft und die Wasserwacht.

Die Zukunft des Schulhauses ist offen. Nach den Vorstellungen des Heimat- und Geschichtsverein soll jedoch das ortsbild-prägende Haus auf jeden Fall erhalten werden.

 

 
40 Jahre Frauenturnen im TV Haibach
 

1964 bot der TV Haibach als erster Verein im Umkreis ein Frauenturnen an. Die Zeit dafür war reif: Initiatorin Marianne Bergmann fand enormen Zuspruch, der sich in den Folgejahren stetig ausweitete.
Um dem Ansturm Herr (?) zu werden, gründete Mitstreiterin Heidi Reis im Oktober 1977 eine eigene Turngruppe. 1978 hielt Heidi den Übungsleiterschein in ihren Händen – und konnte wenig später bereits 42 Teilnehmerinnen begrüßen. Bis heute haben Heidis Damen am Mittwoch von 20 bis 21 Uhr eine wichtige und fixe Verabredung in der Turnhalle. Höhepunkte: die jährlichen Gauturnfeste und Familiennachmittage – souverän und ruhig absolviert dank der „Notfalltropfen“ von Heidrun Schmitt. Später übernahm TV-Vorstand Benedikt Kunkel die Betreuung vor den Auftritten mit Sekt. In Erinnerung bleibt vor allem der Tanz an der 100-Jahr-Feier des TV: Die zugehörige Musikkassette war weg. Die Aufführung wurde nach hinten und nach hinten verschoben, bis das Problem gelöst werden konnte.
Legendär auch die jährlichen Radtouren. Jede, die fahren konnte, war dabei. Bis zur Tour nach Kleinwallstadt, wo nachts um 1:30 Uhr noch Ketten montiert werden mussten und die letzten um 3 Uhr nach Hause kamen. Das war das Ende des Radfahrens. Bis heute ergänzen aber die Freizeitaktivitäten – Wandertouren, Besuch von Musicals oder Weihnachtsmärkten - das Turnen.
12 Damen sind bis zum heutigen Tag dabei: Christine Aulbach, Ingrid Albert, Sybille Albert, Hanne Bäckmann, Erika Bleifus, Donate Fleckenstein, Ursula Klusak, Heidrun Kullmann, Maria Rettinger, Heidrun Schmitt, Edelgard Schüssler und Gudrun Thalheimer durften einen Blumenstrauß in Empfang nehmen.
Und die Chefin? „Anläßlich der 40jährigen Vereinstätigkeit verleiht der Bayrische Turnerbund Heidelore Reis vom TV Haibach das BTV Ehrenzeichen in Silber mit Gold“, so die nunmehrige Laudatio. Auch Gerdi Wöber aus der Gruppe wurde geehrt: Für 10jährige Übungsleitertätigkeit erhielt sie das Abzeichen in Bronze.  Text und Bild: Dietmar Kempf-Blatt

 

50 Jahre Faustball im TV Haibach 

Gemeinsam mit Gästen aus Nah und Fern, Funktionären aus Kreis- und Landesebene, Freunden und Gönnern der Abteilung und natürlich Aktiven und Passiven Mitglieder beging die Faustballabteilung des Haibacher Turnvereins ihr 50-jähriges Bestehen. Abteilungsleiterin Gertrud Först eröffnete den offiziellen Teil der Veranstaltung, in dem sie sich für die gute Zusammenarbeit sowohl mit den anderen Abteilungen, als auch innerhalb der Faustballfamilie bedankte: „Nur mit einem starken Team im Rücken ist es überhaupt erst möglich Bayerische Meisterschaften und andere Großveranstaltungen wie z.B. den Jugend Europa Cup oder den alljährlichen Faschingsball zu stemmen.“
Anschließend warfen die Gäste einen Blick in die Historie der Abteilung: von der Gründung im Jahr 1968, über die erste Teilnahme an aktiven Rundenspielen im Jahr 1969 hin zu vielen denkwürdigen Ereignissen in den vergangenen 50 Jahren. Seit damals hat in jedem Jahr mindestens eine Haibacher Faustballmannschaft an den Spielrunden in Aschaffenburg teilgenommen. In den 70er Jahren kamen die erste Jugend- und Damenmannschaft hinzu. Die Faustballer bauten die Jugendarbeit kontinuierlich aus und wurden dafür im Jahr 2008 sogar mit dem Jugendförderpreis des BTSV ausgezeichnet. Bis heute stellen die Minis und die Jugend zwei Drittel der aktiven Mitglieder.
Im Anschluss übergab Gertrud Först das Wort an den Vorsitzenden des Fördervereins, Dieter Kiaubs. Dieser stellte ebenfalls die „außergewöhnliche“ Leistung der Abteilung bei der Organisation von Veranstaltungen heraus und überreichte als besonderes Geschenk die erste Meldegeldquittung aus dem Jahr 1969. Der nächste Redner des Abends war André Gunkel als Vorsitzender des Turnspielkreises Aschaffenburg, der mit den Worten endete, „genießt die Zeit mit den Freunden und den Menschen, mit denen ihr euch gerne umgebt. Und in diesem Sinne auf einen schönen Abend und lasst uns feiern!“ Mit diesem Worten im Gehör verlief der Abend mit zahlreichen Geschichten, Diskussion, einem Best-Of der Trikots aus etlichen Spielzeiten und dem Anstoßen auf die nächsten 50 Jahre. Text und Bilder: TV Haibach, Faustball

 

Obstbauern feiern Erntedankfest

Unter reger Beteiligung der Bevölkerung feierte der Obst- und Gartenbauverein Haibach am 6.10. und 7.10.2018 das Erntedankfest.
Am Samstagabend zelebrierte Herr Pfr. Erich Sauer den Dankgottesdienst in der Bruder-Klaus-Kirche. Seine Predigt stellte er passend zum Tag unter das Thema "Dankbarkeit". In den Liedern kamen ebenfalls Lob und Dank über die Schöpfung der Natur zum Ausdruck. Der Verstorbenen des Vereins wurde in den Fürbitten gedacht. Die Stufen zum Altar waren mit Brot, Obst, Gemüse und Blumen ansprechend geschmückt.

Am Sonntag fand das Fest seine Fortsetzung im Jugend- und Vereinshaus in der Freiheitstraße. Nach dem Frühschoppen füllte sich der Saal. Viele Gäste kommen wegen des taditionellen Mitagessens. Der Küchenchef und sein Team hatten wieder reichlich Rindfleisch mit Meerrettich, sowie Leberknödel mit Sauerkraut vorbereitet. Nebenan wurden u.a. frischer Apfelmost, Apfelsaft oder Apfelwein aus der eigenen Kelterei ausgeschenkt. Nach dem Mittagessen gab es für Leckermäuler hausgemachte Kuchen und fair gehandelter Partnerkaffee aus Kolumbien. Eine kleine Vesperkarte bot ab dem frühen Nachmittag noch Deftiges.
Eine reichbestückte Tombola mit kleinen, nützlichen Gewinnen ist jedes Jahr aufs neue sehr beliebt. Nach 18 Uhr endete das gesellige Erntedankfest des OGV-Haibach.
Vorstandschaft und Beirat bedanken sich bei allen Gästen sehr herzlich! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen! Herzlichen Dank auch an alle Helferinnen und Helfer vor und hinter den Kulissen!
Text und Fotos Gerlinde Wagner

 
September 2018

Die Hawischer und Dörrmorschbischer Kerb wor do

Ein paar Regentropfen konnten die Stimmung zur Kerberöffnung in Dörrmorsbach nicht trüben. „Nach altem Brauch und alter Sitte, sind wir Kerbborschte in eurer Mitte!“, riefen die Kerbburschen und -mädchen den Gästen zu, bevor am Bürgerhaus der Kerbstrauß hochgezogen und die selbstgebackenen Kerbkuchen verteilt wurden. Zur Unterhaltung spielte die Musikkapelle Spessartecho.

 

 

 

 

 

 

v.l. 1. Vorsitzende des Wandervereins Falke Christina Barthelmeß, Kerbmädsche Alessia Steigerwald, Kerbboschde Julian Christ, Fynn Münzner, Kerbbubbe "Charly vom Loch", Kerbboschd Robin Kunkel, 2. Vorsitzende des Wandervereins Falke Anja Kraft-Kunkel und der 1. Vorsitzende des Spessart-Echos Manni Ott.

 

 

 

 

 

Schon zum dritten Mal wurde nach dem Samstagsgottesdienst von der Kerbjugend am Bürgerhaus der Kerbstrauß hochgespielt. Unser Spessart-Echo rundete das Ganze mit zünftiger Blasmusik ab. Das Kerbmädel Alessia Steigerwald und die Kerbborschde Robin Kunkel, Fynn Münzner und Julian Christ verkündeten lautstark den Kerbspruch und begossen den Kerbstrauß mit Bier. Anschließend wurde nach altem Brauch der Maßkrug zu Boden geworfen. Im Anschluss verteilten die vier traditionell den selbst gebackenen Kerbkuchen unter den Bürgern. Anknüpfend lud der Musik- und Wanderverein zum gemütlichen Beisammensein im Feuerwehrhaus ein. Für das leibliche Wohl unterstützte uns die Pizza-Box mit dem Motto: "Haste Hunger wie en' Ochs, geh' rüwwer an die Pizza-Box". Für die Getränke sorgte der Wanderverein Falke. Einen herzlichen Dank an die Bürger, die unsere diesjährige Dorf-Kerb trotz des nicht so guten Wetters mit ihrem Besuch unterstützt haben, denn es wäre schade, wenn es diese alte Kerb-Tradition nicht mehr gäbe.

Trotz widrigen Wetters ließen sich die Hawischer ihre gute Laune nicht verderben: Sie feierten ihre Kerb. Am Sonntagmorgen musste eifrig improvisiert werden. Alle beteiligten Vereine und Gruppen halfen zusammen. Unter Mitwirkung der Kinder des Burgkindergartens und der Kerbmädchen und –buben konnte mit den Klängen der Edelweiß die Kerb mit dem Ruf „Wem es die Kerb?“ eröffnet werden. Der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Alexander Kunkel und Bürgermeister Andreas Zenglein eröffneten gemeinsam die Straßenfeier. Witterungsbedingt wurde die offizielle Eröffnung ins Jugend- und Vereinshaus verlegt. Die tänzerischen und musikalischen Darbietungen sorgten für eine Riesenstimmung. Verzichten mussten die Kinder aufgrund des Regens auf die Hüpfburg und das 4er-Jumping Trampolin. Sie konnten sich phantasievoll schminken lassen und fanden wie seit eh und je auf dem Platz vor der Liebmann-Schule Autoscooter, Karussell und Losbuden. Tanzgruppen des TSV Grünmorsbach, „Drehwurm und Lollipop“ und der Kinderchor „Noten Plus“ boten Showeinlagen. Am Nachmittag trat dort die Gruppe „6 wie im Radio“ auf und im alten Feuerwehrhaus spielte die die Feuerwehrkapelle „RAL 3000“. Der Pfarrgemeinderat eröffnete ein Cafe und der Frauenbund bot seinen Bruder-Klaus-Geist an. In der katholischen Bücherei konnte man beim Bücherflohmarkt einige gute Bücher billig erstehen. Auch  am Montag war der Kerbplatz ab 14 Uhr wieder geöffnet, der Musikverein Edelweiß lud zu echtem Kerbkuchen und Kaffee ins alte Feuerwehrhaus ein.

 
 
 
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Schützen: Ludwig Hock 2. Deutscher Meister

Von Mitte August bis Anfang September war die Olympiaschießanlage in München-Hochbrück Treffpunkt von rund 50 Schützen aus dem Schützengau Main-Spessart, die sich über die Gau- und Bezirksmeisterschaften sowie Bayerischen Meisterschaften für die Deutschen Meisterschaften des Deutschen Schützenbundes qualifiziert haben. Zu den Wettkämpfen wurden über 6000 Starter des Deutschen Schützenbundes eingeladen, die sich über die 20 Landesverbände und deren Landesmeisterschaften dafür qualifiziert haben.
Deutscher Vizemeister in der olympischen Disziplin Luftgewehr wurde der Juniorschütze Ludwig Hock (Hubertus-Alpenjäger Haibach) in der Juniorenklasse I. Nach dem Vorkampf mit 614,3 Ringen noch auf Rang 6, schoss er sich in einem sehr spannenden Finale vor vollbesetzten Rängen in der Finalhalle mit 241,4 Ringen auf Platz 2 nach vorne und bekam die Silbermedaille überreicht.
Der Schützengau Main-Spessart gratuliert allen Sportschützen für diese herausragenden Leistungen sehr herzlich!
Volker Rühle
 
 
Heimat- und Geschichtsverein bietet Freizeitangebot auf der Ketzelburg

In den Ferien eine Geschichtsstunde besuchen? Bei den Haibacher Ferienspielen haben zwölf Kinder dieses Angebot genutzt und am Originalschauplatz viel über das Leben des Ritters Reiner von Heydebach erfah­ren.
Der Heimat- und Geschichtsverein hatte auf die Ketzelburg eingeladen, und ein »richtiger« Ritter und eine Magd vom Verein Burglandschaft begrüßten die Kinder mit einem mittelalterlichen Lied. Wer die Ketzelburg vorher noch nicht gesehen hatte, war erst einmal enttäuscht, wenn er sich eine große Burganlage vorgestellt hatte. »Eine frühmittelalterliche Burg war eine kleine Wohnanlage mit Wohnturm und ein paar Hütten«, erklärte »Ritter« Jürgen (Jung). Und »Magd« Regine (Hörl) zeigte gleich, dass das Leben damals sehr hart sein konnte.


Wie es zum Bau der Ketzelburg kam, hat Jung in eine Geschichte verpackt und mit den Kindern in einem szenischen Spiel aufgearbeitet. Doch die Grafen von Rieneck wollten ihren Einfluss im Spessart erweitern, und so kam es zum Turnier auf der Ketzelburg. Die Zuneigung der Haibacher Magd Kunigunde und die Unterstützung der Heydebacher Bauern halfen ihrem Herrn, den Kampf zu bestehen und die Rienecker zu vertreiben. Wie sich die Untertanen auf den Wettkampf vorbereitet haben, konnten die Ferienspielkinder an mehreren Stationen vorher üben: Da hing ein Strohsack am Baum, den man mit dem Schwert treffen musste, mit der Lanze wurde im Lauf auf ein Schild eingestochen.
Als moderne Waffe war eine Armbrust aufgelegt, mit der auf eine Zielscheibe geschossen wurde. Als größte Verteidigungswaffe der Burg war eine »Blide«, die größte und präziseste Wurfwaffe unter den mittelalterlichen Angriffsgeräten, aufgebaut. Allerdings verschoss das Modell nur Gummibällchen.
Am Ende hatten die beiden Vertreter der »Burglandschaft Spessart-Odenwald« ihr Ziel erreicht: Kinder sollen sich spielerisch mit der Geschichte beschäftigen und so einen Zugang finden in die Entwicklung der Heimat.
 
Alte Leiterwagen bewundert 

Das schöne Wetter und die langen Sommerabende nutzte der Heimat- und Geschichtsverein Haibach-Grünmorsbach-Dörrmorsbach zu einem interessanten Vereinsabend. Anhand vereinseigener alter Leiter- und Kastenwägen erklärte Claus Hock die Funktion und Bauweise. Den anwesenden Gästen und Vereinsmitgliedern wurde bewusst, dass noch vor 60 Jahren selbstverständliches Allgemeinwissen fast vergessen ist. Wer weiß denn noch, was hinter den Begriffen Lengwied, Wiesbaum, Deichsel, Schillscheid oder Deichselnääl zu verstehen ist. Bewundert wurde die alte Handwerkskunst: Perfekt verstanden die alten Handwerker, Wagner und Schmiede die verschiedensten Wagenformen und Größen herzustellen. Beim Zusammenbau eines Leiterwagens durften alle Gäste mithelfen und merkten schnell, dass ein Baukasten-Stecksystem benutzt wurde. Die älteren Anwesenden erinnerten sich an viele Anekdoten rund um das Thema "Bauer" früher. Das Leben früher ist mit der heutigen, voll mechanisierten Landwirtschaft nur noch schwer vergleichbar. Auch der Bestand des Vereinsdepots mit vielen großen und kleineren Objekten war zu besichtigen. Problematisch ist es, einen geeigneten, dauerhaften Platz zur Aufbewahrung der sperrigen Objekte aus alter Zeit zu finden. Eine alte nicht mehr genutzte Scheune wäre sicher ideal. Im Klaren war man sich aber auch, dass man sich von doppelt vorhandenen Objekten trennen sollte, um das Vereinsdepot zu entlasten. In geselliger Runde klang der Abend mit einem Fass Bier und viel Gesprächsstoff aus. Fazit: Im großen Themenspektrum des Heimat- und Geschichtsvereins hat auch die Landwirtschaft und das alte Handwerk seinen Platz.
 
August 2018
Haibacher Wanderer machen Ausflug
Einmal eine Tour zu unternehmen, bei der kein Rucksack und Wanderstiefel notwendig waren, hat der Spessartverein seinen Seniorinnen und Senioren angeboten, was gerne angenommen wurde. Die Fahrt mit dem Bus startete dann am Sonntagmorgen um 8 00 Uhr in Richtung Taubertal. Das erste Ziel war der Kurpark Bad Mergentheim, mit seinen Wasserspielen, Kuranlagen und Rosengarten.
Der Rosengarten hatte leider durch die lange Hitze sehr gelitten und konnte seine sonstige Schönheit nicht mehr zeigen. Die Wasserfontänen der Wasserorgel haben aber dafür entschädigt. Nach einem Kneipp`schen Fußbad in der Wassertretanlage ging es dann erfrischt zum Bus zurück. Die Sonne hatte nun um die Mittagszeit ihre volle Kraft entfaltet, was die Teilnehmer aber nicht abgehalten hat den Schlosspark in Weikersheim zu besuchen. Ein Rundgang unter Baumalleen mit Blick zu den überraschend in voller Blüte stehenden Blumenbeeten, vorbei an der Orangerie und zurück mit dem Blick auf das prächtige Renaissanceschloss, machte den Spaziergang zu einem Erlebnis. Nach so viel Schönheit für die Sinne, war aber der Wunsch, auch etwas für das leibliche Wohl zu tun, deutlich bei den Teilnehmern zu spüren. Die Einkehr in die Häckerwirtschaft Fries in Röttingen kam dann zur rechten Zeit. Im kühlen Gastraum wurde nun fleißig gezecht und die Stimmung hat bis zum Zeitpunkt der Rückfahrt einen schönen Höhepunkt erreicht. Zurück durchs Taubertal haben dann die frohen und zufriedenen Ausflügler Haibach in den Abendstunden erreicht. Mit einem herzlichen Dank an die Organisatoren Dorothea und Wolfgang, hat ein schöner Ausflug sein Ende gefunden.
.  Text und Foto : Claus Plängsken
 

Willi Seibert gibt nach 40 Jahren den Vorsitz des Dörrmorsbacher Freizeitclubs Olympic 72 ab

Sein Kopf hat es entschieden, das Herz leidet schon ein bisschen: Am 14. Juli hat Willi Seibert nach 40 Jahren seinen Posten als Vorsitzender des Freizeitclubs Olym­pic 72 abgegeben. Als er 1978 zum ersten Mal gewählt wurde, war Olympic ein aktiver Freizeit-Fußballclub, der auf eigenem Feld hoch über Dörrmorsbach jeden Samstag Fußball spielte. Seibert: »Bei jedem Wetter! Regen, Schnee oder Hitze machte uns nichts aus.«. Gerne kamen damals andere Clubs nach Dörrmorsbach, weil der Platz immer bespielbar war und das eigene Vereinsheim Gelegenheit zum anschließenden Treffen bot. Bis 2007 wurde der Spielbetrieb aufrechterhalten. Danach ließ der »Schoppen-Fußball« nach, jüngere Spieler kamen nicht nach. Doch Olympic blieb. Unter der Leitung von Seibert haben sich die Aufgaben des Vereins auf Freizeitangebote verlegt: Wanderungen, Ausflüge und vor allem legendäre Feste hielten die Mitglieder zusammen. »Für mich stand der Verein immer an erster Stelle«, schaut Seibert zurück. »Familie oder Urlaub - alles richtete sich nach den Terminen von Olympic!« Und er ist stolz, so viel für den Verein und das Dorf erreicht zu haben: Das Vereinsheim mit dem großzügigen Freisitz, der Kinderspielplatz und der Fußballplatz als Bolzplatz stand allen offen, die sich hier treffen wollten. So ist es geblieben. Seibert: »Das ist unsere Jugendarbeit, wenn Jugendgruppen hier zum Zelten kommen und wir ihnen eine Unterkunft bieten können.« Dass der Spielplatz im vergangenen Jahr abgebaut wurde und immer noch nicht wieder hergerichtet wurde, bedauert er sehr. Aus Versicherungsgründen hat der Verein den Platz der Gemeinde übertragen, der Wiederaufbau liegt also nicht mehr in der Hand des Vereins. Auch aus dem Plan der Gemeinde, einen BMX-Parcours zu errichten, sei leider nichts geworden. Damit der Verein am Leben blieb, hat sich Seibert mit seiner Frau vor zehn Jahren als »Hüttenwirt« angeboten. Jeden Monat haben die beiden an einem Sonntag geöffnet und die beliebten hausgemachten Fleischspieße angeboten. Für Wandergruppen wurde nach Anmeldung geöffnet, was Wanderer rund um Dörrmorsbach gerne annahmen. Bis vor kurzem habe auch eine Schafkopfrunde hier Karten gespielt. »Es war schon viel Arbeit, die Termine vorzubereiten und das Heim in Ordnung zu halten«, denkt Seibert mit ein bisschen Wehmut zurück, dass es nun vorbei ist. »Ich will unbedingt mehr Zeit für meine Enkel haben, sie zu ihren Sportveranstaltungen begleiten und ihnen ein Opa sein, der für sie da ist!« Willi Seibert hat seinen Abschied gut vorbereitet: Der Verein hat eine gesunde finanzielle Rücklage, das Haus ist in einem ordentlichen Zustand, und ein Nachfolger ist bereit, Olympic in die Zukunft zu führen. Text und Bild: Robert Fuchs


TV Haibach: Tanzshow

PURE dance hieß es am vergangenen Wochenende beim TV Haibach in der der Kultur- und Sporthalle.
Die Tanzabteilung des Vereins feierte bei einer Matinee mit 130 Kindern und Jugendlichen ihren Saisonabschluss.
Bei einem kurzweiligen Programm, wurde die voll besetzte Halle bestens unterhalten und auf der Zuschauertribüne war trotz der frühen Stunde eine tolle Stimmung.
Die Mädchen (und ein Junge) begeisterten die Zuschauer mit ihren Choreographien aus den Bereichen moderner Kindertanz, Jazz und modern Dance, Streetdance und Dance Mix.
Bei der abwechslungsreichen Show standen nicht nur die Schwierigkeiten und die Technik im Vordergrund auch die Freude und der Spaß am Tanzsport war spürbar.
Jede Gruppe zauberte auf ihre Art ein Lächeln auf die Gesichter der Zuschauer und vermittelte Gänsehaut.
 

Musikverein Edelweiß: Konzert der Bläserklassen und Jugendkapelle



Auch im dritten Jahr nach Gründung der Bläserklasse konnten am Sonntag, 07. Juli, die Kinder und Jugendlichen wieder der Öffentlichkeit zeigen, was sie in der kurzen Zeit ihrer Ausbildung schon alles gelernt haben. Unter der Leitung von Yvonne Büttner konnten, die jungen Musiker das Publikum sofort in ihren Bann ziehen. Gleich zu Anfang wurden die Zuhörer bei der Ansage durch Anne Mantel und Justus Brand von der 3. Bläserklasse auf ihr musikalisches und historisches Wissen getestet. Ob bei Also sprach Zarathusta, Wilhelm Tell Galopp, Morgenstimmung und Ole an die Freunde wurden die Anwesenden über Komponisten und Entstehung der Stücke aufgeklärt. Die Jungbläser konnten hier vorführen, dass aller Anfang schwer, aber mit Übung auch solche Stücke spielbar sind. Durch das Programm der 4. Bläserklasse führten Simon Maier und Lukas Ripperger. Mit den Stücken Pomp and Circumstance, Menuette, Sinfonie mit dem Paukenschlag, Slawischer Marsch, Militärmarsch und Karneval von Venedig zeigten die Schüler, daß sie nach zwei Jahren Ausbildung ihre Qualifikation zum Juniorabzeichen erreicht haben. Das Junior-Abzeichen ist der Grundstock zum weiteren Musizieren in der Jugendkapelle , der Stammkapelle oder einem Orchester. Die Direktorin der Mittelschule, Frau Urmetzer , der 1. Vorsitzende des Musikverein Edelweiß, Robert Aulbach und in Stellvertretung der Jugendleiterin Daniela Straub, Gerda Welzbacher, konnten 14 Schülern das JMLA-JUNIOR überreichen: Helena Albert, Leni Arnold, Ole Giegerich, Emilio Guarcello, Linda Heinrich, Nils Hock, Simon Maier, Zana Popaj, Paula Quaas, Lara Sattler, Sophie Maier, Hannah Metzger, und Simon Mantel. Robert Aulbach gratulierte weiteren Jugendlichen zu bestandenen JMLA: Lioba Hils Bronze, Rebekka Hils Bronze, Lukas Bürki Bronze, Frederik Hils Silber und Luis Wenk Silber. Die Silber- und Bronze Urkunden werden vom Bayrischen Blasmusikverbandes am Cäcilientag überreicht. Durch den zweiten Teil führten Lioba Hils und Alexandra Frick.
Zunächst spielten das Jugendorchester Musik fort the Royal Fireworks, The masters take Hollywood, Second Walz und Barcarole and Can Can. Nun kam ein gemeinsamer Auftritt der Jugend- und der 4. Bläserklasse mit dem Deutschlandlied und Farandole. Jetzt kamen alle Jungmusikanten auf die Bühne um mit dem Concerto for a Triangel und Louis Wenk gemeinsam zu musizieren. Ein gelungenes Kinderkonzert, das durch lang anhaltenden Beifall belohnt wurde.

 

2160 Wochen Vorturnerin in Haibach - Marianne Bergmann feiert 80. Geburtstag

 

Eine Institution der Gemeinde hatte Geburtstag: Marianne Bergmann wurde 80 Jahre alt. Mit ihr feiern nicht nur die eigentliche Familie, auch ihre Turnerfamilie begleitet sie an ihrem Ehrentag. Steht Marianne Bergmann doch am Anfang einer Entwicklung, die 1964 begann. War vor diesem Jahr das Turnen im Verein eher eine stark männerdominierte Angelegenheit, gründete Bergmann in eben diesem Jahr eine Frauenturngruppe im Turnverein. „Von August bis Dezember fanden 41 mutige Damen ihren Weg in die Vereinsturnhalle“, erinnert sie sich. Mutig deswegen, weil es damals keineswegs selbstverständlich war, dass auch Frauen abends dem Sport frönten - und das ohne Mann. Sie besitzt drei Übungsleiterlizenzen. Den C-Trainer hat sie seit 1968, daneben die Fachausbildungen »Sport für Ältere« und »Prävention«. Den letzten Schein machte sie mit 64 Jahren - einem Alter, in dem gemeinhin der sportliche Ehrgeiz schon lange vorbei ist. Im Mai 1981 wurde Marianne Bergmann angesprochen, ob sie eine Gymnastik für Frauen über 50 anbieten könne. Ihre Antwort: »Wenn sich zehn Frauen finden.« 14 Tage später standen 15 Anwärterinnen auf der Platte, und Ende Mai gab es die erste Übungsstunde. 1982 sorgte Bergmann dafür, dass der TV Haibach mit mehr als 90 abgelegten Sportabzeichen für Frauen in Bayern Platz eins erreichte. Es war nur folgerichtig, dass 1983 Tochter Edith ihren Übungsleiterschein machte, um die Familientradition aufzunehmen und die Mutter zu entlasten. Es bleibt, dass Marianne Bergmann 54 Jahre anhaltend ihre Sportstunden angeboten hat, abzüglich nur der Sommer- und Winterferien. Bei 40 aktiven Wochen im Jahr war sie so 2160 Wochen als Vorturnerin präsent. Ihre letzte Gymnastikstunde war am 29. Mai diesen Jahres. Sie beendete ihre »Karriere« mit dem 125-jährigen Vereinsbestehen, nahm gleichzeitig Abschied von »ihrer« Vereinsturnhalle, die der Verein verkauft hat. Gut war die Zusammenarbeit mit dem TV-Vorstand. So lobte sie auch Ehrenvorsitzender Benedikt Kunkel: »Vorbildlich und nachahmenswert!« Und auch Nachfolger Andreas Zenglein würdigt die Jubilarin: »Marianne war und ist ein Segen für unseren Verein. Sie ist ein hochglänzendes Aushängeschild für den TV Haibach.«  Text und Bild: Dietmar Kempf-Blatt

 

Segen für Haibacher Feuerwehrauto

 

Beim Tag der offenen Tür der Haibacher Wehr hat Dekan Erich Sauer dem neuen Hilfeleistungsgruppenlöschfahrzeug (HLF 10) der Wehr den kirchlichen Segen erteilt. Das neue Auto ersetzt ein Löschgruppenfahrzeug aus dem Jahr 1982, das bis zur Fusion der Haibacher Wehren bei der Feuerwehr Grünmorsbach stationiert war, so Kommandant Michael Bauecker. In das HLF hat die Gemeinde Haibach rund 370000 Euro investiert. Der Freistaat Bayern hat die Anschaffung mit 83000 Euro gefördert. Das Fahrzeug dient zur Brandbekämpfung und für die technische Hilfeleistung. Ausgestattet ist es mit einem 1000-Liter-Wassertank, einem LED-Lichtmast, einem hydraulischen Rettungssatz und Geräten zur technischen Hilfe. Text und Foto: Ralf Hettler

 

Spessartverein wandert „Über und unter der Erde in Sommerkahl“

So war die Wandertour vom Spessartverein Haibach ausgeschrieben und mehr als 20 Wanderer wollten sehen was es damit auf sich hat. Von Schöllkrippen aus führte die Wanderung durch den sommerlich, ländlichen Kahlgrund mit den reifenden Kornfeldern und weiten Ausblicken. Eine Malerkulisse wie sie nicht schöner hätte sein können. Über das Gehöft Schabernack erreichten die Wanderer die Kupfergrube Wilhelmine. Hier findet seit 1922 zwar kein Kupferabbau mehr statt, aber ein Bergbauverein hat in mühevoller Arbeit die Grube besonders für Schulklassen, aber auch andere Gruppen wieder zugänglich gemacht. Auf dem Weg durch die engen Stollen konnten sich die Wanderer ein Bild davon machen unter welch schweren Bedingungen die Bergleute ihren täglichen Erwerb, im Dämmerlicht und Kälte, unter großen Gefahren, mit einfachsten Werkzeugen, nachgingen. Froh wieder an der Sonne zu sein war noch eine stattliche Anhöhe zu meistern bis dann die Rotberghütte erreicht war. Ein guter Schoppen und zünftige Vesper rundete einen schönen und erlebnisreichen Wandertag ab. Text und Bild: Spessartverein Haibach

 

90 Jahre Wanderverein Falke Dörrmorsbach

Mit einem herzlichen "Frisch auf" begrüßten die beiden Vorsitzenden, Christina Barthelmeß und Anja Kraft-Kunkel ihre Mitglieder und Gäste zum 90jährigen Gründungsfest, verbunden mit der diesjährigen Sternwanderung des "Gau Hohe Warte". Der Festtag begann mit einer Kirchenparade, zahlreichen Fahnenabordnungen und musikalischer Begleitung des Spessart-Echos von der Bushaltestelle bis zum Festplatz. Dort hielt Dekan Erich Sauer den Festgottesdienst, umrahmt von der Musikkapelle Dörrmorsbach. Anschließend nahm der Festbetrieb seinen Lauf. Um 14 Uhr begrüßten die beiden Vorsitzenden die Ehrengäste und stellten in einer kleinen Chronik den Lebenslauf des Wandervereins Falke dar.
Heute blickt der Verein auf rund 100 Mitglieder, davon wandern im Durchschnitt regelmäßig 25 Personen mit. Voller Stolz ist der Verein besonders auf ihre Wanderjugend. Die Mädchen und Jungen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren begeistern sich für die Natur, das Wandern mit Jung und Alt, ebenso wie das Mitwirken auf Festen und Veranstaltungen. Im Laufe der Jahre ist der Verein ein fester Bestandteil des Dorflebens geworden und das ganze Jahr über nicht nur mit wandern aktiv. So gibt es seit über 30 Jahren eine Gymnastikgruppe für Frauen. Seit 10 Jahren begeben sich jährlich auch etwa 15 Männer auf eine 3-Tages-Tour. Rosenmontags organisiert der Wanderverein ein Gaudiwürmchen durch den Ort. Die Kerb feiern sie zusammen mit dem Musikverein und an St. Martin ziehen sie gemeinsam mit der Feuerwehr und den Musikern durchs Örtchen. Am Haibacher Faschingszug, ebenso wie am Dorffest, beteiligten sie sich auch. Man sieht, wandern ist nicht nur des "Müllers Lust", sondern es verbindet Menschen, Brauchtum und Gemeinschaft. Ein herzlicher Dank geht an unsere Gauvereine, die aus allen Richtungen zu uns kamen.
Da zu einem Gründungsfest Ehrungen dazu gehören, wie Essen und Trinken, wurde Hubert Stahl für 70jährige Mitgliedschaft geehrt. Für 40 Jahre im Verein wurden geehrt: Joachim Scholz, Gottlieb Maier, Horst Hautsch, Richard Hock, Martin Scholz, Robert Heeg, Roland Kunkel, Jürgen Spielmann, Gotthard Stürmer, Hansi Heeg und Herbert Hansel. Für 25jährige Mitgliedschaft: Anna Kunkel, Margit und Lothar Spatz, Jochen Barthelmeß und Isabella Ott. Als Dankeschön wurden diesen Mitgliedern ein Bocksbeutel, ein Abzeichen und eine Urkunde überreicht. Für die Kleinen stand eine Hüpfburg und für die Großen das Übertragungsspiel Deutschland - Mexiko bereit. Allen Festbesuchern ein "Vergeltsgott". Text und Bild: Wanderverein

Bild: Wanderverein

 

Turnverein Haibach ist 125 Jahre jung

„125 Jahre sind ein reifes Alter, trotzdem ist der TV Haibach noch immer jung!“ bezog sich Landrat Ulrich Reuter in seiner Festansprache auf das Festmotto der Haibacher Turner. Jung deswegen, weil seitens des Vereins über die Jahre erfolgreich neue Impulse aufgenommen wurden. Viele Turner nahmen an diesem Tag in Wehmut Abschied von ihrem angestammten Areal, das an einen Investor verkauft worden ist. Etliche Turngruppen, teilte Vereinsvorstand Andreas Zenglein in seiner Ansprache mit, hätten in den vergangenen Wochen in der alten Vereinsturnhalle noch einmal gefeiert und sogar darin übernachtet. Die Vergangenheit Revue passieren lassen konnten die Vereinsmitglieder auch mit der Ausstellung historischer Fotos, die in der Turnhalle ausgestellt waren. Begonnen hatte der Festtag zum Vereinsjubiläum mit einer Kranzniederlegung am Turnergedenkstein an der Ringwallstraße. Vereinsboss Zenglein erinnerte an die Vereinsgründung im Jahr 1893: „Wir Lebenden haben die Verantwortung, ja die Pflicht, dieses Werk zu erhalten.“ Mit Fahnenabordnungen und der Musik der „Edelweiß“ ging es anschließend zum Festgottesdienst, in dem Dekan Erich Sauer mit einem thematisch passenden Paulusbrief in der Lesung für Aufhorchen und „feuchte Augen“ sorgte. Danach war wiederum die „Edelweiß“ gefordert, um Vereinsabordnungen und Gäste zum Festzelt an der Jahnstraße zu geleiten. Dort begrüßte Vorstand Andreas Zenglein die Gäste, um mit Hilfe von Vorstandskollege Heribert Biewer und Ehrenvorstand Benedikt Kunkel die Ehrungen vorzunehmen. 20 treue Vereinsmitglieder konnten für langejährige Mitgliedschaft ausgezeichnet werden, so etwa Robert Breid für 75 Jahre Vereinstreue. Weiterhin wurden sechs neue Ehrenmitglieder ernannt: Renate Bäckmann, Klaus Bäckmann, Heribert Biewer, Gertrud Först und Maria und Peter Otter. Die Vereinsehrennadel in Gold ging an Werner Arnold und Andreas Zenglein. Die TVler wurden ihrerseits geehrt: Günter Dietz vom Turnbezirks Unterfranken überreichte das Walter-Kolb-Schild für das 125-jährige Vereinsjubiläum. Gunther Först erhielt von ihm die Ehrennadel in Gold mit kleinem Kranz, Gertrud Först, Alfons Benninghoff und Peter Gintzel die Ehrennadel in Gold BTV. Alexandra Krohnen, die Kreisvorsitzende des BLSV Aschaffenburg, ehrte Gerda Ott, Günther Zenglein, Manuela Schwind und Bruno Först mit der Verdienstnadel in Bronze, Hubert Brang und Bernd Schuck mit einer Verdienstnadel in Silber. Marianne Bergmann erhielt eine Verdienstnadel in Gold mit Kranz.

 

Bild: TV Haibach

Letzte Versammlung in der TV Halle

Zu einer historischen letzten Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder des Turnvereins Haibach in der Vereinsturnhalle: Die Turnhalle ist verkauft und wird nach dem Fest zum 125jährigen Bestehen des Vereins übergeben und abgerissen. Auf den mit dem Erlös geplanten Bau einer neuen eigenen Halle verzichtet der Verein, so Vorstand Andreas Zenglein in seinen Ausführungen. Stattdessen wird das bestehende Handballerheim zum Vereinsmittelpunkt ausgebaut. Nach einer Sanierung des derzeitigen Baus wird dort ein Stockwerk aufgesetzt, in dem Büroräume und ein Mehrzweckraum realisiert werden. Es sei weiterhin gelungen, alle Turngruppen der alten Turnhalle in gemeindlichen Immobilien unterzubringen, so Zenglein, der nicht nur Turnervorstand sondern auch Bürgermeister Haibachs ist. Zu dem Austritt der Herzsportgruppe aus dem Verein betonte der Vereinsboss, dass dies eine Trennung in beiderseitigem Einvernehmen gewesen sei. Aktuell habe der TV Haibach 1320 Mitglieder. Der TVH bleibe einer der größten Vereine im Landkreis. Sportlich laufe es gut. Die Kegler kämpften weiterhin in der 1. Bundesliga. Zusammen mit ihren Damen in der 2. Bundesliga seien sie Aushängeschilder. Die Faustballer seien nach Meisterschaft in der Landesliga aufgestiegen. Und auch die mit Haibacher Talenten besetzten Handballer hätten eine Meisterschaft errungen. Vor allem werde dort und bei den Faustballern eine optimale Jugendarbeit geleistet. Die eher auf Breitensport ausgelegte Turnabteilung platze aus allen Nähten. Der Verein sei gut aufgestellt, meinte Zenglein abschließend. Die Mieter der Vereinsimmobilie seien ausgezogen, der Rückbau habe begonnen, teilt der für die Vereinsimmobilien zuständige Vorstand Heribert Biewer mit. Von einem Überschuss in der Jahresrechnung konnte Renate Bäckmann berichten. Der Haushaltsplan 2018 läuft über 148.000 Euro. Eine lange Reihe von Mitgliedern konnte für langjährige Treue zum Verein geehrt werden. So waren 25 Jahre beim TV Haibach: Florian Blank, Daniel Macek, Monika Denk, Reinhard Wenzel, Ulrike Maertins, Armin Hofmann, Heike Bergmann, Elke Withelm, Karl Reis, Hilma Ludwig, Sabine Dyroff und Sabine Hock. Bereits 40 Jahre gehören den Haibacher Turnern an: Edith Brehm, Marina Maier, Peter Helfrich, Anton Baumann, Donate Fleckenstein, Edelgard Schüssler, Elisabeth Baumann, Gudrun Thalheimer, Hannelore Bäckmann, Sieglinde Zenglein, Sybille Albert, Ursula Klusak, Irmgard Burgard, Margit Kirchschlager und Wolfgang Albert.

    Dietmar Kempf-Blatt

 
Mai 2018

VDK feiert Muttertag 

Am 17. Mai fand beim VdK Ortsverband Haibach die Mutter- und Vatertagsfeier statt. Nach der Begrüßung der zahlreichen Mitglieder wurde der ehemalige Kassierer, Herr Richard Albert, in feierlichem Rahmen für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit und Mitarbeit im Ortsverband verabschiedet. Anschließend wurde der neue Kassierer, Herr Matthias Dietrich, begrüßt und ihm alles Gute für die Zukunft gewünscht. Bei guter Atmosphäre und anregender Unterhaltung ließ man den Nachmittag ausklingen.


Foto: Waltraud Wenda

Foto von links nach rechts: Karl-Heinz Wenda (1. Vorstand), Monika Schliessmann (2. Vorstand), Richard Albert (ehemaliger Kassierer), Matthias Dietrich (neuer Kassierer)

 
April 2018

Drei-Tagestour der Falken

Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich am Freitag, 20.4.2018, 13 Männer am berühmten Treffpunkt Mollebuschbaum um ihre Drei-Tagestour zu starten. Los ging es um 10.30 Uhr Richtung Hohe Warte, weiter zum Heimathenhof. Dort hielten sie ihre erste Pause mit Selbstversorgung. Ins Schwitzen kamen sie anschließend, als sie über den alten Schulweg zur Geishöhe marschierten. Frisch gestärkt mit Apfelwein machten sie sich nach Wildensee auf. Hier übernachteten die Männer das erste Mal, nachdem sie 21 Kilometer zurückgelegt hatten. Am zweiten Tag wanderten sie nach dem Frühstück weiter über Altenbuch zur Karthause Grünau. Nach einer Rast ging es weiter Richtung Rottbach – Unterwittbach – Rettersheim, dann nach Trennfeld. Nach 23 Kilometern war auch diese Etappe geschafft.
Am Sonntag früh gingen die letzten 10 Kilometer am Main entlang bis Wertheim. Nach einer Verschnaufspause fuhren sie mit dem Zug zurück nach Aschaffenburg und mit dem Stadtbus in ihr Heimatdorf Dörrmorsbach. So wurde auch dieses Jahr die Drei-Tagestour zu einem Erfolg mit vielen schönen Erlebnissen und Eindrücken vom Spessart. Ein herzliches Dankeschön an unseren Wanderfreund Richard Hock und seiner Frau Christel, die die Tour planten, vorwanderten und die Unterkünfte reservierten.

Text und Bild: Wanderverein Falke  

 

Osterspaziergang Falken

Bei schönstem Osterwetter trafen sich 20 Wanderer des Wandervereins Falke am Ostermontag um 14 Uhr an ihrem Treffpunkt Mollebuschbaum. Die zwei „Osterhasen“ Hans Barthelmeß und Gerald Kunkel starteten schon 15 Minuten vorher, um am Grünmorsbacher Sportplatz die Ostereier zu verstecken. Viel Spaß hatten Groß und Klein anschließend bei der Eiersuche auf der Büchel. Ihr Kassier Dierck Nöthlich und seine Frau Barbara verteilten an die Jugendlichen allerlei Süßigkeiten und für die Erwachsenen gab es eine kleine Auswahl an Spirituosen. Gut gestärkt liefen sie durch den Wald nach Grünmorsbach zum „Hähnchen-Blatt“. Bei regem Zusammensein und einem guten Essen in geselliger Runde ließen sie es sich wohl ergehen. Um 17 Uhr traten die Wanderer den Heimweg an, welcher auch wieder einen kurzen Trink-Stopp bot, um die restlichen Leckereien in flüssiger und fester Form zu verputzen. So ging für die Falken ein schöner, sonniger Ostermontag zu Ende.

Text und Bild: Wanderverein Falke

 

Burgkindergarten schmückt Osterkrone

Immer wieder kommt ein neuer Frühling, immer wieder kommt ein neuer März. Mit diesem Lied begrüßten die Vorschulkinder des Burgkindergartens am Freitag, 23.03.18 den Frühling vor der Bruder-Klaus-Kirche in Haibach. Der Obst- und Gartenbauverein, an diesem Tag vertreten durch Wendelin Bleifus und Alfred Spatz, hatte dafür ein großes Buchs-Ei auf der Wiese vor der Kirche aufgebaut, das die Vorschulkinder mit allerlei Selbstgebasteltem schmückten. Einige Eltern und Großeltern wohnten diesem traditionellen Brauch bei und hörten sich an, was die Kinder und ihre Erzieherinnen sangen. Mit einem Fingerspiel zum Frühling und dem Lied "Stups, der kleine Osterhase" wurde es trotz des vorherigen dichten Schneetreibens allen ein wenig frühlingshaft zumute. Im Anschluss wurden die Kinder von Herrn Spatz und Herrn Bleifus mit bunten Ostereiern und einer Geldspende für neues Spielmaterial belohnt. Vielen Dank sagen wir an dieser Stelle an den OGV Haibach, durch den diese schöne Tradition erst möglich ist und allen Eltern und Großeltern, die uns zugeschaut haben.

Text und Bild: Carolin Sachau, Burgkindergarten Haibach

 
15.3.18

Heimat- und Geschichtsverein will Vereinsfahne

Jahresgabe: Dorfansicht von Dörrmorsbach aus dem Jahr 1929

Der Heimat- und Geschichtsverein will sich eine eigene Vereinsfahne anschaffen. Dies erklärte Vorsitzender Dieter Hock bei der Jahresversammlung. Die Finanzierung soll jedoch nicht aus der Vereinskasse abgesichert werden: Ein eigenes Spendenkonto wird eingerichtet. In diesem Jahr stehen einige Gedenktage auf dem Jahresprogramm: So sind es 400 Jahre her, dass der 30-jährige Krieg begann. Im Juni wird dazu ein Informationsabend angeboten. Im Oktober wird an den Bau der alten Volksschule vor 80 Jahren erinnert und im November ist ein Vereinsabend zur Reichskristallnacht in Aschaffenburg. Ein Tagesausflug ins Land der Stauffer steht im September an. Besonders dankte Hock ins seinem Bericht allen, die im Erdgeschoss des Vereinsheims die Garage hergerichtet haben. Beim Dorffest konnte darin eine umfangreiche Bilderausstellung präsentiert werden. Auch stehe der Raum für größere Treffen und Vorträge zur Verfügung. Im letzten Jahr habe sich der Verein bei den Ferienspielen der Gemeinde beteiligt und auf der Ketzelburg für Kinder das Mittelalter aufleben lassen. Zur nachhaltigen Nutzung der Ketzelburg sei man dem Verein Burgenlandschaft beigetreten.
Sehr gut versorgen Mitbürger den Verein mit historischen Büchern und Gegenständen, berichtete Berhard Allig aus dem Archiv. Trotzdem nimmt der Verein weiter gut erhaltene Dinge an. Albin Blatt vom Arbeitskreis Denkmalpflege erklärte, dass nach der großen Resonanz auf das Straßenbuch ein Verbesserungsblatt ausgelegt worden sei. Er recherchiere inzwischen für ein Häuserbuch in Grünmorsbach. Darin sollen Häuser bis zurück ins 18. Jahrhundert mit ihren Bewohnern aufgeführt werden. Am 10. April wird Blatt historische Dokumente zu den drei Ortsteilen an einem Vereinsabend vorstellen. Stefan Heininger vom Arbeitskreis Ahnenforschung hat inzwischen über 45000 Personen erfasst und mit Dokumenten aus dem Archiv des Bistums und der Kriegsstammlisten aus dem 1. Weltkrieg abgesichert. Von den umfangreichen Arbeiten für die Ausstellung zum Dorffest berichtete Burkhard Müller vom Arbeitskreis Bilder. Bei den Treffen des Seniorenkreises der Pfarrei finden die Bildervorträge großes Interesse und bieten Gesprächsstoff. Horst Hock dankte als 3. Bürgermeister für die umfangreiche Arbeit des Vereins, der die Geschichte der drei Ortsteile lebendig erhalte.

 

 

Die Ehrennadel des Heimat- und Geschichtsvereins wird an Mitglieder verliehen, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben. Bei der Jahresversammlung konnten Vorsitzender Dieter Hock (links) und der zweite Vorsitzende Bernhard Allig (rechts) die Ehrung aussprechen für (von links) Edgar Hock, Paul Hock und Lothar Röser. Nicht auf dem Bild sind Michael Müller, Peter und Maria Otter.

 
28.2.18

Spessartecho bittet zum Faschingstanz

 

Dörrmorsbach. „Ob lustig, fetzig oder schrill, am Faschingssamstag kimmt jeder wie er will“ hieß es am 10. Februar 2018 bereits das 16. Mal beim Musikverein „Spessart-Echo“ Dörrmorsbach. Unter der Mitwirkung des Feuerwehrvereins Dörrmorsbach wurde an diesem Abend wieder einiges geboten und das Programm mit tollen Showeinlagen und Büttenreden konnte sich wirklich sehen lassen.  

Gleich zur Eröffnung des Faschingstanzes zeigten die Oberdörfler mit Ihrem Sketch, dass das Mitfahren in Dörrmorsbach viel besser mit dem blauen Klappstuhl funktioniert. Es gab jede Menge lustige Szenen und das Publikum im Bürgerhaus kam gar nicht mehr aus dem Lachen heraus.

Große Heiterkeit lösten auch die zwei Putzfrauen „Bawett und Käthy“ aus. Sie konnten wieder über den neusten Tratsch und das Dorfgeschehen plaudern und brachten jede Menge Anekdoten zum Besten. 

Auch Herr Lustig schaute aus seinem Erziehungsurlaub beim „Spessart-Echo“ vorbei. Er wusste so einiges Neues in seiner Bütt zu berichten und auch mancher wurde auf den Arm genommen, was natürlich zum schallenden Gelächter des Publikums führte. Ein weiteres Highlight des Abends war die Tanzeinlage der Feuerwehr Dörrmorsbach. Die bunt kostümierten und geschminkten Frauen und Männer der Feuerwehr lösten mal wieder volle Begeisterung aus. Dieses Jahr präsentierten sie ihren Tanz unter dem Motto: „Die Rocky Horror Picture Show“ und das Männerballett setzte mit seiner Zugabe wieder mal eins oben drauf.
Natürlich sorgte das „Spessart-Echo“ den ganzen Abend wieder für gute und ausgelassene Stimmung und so wurde geschunkelt und getanzt und bis weit nach Mitternacht gefeiert.
Text und Bild: Spessartecho

 
20.2.18

Wanderverein spendet an Vis-a-Vis

 

Eine Spende von 1000 Euro erhielten Doris Brönner und Heidrun Schmitt als Vertreterinnen der Nachbarschaftshilfe Vis-a-vis beim Helferfest der Haibacher Wanderer. Der Spessartverein hatte im Dezember einen Weihnachtsmarkt ausgerichtet. Stellvertretender Vorsitzender Claus Rückert und Wanderwartin Gerda Welzbacher überreichten das Geld. Vis-a-vis kümmert sich um alleinstehende Senioren.

 

 

Text und Bild: Diet­mar Kempf-Blatt

 
Fasching - Fastnacht 2018
8.2.18
Wanderverein "Falke" wählt Vorstandschaft

In  der Jahreshauptversammlung der Falken Dörrmorsbach eröffnete die 1. Vorsitzende Christina Barthelmeß die Sitzung mit der Begrüßung aller Anwesenden und freute sich über die hohe Teilnehmerzahl von 32 Personen. In ihrem Jahresrückblick von 2016/17 erwähnte sie alle Aktivitäten, u. a. alle Geburtstags- und Hochzeitsjubiläen die sie mit der 2. Vorständin Anja Kraft-Kunkel besucht hat, sowie alle Versammlungen und Fahnenbegleitungen.
Den Falken wurden 19 Wanderungen angeboten, davon zehn Halbtagstouren, neun Ganztagstouren und eine Drei-Tages-Tour der Männer. Auch eine Fahrradtour war in diesem Wanderjahr am Rollen. 299 Gesamtteilnehmer erwanderten insgesamt 231 km.

Gezwölfert haben 17 Wanderer, davon waren es drei Jugendliche:
Kunkel Edeltraud (37), Barthelmeß Christina (21), Barthelmeß Hans (20), Nöthlich Barbara (14), Nöthlich Dierck (13), Münzner Richard (8), Kraft-Kunkel Anja (7), Kunkel Gerald (7), Hollerbach Thomas (4), Hollerbach Gerlinde (3), Stürmer Renate (3), Stürmer Rainer (3), Ruppert Elisabeth (2), Ruppert Lothar (2). Ihr Jugendabzeichen für acht Jahre erhielten: Kunkel Robin, Münzner Fynn und Lasse.

Kulturell begannen die Wanderer ihr Jahr mit dem Gaudiwürmchen. Zum ersten Mal bot der Wanderverein eine Kräuterwanderung an, die auf reges Interesse stoß. Ihr Highlight war die Teilnahme am Haibacher Dorffest. Mit Gebasteltem, leckeren Schlemmerstangen und kalten Getränken verköstigten sie die Besucher des Haibachen Dorffestes. Im September feierte der Wanderverein zum zweiten Mal zusammen mit dem Musikverein eine Outdoor-Kerb. Als Abschluss, wie jedes Jahr, wurde der Sankt Martinszug gemeinsam mit den Musikern und Feuerwehr aus dem kleinen Ort organisiert.

Christina bedankte sich im Namen aller acht Männer, bei Richard Hock und Lothar Ruppert für die tolle Drei-Tages-Tour.
Einen amüsanten Jahresbericht trug die Schriftführerin Barbara Nöthlich vor.
Dierck Nöthlich legte als Kassier einen gesunden Kassenbericht dar, der von den beiden Kassenprüfern bestätigt wurde.




Einstimmig wurde die alte Vorstandschaft wiedergewählt: 1. Vorsitzende Christina Barthelmeß, 2. Vorsitzende Anja Kraft-Kunkel, Schriftführerin Barbara Nöthlich, Kassier Dierck Nöthlich, Wegewart Michael Heeg, Kassenprüfer Richard Münzner und Lothar Ruppert, Vergnügungsausschuss Robert Heeg, Georg Kunert und Richard Münzner.
Die Vorstandschaft bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit in den nächsten drei Jahren.
(Text und Bild: Wanderverein)
25.1.18

 Liselotte Pulver in Haibach (1957): Schauspieler vom "Wirtshaus im Spessart" wohnten im Wenzelhof

Ein Brief von Liselotte Pulver ist sein ganzer Stolz: Peter Völkel vom Heimat- und Geschichtsverein hat sich intensiv mit den Dreharbeiten zum Film „Das Wirtshaus im Spessart“ beschäftigt. Zum 60. Jahrestag der Erstaufführung im Jahr 1958 erzählte er beim Vereinsabend von seinen Recherchen.
Als Grund für seine Beschäftigung mit dem Film nannte er die Anwesenheit der Hauptdarstellerin in Haibach während der Dreharbeiten. Im damals vornehmsten Hotel der Gegend, dem „Wenzelhof“ in Haibach, war Liselotte Pulver untergebracht, dort feierte sie auch ihren 28. Geburtstag am 11. Oktober 1957. Nicht bestätigt habe sich jedoch eine Überlieferung, dass die Mespelbrunner Blaskapelle zum Geburtstagsständchen nach Haibach kam. Gut in Erinnerung sei den Haibachern jedoch das Auto des Stars, ein roter Studebaker-Commander, mit dem sie täglich nach Mespelbrunn fuhr.
Von den Dreharbeiten selbst konnte der Haibacher Fotograf Walter Nebel einige Bilder machen, die im Besitz des Heimat- und Geschichtsvereins sind. Ebenfalls im Haibacher „Wenzelhof“ hätten die Schauspieler Rudolf Vogel, Hubert von Meyerinck, Wolfang Müller und Wolfgang Neuss gewohnt, erzählte Völkel. Hubert von Meyerinck sei von seiner Rolle als Obrist so begeistert gewesen, dass er seine Bierbestellung beim Wirt stets mit einem „Zack-Zack“ verstärkte. Der Hauptdarsteller Carlos Thompson sei nur einen Tag in Haibach gewesen, weil das Hotel keinen internationalen Telefonanschluss hatte. Auch das Haibacher Kino „Capitol“ ist in die Dreharbeiten eingebunden gewesen. Der Regisseur Kurt Hoffmann sei abends ins Kino gekommen und habe dort die neuen Filmstreifen getestet, wie sich der Sohn des damaligen Filmvorführers Georg Ziegler erinnern konnte.
Leider sind bisher keine Bilder der Filmstars im „Wenzelhof“ aufgetaucht. Zum Jubiläum des Films hofft Völkel, dass vielleicht noch mehr Belege auftauchen, die von den damaligen Filmstars in Haibach zeugen. Kontakt ist möglich über die Internetseite 
www.hugverein-haibach.de

    

 Bild: Im Hotel „Wenzelhof“ in Haibach waren Filmschauspieler während der Dreharbeiten zum „Wirtshaus im Spessart“ 1957 untergebracht. Bild aus dem Archiv des Heimat- und Geschichtsvereins 

 
21.1.18

Gaumeisterschaft der Schützen

 

In der letzten Runde des abschließenden Finalschießens bei der Gaumeisterschaft der Schützen im Gau Main-Spessart standen gleich drei Haibacher Schützen im Luftgewehr-Stand. Natascha Klein musste sich im kleinen Finale dem Glattbacher Martin Meister geschlagen geben, im Finale setzte sich Michelle Find gegen ihren Mannschaftskollegen Ludwig Hock durch. Bei der Luftpistole siegte Kirsten Knopf (Kahl). Auf die weiteren Plätze kamen Marcel Noll (Heigenbrücken), Ralf Behl (Waldaschaff) und Isabell Spiegel (Oberbessenbach).
Für das Finalschießen wurden die besten Ergebnisse aus allen Altersklassen in Rangplätzen berechnet, so dass Jung gegen Alt, Männer gegen Frauen antreten konnten. Immer zwei Schützen mussten gegeneinander auf die elektronische Zielscheibe schießen. Der Schütze, der zuerst sechs Punkte hatte, war Sieger der Begegnung. Nach dem ersten Durchgang blieb die Hälfte als Sieger stehen. Die Verlierer verließen den Stand. Im Halbfinale wurden dann die Finalisten ermittelt und anschließend das entscheidende Finale geschossen.

Haibacher Gausieger wurden:

Herren 3 Mannschaft Haibach 1 (Peter Fürste, Roger Find, Stephan Seitz) 1139 Ringe,
Einzelwertung Damenklasse 1: Michelle Find 393 Ringe,
Damenklasse 3: Claudia Find 381 Ringe,
Mannschaftswertung Damenklasse 1+2 Haibach 1 (Anja Bürki, Helena Böning, Michelle Find) 1137 Ringe,
Jugendklasse weiblich: Natascha Klein (Haibach) 387 Ringe,
Mannschaftswertung Jugend: Haibach 1 (Alicia Welzbacher, Joe Roth, Natascha Klein) 1103 Ringe,
Juniorenklasse 1 männlich: Ludwig Hock 394 Ringe,
Mannschaftswertung Junioren männlich: Haibach 1 (Justin Kuhn, Ludwig Hock, Paul Kraus) 1147 Ringe,
Luftpistole Junioren 1 männlich: Ludwig Hock 348 Ringe

 
19.2.2018 

Die Gemeinde ist stolz auf ihre Feuerwehr

Mit 111 Einsätzen stellte das letzte Jahr die „Feuerwehr Gemeinde Haibach“ vor große Herausforderungen. Zusammengezählt leisteten 1905 Einsatzkräfte dabei ihren ehrenamtlichen Dienst für die Mitbürger. 14 Brände und 65 technische Hilfeleistungen zählte Kommandant Michael Bauecker in seinem Rückblick auf. Bei den Einsätzen wurden acht Personenrettungen durchgeführt, sechs davon über die neue Drehleiter. Auch die First-Responder-Gruppe zählte in ihrem ersten halben Jahr seit ihrer Gründung schon elf Einsätze und konnte dabei neun Personen aus Lebensgefahr retten. Die 29 Einsatzkräfte der First-Responder-Einheit zeigten dabei sehr effektive Hilfeleistungen, erklärte deren Leiter Stefan Xhonneux. Zu den Einsätzen kamen im letzten Jahr 23 Fachausbildungen für die gesamte Wehr und 19 Zusatzausbildungen für die Atemschutzgeräteträger und Maschinisten, berichtete zweiter Kommandant Markus Roth. Sehr zahlreich nahmen die Aktiven auch an überörtlichen Lehrgängen teil. Einen sehr hohen Ausbildungsstand habe die Kreisbrandinspektion bei der Überprüfung der Einsatzfähigkeit im Oktober deshalb bestätigt, sagte Bauecker.

Auch im Bereich des Fahrzeugparkes hat es einige Veränderungen gegeben. Der alte Rüstwagen und das Löschgruppenfahrzeug sind außer Dienst gestellt worden, die Drehleiter wurde durch eine neue DLK 23/12 ersetzt und ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10 mit umfangreicher Ausrüstung für die Technische Hilfeleistung in Betrieb genommen. In Planung für dieses Jahr ist die Neuordnung der Ölwehr, erklärte Ingo Roth. Der Landkreis stationiert deshalb in Haibach den Ölsanimat und einen Ölwehranhänger, die ab dem 2. Quartal einsatzbereit sind. Sehr verantwortungsvoll gehen die Atemschutzgeräteträger mit ihrer Zusatzausbildung um, lobte Marcus Dölger. Neben den Trainingseinheiten in der Ortswehr wurden realistische Einsätze im Atemschutzzentrum Goldbach, in Stockstadt und Aschaffenburg geübt.

Keine Angst um die Zukunft der Wehr braucht sich die Gemeinde zu machen. Die Kinder- und Jugendarbeit ist sehr rege. In der Kindergruppe werden 22 Kinder in der Gruppe „Löschhaie“ betreut, erzählte Burkhard Roth. Jugendwart Jonas Reis bereitet mit seinem Team 17 Jugendliche, darunter vier Mädchen, auf den Feuerwehrdienst vor. Für ihre langjährige Treue im aktiven Dienst wurden geehrt: Jochen Krebs und Reiner Sommer für 40 Jahre, Marcus Dölger für 30 Jahre und Dominik Spatz für 20 Jahre. Vier Jungkameraden konnten in die aktive Wehr aufgenommen werden: Max Weis, Niklas Haida, Fabian Stürmer und Jonas Hofmeister.

Der dritte Bürgermeister, Horst Hock, lobte die hohe Motivation der Einsatzkräfte: „Die Gemeinde ist stolz auf ihre Feuerwehr!“ Über 90 000 Euro hat die Gemeinde für die Sicherheit ihrer Bürger ausgegeben. Darüber hinaus wurden für mehr als 800000 Euro Investitionen getätigt, die jedoch durch mehr als die Hälfte durch Zuschüsse getragen wurden.

 

 

 

 

 

 

 

(von links): 3. Bürgermeister Horst Hock und die Jungfeuerwehrmänner Jonas Hofmeister, Niklas Haida, Max Weis und Fabian Stürmer. Für ihre langjährige Treue im aktiven Dienst wurden geehrt: Reiner Sommer (40 Jahre), Dominik Spatz (20), Marcus Dölger (30) und Jochen Krebs (40). Rechts im Bild zweiter Kommandant Markus Roth und Kommandant Michael Bauecker.